kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

KoG: Jude prangert Tatenlosigkeit in Sachen Christenverfolgung an 31. August 2014

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 17:03

Lauder: IS-Mordkampagne gleicht Wüten der Nazis

Präsidenten des Jüdischen Weltkongresses kritisiert

Schweigen der Vereinten Nationen und die Untätigkeit dersozialen Antennen

und der „schönen Prominenten

zur Christenverfolgung im Nahen Osten und in Afrika.

 

 

 

 

Wien (kath.net/KAP): Entsetzt über das weltweite Schweigen zur Verfolgung von Christen im Nahen Osten und Teilen Afrikas hat sich der Präsident des Jüdischen Weltkongresses (WJC), Ronald S. Lauder, in der Tageszeitung „Die Presse“ geäußert. „Schamlos“ sei die allgemeine Gleichgültigkeit gegenüber der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) mit seinen „Massenhinrichtungen von Christen und seiner tödlichen Auseinandersetzung mit Israel“. Historiker würden sich möglicherweise einst im Rückblick auf die heutige Gegenwart „fragen, ob die Menschen ihre Orientierung verloren haben“. Zahlreiche Versäumnisse der Weltgemeinschaft angesichts der „Abschlachtung von Christen“ prangerte der WJC-Präsident an: Nur wenige Journalisten seien in den Irak gereist, „um Zeugen der mit dem Wüten der Nazis vergleichbaren Terrorwelle zu sein, von der dieses Land überrollt wird“. Weiters kritisierte er das weitgehende Schweigen der Vereinten Nationen, den fehlenden Flottillen-Aufbruch nach Syrien oder in den Irak sowie auch die Untätigkeit der „sozialen Antennen“ der „schönen Prominenten und alternden Rockstars“. Lob verdiene einzig US-Präsident Barack Obama – Lauder war selbst 1986/87 US-Botschafter in Österreich – für die Anordnung von Luftangriffen zur Rettung der bedrängten Jeziden, doch könnten diese alleine die Terrorwelle nicht aufhalten. Schließlich sei die Terrororganisation IS inzwischen vermutlich die reichste islamistische Terrorgruppe der Welt„, rage jedoch besonders durch ihre Gemetzel gegen Schiiten, Kurden und Christen hervor, die es „leicht mit mittelalterlichen Mordorgien“ aufnehmen könnten, so Lauder. Aufgrund ihrer Wehrlosigkeit und der Gleichgültigkeit der Welt gegenüber ihrem Leid müssten Christen wegen ihres Glaubens sterben, so der Weltkongress-P30 August 2014, 13:00 Lauder: IS-‚Mordkampagne‘ gleicht Wüten der Nazis: Präsident. „Nur allzu gut“ würden Juden verstehen, was durch das Schweigen der Welt passieren könne. Machtlos müsse man sich jedoch nicht fühlen, vielmehr müssten sich „gute Menschen zusammentun“ und der „Mordkampagne“ ein Ende setzen. Lauder wies hier auf ein „Band zwischen Juden und Christen“ hin, das durch die gemeinsame Bibel und gleiche Werte bestehe: Israel habe als eines der ersten Länder den Christen im Südsudan geholfen und erlaube Christen, ihre Religion frei auszuüben, hob er hervor.

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

Lauder sei Dank! Diesen Dank meinen wir ernst! Und der Adressat des Vorwurfs trifft auch die Richtigen, nämlich die Journalisten, die UN und  „die sozialen Antennen“ und der „schönen Prominenten“ der Luxusgesellschaft. Schamlosigkeit, Gleichgültigkeit und Orientierungslosigkeit sind die im Grunde vernichtendsten Urteile dieses Mannes, denen wir natürlich im vollen Umfang zustimmen. Christenverfolgung läuft nicht erst seit IS. Christenverfolgung läuft seit Syrien und davor. Christenverfolgung und Judenverfolgung läuft in vielen islamischen Ländern deshalb nicht so offensichtlich, weil es dort  nur noch wenige Prozent  oder  gegen 0 Prozent Bevölkerungsanteil gibt.

 

 

Ja, das so geschmähte Israel erlaubt Christen freie Religionsausübung. Israel erlaubt auch Konversion von  Juden zum Christentum im Gegensatz zu den meisten islamischen Ländern. Ein Jude, dessen Volk im 3. Reich den Holocaust überlebt hat, kann am Besten nachvollziehen, wie es ist, dass Christen jetzt ein ähnliches Schicksal erleiden müssen wie einst das eigene Volk in Deutschland und Europa, wenn auch in anderer Form. Wir dürfen in Erinnerung rufen, dass es erst der Genozid an Jesiden war, der Obama veranlasst hat, seine lethargische Einstellung zu einer Situation zu ändern, die sein Vorgänger erst herbeigebombt hat.  Für Christenauslöschung hat er weder in Syrien noch im Irak keinen Finger gerührt. Er selbst hat dazu beigetragen, diese IS erst stark werden zu lassen. Nicht umsonst nennt Lauder diese Islamterrroristen die reichsten Terroristen der Welt.

 

 

 

 

 

 

 

Es ist beschämend, dass Länder, die vom Christentum einst geprägt waren, ihre Wurzeln so zu verleugnen durch Nichtstun und Verdrängung. Es ist beschämend für den gesamten Westen, dass Menschen wie IS aufgerüstet wurden, nur um dem eigenen Feindbild, nämlich Assad, gerecht zu werden und selbiges zu festigen. Es ist beschämend, die Welt in diesen Wundmalen zu sehen, die hätten erst gar nicht erst entstehen dürfen mit etwas Weitsicht und dem Erkennen von einfachen Wahrheiten, die noch immer vehement verleugnet werden.

