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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

KoG: Warum bleibt die Kirche angesichts des IS-Terrors so passiv? 1. September 2014

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 20:11

Islamische ISIS-Terroristen erschießen über 250 syrische Soldaten

 

 

 

 

Kritik an der Passivität der Kirchen in Deutschland angesichts der Ereignisse in Syrien und im Nordirak haben am 31. August Gäste der Sendung „Peter Hahne“ geübt.

Sie stand unter dem Thema „Flüchtlingselend im Irak – Helfen jetzt nur noch Waffen“?

 

 

Warum bleibt die Kirche angesichts des IS-Terrors so passiv?

 

Moderator Peter Hahne zitierte eingangs den Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen, wonach die Krise in Syrien und im Irak zum größten humanitären Notfall unserer Zeit geworden ist. Derzeit seien die Hälfte des gesamten syrischen Volkes und rund 430.000 Jesiden auf der Flucht. Nach Worten des Diplominformatikers und syrisch-orthodoxen Christen Namroud Yahkup (Aschaffenburg) verbrennt unter dem Wüten der islamistischen Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) gerade die Wiege des Christentums. Erstmals in der Geschichte des Irak höre man dort kein Glockenläuten mehr.

Aber die Evangelische Kirche in Deutschland habe andere Prioritäten: „Sie redet lieber über Hilfe zum Selbstmord als über ihre Geschwister“. Nach Yahkups Worten haben die IS-Terroristen jede Hemmung abgelegt. Sie stellten Andersgläubige vor die Wahl, zum Islam zu konvertieren oder getötet zu werden. Christen würden mit einem „N“ für „Nazarener“ gekennzeichnet. Jahrhundertealte kirchliche Manuskripte mit der gesamten altkirchlichen Liturgie seien verbrannt worden. Seine Hoffnung liege dennoch in Jesus Christus, bekannte Yahkup. Seinen Glaubensgeschwistern wünschte er, dass auch sie aus ihrem Glauben Trost und Hoffnung schöpften.

 

 

 

 

 

 

IS bedroht nicht nur Christen und Jesiden, sondern den Weltfrieden

 

Der Vorsitzende des Zentralrats der Jesiden in Deutschland, Telim Tolan (Oldenburg), berichtete von seinem Besuch in einem Flüchtlingscamp im Norden Iraks. Dort fehle es nahezu an allem. Es gebe keine ausreichende medizinische Versorgung, zu wenig sauberes Wasser und nur einmal am Tag Nahrung: „Diese Flüchtlinge sind der Barbarei entkommen. Sie sind aber immer noch mitten in einer humanitären Katastrophe.“ Tolan schilderte auch, wie die IS-Terroristen arbeiten. In einem Dorf hätten sie sämtliche Jesiden in einer Schule zusammengetrieben. Dort habe man ihnen das Gold abgenommen. Anschließend seien sie in Busse verladen worden, die sie angeblich in Freiheit bringen sollten. Tatsächlich seien sie in einiger Entfernung zu der Schule getötet worden. Dann seien die Busse zurückgekommen, um die nächsten abzuholen. Wie Tolan sagte, bedroht IS nicht nur Christen und Jesiden, sondern den Weltfrieden: „Wenn wir den Krieg im Nordirak verlieren, dann wird der Krieg auch nach Deutschland getragen“.

 

 

 

 

 

Katar die Fußball-WM 2022 wegnehmen

 

Zusammen mit Yahkup sprach er sich für deutsche Waffenlieferungen an die Kurden aus, um den IS-Terror einzudämmen. Für den 1. September ist eine Sondersitzung des Bundestags angesetzt, in der über diese Frage diskutiert werden soll. Allerdings, so Tolan, genüge es nicht, nur die IS-Kämpfer zu vernichten. Vielmehr müsse man auch an Länder wie Katar, Saudi-Arabien oder die Türkei denken, die die Terrorgruppe finanziell und logistisch unterstützten. So würden in türkischen Krankenhäusern IS-Kämpfer behandelt und gepflegt. Mit Blick auf Katar plädierte Tolan dafür, dem Land die Fußballweltmeisterschaft 2022 wegzunehmen. Das sei eine Möglichkeit, das Land bei seinem Prestige zu packen. Deutschland forderte Tolan auf, gegenüber Islamisten eine „Null-Toleranz-Politik“ zu fahren und noch stärker von der Möglichkeit der Abschiebung Gebrauch zu machen. Denn auch hierzulande spiele der radikale Islam eine immer größere Rolle.

