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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Katar, Kuwait und Saudi-Arabien – Die Sponsoren des Terrors 17. September 2014

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 08:54

Katars Emir am Steuer und neben ihm Erdogan

Wie ein ägyptischer Politologe sagt: „Man braucht keine internationale Heere gegen IS Katar soll aufhören den Terroristen Geld zu schicken und die Türkei soll ihre Grenzen dicht machen. Die Terroristen haben aber US-Waffen“!?!

 

Das Verbot des IS ist der richtige Schritt.

Doch weitere müssen Folgen.

Vor allem die Finanzströme der Terroristen sollten ausgetrocknet werden.

Die Regierung könnte beim Emir von Katar, der diese Woche auf Deutschlandreise ist, beginnen, den Druck zu erhöhen.

 

Katars Außenminister Chalid Al-Attija gab sich empört. Sein Land unterstütze die Terrormiliz Islamischer Staat in keinerlei Form. Und die anderes behaupteten, seien „schlecht informiert“, sagte er nicht zufällig dem deutschen „Handelsblatt“. Denn damit meinte er nicht zuletzt ein deutsches Regierungsmitglied: Entwicklungshilfeminister Gerd Müller. Der hatte eben das öffentlich erklärt. Dann ruderte sein Ministerium zurück. Müller habe sich nur auf Presseberichte bezogen. Doch die Wahrheit liegt wie so oft irgendwo in der Mitte. In der Tat haben westliche Nachrichtendienste keine belastbaren Erkenntnisse, dass die Regierung von Katar die IS direkt finanziell unterstützt hat. Ein hoher israelischer Geheimdienstler, der von Jerusalem aus die Szene besonders kritisch beobachtet, sagt gegenüber Cicero: „Es ist schwierig, das auf den Punkt zu bringen“. Aber dass aus Katar, und nicht nur von dort, Geld zu den brutalen sunnitischen Glaubensbrüdern geflossen ist, gilt in dieser Community als ausgemacht. Nur eben nicht offiziell.

 

 

 

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Finanzielle IS-Unterstützung durch Golfstaaten

 

Nach wie vor gibt es genügend reiche Salafisten aus den Ölstaaten, die genau das wollen, was die brutalen Kämpfer im Irak und in Syrien anstreben: einen erzkonservativen islamischen Gottesstaat. Sie kommen nicht nur aus Katar, sondern auch aus Saudi-Arabien und anderen Golfstaaten. Das Geld komme „aus vielen Quellen“, sagt der Geheimdienst-Mann aus Jerusalem, und „nicht nur aus Arabien.“ Und selbst aus Deutschland fließt Geld in die umkämpfte Region. In deutschen Sicherheitskreisen hat man allerdings keine konkreten Zahlen. Dort wird aber beobachtet, dass in der deutschen islamistischen Szene bei Spendenaufrufen immer wieder eine Kontonummer bei einer arabischen Bank in London genannt werde.

Für Spenden werde auch bei der „Lies- Kampagne“ geworben, bei der auf den Straßen der Koran verteilt wurde. Drehscheibe für den Fluss des Geldes ist das Scheichtum Kuwait. Dort wird es eingesammelt und an die Kämpfer weitertransportiert. „Es ist offensichtlich, dass Kuwait die Plattform ist“, sagt der außenpolitische Experte der Grünen im Bundestag, Omid Nouripour und beklagt, dass es „nicht genügend Druck gibt, diese Schleuse zuzumachen“.  Die Motive Kuwaits sieht er darin, die Kräfte zu unterstützen, die die Schiiten bekämpfen. Und wie ist der Weg des Geldes in einer Zeit, in der Bankentransfers von den Geheimdiensten beobachtet werden? Ganz einfach, sagt Terrorexperte Guido Steinberg vom außenpolitischen Berliner Think Tank  „Stiftung Wissenschaft und Politik“ (SWP): „Im Koffer“.

