kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Einsatz von Streumunition durch IS gegen Kurden 18. September 2014

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 19:10

<p>An unexploded “ZP-39” submunition left from an apparent cluster munition attacks by Islamic State forces south of the town of Ayn al-Arab, also known as Kobani in Kurdish, in Aleppo governorate near Syria’s northern border with Turkey.</p>

Einem Bericht von Human Rights Watch zufolge fanden offizielle Vertreter der Kurdischen Volksverteidigungseinheit YPG Beweise dafür, dass der Islamische Staat (IS) in den letzten Wochen Streubomben in mindestens einer Gegend in Syrien verwendet hat. Diese wurden nahe der Stadt Kobani, in der Nähe der syrischen Grenze, auf umliegende Dörfer abgefeuert. Vier Kämpfer der YPG und ein Kind wurden durch die Verwendung der Streubomben durch den IS getötet, ein weiteres Kind verletzt. Streumunition ist international verpönt und zahlreiche Nationen der Welt unterstützen die Cluster Munition Coalition (CMC), die deren Einsatz verbietet. Streubomben, die von Flugzeugen, aber auch von Artilleriegeschossen oder als Sprengköpfe für Marschflugkörper abgeschossen werden können, explodieren bereits in der Luft und verteilen hunderte kleinere Bomben auf dem Boden. Damit sind sie besonders wirkungsvoll gegen Infanterie und Infrastruktur, aber ebenso gefährlich und tödlich für Zivilisten. Weiterhin gefährlich sind sie, wenn sie nicht beim ersten Kontakt explodieren – was sehr häufig passiert –, denn dann werden sie praktisch zu Landminen, die zum Tod von spielenden Kindern und anderen unschuldigen Zivilisten führen. Woher der Islamische Staat die Streumunition hat, ist noch unklar. Denkbar ist, dass er sie von der syrischen Regierung erbeuten konnte, als in diesem Jahr einige syrische Armee-Stützpunkte überrannt und geplündert wurden. Die syrische Armee verwendet seit geraumer Zeit Streubomben gegen die Aufständischen und damit auch in den von IS kontrollierten Gebieten. Erst im August starben bei einem Angriff auf die Stadt Manbij, bei dem Streumunition eingesetzt wurde, sechs Zivilisten.

 

<p>An unexploded “ZP-39” submunition left from an apparent cluster munition attacks by Islamic State forces south of the town of Ayn al-Arab, also known as Kobani in Kurdish, in Aleppo governorate near Syria’s northern border with Turkey.</p>

 

Nach Auswertungen des Cluster Munition Monitor sind in Syrien in den Jahren 2012 und 2013 mindestens 1.584 Personen durch Streumunition gestorben. 97% davon waren Zivilisten. Es wird davon ausgegangen, dass sich die Zahl der Getöteten im Jahr 2014 deutlich erhöht hat. Nach dem Fund der Streumunition in Kobani warnte die dortige Behörde des kurdischen Autonomiegebietes die Bevölkerung  vor unexplodierten Streubomben und schulte sie darin, die Bomben zu erkennen. Dennoch schwebt die Bevölkerung durch die ständigen Angriffe des IS und durch Blindgänger weiterhin in großer Gefahr. Kobani steht seit mindestens einem Jahr ununterbrochen unter dem Embargo der Türkei und des IS, weshalb Lebensmittel und Medikamente knapp sind.

Die Menschen sind den Angriffen des IS, wenn dieser mit Artilleriegeschützen angreift, fast schutzlos ausgeliefert. Die YPG verteidigen die Gebiete und die darin lebenden Menschen so gut wie möglich, doch Streumunition ist vor allem gegen Menschen wirkungsvoll und deshalb schwer von der Bevölkerung abzuwehren. Sollte der IS die Munition jetzt vermehrt – auch im Irak – gegen Kämpfer der Kurden anwenden, wäre dies das Todesurteil von zahlreichen weiteren Menschen und unbeteiligten Zivilisten und eine Katastrophe für die Menschlichkeit.

{Quelle: http://gfbvberlin.wordpress.com/2014/09/18/human-rights-watch-bestatigt-den-einsatz-von-streumunition-durch-is/}

 

 

<p>An unexploded “ZP-39” submunition left from an apparent cluster munition attacks by Islamic State forces south of the town of Ayn al-Arab, also known as Kobani in Kurdish, in Aleppo governorate near Syria’s northern border with Turkey.</p>

 

 

Den Bericht von HRW finden Sie hier:

 

Syria: Evidence of Islamic State Cluster Munition Use

 

http://www.hrw.org/news/2014/09/01/syria-evidence-islamic-state-cluster-munition-use

 

2 Responses to “Einsatz von Streumunition durch IS gegen Kurden”

  1. Bernhardine Says:

    OT

    VORSICHT! SCHRECKLICHE BILDER!!!

    Muslime kidnappen Hunderte Christen-Mädchen, verstümmeln sie, schneiden ihnen die Brüste ab.

