kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Dürfen Christen gegen IS zur Waffe greifen? 10. September 2014

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 19:35

Kirche in Rass Bealbak

Christen im Libanon rüsten sich für Kampf gegen IS

 

„Sie werden uns grundlos die Kehle durchschneiden“:

Der Schrecken des Islamischen Staates in Syrien und im Irak verschreckt die Christen im Libanon. Aus Furcht vor einem Ansturm greifen sie zu Waffen.

 

 

Bei Abendrot gleicht das libanesische Dorf Kaa in diesen Tagen einer Festung. Zu Dutzenden liegen Bewohner der Ortschaft in der hügeligen Landschaft an der Grenze zu Syrien mit Maschinengewehren auf der Lauer. Sie rüsten sich für einen Angriff muslimischer Extremisten. „Wir alle wissen, dass sie uns ohne Grund die Kehle durchschneiden werden, wenn sie kommen“, warnt ein Mann, während er vor Einbruch der Dunkelheit durch die Straßen von Kaa fährt. Neben ihm liegt ein Sturmgewehr. Seit Monaten beobachten Christen im Libanon mit Schrecken, wie viele ihrer Glaubensgenossen in Syrien und im Irak vor Kämpfern der Terrormiliz Islamischer Staat die Flucht ergreifen. Nicht wenige fürchten, dass sie als Nächstes an der Reihe sein könnten. Besonders spürbar ist die Angst in Ras Baalbek und Kaa, zwei christlichen Dörfern im Nordosten des Libanon. Viele von den Tausenden Exillibanesen, die gerne den Sommer in der Region verbringen, sind in diesem Jahr weggeblieben. Restaurants und zentrale Plätze der Dörfer sind völlig verwaist. Die Angst vor den Islamisten lässt viele Christen im Libanon erstmals seit dem Ende des Bürgerkriegs 1990 wieder zum Gewehr greifen. Auf dem Schwarzmarkt von Kaa und Ras Baalbek werden so viele Waffen verkauft wie schon seit Langem nicht mehr. Dahinter stecken in erster Linie einige linksgerichtete und kommunistische libanesische Milizen, die seit Langem über Kampfgeräte verfügen. Doch auch die Hisbollah unterstützt indirekt die Bewaffnung, sieht sie doch die bedrohten Dörfer bei einem möglichen Einfall von Kämpfern des sunnitischen Islamischen Staats als erste Verteidigungslinie für schiitische Ortschaften in der östlichen Region Bekaa.

 

 

„Der IS kommt“, steht an den Kirchenwänden

 

Nur wenige Kilometer entfernt von Gebieten in Syrien, die sich in der Hand von Dschihadisten befinden, sitzt Suleiman Semaan in seinem Haus in Ras Baalbek. Alarmiert hätte ihn und andere Bewohner vor allem eine Attacke im vergangenen Monat, als Extremisten aus Syrien tagelang den libanesischen Grenzort Arsal belagert und dort mehrere Soldaten sowie Polizisten getötet oder entführt hätten, sagt der Aktivist. So massiv war die Gewalt bislang noch nie von Syrien in den Libanon herübergeschwappt. Daher macht das Dorf mobil – zum Zweck der Selbstverteidigung, wie Semaan betont. „Wir wollen niemanden attackieren, und wir wollen nicht, dass uns irgendjemand attackiert“. Doch mit der Wiederbewaffnung der Christen drohen neue Spannungen in einem Land, das sich über den Syrien-Konflikt ohnehin entzweit hat. In dieser Woche kursierte etwa ein Video im Internet, das eine Gruppe von Jungen in einem christlichen Viertel von Beirut beim Niederbrennen einer Flagge des Islamischen Staats zeigt. Kurz darauf sprühten Vandalen folgende Worte auf die Wände mehrerer Kirchen im Norden des Libanon: „Der Islamische Staat kommt“.

 

 

Fliehen, Muslim werden oder sterben

 

Für die Christen in Syrien und im Irak ist das wohl keine leere Drohung. Als Kämpfer des Islamischen Staats im Sommer weite Teile des Nordirak überrannten, stellten sie die Anwohner vor die Wahl: entweder fliehen, Muslim werden oder sterben. Zum ersten Mal seit Jahrhunderten leben in der althistorischen Region um Ninive und der Provinzhauptstadt Mossul keine Christen mehr. Im Laufe des nun seit dreieinhalb Jahren währenden Konflikts in Syrien wurden ebenfalls Tausende Christen vertrieben. Viele der traditionell von ihnen bewohnten Ortschaften gerieten ins Visier von Dschihadisten, erst kürzlich die historische Stadt Mahrade. Zwar galten Christen in Syrien und im Irak seit jeher als verstreute Minderheit, genossen jedoch jahrzehntelang unter säkulär gesinnten Machthabern relative Sicherheit. Nun, da große Gebiete beider Länder der Kontrolle der jeweiligen Regierungen entglitten sind, müssen viele anderweitig Schutz suchen. Im Nordosten Syriens etwa kämpfen kleine christliche Gruppen unter der Obhut der sogenannten Einheit für den Volksschutz, einer kurdischen Miliz.

