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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

KoG: Christen und der Heilige Geist 14. September 2014

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 00:07

Der Geist der Welt und menschliche Weisheitnein!

Die Identität des Christen.

Du kannst fünf Studienabschlüsse in Theologie haben.

Vielleicht wirst du ein großer Theologe sein, aber du bist kein Christ,

weil du den Geist Gottes nicht hast.

 

 

 

 

 

 

Rom (kath.net/as): Der Heilige Geist verleiht dem Christen Vollmacht, nicht menschliche Weisheit oder Studienabschlüsse in Theologie. Daher besteht die Identität des Christen darin, den Geist Christi zu haben, nicht den „Geist der Welt“. Dies betonte Papst Franziskus in seiner Predigt zum Evangelium des Tages (Lk 4,31-37) sowie zur ersten Lesung (1 Kor 2,10b-16) am Dienstag der 22. Woche im Jahreskreis bei der heiligen Messe in der Kapelle des vatikanischen Gästehauses „Domus Sanctae Marthae“.In jener Zeit ging Jesus hinab nach Kafarnaum, einer Stadt in Galiläa, und lehrte die Menschen am Sabbat. Sie waren sehr betroffen von seiner Lehre, denn er redete mit göttlicher Vollmacht“ (V. 31-32). Der Papst ging von diesen Versen des Evangeliums aus, um über das Wesen der Vollmacht des Herrn und des Christen nachzudenken. Jesus „war kein gewöhnlicher Prediger“, da seine Vollmacht aus der besonderen Salbung durch den Heiligen Geist hervorgehe. Jesus „ist der Sohn Gottes, der gesalbt und gesandt wurde, um das Heil zu bringen, um die Freiheit zu bringen“. Für einige seien dieser Stil Jesu, seine Identität und seine Freiheit zum Ärgernis geworden. „Und dann können wir uns fragen“, so Papst Franziskus: „Worin besteht unsere Identität als Christen? Und Paulus sagt das heute gut: ‚Davon reden wir auch, nicht mit Worten, wie menschliche Weisheit sie lehrt’ (1 Kor 2,13). Die Verkündigung des Paulus ist nicht deshalb möglich, weil er einen Kurs an der Lateranuniversität, an der Gregoriana gemacht hat… Nein, nein, nein! Menschliche Weisheit – nein! Sondern wie der Geist sie lehrt: Paulus predigte mit der Salbung durch den Geist und brachte auf diese Weise Geistliches des Geistes in geistlichen Begriffen um Ausdruck. Doch der Mensch, der sich seinen Kräften überlässt, versteht die Dinge des Geistes Gottes nicht: der Mensch allein kann das nicht verstehen“!

 

 

 

 

 

Wenn die Christen daher die Dinge des Geistes nicht gut verstünden, gäben sie kein Zeugnis „und haben keine Identität“. Für sie „sind diese Dinge des Geistes ein Irrsinn, sie sind nicht fähig, sie zu begreifen“. Der vom Geist bewegte Mensch dagegen urteile über alles: „er ist frei, ohne von irgendeinem abgeurteilt werden zu können“. „Nun: wir haben das Denken Christi, das heißt den Geist Christi. Diese christliche Identität“, so der Papst weiter: „Nicht den Geist der Welt haben, jene Denkart, jene Weise des Urteilens… Du kannst fünf Studienabschlüsse in Theologie haben, während du aber den Geist Gottes nicht hast! Vielleicht wirst du ein großer Theologe sein, aber du bist kein Christ, weil du den Geist Gottes nicht hast! Was dir Vollmacht verleiht, was dir Identität gibt, ist der Heilige Geist, die Salbung durch den Heiligen Geist“. Aus diesem Grund habe das Volk jene Prediger, jene Gesetzeslehrer nicht geliebt, da sie zwar von Theologie gesprochen hätten, aber nicht zum Herzen vorgedrungen seien: „sie gaben keine Freiheit“. Jene seien nicht fähig gewesen, das Volk seine Identität finden zu lassen, da es ihnen an der Salbung durch den Heiligen Geist gefehlt habe: Die Vollmacht Jesu – und die Vollmacht des Christen – geht aus dieser Fähigkeit hervor, die Dinge des Geistes zu begreifen, die Sprache des Geistes zu sprechen. Sie entstammt dieser Salbung durch den Heiligen Geist. Und oftmals, sehr oft finden wir unter unseren Gläubigen einfache alte Frauen, die vielleicht nicht einmal die Grundschule zu Ende gemacht haben, die aber von den Dingen besser als ein Theologe sprechen, weil die den Geist Christi haben. Den Geist, den der heilige Paulus hat. Und wir alle müssen darum bitten: Herr, schenke uns die christliche Identität, die Identität, die du hattest. Schenke uns deinen Geist. Schenke uns deine Art zu denken, zu empfinden, zu sprechen. Das heißt: Herr, schenke uns die Salbung durch den Heiligen Geist“! {Von Armin Schwibach – http://www.kath.net/news/47386}