 

Katar hat wesentlich dazu beigetragen, dass das Scheichtum in Verdacht steht, ein Terrorfinanzier zu sein.

Im Vorfeld der Ausbreitung des IS pumpte es viel Geld in die Region, vor allem an die sunnitische Nusra-Front, die in Syrien gegen das Assad-Regime kämpft. Viele Kämpfer der Nusra-Front sind inzwischen zum IS übergelaufen.

Katar ist auch heute finanziell der Schutzpatron der Hamas im Gazastreifen und beherbergt den Hamas-Anführer Chalid Maschal.

 

 

 

 

Kluft zwischen Regierung und Terrorfinanziers

 

Dabei wird allerdings die Kluft zwischen den privaten arabischen Finanziers und ihren Regierungen tiefer. Vor allem das Königshaus in Saudi-Arabien fühlt sich zunehmend selbst gefährdet durch die islamistischen Kämpfer und sieht für das eigene Land eine Bedrohung. Zu Recht. Anfang September gab die saudische Regierung die Verhaftung von 88 Terrorverdächtigen bekannt. Der Vorwurf: Sie hätten Anschläge sowohl im Lande selber wie auch im Ausland geplant. 48 von ihnen waren Saudis, die Mordanschläge vorbereitet hätten. Andere hätten Verbindungen zur IS gehabt und „Organisationen im Irak, Syrien und Jemen unterstützt“. 2500 saudische Gotteskrieger seien im Ausland unterwegs.

 

Wenige Tage vorher hatte König Abdullah die ausländischen Botschafter einbestellt und in einer Brandrede nachdrücklich vor den Gefahren durch IS gewarnt. Seine Botschaft: Der IS-Terror müsse schnell gestoppt werden, denn sonst werde er sich nach Europa und die in USA ausbreiten.

 

Nachdem Deutschland sich, anders als noch beim Irakkrieg von George W. Bush, nun doch einer von Barack Obama angeführten Koalition der Willigen angeschlossen und Waffenlieferungen für den Kampf gegen die IS beschlossen hat, tat Innenminister Thomas de Maizière nun den nahe liegenden Schritt und verbot den IS – eine Maßnahme, auf die der grüne Abgeordnete Omid Nouripour nachdrücklich gedrängt hatte. „Ich bin nicht als Fan von Thomas de Maizière bekannt. Aber dass er ISIS nun in Deutschland verboten hat, ist richtig und war längst überfällig“, sagte er zu Cicero.

 

 

 

Saudis sponsorn den islamischen Terror

 

 

IS-Verbot nur der erste Schritt

 

Nouripour verlangt jetzt einen weiteren, politisch brisanten Schritt – gegen einen Verbündeten: Sowohl die deutsche Regierung wie auch die EU sollten endlich gegen den Nato-Partner Türkei vorgehen, die, genau wie das Assad-Regime, billiges Öl von den durch IS-Kämpfer eroberten Ölfeldern kaufen. IS wird dadurch zunehmend unabhängig von Geldern aus dem Ausland. Nach der Erstürmung von Mossul plünderten sie die dortige Bank aus. Überall in ihrem Herrschaftsgebiet treiben sie Steuern ein. All das macht den Islamischen Staat zu einer der reichsten Terrororganisationen der Welt. Wenn das IS-Verbot des Innenministers kein symbolischer Akt bleiben soll, müssen weitere Schritte folgen. Die Bundesregierung hat nun Gelegenheit. Denn der Emir von Katar, Scheich al-Thani, tourt ab Mittwoch durch Deutschland und trifft unter anderem auf Kanzlerin Merkel, Außenminister Steinmeier und Wirtschaftsminister Gabriel. Zeit also, den Emir beim Wort zu nehmen: Die deutschen Politiker sollten ihn daran erinnern, die Finanzströme der IS-Extremisten im Irak und Syrien sowie den Zulauf ausländischer Kämpfer zu stoppen.