 

Doch in Syrien wie auch im Irak klagen Christen, sie verfügten einfach nicht über genügend Kräfte, Waffen oder Training, um gegen die kampferprobten Islamisten zu bestehen. Viele Flüchtlinge zieht es daher vor allem in den Libanon, den sie mit seiner pluralistischen Gesellschaft als relativ sicher ansehen. Das Land hat den größten Anteil an Christen im Nahen Osten. Doch inzwischen geht auch hier die Angst vor den Islamisten um. Einer der Flüchtlinge ist der 41-jährige Amir, der aus Sorge um seine Sicherheit nur seinen Vornamen nennt. Im vergangenen Jahr kam er aus der nordostsyrischen Region Hassake, wo Araber, Kurden, Assyrer, Armenier und Syrer einst friedlich nebeneinander wohnten. Derzeit lebt er bei seinem Bruder in einer christlichen Gegend im Norden von Beirut und überlegt, ob er nicht im Libanon um Asyl ersuchen soll. „Ich will Syrien nicht aufgeben, will aber auch, dass meine Kinder sicher aufwachsen. Ich will, dass sie an einem Ort groß werden, wo sie sich stolz ohne Furcht bekreuzigen können“, sagt Amir.

{Quelle: http://www.welt.de/politik/ausland/article131971261/Christen-im-Libanon-ruesten-sich-fuer-Kampf-gegen-IS.html}

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Nun haben sich die Christen in Libanon für den Weg der Waffen entschieden.

 

Dürfen Christen sich nicht bewaffnen und ihre Heimat militärisch verteidigen?

Wechseln wir den Kampfplatz in den Irak und nach Syrien, in dem Christen neben Jesiden verfolgt, getötet und vertrieben werden von selbsternannten  Herren über Leben und Tod der islamischen Herkunft:

Wir machen es uns einfach und lassen den Kommentator „Bazillus“ mit seinem Einverständnis zu Wort kommen, der dieser Frage nachgegangen ist im Blog

http://gebetskreis.wordpress.com/2014/09/01/berlin-mahnwache-irak/

 

 

 

Ja, irgendwie wurde sich um die Frage herumgedrückt, ob Christen sich zur Selbstverteidigung nicht auch Waffen besorgen dürfen und für ihre eigenen Sicherheit sorgen.

Ist es wirklich so, dass wir den Kurden Waffen liefern sollen, die ihre Haut für Christen aufs Spiel setzen müssen, weil diese nicht kämpfen dürfen? Dürfen sie das wirklich nicht?

Dürfen diese Waffen nicht von Christen selbst angefasst werden?

 

 

 

Ich denke, da sind wir aufgefordert, uns zu positionieren.

 

 

Nehmen wir uns ein Beispiel an Jesus selbst: Er war nicht zimperlich, als es darum ging, das Haus seines Vaters mit Stricken und Geiseln gegen Geschäftemacher im Vorhof des Tempels GEWALTSAM zu vertreiben. Wenn wir also Kirchen als das Haus unseres Gottes ansehen, dürfen wir Jesus hier auch folgen. Wenn wir also das Christentum in seiner Existenz gefährdet sehen, dürfen wir das Haus Gottes verteidigen. Oder wenn eine Horde Krimineller in einen Gottesdienst eindringt, dürfen sich dann die Gottesdienstbesucher, wenn gutes Zureden nichts bringt, nicht wehren und diese Typen achtkantig herauswerfen? In kath. Kirchen wird der Leib Christi in Gestalt der Hostie ständig aufbewahrt, begleitet durch das “ewige Licht”, so dass wir CHRISTUS selbst verteidigen würden, nicht einmal uns selbst. Das mag in evangelischen Kreisen nicht so gesehen werden, aber noch wird es in katholischen Kreisen geglaubt.

 

 

Er (Jesus) war nicht zimperlich darin, den Pharisäern verbal Kante zu geben und sie in seiner orientalisch blumigen Sprache mit übertünchten Gräbern voll mit Totengebein zu vergleichen, m. E. eine durchaus aggressive Beleidigungshandlung.

 

 

Jesus war also kein Pazifist wie Frau Bischöfin Käßmann das Christentum umzudeuten gedenkt. Gewalt war bei Jesus zumindest auch ein Mittel zur Abwehr. Worte wurden durchaus gegenüber bestimmten Menschengruppen auch aggressiv von ihm selbst eingesetzt.

 

 

Ich darf daran erinnern, dass es König Sobieski  III aus Polen war, der mit seiner katholisch-christlich geprägten Armee in Wien den Türken Einhalt gebot. Wäre er nicht in dieser Weise tätig gewesen oder an anderer europäischer Stelle Herr Karl Martell würden wir hier nicht am PC sitzen und über christliche Befindlichkeiten schreiben dürfen, denn dann wären wir bereits Jahrhunderte früher dem Osmanischen Reich einverleibt worden und würden heute darüber diskutieren, ob wir nicht auch den Rest der Welt in IS-Manier korangemäß wie Mohammed überfallen dürften oder nicht. Die Frage wird im Koran deutlich beantwortet: solange kämpfen, bis alles an Allah glaubt. Spanien wäre noch heute muslimisch.

 

 

Ich habe da eine handfeste Meinung. In Notwehr darf ich als Christ auch Waffen benutzen und mich wehren.

 

 

Nur noch eine Wangehinhaltemärtyrersituation als christlich zu beschreiben, ist zwar philosophisch-religiös in Friedenszeiten gut und edel, trifft aber letztlich auch nicht die Botschaft Jesu. Dieses Wangehinhalten betrifft immer private Streitigkeiten, aber nie politisch-gesellschaftliches, nicht einmal religiöses Gesamtverhalten, sondern wird vom einzelnen Christen gefordert. Eine Schlägerei ist etwas anderes als Morddrohung mit Erpressung zur Konversion zum Islam.