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Mit dieser Predigt beschreibt Papst Franziskus zwei große Themenfelder.

1. Themenfeld:

Der Mensch, der sich auf die „menschliche“ Weisheit verlässt und sich in ihr wohlfühlt, übersieht die göttliche Dimension. Er macht sich freiwillig klein und beraubt sich selbst jeglicher Würde, die ihm von Gott geschenkt wurde, nicht vom Grundgesetz. Er bringt viel Sinnvolles oder Sinnloses zu Papier und auch in sein Leben. Er ist frei im Denken und letztlich auch im Handeln. Er macht sich und sein Denken in sich zum Maßstab seines Handelns. Der HEILIGE GEIST CHRISTI fehlt ihm, weil er sich weigert oder aber, weil es ihm nicht wichtig genug erscheint, einen solchen überhaupt zu akzeptieren. Er macht die weltliche „Vernunft“ zu seinem Lehrmeister. Die Vernunft ist aber ein abstrakter Begriff, der wie Kaugummi gezogen werden kann. Die Maßstäbe bzw. die Weisheit der Vernunft ohne jesuanisch-göttliche Weisung können menschenfeindlich sein, müssen es aber zwingenderweise nicht. Der Mensch neigt dazu, alles beurteilen zu wollen. Und das kann er in diesem Themenbereich nur aus der Sicht seiner eigenen Denkweise, ohne die göttlich-jesuanische Denkweise in sein Urteil mit einzubeziehen. Diese Freiheit ist damit gefährdet, weil sie nur das eigene Maß kennt. Und da können wir froh sein, wenn dieser Mensch selbst nach restchristlichen Maßstäben kulturiert worden ist.

 

 

 

2. Themenfeld:

„Du kannst fünf Studienabschlüsse in Theologie haben, während du aber den Geist Gottes nicht hast! Vielleicht wirst du ein großer Theologe sein, aber du bist kein Christ, weil du den Geist Gottes nicht hast! Was dir Vollmacht verleiht, was dir Identität gibt, ist der Heilige Geist, die Salbung durch den Heiligen Geist“.

 

 

Hier benennt  der Papst christliche Theologie und spricht jene Sätze aus, die es auf den Punkt bringen. Da gibt es christliche Lehrsätze und christliche Rituale, christliche Gebete und christliche Glaubenswahrheiten. Aber wir können trotz dieser christlich geprägten Geisteshaltung in der äußeren Form bleiben und sie nicht ins Herz einlassen.

 

 

Theologisches Wissen reicht nicht aus, um Christ zu sein. Dogmen oder Lehrsätze, mögen sie auch noch so christlich geprägt sein, reichen nicht aus, um Christ zu sein. Das Nachplappern von Gebeten reicht nicht aus, um Christ zu sein. Das Tun des Guten reicht nicht aus, um Christ zu sein.

