kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

KoG: Die Türkei ist das Drehkreuz des globalen Dschihad 17. September 2014

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 07:56

Der Islamische Staat wirbt in der Türkei ganze Familien für seinen bestialischen Krieg an. Doch die türkische Regierung reagiert nur verhalten. Lange Zeit lieferte Erdogan syrischen Islamisten Waffen.

 

Dags Sohn Orhan war mit 28 Jahren in Syrien gefallen. Er hatte sich von seiner Familie losgesagt und den Kämpfern des Islamischen Staates (IS) angeschlossen. „Wir haben uns immer um ihn gekümmert“, sagt Fadil Dag. „Und dann haben sie ihn von uns gestohlen“. Mit „sie“ meint Dag nicht nur die Dschihadisten, die überall in der Türkei junge Männer in die Reihen des IS locken. Dag ist auch enttäuscht vom türkischen Staat. Denn das politische Klima, das nach Ausbruch des Bürgerkriegs in Syrien in der Türkei entstanden ist, habe geholfen, seinen jüngsten Sohn in die Arme der Terroristen zu treiben.

 

 

Waffen für Islamisten mit „Hilfskonvois“ geliefert

 

Tatsächlich ist die Haltung der von der konservativen islamischen AKP geführten Regierung in Ankara gegenüber dem Islamischen dubios. Lange Zeit unterstützte Erdogan die militante Opposition gegen Syriens Präsidenten Baschar al-Assad. Trotz Bedenken der Amerikaner sah die Türkei kein Problem darin, die islamistischen Kämpfer der al-Nusra-Front üppig mit Waffen auszustatten. Heute arbeitet al-Nusra in Syrien mit dem Islamischen Staat zusammen. Türkische Medien berichteten immer wieder über Waffentransporte an die Islamisten, die als Hilfskonvois getarnt werden. Im November 2013 flog so ein Manöver in Adana auf. Der dortige Gouverneur erklärte nach einer Durchsuchung, dass nicht etwa Lebensmittel und Hilfsgüter an Bord der Lkw gewesen seien, sondern Sprengköpfe für Granatwerfer. Der Konvoi sei von Mitarbeitern des Geheimdienstes gesichert gewesen, die mit der örtlichen Polizei darüber stritten, ob man die Ladungen untersuchen dürfe. Bis heute hat Erdogan, früher Premierminister nun Präsident, die blutigen Machenschaften des IS nicht direkt als Terrorismus verurteilt. Auch der neue türkische Regierungschef Ahmet Davutoglu meidet das böse Wort. Der Islamische Staat sei „reaktionär“ heißt es – mehr nicht.

 

 

Mit dem IS ins Geschäft kommen

 

An der von den USA gerade geschmiedeten Staaten-Koalition gegen den IS-Terror will sich Ankara militärisch nicht beteiligen, sondern nur mit logistischer und humanitärer Unterstützung. Die Zurückhaltung hat mehrere Gründe: Zum einen hat sich Erdogan früh darauf festgelegt, die Feinde von Assad als seine Freunde zu betrachten. Offenbar halten es die Außenpolitiker der türkischen Regierung auf längere Sicht für möglich, mit dem IS politisch ins Geschäft zu kommen. Zum anderen wurden Anfang Juni 49 Angehörige eines türkischen Konsulats in Syrien von Kämpfern des IS in Geiselhaft genommen – und mit ihnen auch die Irak- und Syrienpolitik der türkischen Regierung. Über dieses Thema wie auch über den LKW-Zwischenfall an der Grenze zu Syrien wurden Nachrichtensperren verhängt. Man wolle das Leben der Konsulatsmitarbeiter nicht gefährden und wäge deshalb seine Worte, heißt es in Ankara.

 

 

 

 

 

 

IS wirbt auf türkischen Marktplätzen Männer an

 