 

 

Das Verweigern Jesu von Gewalt bei seiner Gefangennahme ist seinem freien Willen geschuldet, sein Erlösungswerk in die Tat umzusetzen. Sie darf m. E. nicht dahingehend missinterpretiert werden, dass Gewalt in jedem Fall abzulehnen ist, ja, als Aggressor immer, als Notwehr nie. Wie gesagt, hätten Sobieski III und Martell so gehandelt, würden wir hier andere Gedanken niederschreiben, die mehr der Huldigung des Koran geschuldet wären, eine Horrorvorstellung.

 

 

Ich glaube nicht, dass Christus das gewollt hätte.

 

 

Aus Wikipedia: Die Schlacht am Kahlenberg am 12. September 1683 beendete die Zweite Wiener Türkenbelagerung. Ein deutsch-polnisches Entsatzheer unter der Führung des polnischen Königs Johann III. Sobieski schlug die Osmanen. Die Niederlage bedeutete den Anfang vom Ende der türkischen Hegemonialpolitik. Auf christlicher Seite kämpften die vereinigte Infanterie und Artillerie der Allianz aus Österreich, Sachsen, Bayern, Baden und des Kirchenstaats, sowie das polnische Reiterheer. Ihr gegenüber stand das Wien belagernde osmanische Heer.

 

 

Auch der Aufruf des Papstes zum ersten Kreuzzug war durchaus gerechtfertigt. Jerusalem war seit 400 Jahren vom Islam besetzt und die heiligen Stätten des Juden- und des Christentums waren in muslimischer Hand. Was die Kreuzzüge in der Folge gebracht haben, war natürlich zutiefst abzulehnen.

 

 

Es ist müßig, sich darüber zu streiten, ob Christen die Waffe nicht in die Hand nehmen dürfen. Sie dürfen, um sich und ihre Glaubensgeschwister in tödlichen Notwehrsituationen zu verteidigen.

Ich finde es unehrlich und auch unredlich, den Kurden zuzumuten, für uns Christen den Kopf hinzuhalten, nur weil wir vermeintlich uns nicht wehren dürfen weil wir ja so edelmütig unseren Suizid märtyrermäßig ins rechte Licht rücken müssen, eine Leidensvorstellung, die unehrlich ist. Da muss es zu einer Sinnesänderung kommen.

Über was reden wir da im Grunde?

 

 

 

Wir als Christen werden verfolgt und wir muten anderen zu, für uns zu kämpfen ohne selbst tätig zu werden?

Ist das wirklich christlich? Ich habe da andere Worte dafür: Feigheit und Verantwortungslosigkeit.

 

Märtyrertum kann keine gesellschaftliche Verpflichtung sein. Märtyrertum ist vom einzelnen Christen gefordert, der völlig schutzlos in die Ecke gedrängt, seinen Glauben zu bekennen hat und darüberhinaus seinen Feinden verzeiht wie Stephanus oder Jesus selbst. Das ist die ideell vollkommenste Form des Märtyrertums, das Märtyrertum der 2. Klasse ist den Glauben für sich standhaft für sich zu wahren ohne die Vergebung der Henker. Die Lage muss eindeutig ausweglos sein.

 

 

Aber die Verantwortung, wenn gegen die Feinde noch etwas auszurichten ist, für das Wohergehen der eigenen Glaubensgeschwister anderen zu überlassen, ist m. E. schäbig, feige und ja, auch zutiefst verantwortungslos. Wir muten anderen zu für uns das eigene wertvolle Blut zu vergießen bis hin zum Tod, nur damit wir unsere Hände nicht schmutzig machen, weil wir Christen sind?

 

 

Nochmals in aller Klarheit: Bei Existenzbedrohung ist Notwehr mit Waffen erlaubt auch für Christen.

 

 

Etwas anderes ist es, Diskriminierung in islamischen Ländern erdulden zu müssen. Da kann dann das Wangehinhalteargument auch gesellschaftspolitisch greifen. Christen haben eine gewisse Leidensfähigkeit unter Beweis zu stellen, wenn andere die Regeln diktieren. Aber sie dürfen dennoch dagegen verbal und geistig aufbegehren und die geistige Auseinandersetzung nicht scheuen unter Bewahrung der eigenen Identität.

 

 

Das hat in Syrien und im Irak auch bestens geklappt. 

Aber wenn die Gesamtexistenz des Christentums gefährdet ist, darf auch mit Waffen geantwortet werden. Da haben wir zu unterscheiden. Eine Positionierung unter diesen tödlichen Umständen ist seitens der Kirchen unbedingt vonnöten. Der Papst scheint da die richtige Einstellung zu haben: Gewalt notfalls mit Gewalt stoppen, aber nicht mehr. Ich meine, mit dieser Position kann ich mich anfreunden.

Die Verteidigung darf natürlich nicht so wie in der islamischen Geschichte verlaufen, die sich verteidigender Weise über die ganze arabische Halbinsel bis Nordafrika ausbreitete und sich verteidigender Weise nunmehr bis in die Mitte Afrikas vordrängt. “Ironie off”*;) zwinkern

Diese Verteidigungsart ist Christen verboten.