 

 

Es kommt immer auf die geistige Haltung an, die es zulässt, dieses theologische Wissen, diese Lehrsätze, dieses Beten und das Tun im Herzen kulminieren zu lassen, also sozusagen im Herzen die Krönung finden zu lassen, diese Dinge somit so zu verinnerlichen, dass aus ihnen die Herzensbildung wird. Die Theologie der Herzensbildung ist es, die die Frauen nicht nur plappern lässt, sondern sie aus tiefstem Herzen BETEN lässt. Theologen, die nicht demütig sind gegenüber der Größe und der „Torheit Gottes“, werden das Christsein nur schwer verinnerlichen können. Das Gute tun, um sich nach außen selbst als „guter“ Christ zu fühlen, trifft das Christsein im Herzen nicht. Das Gute tun um CHRISTI willen und um des NÄCHSTEN willen und sich selbst gedanklich und von Herzen zurücknehmen, ist das Geheimnis des Christseins. Diese vielen Worte können in einem Wort des hl. Paulus zusammengefasst werden. Der christliche Glaube hat nur zwei Pfeiler, die Gottes- und die Nächstenliebe. Liebe der uneigennützigen Art um CHRISTI willen ist die größtmögliche GEISTEShaltung, die ein Mensch für sich verinnerlichen kann. Lassen wir Paulus mit seinem Hohelied der Liebe zu Wort kommen.

Im Grunde ist in diesem Inhalt dieses Textes das christliche Bewusstsein, die christliche Lebensweise enthalten:

„Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke. Und wenn ich prophetisch reden könnte und alle Geheimnisse wüsste und alle Erkenntnis (u. a. auch Theologie, von KoG eingefügt) hätte; wenn ich alle Glaubenskraft besäße und Berge damit versetzen könnte,  hätte aber die Liebe nicht, wäre ich nichts. Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte und wenn ich meinen Leib dem Feuer übergäbe, hätte aber die Liebe nicht, nützte es mir nichts. Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig. Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf. Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil, lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach. Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit. Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand. Die Liebe hört niemals auf. Prophetisches Reden hat ein Ende, Zungenrede verstummt, Erkenntnis vergeht. Denn Stückwerk ist unser Erkennen, Stückwerk unser prophetisches Reden; wenn aber das Vollendete kommt, vergeht alles Stückwerk. Als ich ein Kind war, redete ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind und urteilte wie ein Kind. Als ich ein Mann wurde, legte ich ab, was Kind an mir war. Jetzt schauen wir in einen Spiegel und sehen nur rätselhafte Umrisse, dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich unvollkommen, dann aber werde ich durch und durch erkennen, so wie ich auch durch und durch erkannt worden bin. Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; doch am größten unter ihnen ist die Liebe.Ende des Hoheliedes“.

 

 

 

Wenn aber die Liebe niemals aufhört, so ist damit GOTT selbst gemeint. Wer sich dieses Wort zu HERZEN nimmt, ist dann mit der Kraft des HEILIGEN GEISTES gesalbt. Christen mit einer solchen Herangehensweise sind mit der Vollmacht des HEILIGEN GEISTES ausgestattet, weil sie JESUS im DREIEINEN GOTT und den NÄCHSTEN in den Mittelpunkt ihrer Herzensbildung nehmen und von ihr ausgehend für JESUS CHRISTUS handeln.

Uns fällt auf, dass Paulus GOTT in seinem ganzen Hohelied der Liebe nicht einmal auch nur erwähnt. Nur der Hinweis auf die unaufhörliche Liebe und das Wort „Glaube“ lassen an GOTT denken. Und weil das so ist, ist diese menschliche Liebeshaltung, die sich selbst auch auf einen Grashalm, zeichenhaft und stellvertretend für das Kleinste gemeint, erstrecken kann, eben auch mit der Vernunft zu erfassen. Wer das Hohelied der Liebe auch als nichtreligiöser Mensch für sich annehmen kann, der hat eine gute Grundierung für seine Lebenshaltung für sich entdeckt. Zu JESU Liebe und JESU GEIST ist es dann nur noch ein kleiner Schritt.

 

 

Beten wir immer mit und aus vollem Herzen. Tun wir das Gute immer mit vollem Herzen aus der Kraft CHRISTI, dem HEILIGEN GEISTE und dem VATER schöpfend. Aber auch diese Kraft müssen wir erbitten. Sie stellt sich nicht von allein ein.