Die Türkei hat sich derweil zum wichtigsten Transitraum der IS-Terroristen entwickelt. Junge Männer verabreden sich via Facebook und Twitter zum heiligen Krieg. „Das Netzwerk des IS in der Türkei ist weitreichend und stark“, erklärt ein Professor aus Ankara, der seit Jahren die Terrorstrukturen der Region erforscht. Seinen Namen will er aus Sicherheitsgründen nicht nennen. Auf Marktplätzen, in Cafés, sogar in Einkaufspassagen würden junge Männer von IS-Kadern in der Türkei angeworben. Selbst Buchhandlungen würden zu Kontaktstationen umgewandelt. Manche Hodschas, türkische Religionsgelehrte, würden Kämpfer für den IS anwerben. Niemand hält sie bisher dabei auf. Für die Fahrt in den Dschihad müssten die Kämpfer dann bis zu 150 türkische Lira zahlen – etwas mehr als 50 Euro. Wie dieser heilige Krieg aussieht, hat Fadil Dag mit eigenen Augen gesehen. Drei Tage, nachdem er vom Tod seines Sohnes hörte, machte er sich in einem Jeep auf den Weg in die syrische Stadt Rakka. Er wollte den Leichnam nach Hause bringen. In Rakka befindet sich das Hauptquartier des Islamischen Staates. Was Dag dort gesehen hat, wird er nie mehr vergessen. Auf den Straßen lagen amputierte und verrottete Körper, abgeschlagene Köpfe von hingerichteten Männern waren auf Gitterstäbe gespießt. Trotz dieses Panoptikums des Horrors geht das alltägliche Leben dort weiter. Fadil Dag traf während seines 24-stündigen Aufenthalts in Rakka Ende August zwischen 40 und 50 Landsleute. Sogar von einer türkischen Brigade hat er gehört. Morgens fuhren sie in den Kampf wie zur Arbeit. Abends kamen sie dezimiert zurück. Wer gefallen war, wurde als Märtyrer gefeiert. Der Monatssold beträgt 100 bis 150 Dollar.

 

 

„Der Staat hat meinen Sohn nicht schützen können“

 

Inzwischen ist Fadil Dag nach Hause zurückgekehrt – ohne den Leichnam seines Sohnes. Die Kämpfer der IS verweigerten ihm die Herausgabe des Leichnams. Dag macht sich Vorwürfe – und seinem Land: „Der Staat hat meinen Sohn nicht schützen können. Der Staat hat seine Pflicht nicht erfüllt“! Solche Dramen spielen sich inzwischen in vielen türkischen Familien ab. Immer mehr Eltern verzweifeln darüber, dass ihre Kinder in den Krieg wollen – und der Staat sie ziehen lässt. Selbst wenn die Eltern die Behörden warnen, sieht die Polizei keine Möglichkeit, die jungen Männer aufzuhalten. Ein pensionierter Imam aus Konya, der ebenfalls anonym bleiben möchte, berichtet, dass er seinem Sohn sogar heimlich Beruhigungsmittel verabreicht, um ihn zu Hause zu halten. Zuvor hatte sich der Sohn in Syrien dem IS angeschlossen, war aber vom Vater zurückgeholt worden. Aus Sorge kontrollierte der Imam nun den Computer seines Sohnes. Auf dessen Facebook-Account entdeckte er, dass sich 16 Menschen, darunter Ehefrauen, verabredet hatten, die Grenze zum IS zu überschreiten. Der Imam informierte den Gouverneur in Hatay. Doch es war zu spät. Neun Personen waren schon weg. Auch der Sohn hat sich inzwischen wieder ins Kalifat abgesetzt – und diesmal seine Frau und seine beiden kleinen Kinder mitgenommen.

 

 

 

 

 

IS wirbt ganze Familien an

 

Einer der wenigen Politiker, die sich um das Schicksal der verlorenen Söhne kümmern, ist der CHP-Abgeordnete Atilla Kart. In einer Parlamentsanfrage erkundigte er sich bereits am 16. April 2013 nach ihrem Schicksal. Bis heute hat er keine Antwort bekommen. Die USA drängen Ankara zu effektiveren Grenzkontrollen. Offenbar mit wenig Erfolg: In Konya berichtete Kart am Samstag, dass allein aus der grenznahen türkischen Stadt Gaziantep am 11. September 53 Ehepaare mit ihren Kindern in den Islamischen Staat aufgebrochen seien. Sie hätten sich an einer Kreuzung nahe einer Teppichfabrik getroffen. Offenbar wirbt der IS nicht mehr nur Kämpfer, sondern ganze Familien an – und zwar in einer Zeit, in der auch in Syrien mit US-Luftangriffen auf IS-Zentren zu rechnen ist. Offenbar hat die türkische Regierung lange geglaubt, die islamistischen Gruppen kontrollieren zu können. Doch der IS hat sich längst verselbstständigt. Von Irak und Syrien in die Türkei sind es nur ein paar Schritte. Und Drohungen von Führern des IS gegen Ankara hat es auch schon gegeben. Motto: Wenn ihr uns in die Quere kommt, greifen wir Euch an. Die Türkei sitzt längst auf einem Minenfeld, aber bisher will die Politik es noch nicht wahrhaben.