    Muslims Kidnap 280 Girls, Practice New Form of Female Mutilation
    September 16, 2014
    http://madworldnews.com/muslim-female-mutilation/
    Another time, Sister Hatune met 280 girls kidnapped girls. She described how they were “misused” by their kidnappers, some of whom “cut breasts and other [sensitive areas].” “I saw them with my own eyes,” she said.
    SCHOCKIERENDES FOTO:…

    The nuns slammed the U.S. media for ignoring the plight of Christians in the Middle East, covering much less crucial scandals instead, including NFL player Ray Rice’s domestic abuse. “I know he’s probably a famous player, and this [football] team, it’s a big, big issue in America, but this is a personal life of two people.” While, at the same time “200,000 people are displaced” and “people are dying from hunger” in the Middle East.

    “I’m just surprised how much sometime our secular media they cover some things over and over and they miss such a big picture,” she continued.

    It true we are more likely to hear about the royal family or the next sports star scandal than the countless Christians dying in the Middle East. However, we can’t entirely blame the mainstream media for reporting what most would rather hear about…””

  2. Bernhardine Says:

    9 September 2014, 09:00
    “”Kardinal Filoni über IS-Terror: ‘Wirklich teuflische Dinge’

    IS-Terrormiliz baut in ihrem Machtbereich im nördlichen Irak ein totalitäres System auf…

    DIPLOMATISCHE WORTE

    Filoni wollte sich nicht darauf einlassen, dass man jetzt “Krieg” gegen die IS-Terrormiliz führen müsse. “Der Papst hat oft Nein zum Krieg gesagt”, so der Präfekt, und weiter: “Wir reden hier nicht über Krieg, sondern über etwas anderes”. Es gehe um die “Verteidigung von Menschen, die in Not sind”. Gut ausgerüstete Terroristen seien im Irak über unbewaffnete “einfache Bauern, Familien und Dorfbewohner” hergefallen. “Da ist es unsere erste Pflicht, diese Menschen zu verteidigen, aus menschenrechtlichen Gründen, um des Heils der Menschheit willen”…

    UMBENENNUNGEN

    Nach Angaben der Internet-Agentur “ankawa.com” haben IS-Funktionäre angeordnet, dass in ihrem Einflussbereich in Mosul und in der Ninive-Ebene jeder Hinweis auf das Christentum in der schulischen Erziehung zu unterbleiben habe,…

    Außerdem müssen alle Schulen, die christliche Namen tragen, umbenannt werden; ebenso wurde der Unterricht in aramäischer Sprache – der Sprache der Christen im mesopotamischen Raum – untersagt…””
    http://www.kath.net/news/47587

    PAPST FRANZ: “DER DRITTE WELTKRIEG IST IM GANGE”

    19 September 2014, 09:30
    “”Jüdischer Weltkongress erklärt Franziskus seine Solidarität

    Ronald Lauder: Kennzeichnung christlicher Häuser mit dem arabischen Buchstaben «N» für «Nazarener» durch die Terrormiliz «Islamischer Staat» (IS) unterscheide sich nicht vom gelben Judenstern der NS-Zeit in Europa. «Warum reagiert die Welt nicht?»…

    Der Papst rief demnach die Angehörigen beider Religionen zum Gebet für den Frieden und gegen den «Dritten Weltkrieg» auf, der schon im Gange sei…

    Die rund 40-köpfige internationale Delegation der jüdischen Weltorganisation war anlässlich des bevorstehenden jüdischen Neujahrsfests Rosh Hashanah in den Vatikan gereist…””
    http://www.kath.net/news/47601

    19 September 2014, 17:00
    „“George Weigel: Rechtfertigung für Papst Benedikts Regensburger Rede

    Benedikt XVI. habe in seiner Regensburger Rede zwei Schlüsselfragen angesprochen: Kann der Islam Argumente für religiöse Toleranz und für die Trennung von Politik und Religion finden? Diese Themen seien heute höchst aktuell, schreibt George Weigel…

    Können Muslime in ihrer eigenen Spiritualität und ihren eigenen intellektuellen Ressourcen Argumente für religiöse Toleranz finden, die auch die Konversion zu einer anderen Religion einschließt, lautete die erste Frage Benedikts XVI…

    Die zweite Frage betraf die Struktur islamischer Gesellschaften. Können Muslime – wieder in ihren spirituellen und intellektuellen Ressourcen – islamische Argumente für eine Trennung religiöser und politischer Autoritäten in einem gerechten Staat finden?…

    Der interreligiöse Dialog zwischen Katholiken und Moslems könnte sich auf diese beiden Punkte konzentrieren, habe Papst Benedikt damals vorgeschlagen. Leider seien die Fragen zuerst missverstanden und dann ignoriert worden, schreibt Weigel…””
    http://www.kath.net/news/47599

    MEINE FRAGE:
    Gibt es einen Grund, weshalb wir den Moslemführern noch erlauben sollten, ihr Gesicht zu wahren und sie mit diplomatischem Geschwätz anschleimen müßten?


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