kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Ich aber bete! 21. September 2014

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 00:00

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»Ich aber bete« – vielleicht nicht nur der allerletzte Strohhalm, an den man sich beim Untergehen klammert . »Ich aber bete« – ein kluger Rat?

Eine ganz große Hilfe kann das Gebet sein: Für diesen Moment der Zwiesprache mit Gott tritt der Bedrängte aus seiner bedrohlichen Situation heraus. Allein dadurch, dass der Beter den Blick vom Bösen wendet und zu Gott aufschaut, verliert wenigstens für diesen Moment das Böse seine Macht über den Betenden.

 

 

Stephanus riss seinen Blick von seinen Peinigern weg, hin zu Gott und er sah den Himmel offen. Wie sein Herr konnte er um Vergebung für die Gräueltaten seiner Verfolger bitten.

Das Gefühl, da ist noch einer, der mir zur Seite steht, wenn alle gegen mich sind. Einer, der mich nicht anklagt. Zu dem wende ich mich hin und bete zu ihm. Plötzlich fällt es wie Schuppen von den Augen: Die Situation ist nicht ausweglos. Der Herr ist ja der Weg, der niemals zu Ende ist, der nicht abstürzt. Der Weg, auf dem ich zu Gott komme.
Wir aber beten, sagten auch die ersten Christen, als ihre Apostel im Kerker saßen. Den befreienden Erfolg ihres Gebets haben sie selbst kaum für möglich gehalten.

 

 

 

 

 

 

 

»Ich aber bete« – Beten kann uns vor Sünde bewahren, die wir tun, wenn wir den Widersachern ihren Hass heimzahlen.
Beten kann uns aus einer Situation, in der wir außer uns sind, zu uns selbst zurückführen, zu dem von Gott geliebten Kind.

Beten kann uns neue Perspektiven auftun, Wege zeigen und Türen öffnen, die wir noch nicht gesehen haben.
Beten kann direkt Hilfe abrufen. Im Gebet können wir unsere Gedanken sortieren, Ruhe gewinnen, indem wir alle unsere Sorgen auf den Herrn werfen.

Schade, dass viele nur noch in größter Not beten. Beten als allerletzten Strohhalm – oder aber als Chance, den Herrn in sein Leben zu nehmen. Jeder entscheidet für sich, was das Gebet ihm sein darf.

 

 

 

 

 

 

 

Vor kurzem las ich eine kleine Geschichte, die mir in Bezug auf mein Vertrauen einiges zu sagen hatte:

Ein Junge kommt eines Tages zu seinem Vater und bekennt ihm kleine Fehler. Der Vater verspricht ihm, dass damit alles gut ist. Dann beten sie zusammen.  Der Junge betet: “Vater im Himmel, lass mich so groß und stark werden wie mein Vater. Du kannst mir alle Schwächen vergeben. Ich bitte dich darum!”  Abends, als der Junge im Bett ist, betet auch der Vater: “Vater im Himmel, lass mich so klein und vertrauensvoll werden wie mein Kind“!

 

One Response to “Ich aber bete!”

  1. thomas Says:

    Selbst Jesus betete jeden Tag , somit ist klar das dieses allein die Welt wirklich verändern kann.


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