{Quelle: http://www.welt.de/politik/ausland/article132246350/Die-Tuerkei-ist-das-Drehkreuz-des-globalen-Dschihad.html}

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Der IS ist zurzeit in aller Munde, zu Recht.

Wie aber konnte der IS so stark werden? 

Durch die globale Unterstützung des Westens, Saudi Arabiens, Katar und Co.

UND der Türkei!

Die Zauberlehrlinge des islamischen Terrors, den sie, weil sie ihn Jahrelang unterstützten, nun nicht mehr loswerden.

 

 

 

Erdogan sah in Assad seinen Feind, dessen Feinde seine Freunde waren. Schließlich hat dieser Mann eine Affinität zu Männern und Organisationen, deren Fahnen den radikalen Islam zeigen, z. B. die Muslimbrüder in Ägypten. Mursi wurde von  Erdogan sehr unterstützt und hat ihm öffentlich nachgetrauert wie übrigens unsere Regierung letztlich auch.

 

 

Uns stimmt mehr als nachdenklich, dass die türkische Regierung sich noch nicht einmal jetzt, indem sich der IS sein wahres Gesicht zeigt, sich nicht eindeutig distanziert und die Grenzen aber so richtig dicht macht. Wer jahrelang die Al Nusra Front mit Waffen versorgt und sich als  logistische Drehscheibe des IS-Dschihads zur Verfügung gestellt hat,  darf sich nun über die Folgen, die in diesem Artikel sehr plastisch geschildert werden, nicht wundern. Die Vorstellung, dass IS nun der Nachbar der Türkei sein will, müsste die türkische Regierung doch in Angst und Schrecken versetzen, tut sie aber nicht. Offensichtlich hat die türkische Regierung dann mehr Spielraum, die orthodoxe Form des Islams wieder stärker in ihr Rechtssystem einzupflegen, was Herrn Erdogan nicht ungelegen käme.

 

Würde Erdogan die Scharia einführen?

 

 

Wer angesichts der vielen Videos von und über Deso Dogg und anderen Größen des Dschihads, die ihren Allah korangemäß mit Blut und Gut so mit Begeisterung und Enthusiasmus dienen, kann kaum den Eindruck gewinnen, dass dieser höllische Spuk nichts mit dem Islam zu tun hat. Sie alle berufen sich auf den Koran Allahs und handeln dementsprechend.

 

 

Wenn also die IS-Dschihad-Werbung unter Muslimen in Europa bereits so perfekt funktioniert, wieviel mehr wird sie in einem islamischen Staat wie der Türkei, wo der Boden durch Koran, Hadithen und Sunna so perfekt vorbereitet wurde, Werbeerfolge erzielen und feiern. Viele Menschen, so auch Menschen in oder aus der Türkei begeben sich samt Familie in den „Schutz“ der IS. Wie perfide kann das sein.

 

 

Und wie immer verleugnen alle Politiker der westlichen Welt, alle islamischen Geistlichen und alle sonstigen Eliten standhaft jegliche Verbindung der IS zum Islam. Die Quelle dieses Denkens ist einfach die falsche Einschätzung der politkorrekten Sicht des „Was nicht sein kann, darf nicht sein“. Die Wahrheit jedoch sieht völlig anders aus. Der IS zeigt den Muslimen und der Welt, wie wahrer Islam geht, funktioniert und am Laufen gehalten wird und davor haben sie letztlich Angst bis auf die, die den Koran richtig verstanden haben und sich dem IS anschlossen und sich diesem weiterhin anschließen werden.

 

 

 

Die Selbstlüge, dass der IS „nichts mit dem Islam zu tun habe“ oder die völlige Fehleinschätzung, dass „der Islam durch IS pervertiert werde“ ausgesprochen durch Kirchenführer wie Kardinal Koch oder Innenminister Jäger oder Obama, mag die eigene heile politkorrekte Gedankenwelt schützen, aber Lügen, Verdrängung, Betäubung und Selbstlügen waren noch nie gute Ratgeber der Wahrheit.