{Quelle: http://www.idea.de/nachrichten/detail/thema-des-tages/artikel/warum-bleibt-die-kirche-angesichts-des-is-terrors-so-passiv-82869.html}

 

 

ISIS little terrorists-in-Training

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Wenn Christen wie in Deutschland die Christenverfolgung, die ja nicht erst seit IS in Ländern des Kommunismus und des Islams festzustellen ist, es nicht eingeübt hat, ja eingübt hat, ein Herz für ihre verfolgten Mitgeschwister zu entdecken, wie sollen sie da den Schalter von 0 auf 100 umstellen. Die Kirchen hier haben wie die Christen, aus denen diese Kirchen ja bestehen,  auch 70 Jahre Frieden erlebt und in dieser Zeit kann man sich schon einmal ein Luxuschristentum, welches mit der politischen Korrektheit einhergehen kann,  erlauben.

 

 

Wir vergessen immer, dass die Kirchen nicht nur aus Klerikalen bestehen, sondern in erster Linie aus Christen. Letztere  wollen aber nicht mit dem Typus „verfolgter Christ“ konfrontiert werden. Diese wollen ein Wohlfühlchristentum um den eigenen Kirchturm, welches sich sozial um Arme und Kranke, die es ja immer gibt, kümmern können und wollen nicht mit der JESUS-Prophezeiung der Verfolgung um SEINES Namens willen Bekanntschaft machen. Ja, und wir sollten das Tun dieser Christen nicht unterschätzen. Sie tun wirklich viel und das wollen wir auch nicht schmälern. Aber das Problem der Christenverfolgung hat etwas mit Kritik an Religionen oder mit Politik der Konfrontation, zumindest aber der Positionierung zu tun.

 

 

Eine Vorlesen der entsprechenden Stellen im NT reicht da völlig aus und das Denken an die Märtyrer der Bibel oder des alten Roms sind da völlig genügend, um nicht tiefer in die Jetztzeit, in die Not der verfolgten Mitgeschwister gedanklich eintauchen zu müssen. Mit dem Martyrium der Menschen des alten Roms hat sich das Thema dann auch schnell verflüchtigt. Die letzten 20 Jahre wurden den Menschen gepredigt,  dass alle Kulturen gleich gut sind und wir den Islam oder andere Religionen als gleichwertig zu betrachten haben, da ja alle denselben Gott anbeten, anstatt gepredigt wurde, dass wir alle Muslime, Hindus und Andersgläubige mit Respekt auf Augenhöhe  zu betrachen haben, nicht jedoch einige Glaubenssätze aus deren Religionen. Der verkündete JESUS machte das Beliebigkeitschristentum perfekt. 

 

 

 

Warum sollten sich Christen jetzt aus dieser Scheinwelt verabschieden  müssen?

Warum sollten Christen sich mit der Realität beschäftigen. Es lässt sich so schön um den eigenen Kirchturm herum sein Christsein leben.

 

 

 

 

isis-twitter-1

 

 

 

Dass Waffen Frieden schaffen, wurde den heutigen Christen sowas von ausgetrieben,  da es doch die ganze Zeit hieß: Frieden schaffen ohne Waffen. Das ist auch ein guter Slogan, aber bei einem bestimmten Typ Täter nur ein Slogan, der die Realität nicht widerspiegelt. Wenn wir es mit islamisch entseelten Menschen zu tun haben, wie dies bei der IS und anderen islamischen Terrororganisationen der Fall ist, so hilft dieser Slogan leider nicht weiter.

 

 

Jahrzehntelang wurde gepredigt, dass JESUS ein Sozialromantiker, einer ist, der Pazifist ist und die Hölle nicht existiert. Nun müssen die Christen hier erleben, dass es sogar die Hölle der Bosheit und des Satans mitten in dieser irdischen Welt gibt. Satanisches Wirken in Irak und Syrien, gefördert von der Radikalität einer Religion, die eben nicht dasselber Gottesbild hat wir die Christen. Nach Hitler dachte man, die Bosheit sei in dieser zivilisierten Welt abgeschafft.

 

 

Christen konnten sich mit Luxusproblemen befassen wie Zölibatsabschaffung und Frauenpriestertum in der Katholischen Kirche und mit Euthanasie in der evangelischen Kirche. Sie lebten 70 Jahre lang offensichtlich vom Frieden verwöhnt und verhätschelt wie alle anderen Menschen hier auch wie auf einer Insel der Seligen, ohne sich zu ihrem Christsein bekennen zu müssen. Sie gingen zur Kirche oder auch nicht, sie konnten sich so durchmogeln mit ihrem Christsein, ohne anzuecken. Mutig schon, wenn in der Öffentlichkeit eines Gaststättenraumes von einem Christen vor dem Mittagessen ein Kreuzzeichen geschlagen wurde. Christen konnten sich so schön um sich selbst und ihre Gemeinde kümmern. Das wird hier nicht abschätzig gesagt, sondern es wurde auch viel Gutes getan, was wir nicht unterschlagen und abfällig bewerten wollen. 