 

 

Wir von Kopten ohne Grenzen fügen Folgendes hinzu:

Gegen Terroranschläge nützen Waffen nichts. Diese kamen  wie in Ägypten von den Muslimbrüdern feige, plötzlich und spontan. Dagegen kann man sich nicht bewaffnen. Und es lohnt sich auch nicht, da nie jemand weiß, wann, so und wie diese Terroristen zuschlagen werden. Waffen helfen auch nicht gegen Entführer koptischer Frauen und Mädchen.  Kopten haben sich bei Angriffen der Muslimbrüder auf Kirchen jedoch vorbildlich versucht, sich den Angreifern in den Weg zu stellen, teilweise haben Muslime ihnen beigestanden, was wir noch heute nicht vergessen und uns bedanken.

 

 

 

Hinterher haben Kopten durch Vertreter öffentlich in zerstörten Kirchen gestanden und haben den Tätern öffentlich verziehen.

Das hätte Jesus mit Sicherheit gewollt.

 

 

 

Die IS hat sich mittlerweile von einer Terrormiliz zu einer Armee gemausert, gegen die die Waffenverteidigung auch aus christlicher Sicht durchaus erlaubt ist. Wir können nicht in Notwehrsituationen von anderen verlangen, ihr Leben für uns aufs Spiel zu setzen. Wir dürfen dann in Notwehr zu den Waffen greifen, um Angriffe gegen Christen, gegen die eigenen Familien, gegen die Kirchen und unsere Kultur abzuwehren. Denn die IS will systematische Zerstörung von Kultur, will systmantischen Mord an Christen und Jesiden und allen Andersgläubigen, bestenfalls Vertreibung nach mohammedanischem Denken!

Das ist eine andere Ausgangslage.

 

 

Christlicher Terrorismus ist selbstverständlich untersagt.

Darauf muss im Grunde nicht besonders hingewiesen werden.

 

18 Responses to “Dürfen Christen gegen IS zur Waffe greifen?”

  1. storchenei Says:

    Aber natürlich dürfen sich Christen verteidigen und jeder der das nicht tut sollte sich vom Seelenklempner untersuchen lassen, sofern er vor lauter Feigheit noch die Zeit dazu hat. Eigentliche ein blöde Fragestellungn.

  2. wolfsattacke Says:

    Ich sage JA, denn die IS bekämpft Christen und Andersgläubige mit Waffen und stellt sich selbst in den Dienst Satans.
    In diesem Fall sind wir sogar als Christen verpflichtet, das Kreuz zu nehmen und mit allen Mitteln, auch Waffen, gegen die Bedrohung der Menschheit durch Satans Gehilfen, die IS, in den Kreuzzug zu ziehen.

    • Andreas Says:

      wer ist „wir“? geht es um deutsche „kreuzzüge“ in syrien/irak? das hatten wir vor 800 jahren das letzte mal – viel gebracht hatte es allerdings nicht bis den ein für allemal ruinierten ruf seit ehedem!…
      heute leben mehr moslems in europa als es damals damals überhaupt muslime im gesamten orient gab – ein satter erfolg für den islam, ohne auch nur einen einzigen schuss abzugeben (jedenfalls nicht offiziell). was solls – allzuviel „zukunft“ (also wohlstand, luxus, vollkasko-lifestyle) ist für die welt ohnehin nicht mehr zu erwarten, da werden wie wohl keine ausnahme machen?…

      • Andreas Says:

        ich bin dafür, die christlichen libanesen rechtzeitig mit allen erforderlichen militärischen mitteln auszustatten u. notfalls auch mit (freiwilligem) personal auszuhelfen. das sollte man die islamisten auch klar wissen lassen, damit sie nicht unnötig auf dumme gedanken kommen…

      • wolfsattacke Says:

        Der Ruf der Christen ist dadurch angeblich ruiniert, weil die Ursachen und geschehnisse der Kreuzzüge mehrheitlich aus falscher, nämlich muslimischer Sicht dargestellt werden.
        Unterschlagen bei dieser falschen Dokumentation der Kreuzzüge, werden die gewalttätigen Kriegszüge Mohammeds, die von unendlichen (wie heute) Grausamkeiten begleiteten Überfälle christlich geprägter Länder, die damals schon realisierte Benachteiligung/Versklavung von Andersgläubigen als Dhimmis, welche den Muslimen mit ihrem Wissen dienen mußten (ohne die Dhimmis hätten sie nämlich auch keine Schiffe bauen, oder führen können) Ein weitverbreiteter irrtum ist auch, daß der Islam selbst eine aus sich heraus hohe Kultur entwickelt hatte, denn diese hatte er nur von den besetzten und verknechteten Ländern übernommen, also nichts eigenes .

  3. schwebchen Says:

    Ich denke auch, dass Christen nicht dazu aufgefordert werden, sich einfach nur abschlachten zu lassen. Gegen den Ansturm militärisch agierender Feinde darf sich ein Christ mit der Waffe verteidigen. Ich hoffe, dass es nicht so weit kommt, dass IS libanesische Orte angreift, doch wenn ja, wünsche ich den Geschwistern dort Kraft und Mut, ihr Leben zu verteidigen.

  4. Mia Says:

    ja, und man stelle sich vor: erst ziehn die Christen gegen die IsDämonen in den Krieg und danach kommen die Arschlöcher vom Kriegsverbrechertribunal in den Haag und zerren sie vor Gericht, weil sie es wagten sich zu verteidigen. Wir werden von Verrückten regiert, einer dümmer als die andere und die Leute die das Pack noch immer
    wählen sind auch verrückt. Endzeit ist und niemand außer Jesus kann es wieder richten.

    • wolfsattacke Says:

      Sehr gut formuliert, bravo!

