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syrisch-orthodoxes Kloster in Thüringen geweiht 31. August 2014

Filed under: Kirche — Knecht Christi @ 21:06

Neben einem übermannshohen Holzkreuz auf einer Rasenfläche steht ein Mann in einem langen, dunklen Gewand vor einer Reihe niedriger Gebäude.

Metropolit Mor Severius Moses vor dem Wahrzeichen des Klosters Sankt Gabriel, einem meterhohen Holzkreuz.

In Altenbergen im Thüringer Wald haben Mönche der syrisch-orthodoxen Kirche am Sonntag ihr landesweit erstes Kloster geweiht.

Anhänger der christlichen Urkirche haben es innerhalb von rund zwei Jahren in einem ehemaligen Betriebsferienheim eingerichtet.

 

Ein sechs Meter hohes Holzkreuz bildet das Wahrzeichen des Klosters im Leinatal im Thüringer Wald. Derzeit leben dort drei Mönche, eine Novizin und der Metropolit: Mor Severius Moses hat als Erzbischof seinen Sitz in dem Kloster. Er ist geistliches Oberhaupt von etwa 15.000 Christen, die zum antiochenischen Zweig der syrisch-orthodoxen Kirche in Westeuropa gehören. Der Metropolit hofft nach eigenen Worten, dass sich das Kloster durch die Weihe zu einem Wallfahrtsort entwickeln wird. Dazu soll vor allem ein Reliquienschrein beitragen. Er enthält Knochen von 35 Heiligen, darunter auch von der Heiligen Elisabeth von Thüringen. Auch nichtkonfessionelle Besucher seien stets willkommen, sagte Klostersekretär Pater Isa Oygur MDR THÜRINGEN. Das Kloster biete auch Unterkunft für Menschen, die einmal abschalten wollen oder Stille, Erholung und geistliche Begleitung suchen. Die syrisch-orthodoxe Kirche führt ihre Entstehung auf die Missionstätigkeit der Apostel Paulus und Petrus im Jahr 37 nach Christi zurück. Sie ist eine der christlichen Urkirchen mit deutschlandweit rund 80.000 Gläubigen, gliedert sich mittlerweile allerdings in drei selbstständige Zweige auf. In Thüringen leben nur wenige hundert orthodoxe Christen. Ihr Zentrum war bislang die 1862 geweihte russisch-orthodoxe Kirche auf dem historischen Friedhof in Weimar.

{Quelle: http://www.mdr.de/nachrichten/erstes_syrisch-orthodoxes_kloster_altenbergen100_zc-e9a9d57e_zs-6c4417e7.html}

 

 

Syrisch-orthodoxes Kloster im Thüringer Wald geweiht

Mönche haben ein syrisch-orthodoxes Kloster im Thüringer Wald geweiht. Sie zogen am Sonntag mit Hymnen und Gebeten in die Kirche ein. Mit einem duftenden Öl salbten sie die Wände des Gotteshauses und den Altar. „Wir sind sehr, sehr glücklich“, sagte Pater Isa in Altenbergen. Nach seinen Angaben kamen rund 300 Gäste zur Weihe von St. Gabriel, darunter Geistliche und Politiker.

 

 

Metropolit Mor Severius Moses in Altenbergen

Das Kloster liegt in einer ehemaligen DDR-Bungalowsiedlung und ist der europäische Sitz des recht jungen antiochenischen Zweiges der syrisch-orthodoxen Kirche. Derzeit leben dort eine Handvoll Mönche und eine Ordensschwester. Metropolit Mor Severius Moses lenkt von dort die Kirchenarbeit für etwa 15 000 Christen, unter anderem in Deutschland, der Schweiz, Holland, Frankreich und Kamerun.

Die syrisch-orthodoxe Kirche gliedert sich heute in drei selbstständige Zweige. Seit 2007 gibt es die antiochenisch syrisch-orthodoxe Kirche mit Sitz des Metropoliten und Primas in Altenbergen. Sie besitzt neben dem dortigen Kloster zwei weitere in Frankreich und Kamerun. Die Liturgie bei der Weihe wurde nach Angaben von Pater Isa auf Deutsch und Aramäisch gehalten.

{Quelle: http://www.focus.de/regional/thueringen/kirche-moenche-weihen-antiochenisch-syrisch-orthodoxes-kloster_id_4097704.html}

 

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