 

3 Responses to “KoG: Christen und der Heilige Geist”

  1. Bernhardine Says:

    OT

    LWL-MUSEUM f. KUNST u. KULTUR ÖFFNET AM 20. Sept. in MÜNSTER

    Bockhorster Triumphkreuz, Westfalen, Ende 12. Jahrhundert, Eichenholz, originale Fassungsreste, 352 x 217 cm, Inv. Nr. E-10 LM

    „“Monumentale Kruzifixe markieren, häufig in Verbindung mit dem so genannten Lettner (Lesetribüne), die Grenze zwischen dem allgemein zugänglichen Kirchenschiff und dem Chor. Am mit dem Kreuz sinnfällig in Verbindung stehenden Kreuzaltar feiert die Gemeinde ihre Messe, während das Allerheiligste mit dem Hochaltar den Geistlichen vorbehalten ist. Der Name „Triumphkreuz“ verweist auf den Sieg des auferstandenen Christus (lat. christus triumphans) über den Tod.

    Das Hauptwerk der romanischen Bildhauerkunst in Westfalen ist für die bescheidene Bockhorster Dorfkirche eigentlich zu groß und stammt vielleicht aus einem anderen Gotteshaus. Eindringlich führt es den letzten Atemzug Christi vor Augen, wobei die Lilienkrone ihn zugleich als Überwinder des Todes auszeichnet. Im Unterschied zum heutigen strengen Erscheinungsbild war die Figur ursprünglich in verschiedenen Farben bemalt(Anm.: gefaßt*) und wirkte so noch lebensnäher. Die an den Enden der Kreuzbalken angebrachten Evangelistensymbole Engel, Stier, Löwe und Adler stehen symbolisch für die vier wichtigsten Ereignisse der Heilsgeschichte: Menschwerdung, Opfertod, Auferstehung und Himmelfahrt.““
    Wunder-volles Foto anklicken z. vergrößern:
    http://www.lwl.org/LWL/Kultur/LWL-Landesmuseum-Muenster/highlights/highlight-auswahl/bockhorster-triumphkreuz
    EIGENTLICH GEHÖRTE DIESES TRIUMPHKREUZ WIEDER IN EINE KIRCHE und nicht ins Museum.

    DAUERAUSSTELLUNG
    Text und anklickbares herr-liches Foto

    „“… Schon bei dieser Probehängung(mit einer originalgroßen Pappattrappe) wurde klar, dass der Raum allein mit dem Kreuz gut ausgefüllt ist. Das Museum hat deshalb auf weitere Ausstellungsstücke an diesem Ort verzichtet – so kann sich die Wirkung des beeindruckenden Triumphkreuzes voll entfalten.““
    http://www.kunstfreunde-blog.de/ausstellung/landesmuseum-muenster-vor-der-eroeffnung-bockhorster-kreuz-haengt/

    CHRISTEN BEKREUZIGT EUCH, WENN IHR IM MUSEUM DAVOR STEHT!
    Ruft halblaut: „Gelobt sei Jesus-Christus!“

    „“Ein Triumphkreuz (lat. crux triumphalis) ist ein monumentales Kruzifix, das zur Innenausstattung mittelalterlicher Kirchen gehört. Es hängt meist zwischen Chor und Kirchenschiff im Triumphbogen, dem Eingangsbogen des Chors, oder steht an gleicher Stelle auf einem Querbalken. Wird der Chor durch einen Lettner vom Kirchenraum getrennt, steht das Triumphkreuz auf oder, seltener, vor dem Lettner…““
    http://de.wikipedia.org/wiki/Triumphkreuz

    *Faßmaler/-ei
    http://de.wikipedia.org/wiki/Fassmaler

    • Bernhardine Says:

      „“Die an den Enden der Kreuzbalken angebrachten Evangelistensymbole Engel, Stier, Löwe und Adler stehen symbolisch für die vier wichtigsten Ereignisse der Heilsgeschichte: Menschwerdung, Opfertod, Auferstehung und Himmelfahrt.””
      (LWL-Landesmuseum-Muenster, Link s.o.)

      Anm.: DIE VIER EVANGELISTEN

      „“Die vier Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas und Johannes, die als Autoren der vier biblischen Evangelien gelten, werden in der christlichen Ikonografie seit dem 4. Jahrhundert durch vier geflügelte Symbole dargestellt.