      • Mia Says:

        Danke, obwohl es schon sehr traurig ist, wie tief Europa (EU-Hure Babylon, die auf dem Tier – Islam reitet) gesunken ist. Und das Schlimmste sind all die Menschen aus dem Volk, ohne die das gar nicht möglich wäre. Und so saudumm, um immer noch nicht kapiert zu haben, was der Islam für eine Mörderreligion ist, kann kein Mensch sein. In der psychologie gibt es den Ausdruck: Leidensdruck! Die Massen werden sich erst erheben, wenn der Leidensdruck gross genug ist. Die Bibel verstehe ich in Punkto Verteidigung
        so, dass diese erlaubt ist, aber
        besser wäre gewaltfrei. Christen
        dürfen sich mit Waffen verteidigen, aber erstrebenswert, ideal wäre nach dem Motto rechte Backe, linke Backe.

      • Mia Says:

        Danke, obwohl es kaum zu fassen ist was in der Welt abgeht. Ich komm mir immer mehr vor wie in einem weltumspannenden Irrenhaus. Alles Verrückte, und die Gewinner des Narrenballs sind- Medien und Politik.
        Ich glaube Selbstverteidigung ist uns Christen erlaubt, besser aber wäre Gewaltfreiheit. Was aber nicht heißt Resignation, sondern Gebetskreuzzug. ,Gott so lange bestürmen, bis er eingreift.

  5. thomas Says:

    Nun hat die westliche Welt wieder einen Grund , ihre Kriegsindustrie gemeinsam einzusetzen.
    Natürlich wird Syrien, rein zufällig, gleich mit bebombt. Nachdem die EUSA die IS erst geschaffen
    hat und solange gewartet hat,bis diese richtig stark geworden ist, wird jetzt wieder in Richtung Syrien
    maschiert und angeblich gemäßigte Kräfte ,werden wieder mit Waffen ausgerüstet. Die verblödete
    Weltöffentlichkeit merkt nicht, das die EUSA genau so lange gewartet hat ,bis die Menschen geradezu
    nach einem Waffengang rufen , um die Satanisten zu beseitigen. Jetzt versucht die EUSA sich wieder
    als Verteidiger der demokratischen Werte und Menschenrechte darzustellen. Letzendlich ist das einzige
    Ziel Syrien und die dortige russische Basis.

    Was den Kampf von Christen betrifft ,so spricht das sogenannte “ Neue Testament“ eine klare Sprache.
    Die gewagte These das Christen in den Krieg ziehen sollen , lässt sich im gesamten Neuen Testament
    nicht erhärten ,zumal nicht einmal erwähnt wird, das die Apostel Gewalt angewendet haben ,noch nicht
    einmal zur Selbsverteidigung. Hierbei ist dann auch völlig unwichtig ,warum Petrus ein Schwert getragen hat, denn während der Zeit mit Jesus ,wurde dieses Schwert nicht ein einziges mal zum Kampf eingesetzt.
    Aus einer Kurzschlußhandlung von Petrus, lässt sich kein Kriegsdienst für Christen ableiten. Auch wenn
    Jesus die damaligen Theologen schwer beleidigt hat ,lässt sich daraus auch kein Kriegsdienst ableiten,
    denn er hat sie ja nicht niedergemetzelt ,obwohl er wußte,das sie ihn töten wollen.

    Der merkwürdige Abschnitt Lk 22, 35-38 gibt Anlass zu Vermutungen, dass Jesus mit dem Gedanken an bewaffneten Widerstand gespielt hat, wenn er seinen Jüngern empfiehlt, den Mantel zu verkaufen und ein Schwert zu kaufen. Er würgt aber den Hinweis, es seien ja zwei Schwerter (für die ganze Jüngerschaft!) vorhanden, mit den Worten ab „Es ist genug.“ Das ist sicher nicht so zu verstehen: „Mehr brauchen wir nicht“, sondern: „Genug davon, das war nicht so wörtlich gemeint.“

    Der Bericht von Jesu Gefangennahme zeigt, dass das mit den zwei Schwertern von den Jüngern durchaus ernst genommen, wurde; sie waren anscheinend auf einen Gewaltakt gefasst, haben aber zu diesem Zeitpunkt wohl nicht mit gerechnet, sondern wurden von Judas und seinen Leuten überrumpelt, so dass es nur zu einer Andeutung von Widerstand kam. Auch die Feinde Jesu müssen mit Widerstand gerechnet haben, sonst wären sie nicht so schwer bewaffnet unter Vorsichtsmaßregeln losgezogen.

    Man hat sich immer wieder und schon sehr früh darüber gewundert, dass sich Jesus tatsächlich nicht gewehrt hat. Das zeigen folgende Züge der Passionserzählungen:

    Mk 14,47 sagt Jesus keinen Ton zu dem Verteidigungsversuch – Mt 26, 51-53 antwortet Jesus dem unerwünschten Verteidiger: Wer das Schwert nimmt, der soll durchs Schwert umkommen und Wenn ich wollte, könnte ich mich selbst verteidigen, aber ich will nicht.

    Mk 15, 29-32 verspotten die Juden den Gekreuzigten: Er will Gottes Sohn sein und kann noch nicht mal vom Kreuz herabsteigen.

    Es wäre natürlich die Frage, ob Jesus nach seine Verhaftung noch etwas hätte unternehmen können zu seiner Befreiung. Es bleibt aber auffällig, dass er selbst offenbar vorher keine Maßnahmen ergriffen hat, um seine Verhaftung zu verhindern, mit der er ja wohl rechnete. Es gibt wohl keine andere Möglichkeit der Erklärung als die, die uns die Evangelisten in der Gethsemane-Geschichte bieten: Jesus hat sich dazu durchgerungen, das bevorstehende Leiden aus Gottes Hand hinzunehmen.

