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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Dschihad-Nachwuchs aus der Türkei 17. September 2014

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 07:49

ISIS-New-York-Threat

Beichte eines ehemaligen IS-Terroristen: Musste einen Mann lebendig begraben

 

 

Die Terrormiliz Islamischer Staat braucht Kämpfer, die bereit sind in den Dschihad zu ziehen. Der Nachwuchs an jungen, muslimischen Männern kommt dabei zunehmend aus der Türkei. Der 27 Jahre alte Can war IS-Mitglied. Nach seiner Rückkehr berichtete er von unfassbaren Grausamkeiten. Die Geschichte vom Gefahrenpotenzial junger, perspektivloser und deshalb wütender Männer ist nicht neu. Aber in Zeiten des skrupellosen IS-Terrors ist das Thema umso aktueller. Ausgerechnet aus der säkular verfassten Türkei kommen auffallend viele junge IS-Rekruten, berichtet die „New York Times“. Die Terrororganisation sucht offenbar gezielt in den Armenvierteln des wirtschaftlich eigentlich erfolgreichen Landes nach den Abgehängten und Perspektivlosen, um sie für ihren „heiligen Krieg“ zu gewinnen. Bei mehr als tausend türkischen Staatsbürgern war IS bereits erfolgreich – so viele Türken sollen sich der Gruppe bereits angeschlossen haben. Der 27 Jahre alte Can war einer von ihnen. Statt für den radikalen Islam zu sterben, ist er nach Ankara zurückgekehrt. Can ist auch nicht sein richtiger Name. Den Großteil seines jungen Lebens hat er als Junkie in einem Armenviertel der türkischen Hauptstadt Ankara verbracht. Er hatte nichts zu verlieren als er mit zehn Kindheitsfreunden illegal nach Syrien einreiste, um sich dem IS anzuschließen.

 

 

150 Dollar für jeden Tag im Kampf

 

In der Türkei hatten die Männer keine Perspektive. Statt eines Lebens in Armut und die Aussicht auf einen frühen Drogentod bot der IS Wohlstand. „Wenn du kämpfst bieten sie dir 150 Dollar pro Tag“, erklärt Can der „New York Times“, „außerdem ist alles kostenlos. Die Ladenbesitzer geben ihre Produkte umsonst, aus Angst“.

Nach ihrer Ankunft in der syrischen Stadt Raqqa, dem Hauptquartier des IS, mussten Can und seine Freunde zunächst ein 15-tägiges Trainingscamp absolvieren. Dann wurden sie verschiedenen Einheiten zugewiesen. Can kam zu einer Kampftruppe. „Ich habe zwei Männer getötet und an einer öffentlichen Hinrichtung mitgewirkt“, sagt er der Zeitung. Er sei aber erst als IS-Kämpfer akzeptiert worden, nachdem er einen Mann bei lebendigem Leib begraben habe.

 

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„Hier gibt es 7 Moscheen aber keine Schule“

 

Die Kämpfer dort seien wie in Trance: „Jeder schreit ‚Allah ist groß‘ und das gibt dir göttliche Kraft, den Feind zu töten ohne sich dabei an Blut oder zerfetzten Organen zu stören“, erzählt Can. „IS ist brutal“, sagt er, „sie interpretieren den Koran zu ihrem eigenen Vorteil. Allah hat nie befohlen, dass Muslime andere Muslime töten sollen“.

Ausgerechnet der recht liberale Islam, der in der Türkei vorherrschend ist, scheint Strenggläubige in die Arme der Extremisten zu treiben. „Diese verwässerte Form des Islam, die in der Türkei praktiziert wird, ist eine Beleidigung der Religion“, sagte ein etwa Mann aus Hacibayram, einem ärmeren Viertel Ankaras der Zeitung. „Ich unterstütze die Vision einer islamischen Regierung des IS“. Er hofft, seine Söhne auch nach Raqqa schicken zu könne, wenn sie alt genug sind. Ein anderer Anwohner schimpft auf die türkische Politik: „Hier gibt es sieben Moscheen, aber keine Schule“.

 

 

49 türkische Geiseln sind noch in IS-Gewalt

 

Mittlerweile ist auch das Ausland darauf aufmerksam geworden, das die Türkei fruchtbarer Boden für den Nachwuchs an radikalen Islamisten darstellt. Seit einer Weile üben die USA Druck auf die türkische Regierung aus, die etwa 900 Kilometer lange Grenze zu Syrien stärker zu bewachen.

{Quelle: http://www.focus.de/politik/ausland/ich-unterstuetze-die-vision-des-is-die-tuerkei-versorgt-is-mit-kaempfer-nachwuchs_id_4137959.html}

 

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