Solange insbesondere die Islamvertreter nicht zum Kern des Terrors, der  im Koran bestens angelegt und beschrieben, in den Hadithen bestätigt wird, vordringen und nicht die Tatsache, dass Mohammed selbst überzeugend den aufstrebenden IS-Staat praktisch vorgelebt hat, hinterfragen und  den Islam mit seinem über allem schwebenden Allah, der das Gewaltmonopol gegen Ungläubige und Abtrünnige für sich gepachtet hat,  nicht einmal im Ansatz in Zweifel ziehen,  solange hat der IS seine islamische Grundierung und  Berechtigung, weil der IS wie die Taliban und Saudi Arabien den wahren Islam ausführt nur mit dem Unterschied, dass IS sich noch im gewaltsamen mohammedanischen Aufbau befindet und das Waffengewalt offensichtlich auch heute noch eine große Rolle spielt wie das uralte Sinnbild, das „Logo“ des Islams, nämlich das Schwert,  eindrucksvoll zeigen.

 

 

 

Wie faktenresistent können Menschen sein?!

 

Der real existierende Sozialismus hat genauso zu Millionen Toten geführt wie eben der real existierende Islam im Laufe seiner Geschichte. Humane Gedankenwunschgebäude von Ideologien und Religionen in ihrem Ausgrenzungswahn werden immer von der Realität über kurz oder lang eingeholt.  Das Schlüsselwort dieser Ideologien der Gewalt heißt „Feindbild“. Die Erschaffung von Feindbildern bestärkt die eigene Machtfülle. Nur über den Feind kann sich eine darüberhinaus noch sich selbst definierende Politreligionsideologie der Überlegenheit und der Stärke identifizieren. Erst die gedankliche und auch dhimmimäßig unterdrückte Minderheit lässt die eigene Machtfülle wachsen. Gewalt ist wie der bedingungslose Gehorsam nur eine Zutat zu diesem Gedankengebäude der andere ausgrenzenden Diktatur der Lehre Allahs, nicht mehr und nicht weniger.

 

 

Diese einfache Erkenntnis ist jedoch offensichtlich selbst für (aus)gebildete Menschen eine Dimension der Wahrheit, in die sie nicht vordringen können, weil sie sich einen faktenresistenten Gedankenschutzpanzer zugelegt haben, der es ihnen verwehrt, diese einfache Wahrheit zu erkennen.  Aber manchmal ist das  Naheliegende auch das Offensichtliche.

 

 

Im Grunde ist es doch so, dass die Islamvertreter des sog. „Euro-Islams“ ihre Religion pervertieren, nicht der IS. Das Gewaltproblem, welches der Islam hat, kann solange nicht wegdiskutiert, nicht schöngeredet, nicht weggezaubert, nicht verdrängt, nicht weggelogen, nicht verschwiegen und nicht wegphilosophiert werden, solange es diese Gewaltverse im Koran gibt und der Koran als das wörtliche Wort Gottes angesehen wird, welches nie verändert werden darf.

 

 

Christen, Christenführer und Kirchenführer sollten sich endlich darüber klar werden, dass der Islam eine explizit antievangelikale und antichristliche  Religion ist, deren Gott niemals – auch nicht mit dem Mantel der christlichen Nächstenliebe gesehen – mit dem DREIEINEN GOTT identisch sein kann. Paulus unterschied: Hoffnung, Glaube, Liebe diese Drei. Am größten aber ist die Liebe, die wir zu Muslimen pflegen sollen ohne ihren Glauben als wahr ansehen zu müssen. Liebe leugnet nicht die Wahrheit des Glaubens, sondern verleiht ihr Licht allein durch JESUS, ohne dabei andere abzuwerten. JESUS ist der alleinige Türöffner zum VATER im HEILIGEN GEIST. Nur JESU CHRISTI GEIST garantiert den Liebescharakter GOTTES der Vollkommenheit im Guten. Andere Gottesbilder, gerade auch das des Islams, degradieren dieses Gottesbild, beschmutzen den Namen des EINEN WAHREN GOTTES, den JESUS verkündet hat.

 

 

Beten wir für die vielen Opfer, die Religionen aller Art der Erde hinterlassen haben. Beten wir für die vielen verfolgten Glaubensgeschwister und auch für andersgläubige Opfer dieser IS-Gewalt. Vergessen wir darüber nicht die Menschen, die aufgrund ihres Glaubens in islamischen und kommunistischen Ländern diskriminiert und verfolgt werden.

 

 

Wir haben viel zu beten!

Packen wir’s an!

 

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