kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Das Evangelium Jesu Christi – unsere Orientierung 14. September 2014

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 22:58

 

Dass Menschen sich in ihren Haltungen zu bestimmten Fragen unterscheiden, stellen wir auch heute in den Gemeinden fest. Manche Gläubige meiden beispielsweise Theater- oder Kinobesuche; andere wiederum sehen darin kein Problem für ihr Glaubensleben. Beide Haltungen sollten akzeptiert und nicht verurteilt werden …

 

Was ist ordentlich?

Was ist anständig?

Wo sind Grenzen zu ziehen, weil etwas mit unserem Glauben nicht mehr vereinbar ist?

 

Diese Fragen stets von Neuem abzuwägen und zu beantworten ist eine Lebensaufgabe. Es ist jedoch wenig hilfreich, die eigene Lebensart und die eigenen Ansichten zum Maßstab für andere zu machen. Vielmehr sind wir aufgefordert, der Lehre Jesu Christi nachzufolgen. »Ein Beispiel habe ich euch gegeben, dass ihr tut, wie ich euch getan habe«, sagte der Herr nach der Fußwaschung zu seinen Jüngern. Jesus Christus hat sich ohne Ansehen der Person jedem zugewandt, der in ehrlicher Absicht zu ihm kam; vor allem fällt beim Lesen der Evangelien immer wieder seine Hinwendung zu den Armen und den Schwachen auf. Jeder kann zu Christus kommen. Er liebt die Sünder; er verurteilt die Menschen nicht, sondern ruft sie dazu auf, die Sünde zu meiden. Jesus Christus störte sich nicht daran, dass die Menschen, denen er begegnete, durch ihre jeweilige Herkunft unterschiedlich geprägt waren. Er ließ ihnen ihre Eigenart. In der Aufforderung zur bedingungslosen Nachfolge allerdings war er kompromisslos. Unsere Aufgabe liegt in der Erfüllung des Gebotes Jesu, Gott von ganzem Herzen und ganzem Gemüt zu lieben und den Nächsten wie uns selbst. Das bedeutet auch, dass wir den Nächsten so annehmen, wie er ist, und uns dafür entscheiden, das Evangelium Jesu Christi als Orientierung und letztgültiges Maß aller zeitlichen und ewigen Dinge zu bewerten.

 

 

 

 

 

 

 

Unser Glaubensziel  – „Tag der Ersten Auferstehung“

 

 

In der Heiligen Schrift sind verschiedene Stellen enthalten, die klar  und deutlich göttliche Verheißungen ansprechen, die noch in der  Zukunft liegen. Die wichtigste Verheißung ist sicherlich die „Erste Auferstehung„.   Diese  Verheißung wird  sich nicht  wiederholen, sie  ist einmalig.   Schon die ersten  Christen in der  Urgemeinde  warteten  täglich, wie man  aus  verschiedenen  Stellen der  Bibel nachlesen  kann, auf die Erfüllung dieser Verheißung. Apostel Paulus stärkte diese  Sehnsucht mit den WortenMaranata  –  Unser Herr kommt“ (1. Korinther 16.21). Tiefgläubige Christen erwarten dieses Ereignis nicht irgend wann,  sondern in naher Zukunft. Leider ist diese wichtigste göttliche Verheißung in der allgemeinen  Christenheit in Vergessenheit geraten. In christlichen Kreisen wird vielfach die Meinung vertreten, Jesus  würde bei seinem Wiederkommen zum „Jüngsten Gericht“, auch   „Zweite Auferstehung“, oder  „Zweiter Tod“, genannt,  erscheinen, in  dem dann alle Menschen nach ihren Werken das Urteil empfangen.  Doch dem ist nicht so!!!  Es gibt ein gewaltiger Unterschied zwischen der „Ersten  Auferstehung“ und dem „Jüngsten Gericht“.  Apostel Johannes hat in der Offenbarung schon darauf hingewiesen:Selig ist der und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung. Über  diese hat der zweite Tod keine Macht; sondern sie werden Priester  Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre“   (Offenbarung 20,6). 

 

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