 

 

 

Kirchen haben das Bewusstsein des Evangeliums der Nächstenliebe hochgehalten. Aber: Die Bewusstseinsförderung des klaren Bekenntnisses zu JESUS in Notsituationen war nicht mehr präsent. Glaubensinhalte gerieten zur Nebensache. Glauben wurde doch eher der Beliebigkeit preisgegeben, Hauptsache das Soziale stimmte. Damit konnten Kirchen auch in der Bevölkerung punkten, nicht etwa mit  der Verkündigung des Glaubens. Diese geschah eher kraftlos und geriet in immer schwächer werdende Bahnen, während da eine andere Religion auftauchte, der Islam, der seinen Glauben in den Mittelpunkt stellte. Das Christentum, welches in jungen Leuten offensichtlich keine Begeisterung mehr auslöste, war und ist auf absteigendem Ast. Wenn dann jetzt noch die Bekenntnisfrage der Verfolgungssituation von Mitgeschwistern aus dem Nahen Osten, aus Nordkorea und anderen Ländern bewusst gemacht worden wäre, hätte das möglicherweise zu einer Bewusstseinsänderung gegen einige Lehrsätze des Islams geführt, was unter allen Umständen zu vermeiden war, denn das unsichtbare Dogma der Gleichwertigkeit aller Kulturen und Religionen durfte nicht angetastet werden.

 

 

 

 

Nun müssen sich Christen um die Frage aller Fragen kümmern.

Würde ich im Angesicht des Todes mich zu CHRISTUS bekennen?

 

 

Das sind einige Gründe dafür, dass die Kirchen, die aus Christen bestehen, sich so schwer damit tun, das Bekenntnis zu JESUS an die erste Stelle zu setzen. Das Wohlleben des langandauernden Friedens hat Christen schlaff und kraftlos werden lassen, hat JESUS „modern“ interpretieren lassen. SEINE Ursprünglichkeit ging mit der Theologie des verkündeten CHRISTUS verloren, indem seine Historizität vernachlässigt wurde, seine Wunder als Heilungsbeschreibungen degradiert und seine Höllenhinweise als nicht existent gestellt wurde. Heraus kam ein Christtyp, der für alles offen ist, dabei seine bekennende Dichtheit verlor. Die Folgen beschreibt Herr Hahne in dem Artikel.

 

 

Der christliche Glaube ist in erster Linie Bekenntnis zu JESUS CHRISTUS im VATER und dem HEILIGEN GEIST. Von diesem Turm- und Festungsbekenntnis aus, welches geistig unbedingt zu verteidigen gilt, persönlich und theologisch, kann Christentum sowohl theologisch als auch wahrlich christlich in Sozial- und Liebeswerken, aber eben auch in der betenden, liebenden und in handelnder Abwehr der Christenverfolgung und Verfolgung von Menschen um ihres Glaubens willen, gelingen. Diese Erkenntnis ist leider in den letzten Jahrzehnten im Zeitalter des Synkretismus verloren gegangen.

 

 

Entdecken wir das bewusste Bekenntnis zu JESUS, zum Christentum neu und bewaffnen wir uns mit dem GEIST JESU, IHM die Treue zu halten, damit dieses Bekenntnis auf andere ausstrahlen kann.

 

6 Responses to “KoG: Warum bleibt die Kirche angesichts des IS-Terrors so passiv?”

  1. NoISIS Says:

    Die Videos zeigen nur den Gang zur Schlachtbank. Den Rest gibt es hier: http://www.liveleak.com/view?i=8b0_1409276034

  2. thomas Says:

    Wenn eine Kirche von studierten Theologen und Mitgliedern etablierter Parteien bestimmt wird,
    anstatt von wiedergeborenen Christen ,wie es uns die Bibel lehrt, dann kann nur einen kraftlose
    angepasste Amtskirche entstehen, die Politik macht.