    Das wäre ihm sicher schwerer gefallen, wenn er nicht schon vorher wiederholt seinen Jüngern gesagt hätte, sie sollten sich auf Schwierigkeiten gefasst machen und tapfer das Kreuz auf sich nehmen. Er hat ihnen nicht den bewaffneten, auch nicht den sog. gewaltlosen Widerstand, sondern das widerstandslose Leiden als einzig angemessene Waffe in der Verfolgung empfohlen.

    Jesus und der gewaltlose Widerstand

    Zur Terminologie:

    Im gewaltlosen Widerstand gebe ich dem Gegner zu erkennen, dass ich mit seiner Handlungsweise nicht einverstanden bin, und dass ich möchte, dass er das nicht mehr so, sondern anders macht. Ich verzichte zwar auf Gewalt, d, h. auf Mittel, die ihm selbst oder seinem Eigentum Schaden zufügen, aber ich tue oder unterlasse etwas, was ihm unangenehm ist, um ihn zu einem anderen Verhalten zu zwingen, z.B. durch Boykott („ich brauche dich nicht“), Nicht-Zusammenarbeit, demonstrativen Verstoß gegen seine Forderungen, Behinderung seiner Tätigkeit durch „Besetzen“ usw. Oder ich übe moralischen Druck auf ihn aus durch die Drohung, mir selbst Schaden zuzufügen, an dem er dann schuld wäre (z.B. Hungerstreik). Diese Methode verzichtet also darauf, den Gegner zu verletzen, setzt ihn aber trotzdem unter Druck. Wenn der Gegner trotzdem Gewalt gegen mich ausübt, setzt er sich ins Unrecht (ich habe ihm ja nichts angetan); und ich lasse diese Gewalt widerstandslos über mich ergehen. Ich verzichte also auch da auf Gewalt, wo ich mich selbst retten könnte.

    Jesus dagegen predigt nicht den gewaltlosen Widerstand, sondern das widerstandslose Hinnehmen des Unrechts: Ihr sollt nicht widerstreben dem Bösen (Mt 5.39). Wir sollen also auch auf gewaltlosen Widerstand verzichten. Das könnte man nun so verstehen, als wolle Jesus damit, sagen: Beachtet das Böse einfach nicht, das euch angetan wird. Aber er fährt dann fort: Wenn dir jemand auf die rechte Backe haut, dann halt ihm auch die andere hin. Streng genommen heißt das ja dann, dass wir den Gegner zu weiterem Unrecht provozieren. Es mag aber zugegeben werden, dass Jesus solche drastischen Redensweisen liebt, vgl. das Kamel, das durchs Nadelöhr gehen soll. Wenn wir das berücksichtigen, hätte Jesus eigentlich nur sagen wollen: Verzichtet unter allen Umständen auf Widerstand.
    Oder hat die Provokation des Gegners durchs Hinhalten des anderen Backe doch einen taktischen Sinn? Etwa, damit er die Möglichkeit hat, sich’s noch mal zu überlegen, oder damit das Maß voll wird? Leider ist uns keine Begründung für diese Forderung überliefert.

    Dagegen bieten uns die anderen neutestamentlichen Schriften die einzige einleuchtende und sinnvolle Begründung, wie wir sie z.B. Petr 2, 23 lesen: Christus wehrte sich nicht gegen seine Kreuzigung; er stellte es aber dem anheim, der da recht richtet. Nur im Vertrauen darauf ist ein solcher rigoroser Verzicht auf Wider stand bis hin zur Selbstaufgabe sinnvoll, nur mit einem absoluten und unerschütterlichen Gottvertrauen ist er überhaupt möglich. Wenn wir das im Hintergrund sehen, müssen wir Jesu Forderung, die andere Backe hinzuhalten, wirklich wörtlich so verstehen, wie sie dasteht, ohne Wenn und Aber.

    Gottvertrauen im Sinn des Neuen Testaments heißt nun allerdings etwas anderes als die vage Hoffnung: „Es wird schon gut gehen.“ Denn das Neue Testament richtet unsere Hoffnung nicht auf innerweltliche Veränderung, sondern auf das Reich Gottes und das ewige Leben. Die Märtyrer der alten Kirche konnten Jesu Forderung deshalb ernst nehmen, weil sie ihr Heil nicht in dieser Welt suchten. Sie konnten nur deshalb alle Leiden dieses Lebens geduldig ertragen, weil ihnen das ewige Leben vor Augen stand.

    Damit ist also klar, dass das Neue Testament praktisch auch jede christliche Bestätigung zur Weltveränderung, ja sogar politische Aktivität überhaupt ausschließt. Denn dazu braucht man mindestens den Zwang, wenn nicht sogar die Gewalt. Jesus hat seine Jünger nicht aufgerufen, die Welt zu verändern (also etwa die Armut zu beseitigen, den Ausbeutern und Menschenschindern das Handwerk zu legen und korrupte Beamte ihres Amtes zu entheben), sondern inmitten einer unmöglichen, ungerechten und gottlosen Welt schlicht und einfach Gottes Willen zu tun.

