kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Über IS nicht Nigeria und Boko Haram vergessen 31. August 2014

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 21:39

Beheaded 7-year-old

Islamische Boko-Haram-Terroristen enthaupten einen 6-jährigen Jungen, weil er Christ ist!

Boko Haram Muslim terrorists behead a 6-year-old boy because he was a Christian

KoG: Das Übel der Boko Haram

 

Erzbischof Ignatius Kaigama von Jos (56) ist einer der sichtbarsten und mutigsten kirchlichen Würdenträger des Landes: „Es ist normal, Angst zu haben, aber ich habe alles aufgegeben, um Gott und Seinem Volk zu dienen“.

 

New York (kath.net/KIN): Die christliche Welt konzentriert sich auf den Irak, wo Tausende Gläubige in ihrem eigenen Land Flüchtlinge sind, verfolgt, wenn nicht sogar Opfer der gnadenlosen Brutalität der islamistischen Extremisten des Islamischen Staates. Inzwischen steht das bevölkerungsreichste Land Afrikas unter der Belagerung durch dschihadistische Kräfte, die genauso entschlossen sind, ihren Würgegriff durch eine unablässige Mordkampagne durchzusetzen, die kürzlich damit begann, dass Mädchen im Alter von 10 Jahren als Selbstmordattentäterinnen benutzt wurden. Dies ist die Situation in Nigeria, wo eine eher wirkungslose und unbeholfene Reaktion der Regierung dazu geführt hat, dass die Kirchenführer zu den wenigen in der Öffentlichkeit stehenden Personen gehören, denen die Menschen vertrauen. Unter ihnen ist Erzbischof Ignatius Kaigama von Jos, der 56jährige Vorsitzende der nigerianischen Bischofskonferenz, einer der sichtbarsten und mutigsten kirchlichen Würdenträger des Landes. In Jos, wo Boko Haram im vergangenen Mai an einem einzigen Tag zwei Bombenattentate verübt hat, bei denen mehr als 100 Menschen ums Leben kamen, ist der Erzbischof eindeutig in Gefahr. Dennoch lehnt er es kategorisch ab, sich bei seinen Pastoralvisiten von bewaffneten Personenschützern begleiten zu lassen.

 

„Ich habe kein Sicherheitskommando”, sagte er kürzlich gegenüber dem internationalen katholischen Hilfswerk „Kirche in Not” bei einem Besuch in dessen Nationalbüro in New York. „Eine solche würde Übeltäter nur anziehen. Außerdem würde es mich zu einem Gefangenen machen, wenn ich mich schützen würde. Es würde dazu führen, dass die Menschen Angst haben. Stellen Sie sich vor, die Priester würden mit Personenschutz herumlaufen! Wir glauben daran, dass Gott mit uns ist. Wir glauben daran, dass wir trotz dieser schlimmen Machenschaften der Terroristen triumphieren werden“. Der Erzbischof hält es für seine Aufgabe, „präsent zu sein” und dorthin zu gehen, wo die Menschen sind, „auch wenn in der Nähe Gewalt stattfindet. „Unsere Führer“, so beklagt er, „sind einfach nicht sehr sensibel für die Armen“, während die Kirche – trotz ihrer „begrenzten Mittel“ – tue, was sie könne, um Christen und Muslimen gleichermaßen zu helfen und dabei „politische und religiöse Trennungen zu überwinden“. Schon vor dem Auftauchen von Boko Haram, das, wie er sagt, auf „ernstzunehmende Sympathisanten innerhalb und außerhalb von Nigeria“ zurückgeht – war der Erzbischof ein Pionier dessen, was er den „Dialog des Lebens“ nennt. Dies ist eine Herangehensweise an den muslimisch-christlichen Dialog, die die großen theologischen Unterschiede zwischen den beiden Religionen realistisch sieht und daher vor allem darauf abzielt, an der Basis Freundschaft zu schließen und in Kontakt zu kommen.

 

Der „Dialog“ erkenne an, dass „dein Leben auch mein Leben und mein Leben auch das deine betrifft“, wie es der Erzbischof beschreibt. Der Erzbischof nimmt kein Blatt vor den Mund: „Wenn man tötet und dabei nicht nur Kämpfer auslöscht, sondern auch Frauen und Kinder, arme Leute, dann ist es böse. Diejenigen, die auf dem Markt von Jos ums Leben kamen, waren Händler von Orangen, Erdnüssen oder Milch, die am Abend ein bisschen Geld nach Hause bringen wollten. Diese Tat ist ein Ausdruck des Bösen“. Furcht ist ihm nicht fremd: „Es ist normal, Angst zu haben”, sagt der Erzbischof, „aber ich habe alles aufgegeben, um Gott und Seinem Volk zu dienen. Ich habe keine biologische Familie, kein Eigentum, das ich das meine nennen könnte. Wenn ich mein Leben verlieren sollte, während ich das Recht der Menschen auf die Ausübung ihrer Religion und die Einheit der Menschheit verteidige, würde ich keine Verbindlichkeiten hinterlassen. Dennoch hat man Angst vor dem Tod, und das gilt für jeden“.