  3. Andreas Says:

    die Vorwürfe werden zu Recht gemacht – fragt sich nur an wen das adressiert ist?
    Gibt es nur deutsche, österreichische o. schweizer Christen, die sich scheinbar nicht zur AKTIVEN Solidarität mit den Ägyptern, Syrern, Irakern, Sudanesen, Nigerianern u. anderen Verfolgten aufraffen können? Lateinamerika hat die größte Katholiken-Gemeinde der Welt – auch sie bleibt zu dem Thema stumm. So ist es ganz Europa, in den USA, Kanada, Australien, den Phillippinen u. auch Russland – die Christenheit ist auf viele Nationen verteilt u. kümmert sich hauptsächlich um ihre jeweils eigenen Belange. So haben das die orientalischen Christen vor der islamistischen Terrorwelle wohl auch gehalten. Probleme des Auslands, noch dazu welche mit überwiegend islamischer Prägung sind traditionell Sache der Politik/Diplomatie u. des Militärs – daran halten sich (insbesondere in säkular regierten Ländern- und das sind mittlerweile wohl alle!) die nationalen Religionsgemeinschaften. Über die kirchliche Diplomatie wird hinter den Kulissen anzunehmenderweise sehr wohl versucht, Einfluss auf politische Handlungen/Akteure zu nehmen – aber mehr als informierenden bzw. warnenden Charakter wird der kirchliche „Lobbyismus“ vermutlich nicht haben.
    Mehr als den Politikern ins Gewissen zu reden geht auf dieser Ebene leider nicht – an diese „Arbeitsaufteilung“ haben sich Staat, Wähler, Kirchen u. Gläubige über die Jahrzehnte allzu selbstverständlich gewöhnt, zumal es Voraussetzung u. Grundlage der modernen, eben säkularisierten (nicht glaubenslosen!) Staaten seit der Aufklärung ist.
    Die Weltkirche, die so oft beschworen wird, existiert nur auf ökumenischen Gipfeltreffen u. internationalen Kirchentagen, in den niederen Sphären der alltäglichen Lebensrealität hat sich die Welt nie vergemeinschaftet – was ja schon die immense Konfessionsvielfalt anzeigt, die zäh an ihren Abgrenzungen festhält. Im Übrigen: selbst wenn man sämtliche Christen des Nahen Ostens vertriebe, so hiesse das noch lange nicht, dass dies für eine lange Zeit o. ewig so bliebe, auch wenn die jetzige Flüchtlings-Situation mehr als nur schmerzlich u. empörend ist.
    Zum anderen: vielleicht ist in dem erzwungenen Exodus der Christen indirekt Gottes schützende Hand im Spiel?- wenn wir uns nämlich die apokalyptischen Endzeitkämpfe in gerade dieser Region vergegenwärtigen, so mag man keinem Christen wünschen, zu diesem Zeitpunkt ausgerechnet dort beheimatet zu sein?! Sollen sich die Moslems u. Islamisten ruhig dort breitmachen, je mehr, desto besser: – der TAG DES ZORNES U: GERICHTES wird über sie kommen, das ist gewiss!!…
    Europa u. der restliche „Westen“ muss freilich soviele Christen aufnehmen, wie da kommen wollen, DAS sollte uns heilige Verpflichtung, Sorge u. Selbstverständlichkeit sein. Ebenso selbstverständlich ist es, das sich ISLAMISCHE Länder um etwaige moslemische Flüchtlinge kümmern – oder eben gemeinsam den Terror aus ihren eigenen Reihen bekämpfen. Ich denke, da würden die meisten „gemässigten“ Muslime ihre stillschweigende Solidarität mit den Ultraradikalen schnell überdenken?!
    Vielleicht sorgt Gott nur vor – denn welcher urangestammte Christ wäre schon freiwillig gegangen? Die Zukunft der Welt, gerade die des Orients wird durchgängig pessimistisch beurteilt, gerade auch von Christen. Wovon träumen wir noch, speziell in dieser Region? ARMAGGEDON steht vielleicht nicht vor der Tür, aber es wird stattfinden: sagen sicherlich o. ganz besonders auch syrische u. irakische Christen nach den jetzigen Erfahrungen.
    Die Länder Türkei, Syrien, Irak u. Iran können ihnen bis auf weiteres keine sichere Heimat mehr sein, allenfalls in abgelegenen Enklaven oder in einem neuen Groß-Kurdistan? Von WELCHER „Zukunft“, welcher „ewigen Heimat“ in diesem „Hotspot“ der Endzeit träumen sie (oder wir) noch??
    Ägypten hat (vorerst) den Kampf gegen die Radikalen gewonnen, die koptische Minderheit ist quasi ein Staat im Staat, groß u. geschlossen genug, um auch in Zukunft existieren zu können – laut Bibel hat auch Ägypten den speziellen Segen Gottes, ist es doch nach Israel das am öftesten genannte Land mit enger verwandschaftlicher Verbindung zu den Israeliten, später den Aposteln, Kirchenvätern u. allgemein dem Erblühen des frühen Christentums. Die Wiege des Katholikentums liegt ebenfalls in Alexandria – nicht etwa in Jerusalem, Konstantinopel oder Rom! Kurz u. gut: Ägypten ist ein gesegnetes Land – trotz der Muslime…
    Bleibt die Frage: was wird aus den orientalischen Christen, wohin können, sollen, müssen sie im Notfall gehen – und der Notfall ist JETZT! Sind wir bereit, um ihretwillen einen „Kreuzzug“ für eine unabhängige Christennation auszuführen, Krieg gegen muslimische Nachbarn zu führen und ein christliches „Israel“ inmitten islamischer Länder einzupflanzen, zu verteidigen u. aufzubauen?
    Darauf könnte es sich schlussendlich zuspitzen: aber Ist das realistisch – in Anbetracht kommender unseliger Zeiten??