    Nun könnte man die Bergpredigt allerdings so auslegen, als wolle Jesus zur Nachgiebigkeit ermahnen, vgl. Stellen wie Mt 5, 25 Vertrage dich mit deinem Gegner, damit er dich nicht dem Richter ausliefert oder 5, 24 Gib dem, der dich bittet…. Hier wurden an Jesusworte (oder an weisheitliche Lebensregeln) mit Anweisungen für das Privatleben grundsätzlichen Ausführungen Jesu angehängt. Diese Worte sind mit den vorigen nur durch die Ähnlichkeit des Themas verbunden, haben aber mit dem, was Jesus an dieser Stelle will, nichts zu tun. Dass Jesus gerade nicht zur Nachgiebigkeit aufgerufen hat, sehen wir an der Auslegung der Märtyrer: Sie nahmen Jesu Verbot des Widerstands ernst und ließen sich foltern und abschlachten, ohne mit der Wimper zu zucken. Aber sie ließen sich durch die Folter auch nicht dazu bewegen, ihrem Glauben abzuschwören oder ihre Brüder zu verraten. Verzicht auf Widerstand ist also noch nicht Nachgiebigkeit!

    http://www.der-ruf.info/christen-krieg/

    Auch die direkten Nachfolger der Apostel lehnten den Kriegsdienst ab, dies ist eindeutig belegt.

    Frühes Christentum

    Jesus von Nazaret verkündete die Nähe des Reiches Gottes, das alle irdische Gewaltherrschaft begrenze und ablösen werde (Mt 5,3-10 EU). Darum übte und gebot er Gewaltverzicht gegenüber Verfolgern (Mt 5,39 EU). Seine Nachfolger sollten keine Waffen tragen (Mk 6,8 EU), keine Rangunterschiede ausbilden (10,42ff EU) und ihren Glauben nicht gewaltsam verteidigen (Mt 26,52 EU). Da der Taufbefehl das Einhalten aller Gebote Jesu einschloss (Mt 28,20 EU), sahen die Urchristen Kriegsdienste weithin als unvereinbar mit der Taufe an. In der apokalyptischen Erwartung des baldigen Endgerichts lebend, distanzierten sie sich von der zum Vergehen bestimmten Welt, zu der für sie unausweichlich Krieg und Bürgerkrieg gehörte (Mk 13,7ff EU).[14]

    Die vorkonstantinischen Kirchenväter formulierten keine allgemeine Lehre zum Thema Krieg. Sie lehnten zwar den Kriegsdienst der Christen ab, nicht aber ebenso eindeutig die Kriege römischer Kaiser. Diese waren für sie Sache des römischen Staates, dessen Schutz- und Ordnungsaufgabe gegenüber „Heiden“ bzw. „Barbaren“[15] sie zunehmend anerkannten.

    Seit Tertullian schloss die Kirche auch römische Soldaten in die christliche Fürbitte ein; manche Kirchenlehrer tolerierten nun Christen im Militär, sofern diese bereits vor ihrer Bekehrung Soldaten waren (ein Christ durfte also nach wie vor nicht den Legionen beitreten). Origenes griff dann Ciceros Unterscheidung des gerechten vom ungerechten Krieg auf (Contra Celsum IV, 82; VIII, 73) und erlaubte den Christen grundsätzlich den Militärdienst. Dem Klerus blieb und bleibt er verboten.[16]

    Mit der Konstantinischen Wende 313 durften die von Kaiser Diokletian noch verfolgten getauften Soldaten in das römische Heer zurückkehren. Damit stellte sich für die nun erlaubte und bald geförderte Kirche die Frage, wie sie zu politischer Macht und Gewaltanwendung stand. Innerhalb eines Jahres gaben viele Theologen die bis dahin nahezu einhellige Ablehnung von christlichen Kriegsdiensten auf: Das Konzil von Arles (314) schloss nun im Gegenteil sogar Deserteure, „die im Frieden die Waffen wegwerfen“ – das hieß vermutlich: die sich weigerten, an polizeilichen Aufgaben des Heeres mitzuwirken -, vom Empfang der Sakramente und damit aus der Kirche aus. Fortan ging es nur noch darum, die Kriegsbeteiligung der Christen seelsorgerlich und rechtlich zu regulieren.[17]

    Für Ambrosius hatte der römische Staat bereits grundsätzlich das Recht, unter Umständen sogar die Pflicht, Krieg zu führen, wenn er von außen angegriffen wurde. Dieses Unrecht müsse um des Friedens willen bestraft werden. Als Unrechtstäter sah er neben Barbaren auch Häretiker. An ihrer militärischen Bestrafung durften für ihn selbstverständlich auch Christen teilnehmen. Jedoch mahnte er im Anschluss an Cicero auch verhältnismäßige Mittel und moralisch einwandfreie Strafmethoden an.[18]

    http://www.versoehnungsbund.de/sites/default/files/stat/Manuskript_Pazifismus-Urchristentum_Ronnefeldt.pdf

    Jesus Christus ,seine Apostel und auch die Urchristen lehnten somit Kriegsdienst ab.
    Im übrigen kann ein Staat niemals überwiegend aus Christen bestehen ,denn die Christen,
    sind immer in jeder Nation eine Minderheit, wieso also sollten christen eine gottlose Nation
    verteidigen?