{Quelle: http://www.cicero.de/berliner-republik/katar-der-finanzielle-schutzpatron-des-terrors/58221}

 

Pass weg

 

6 Responses to “Katar, Kuwait und Saudi-Arabien – Die Sponsoren des Terrors”

  1. Bernhardine Says:

    Merkel empfängt Terroremir aus Katar

    „“Der Unrechts- und Sklavenhalterstaat Katar finanziert den grausamen Islamterror, unterstützt Taliban, Hamas, fördert den Aufstieg von ISIS und hat seine ölverschmierten Finger schon in vielen europäischen Firmen, wie der Deutschen Bank. Dafür wird die finanzielle und ideologische Heimat der weltweiten Mörderbanden von Europa und insbesondere von Deutschland auch noch hofiert. 62 “Leopard”-Kampfpanzer und 24 Panzerhaubitzen liefert die deutsche Rüstungsindustrie dahin. Und heute empfängt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Scheich Tamim bin Hamad al-Thani, den Emir von Katar, um sich über die “bilateralen Beziehungen” und die Entwicklung der Region auszutauschen, berichtet AFP. Und morgen ist er in München bei Seehofer!

    (Von LS Gabriel & Michael Stürzenberger)

    Auch Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) will mit von der Partie sein. Am Donnerstag wird der bayerische Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU) den Terrorunterstützer auf einen gemütlichen Plausch empfangen. Katar verfügt über das höchste Pro-Kopf-Einkommen weltweit, da kann man offenbar schon einmal über ein paar mitfinanzierte Eroberungskriege, Massenerschießungen, das Köpfen, Foltern, und Vergewaltigen Ungläubiger, Zwangsverheiratungen und ein paar tote Sklaven hinwegsehen und einen roten Teppich ausrollen für den “Partner” mit der dicken Brieftasche…““
    http://www.pi-news.net/2014/09/merkel-empfaengt-terroremir-aus-katar/

  2. Bernhardine Says:

    21.07.2012
    Peter Scholl-Latour
    „“Assad droht Gaddafis Schicksal“

    (…)

    Wer steht hinter den Aufständischen in Syrien, wer unterstützt sie?

    Saudi-Arabien, Katar, die Türkei und natürlich die USA. Nicht zu vergessen die Europäer, die ebenfalls kräftig mitmischen. Sie sind vor allem verbal immer in vorderster Front zu finden. Etwa beim Fordern von Sanktionen. Geht es um tatkräftiges Engagement, stellen sie sich allerdings meist weit hinten an. Diese Rufe nach Sanktionen sind wenig sinnvoll, weil sie in erster Linie die armen Bevölkerungsteile treffen. Und nicht die führenden Schichten, wie wir wissen.

    Sie meinen damit die Sanktionen gegen den Irak?

    Ja, dort konnte unter anderem wegen fehlender Chemikalien das Trinkwasser nicht gereinigt werden, und tausende Kinder mussten qualvoll sterben. Sanktionen, das muss man klar sehen, sind eine inhumane Maßnahme.

    Wie kommen die Aufständischen in Syrien an Waffen und Munition, wie funktioniert die Logistik?

    An Geld herrscht kein Mangel. Dafür sorgen die Saudis, Katar und die USA. Geliefert werden die Waffen ganz offiziell über die Türkei nach Syrien. Ohne diese Hilfe hätten die Aufständischen niemals die Kraft, gegen Assads Truppen zu bestehen. Es fällt auch auf, dass die Aufstände in Orten ausbrachen, die sehr nahe an den Grenzen zu Jordanien und zur Türkei liegen…““

  3. Bernhardine Says:

    OT

    Tripolis in islamistischer(islamischer/muslimischer/korantreuer) Hand – Christen wagen sich nicht mehr aus ihren Häusern
    12.09.2014

    (Tripolis)

    “”Die Islamisten haben die Kontrolle über Libyens Hauptstadt Tripolis übernommen…

    Regierung und Parlament haben Tripolis fluchtartig in Richtung Tobruk verlassen…

    Ende August haben die Islamisten der Libyschen Morgenröte mit den Misrata-Brigaden den internationalen Flughaben von Tripolis erobert. Parlament und Regierung traten daraufhin die Flucht an.