  4. Kreationist74 Says:

    Jesus hat durchaus daraufhin gewiesen, dass sich Leute irren. Das tat er z.B. bei den Sadduzäern, die weder an Engel noch an die Auferstehung glauben. Wir brauchen keine Theologen, die sich erlauben, alles Lehren oder vielleicht sogar alles tun zu können. Wir brauchen wiedertgeborene Christen!

  5. Jemeljan Says:

    Eine sehr präzise Analyse des „westlichen“, also europäischen, nord- und südamerkanischen sowie Australo-Neuseeländischen Christentums. Weder sind wir alle abgrundtiefe Sünder, noch wirklich klarsichtig, was die geistlichen Herausforderungen angeht, vor die uns die „Rückkehr“ (es war ja immer da, aber wir haben es geleugnet) des Bösen in unseren Gesichtskreis stellt. Sozialromantik reicht als Basis des Christenlebens aber eben nicht mehr aus, in einer sich immer schneller verändernden Welt. Dass uns ein Bewusstsein für die Einheit des Leibes Christi nach Jahrhunderten der Kirchenspaltungen und angesichts permanenter Fingerzeigerei zwischen Denominationen und Konfessionen in der Gegenwart abhanden gekommen ist, muss man bedauern. Die Kirchen in Nigeria, Syrien, dem Irak, Pakistan, Kenia, China, …. baden das heute aus. Aber von Hoffnung und Gebet leben wir Christen ja irgendwie. Also ist es sicher nicht falsch, für ein verändertes Bewusstsein unter Christen in der eigenen Gemeinde, der eigenen Diözese, dem eigenen Land oder dem Kontinent, welchem man sich zugehörig fühlt, zu beten und zu hoffen, dass sich in den Herzen der Gläubigen etwas verändert. Beim Beten aber können wir es nicht mehr belassen. Jetzt ist es „Zeit aufzustehen vom Schlafe“ und nach dem Beten zum Reden und Handeln überzugehen.

  6. Klotho Says:

    Die Bilder von den massakrierten syrischen Soldaten, welche nur noch die Unterhosen tragen erinnern mich an die Bilder aus der nationalsozialistischen Zeit. Davon gibt es genügend Bilder von Massenexekutionen, von z.B. Frauen die sich nackt ausziehen mussten und dann erschossen worden sind.
    Nun ich sehe die ISIS ist da genauso, nämlich sie verfolgt die gleiche nationalsozialistische Ideologie (im islamisch religiösen Gewand) mit der gleichen kaltblütigen Menschenverachtung.
    Es gab von der nationalsozialistischen Führung auch die Order die Offiziere der Roten Armee beim Russland-Feldzug sofort zu liquidieren. Da aber alle gefangenen syrischen Soldaten von der ISIS liquidiert worden sind, übertrifft die ISIS die Kriegsverbrechen der Nationalsozialisten, denn sie liquidieren alle Soldaten. Denn die Nazis haben die russischen Soldaten noch als Kriegsgefangene eine Weile am Leben gelassen.

    Aber angesichts der wirklich dokumentierten massiven Kriegsverbrechen, die in ihrer Menschenverachtung nicht den Kriegsverbrechen der Nazis nicht nachstehen, sogar übertreffen, frage ich mich warum eigentlich die restliche Welt nur teilnahmslos zuschaut.
    Ich kann gerne verlinken zu NS-Archiven, damit alle wissen und auch erfahren mit was wir es zu tun haben mit der ISIS.


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