    JAHWE setzt alle Herrschaften auf der Erde ein , zur Bedrängnis und Prüfung ,oder zum Segen,
    aber immer zum besten seiner Pläne und Schöpfung.

    http://www.welt-der-bibel.de/bibliographie.1.5.roemerbrief.184.html

    http://www.verein-durchblick.de/index.php/glaubensfragen/532-lf52

    Daniel 4:17,32
    Solches ist im Rat der Wächter beschlossen und im Gespräch der Heiligen beratschlagt, auf daß die Lebendigen erkennen, daß der Höchste Gewalt hat über der Menschen Königreiche und gibt sie, wem er will, und erhöht die Niedrigen zu denselben.…

    Daniel 2
    …20Darüber lobte Daniel den Gott des Himmels, fing an und sprach: Gelobt sei der Name Gottes von Ewigkeit zu Ewigkeit! denn sein ist beides, Weisheit und Stärke. 21Er ändert Zeit und Stunde; er setzt Könige ab und setzt Könige ein; er gibt den Weisen ihre Weisheit und den Verständigen ihren Verstand; 22er offenbart, was tief und verborgen ist; er weiß, was in der Finsternis liegt, denn bei ihm ist eitel Licht.…

    Fazit : Die Bibel lehrt das JAHWE alle Herrschaften auf der Welt einsetzt ,auch wenn es dem sündigen Menschen nicht passt. Der Staat hat das Gewaltmonopol und soll für Recht und Ordnung sorgen.
    Auch die Verteidigung des Landes ,obliegt somit den Regierenden. Ein Aufruf zu Revolution, oder dem
    bewaffneten Kampf enthält das neue Testament nicht. Die Christen sollen das Wort Gottes verbreiten
    und ein glaubwürdiges Leben führen ,das wäre dann die größte Revolution aller Zeiten und nur so,
    kann die Welt langfristig positiv verändert werden.
    Jesus predigte klar, keinen Kriegsdienst ,auch die Apostel und ersten Christen haben das genauso gesehen und auch umgesetzt. Aus einem Schwert tragenden Apostel und einem Thelogen beleidigenden
    Jesus,lässt sich mit Sicherheit kein Kriegsdienst ableiten.
    Nur beten und Gottvertrauen ,kann alles zum besseren verändern. Christen sind immer eine Minderheit
    in einem Staat und was sollen sie auch einen gottlosen Staat verteidigen.

    Maranatha

    Thomas

    • Bazillus Says:

      Werter Thomas,
      hier geht es jedoch nicht um Kriegsdienst im Sinne von staatlichem Wehrdienst oder um den Dienstan der Waffe aus beruflichen Gründen. Hier geht es auch nicht um Staatsverrteidigung, sondern um die Verteidigung einer christlichen Gruppe, eines christlichen Dorfes und um die Verteidigung des eigenen Lebens, wenn noch Zeit ist, zu reagieren.

      Die eigentliche Umkehrfrage ist doch: Würde ein sich verteidigender Christ, der seine Familie und sich selbst vor Angreifern, die auf kein befriedendes Wort hören wollen und nur ihr mörderisches Tun verfolgen, der schweren Sünde schuldig machen, die die Hölle nach sich zieht?

      Sind dann alle Soldaten, die Christen waren, im Staatsdienst engezogen wurden und in den Krieg geschickt wurden, Sünder, die des jenseitigen Todes sind? Sind dann alle Menschen,so auch Christen, die sich verteidigen, des geistligen Höllentodes?

      Ich denke, dass hinter meinem Statement genau dieses Problem steht. Würde Jesus einem Soldaten seine Vergebung verweigern? Er hat sogar dem römischen Hauptmann von Karphanaum, der mit Sicherheit auch in kriegerische Auseinandersetzungen der damaligen Zeit verwickelt war, wundersam geholfen, indem er seinen Diener heilte. Da ging es Jesus um den Glauben, den dieser Mann hatte.

      Ich denke nicht.

      Das Erlösungswerk Christi musste unter allen Umständen gewaltfrei bleiben, damit gezeigt wird, dass Gewalt, die eben kein aktives manipulatives Stilmittel des Christentums werden soll, in der Regel keine Lösung ist und im Keim erstickt werden sollte. Das zeigt die Schwertszene Petri ganz deutlich.

      Aber ich glaube nicht, dass Christen sich alles gefallen lassen müssen, wenn Zeit ist, sich zu verteidigen. Kriegsdienst im abstrakten Sinne zur Verteidigung des Staates, der in der Regel nicht christlich ist, mag von Christen abgelehnt werden. Darüber kann vertrefflich gestritten werden.

      Die Grundfrage, die hinter dieser Thematik steht, ist doch: Droht Christen die Verdammnis, die sich, ihre Gruppe und ihre Kultur mit Waffen verteidigen? Und wenn sie es tun, verlieren sie ihr Seelenheil?

      Haben also die Amish-People in dieser Frage, den besseren Teil erwählt?

      Sie können dann aber nur da leben, wo eine staatliche Macht ihre Lebensweise toleriert.

      • Andreas Says:

        genau das war übrigens auch der grund, warum die radikal-pazifistischen täufer (anababtisten – in den usa amishe) selbst von den ur-protestanten zwingli/luther so drakonisch verfolgt wurden.
        jegliche staatsautorität u. landesverteidigung hatten sie strikt abgelehnt, selbst in kritischsten momenten – mit ihnen konnte man buchstäblich keinen staat machen. ähnlich problematisch siehts ja auch mit den ultra-orthodoxen juden israels aus – sie schimpfen auf den staat, verweigern den militärdienst, geben sich superfromm-pazifistisch, aber beanspruchen den umfänglichen schutz der jüdischen nation?! imponiert mir nicht…

  6. thomas Says:

    Das ist die Zukunft und wie er damals die erde verlassen hat ,so wird er jetzt genauso zurückkommen.

  7. Ibrahim Says:

    JA! DÜRFEN SIE!


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