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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

In Jemen Entführte Deutsche getötet – Franzose in Algerien folgt bald 23. September 2014

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 21:51

Islamisten drohen mit Ermordung französischer Geisel

 

 

Islamisten mit Verbindungen zur IS-Terrormiliz haben sich zur Entführung eines Franzosen in Algerien bekannt.

In einem Video drohen sie mit der Ermordung der Geisel binnen 24 Stunden, sollte Paris seine Luftangriffe gegen den IS im Irak fortführen.

 

Algier: Ein in Algerien entführter französischer Tourist soll sich angeblich in den Händen einer Splittergruppe der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) befinden. Das berichteten französische Medien am Montag unter Berufung auf ein Video der Islamisten. Die Jund al-Khilafa genannte Gruppe drohe mit der Ermordung der Geisel, wenn Frankreich nicht seine Militärschläge gegen die IS-Miliz im Irak einstelle. Das Außenministerium in Paris hatte zuvor die Entführung bestätigt. Der 55-Jährige soll am Sonntag in einer bergigen Region bei Tizi Ouzou etwa 110 Kilometer östlich von Algier gekidnappt worden sein. Nach offiziellen Angaben ist der Hintergrund bisher unklar. In der Gegend sind mehrere bewaffnete islamistische Gruppierungen aktiv, unter anderem die Organisation Al-Kaida im Islamischen Maghreb (Aqmi). Zunächst war nicht klar gewesen, ob der Mann ein Opfer bewaffneter Islamisten oder gewöhnlicher Krimineller wurde.  Es werde alles getan, um den Franzosen zu finden, hieß es in einer Mitteilung in Paris. Dafür gebe es ständigen Kontakt mit den algerischen Behörden. Am Abend sicherte Präsident François Hollande dem algerischen Premierminister Abdelmalek Sellal völlige Unterstützung zu.

 

Im Namen der IS-Terrormiliz waren bereits zwei US-Journalisten und ein britischer Entwicklungshelfer ermordet worden. Davon stellten die Terroristen Videos mit Enthauptungsszenen ins Internet. Der IS hat zum Mord an Menschen aus Ländern aufgerufen, die im Irak militärisch gegen die Miliz vorgehen. Frankreich fliegt seit Freitag Lufteinsätze gegen Stellungen der Extremisten in dem Land. Der französische Innenminister Bernard Cazeneuve sagte vor Bekanntwerden der Entführung, sein Land sei mit solchen Drohungen immer fertig geworden. «Frankreich hat keine Angst», sagte Cazeneuve. Das Außenministerium erinnerte seine Botschaften in rund 30 Ländern an die terroristische Bedrohung. Reisende in Krisenländern wurden auf entsprechende Warnungen hingewiesen. {Quelle: http://www.fr-online.de/politik/terror-in-algerien-islamisten-drohen-mit-ermordung-franzoesischer-geisel,1472596,28488480.html}

 

 

French tourist, Herve Pierre Gourdel sitting between two armed jihadists at an undisclosed location

 

UK Daily Mail  Jund al-Khilifa (Soldiers of the Caliphate), which has pledged allegiance to ISIS, said in the video that it carried out Sunday’s kidnapping of the Frenchman in a mountainous region of eastern Algeria where Al-Qaeda is active.

 

 

 

 

Clashes continue in Sana'a between Shiite fighters and Government

 

 

 

 

Entführte deutsche Familie ist tot

Im Jahr 2009 wurde eine sächsische Familie im Jemen entführt, nun gibt es Gewissheit über ihr Schicksal: Das Ehepaar und sein kleiner Sohn haben die Geiselnahme nicht überlebt. Das Auswärtige Amt hat bestätigt, dass ein 2009 im Jemen verschlepptes sächsisches Ehepaar und sein kleiner Sohn tot sind. Das Paar hatte für eine christliche Hilfsorganisation gearbeitet. Zwei ebenfalls entführte Töchter waren 2010 von einer saudi-arabischen Spezialeinheit befreit worden.

 

Traurige Gewissheit nach fünf Jahren

 

Ein vor fünf Jahren im Jemen entführtes deutsches Ehepaar und dessen kleiner Sohn sind tot. Darüber habe das Auswärtige Amt die Angehörigen informiert, sagte der Schwager des getöteten Vaters der Familie aus Menschwitz in Ostsachsen, Pastor Reinhard Pötschke. Er bestätigte einen Bericht des evangelischen Magazins Idea Spektrum. Für die Angehörigen sei damit traurige Gewissheit, was sie seit Jahren befürchtet haben. „Wir sind aber auch froh, jetzt wenigstens an einem Punkt zu sein, an dem wir in die Phase des Trauerns und des Abschiednehmens eintreten können“, sagte der Pfarrer. Die bei der Geiselnahme vor fünf Jahren 36 Jahre alten Eltern seien getötet worden, der knapp einjährige Sohn sei vermutlich an einer Infektion gestorben. Laut Pötschke heißt es in dem Schreiben des Auswärtigen Amtes, dass zuverlässige nachrichtendienstliche Quellen über die Umstände informiert hätten.

 

 

Zwei Töchter seit 2010 wieder in Deutschland

 

Die fünfköpfige Familie war 2009 im Jemen von Geiselnehmern verschleppt worden. Die Eltern hatten in dem Land, das seit Jahren unter politischen und kriegerischen Konflikten leidet, für eine kleine christliche Hilfsorganisation gearbeitet. Zwei heute zehn und acht Jahre alte Töchter waren im Mai 2010 von einem saudi-arabischen Spezialkommando befreit worden und kehrten nach Deutschland zurück. Über den Verbleib der Eltern und des damals knapp einjährigen Sohnes gab es jahrelang keine Informationen. Das Schreiben des Auswärtigen Amtes habe die Familie Ende August erreicht, sagte Pötschke. Man habe in den vergangenen Wochen zunächst weitere Angehörige und Freunde der Familie über die Nachricht informiert, bevor man sich entschieden habe, an die Öffentlichkeit zu gehen.

{Quelle: http://www.sueddeutsche.de/politik/jemen-entfuehrte-deutsche-familie-ist-tot-1.2142721}

 

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