    Die Sicherheitslage in der libyschen Hauptstadt ist seither ein „Alptraum“. „Schutzlos sind vor allem die Christen“, so Pater Amado Baranquel gegenüber dem Catholic News Service.
    Messfeiern im Verborgenen

    Der Franziskanerpater war vor dem Krieg Seelsorger für die katholischen philippinischen Gastarbeiter in Libyen. Deren Zahl lag Ende Juli noch bei etwa 13.000. Heute betreut er alle Christen.

    „Seit zwei Wochen wagen sich die Christen nicht mehr aus ihren Häusern“, so Pater Amado. Sie haben Angst entführt oder getötet zu werden. „Recht und Gesetz gibt es nicht mehr in der Stadt. Wir wissen nicht, wer uns schützen könnte oder uns zu Hilfe kommt.

    Alle Heiligen Messen werden nur mehr im Verborgenen in Privathäusern und Wohnungen zelebriert, wie es in den alten Zeiten der großen Verfolgungen war“, schildert der Franziskaner die schwierige Lage…

    Die Lage ist in Bengasi, der zweiten großen Stadt Libyens, die ebenfalls von den Islamisten kontrolliert wird, nicht anders. „Die Kirche bleibt bei ihrem Volk“, erklärt Sylvester Magro, Apostolischer Vikar von Bengasi für die Katholische Kirche, nachdem die orthodoxen Kopten und die orthodoxen Griechen ihre Priester aus der Stadt evakuiert haben.

    „Die Katholische Kirche hat sich entschlossen, die Ordensfrauen aus Bengasi in Sicherheit zu bringen.“ Die Gefahr von Vergewaltigungen sei zu groß, so der Apostolische Vikar, der in der Stadt bleibt.

    „Wir wissen nicht, was die Zukunft bringen wird. Derzeit gibt es zwei Regierungen, zwei Kampfparteien und zahlreiche Stammesmilizen und Kampfgruppen…

    Die 115 Parlamentsabgeordneten leben mit ihren Familie derzeit auf einem griechischen Fährschiff rund 1.500 Kilometer von der Hauptstadt Tripolis entfernt. Sie scheinen auf eine noch weitergehende Flucht ins Exil vorbereitet zu sein.

    US-Präsident Obama(Anm.: Sunnitischer Moslem), die NATO oder die Vereinten Nationen, die zwar den früheren Staatspräsidenten Muammar al-Gaddafi stürzten, aber gleichzeitig das Land in das heutige Chaos stürzten, zeigen wenig Interesse, die Situation zu ändern. Gleiches gilt für die EU…””
    http://www.katholisches.info/2014/09/12/tripolis-in-islamistischer-hand-christen-wagen-sich-nicht-mehr-aus-ihren-haeusern/

  4. Klotho Says:

    Geld regiert unsere Welt, für Geld und Öl werden alle Werte und Menschenrechte in den Müll geworfen. Vor Geld und Öl werfen sich alle westlichen Politiker in den Staub.Es ist nicht besser geworden seit dem letzten Weltkrieg, in der die mörderische Menschenbestie ihr schreckliche Natur demonstrierte und vielen Millionen Menschen das Leben kostete. Sehr viele Menschen werden von bösen Drachen regiert ohne das sie es merken.

  5. Klabautermann Says:

    Nur dumme Kälber wählen ihre Schlächter selber!
    Leider hat die CDU/CSU wie JUdas wegen des Mammons sich verkauft.
    FED Rothschild Rockefellel Morgen Soros und Kissinger Brezinski über alles!!


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