      Die häufigste Zuordnung seither lautet:

      Ein Mensch( „Engel“) versinnbildlicht Matthäus,

      der Löwe Markus,

      der Stier Lukas und

      der Adler Johannes…““
      http://de.wikipedia.org/wiki/Evangelistensymbole

    • Bernhardine Says:

      14 September 2014, 12:15
      Das Kreuz – der Sieg Christi über den Bösen

      „“Franziskus: Warum das Kreuz ‚erhöhen?’ – Das Kreuz – die Wurzel unseres Heils. Das Kreuz Christi ist unsere einzige Hoffnung! Die Botschaft der Liebe und des Heils des Kreuzes Christi.

      Angelus am 24. Sonntag im Jahreskreis, Fest Kreuzerhöhung. In seiner Ansprache vor dem traditionellen Mittagsgebet erklärte Papst Franziskus, dass sich ein Nichtchrist die Frage stellen könnte: „Warum das Kreuz ‚erhöhen’?“

      Der Papst erklärte, dass der Christ nicht irgendein Kreuz oder einfach alle Kreuze erhöhe, sondern das Kreuz Jesu, „da in ihm die höchste Liebe Gottes zur Menschheit offenbart wird“. Daran erinnere das Evangelium vom Tag: „Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat“ (Joh 3,16)…

      „Warum ist das Kreuz notwendig gewesen?“, fragte sich der Papst: „Aufgrund der Schwere des Bösen, das uns zu Sklaven machte“. Das Kreuz Christi bringe sowohl die negative Kraft des Bösen als auch die sanfte Allmacht der Barmherzigkeit Gottes zum Ausdruck…

      Während wir das Kreuz betrachteten, „denken wir bewegt an die vielen Brüder und Schwestern, die aufgrund ihrer Treue zu Christus verfolgt und getötet werden“. Dies geschehe vor allem dort, wo die Religionsfreiheit noch nicht garantiert oder voll verwirklicht sei. Es geschehe aber auch in den Ländern, die prinzipiell die Freiheit und die Menschenrechte schützten, wo aber im Konkreten die Gläubigen, besonders die Christen, mit Einschränkungen und Diskriminierungen konfrontiert seien. Daher beteten wir heute besonders für diese…

      Abschließend gedachte Franziskus des morgigen liturgischen Gedenktages der Schmerzen Mariens: „Ihr empfehle ich die Gegenwart und die Zukunft der Kirche, damit wir alle die Botschaft der Liebe und des Heils des Kreuzes Christi zu entdecken und anzunehmen verstehen“…““
      Mehr hier:
      http://www.kath.net/news/47531

      BRUDERSCHAFT ZU DEN 7 SCHMERZEN MARIENS:
      Der Anlass für die Gründung der „Bruderschaft zu den sieben Schmerzen Mariens“ in Elchingen waren die jahrzehntelangen Strapazen des 30jährigen Krieges (1618-1648), denen das Kloster und die Bevölkerung damals ausgesetzt waren. Finanzielle Forderungen aus Wien, die durch die „Reichskriegspflicht“ hervorgerufen wurden, sowie Plünderungen und gewalttätige Übergriffe von Seiten des Kriegsgegners Schweden veranlassten das Volk, die Hilfe der Mutter Gottes zu erflehen. Deswegen verfasste Abt Johannes Treu am 1. März 1644 eine Bittschrift an Papst Urban Vlll…
      http://www.pfarrgemeinde-oberelchingen.de/wallfahrt.html

      „“Gedächtnis der Schmerzen Mariens
      (lateinisch Beatae Mariae Virginis Perdolentis, früher Septem Dolorum Beatae Mariae Virginis) ist ein Gedenktag im katholischen liturgischen Kalender, der am 15. September begangen wird. Der Gedenktag hat eine eigene Sequenz, das berühmte, vielfach vertonte Stabat Mater: Christi Mutter stand mit Schmerzen (Gotteslob Nr. 584), und findet seine bildliche Darstellung in der Mater Dolorosa, der ‚Schmerzensmutter‘.

      Die Sieben Schmerzen Mariens sind der Gegenpol zu den Sieben Freuden, deren am Tag Maria Lätitia[1] gedacht wird…““
      http://de.wikipedia.org/wiki/Ged%C3%A4chtnis_der_Schmerzen_Mariens

      Pergolesi: Stabat Mater


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