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

Das nennen wir Kirchenführer, die es verdient haben, diesen Namen zu tragen. Er sagt: “ Wir glauben daran, dass Gott mit uns ist.“ Obwohl er die theologischen Unterschiede zwischen den Religionen realistisch, jedenfalls angesichts des Leides, welches Boko Haram anrichtet,  sieht, steigt er in den christlich-muslimischen Dialog ein. Dieser Dialog scheint auf realistischer Grundlage zu basieren, denn dieser Dialog erkenne an, dass „dein Leben auch mein Leben und mein Leben auch das deine betrifft“. Basisdialog für ein friedliches Miteinander ist ok und auch förderlich. Ein künstlicher Dialog, der die Unterschiede in der theologischen Sichtweise kaschieren will, ist falsch und mit Unwahrheit gefüttert. Dieser Dialog wird nicht in der realen Welt geführt, sondern am grünen Tisch, wo Märchen- und Traumschlösser und beste Absichtserklärungen verfasst werden, die leider jedoch mit der Realität kaum übereinstimmen.

 

 

Ein Dialog, der die Unterschiede in den Religionsstrukturen Koran – JESUS, das eine Buchstabenglaube in religiös-geistiger Gefangenschaft des absoluten und unhinterfragbaren Gehorsams, das andere lebendiger Glaube in Freiwilligkeit und Liebe zu Gott und zu Jedermann gehalten, ist unüberbrückbar und solange unüberbrückbar, solange sich alle Muslime und deren Vertreter vor unserem Lieblingssatz drücken und den wir immer wieder in Erinnerung rufen:

 

Niemals Gewalt im Namen Gottes, niemals Tötung im Namen Gottes, niemals Unterdrückung im Namen Gottes.

 

 

Da wir alle wissen, dass genau dieser Satz den Schmerznerv des Islams trifft, die Achillesferse sozusagen (wobei es nicht die einzige verwundbare Stelle am Körper des Islams ist im Gegensatz zum griechischen Sagenheld Achilleus und seiner rechten Ferse als einziger verwundbarer Stelle), wissen wir, dass der Islam nicht reformierbar ist und auch nicht reformiert werden kann, da der Islam genau das nicht erfüllt, ja nicht erfüllen kann, was dieser Satz aussagt. Da nämlich sind der Koran und Mohammed vor und lassen es nicht zu, dass ein Muslim diesen Satz sagen kann in Kenntnis des Korans ohne die Unwahrheit zu sagen. Wer es dennoch innerhalb der islamischen Umma öffentlich tut, gibt ein Statement des „Sichwünschens“ oder des Erstrebenswerten dieses Religionszustandes ab, und gibt nicht den Istzustand wieder, aber ein solches Statement wäre trotzdem sehr mutig und hätte dann unseren vollen Respekt verdient, obwohl wir wissen, dass dieser Satz den gelebten Realitäten in islamischen Ländern widerspricht.

 

 

Es ist still geworden um Nigeria, nicht etwa, weil Boko Haram Ruhe geben würde, sondern weil IS die islamistische Szene medial überdeckt. Die letzten Medienberichte über die 200 entführten vorwiegend christlichen Mädchen aus der Schule datieren von Juni 2014. IS hat Boko Haram aus den Schlagzeilen heruaskatapultiert. Was ist aus diesen Mädels geworden. Ein Teil konnte fliehen. Das waren so ungefähr die letzten Nachrichten über diesen Fall. Noch immer harren 130 Frauen der Hilfe, die sie nicht bekommen werden, weil die Medienhype sich auf IS konzentriert.

Wer jedoch meint, dass Boko Haram Ruhe gibt, sollte folgenden Artikel lesen:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/boko-haram-in-nigeria-dutzende-jungen-und-maenner-entfuehrt-a-986333.html

https://koptisch.files.wordpress.com/2014/08/cc338-obama_portrait.jpg

Die Brutalität ist dieselbe wie bei IS. Sie haben wohl nur nicht so viele Waffen, dass sie es mit einem bestehenden Staat aufnehmen könnten. Somit bleibt ihnen der Terrorkampf des permanenten Schreckens.

 

 

Dieser Erzbischof bietet ihnen die Stirn zusammen mit vielen Gläubigen der Christengemeinden in Nigeria.

Unsere Hochachtung haben sie ohnehin uneingeschränkt und unser Gebet sollte ebenfalls nicht fehlen.

 

One Response to “Über IS nicht Nigeria und Boko Haram vergessen”

  1. du brauchst Jesus Says:

    „Mohammedaner haben mit dem Islam nix zu tun …“

    Pierre Vogel zeigt sein wahres Gesicht Tötet die Abtrünnigen!

    EVANGELIUM NACH ISLAM


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