 

 

Es ist beschämend, wie wir unser Christengeschwister im Stich gelassen haben in der Vergangenheit und sogar jetzt. Erst der Vorsitzende des Jüdischen Weltkongresses muss diese klaren Worte ausdrücken.  Herzlichsten Dank dafür.  Jesus hätte seine Freude an ihm.

 

 

Wir wiederholen unseren Dank an herrn Lauder, der die Verfolgung von Christen und anderen Minderheiten so eindringlich an die richtigen Adressaten öffentlich thematisiert hat.

 

 

Beten wir unermüdlich für den Frieden im Nahen Osten, in der Ukraine und in Nordafrika und lassen in der Intensität nicht nach. Danke unseren Leserinnen und Lesern für ihr Gebet.

 

One Response to “KoG: Jude prangert Tatenlosigkeit in Sachen Christenverfolgung an”

  1. thomas Says:

    Wer ist Christ?

    Rund ein Drittel der Weltbevölkerung bekennt sich zum Christentum. Die meisten von ihnen sind Mitglieder der großen Weltkirchen (d. h. der katholischen und protestantischen Kirchen in ihren verschiedenen Richtungen). Viele betrachten sich als Christen, weil sie dort getauft und aufgewachsen sind. Sie gehen häufig, unregelmäßig oder selten zur Kirche und glauben mehr oder weniger das, was ihnen verkündigt wird. Aber sind sie allein dadurch wirklich Christen im Sinne der Bibel? Die Antwort auf diese Frage muss ein klares Nein sein. Es genügt nicht, Mitglied einer Kirche oder Glaubensgemeinschaft zu sein. Es genügt auch nicht, an die Existenz eines „höheren Wesens“ oder an Gott zu glauben. Um ewig errettet zu werden, ist mehr nötig.

    Dass zur Errettung nicht irgendein Glaube ausreicht, sagt Jakobus klar und eindeutig: „Du glaubst, dass Gott einer ist, du tust recht; auch die Dämonen glauben und zittern“ (Jak 2,19). Dämonen werden jedoch nie errettet werden, wie die Frage der Dämonen in Matthäus 8,29 zeigt: „Was haben wir mit dir zu schaffen, Sohn Gottes? Bist du hierher gekommen, um uns vor der Zeit zu quälen?“ (vgl. Lk 8,31). Dämonen glauben zwar an die Existenz Gottes und Seines Sohnes, aber sie wissen, sie gehen in die ewige Verdammnis. Außerdem lesen wir in Apostelgeschichte 8 von einem Mann namens Simon, der ebenfalls „glaubte, und als er getauft war, sich zu Philippus hielt“; aber als später Petrus dazukam, musste dieser feststellen: „Dein Geld fahre samt dir ins Verderben, … du hast weder Teil noch Anrecht an dieser Sache, denn dein Herz ist nicht aufrichtig vor Gott“. Ein bloßes Fürwahrhalten der biblischen Wahrheit reicht zur Errettung der Seele nicht aus.

    Nur der ist ein wahrer Christ, der an den Herrn Jesus als Sohn Gottes und als für ihn am Kreuz gestorbenen Erretter glaubt und dadurch Vergebung der Sünden und neues Leben empfangen hat (s. Joh 1,12.13; Apg 16,31; 1. Kor 15,1–4). Das von Gott geschenkte Leben wird sich in einem neuen, nach Gottes Wort ausgerichteten Wandel offenbaren.

    Um errettet zu werden, kommt es jedoch nicht auf die Stärke oder Intensität des Glaubens an. Wenn es danach ginge, könnte manches Kind Gottes verzagen, was leider nicht selten vorkommt. Man schaut auf sich selbst und beschäftigt sich mit dem eigenen Glauben, statt auf den Herrn Jesus und Sein vollbrachtes Werk zu vertrauen. Diejenigen, die sich zu viel mit sich selbst beschäftigen, werden jedoch nie glückliche Kinder Gottes werden. Die Sicherheit unserer Errettung beruht nicht auf der Stärke unseres Glaubens, sondern auf der Vollgültigkeit des Werkes des Herrn Jesus in den Augen Gottes. Das macht uns ein Bild aus dem Alten Testament deutlich.

    Als Gott die letzte der zehn Plagen über Ägypten, die Tötung aller Erstgeborenen, ankündigte, verordnete Er Seinem Volk Israel als Rettungsmittel das Passahlamm. Jede Familie musste ein Lamm schlachten und dessen Blut an die Pfosten und den Türsturz streichen. Mancher Israelit mag in seiner Wohnung gezittert und gezweifelt haben, ob das Blut seine Familie wohl wirklich schützen würde! Aber der Verderber ging an allen Häusern vorüber, deren Türen mit dem Blut des Passahlamms bestrichen waren, denn Gott hatte gesagt: „Und sehe ich das Blut, so werde ich an euch vorübergehen“ (2. Mo 12,13). Nicht das Urteil der Menschen über das Blut und dessen Wirkungskraft war maßgebend, sondern das Urteil Gottes. Aus dem Neuen Testament wissen wir, dass das Passahlamm auf den Herrn Jesus hinweist: „Denn auch unser Passah, Christus, ist geschlachtet“ (1. Kor 5,7). Jeder, der im Glauben seine Zuflucht zu Ihm nimmt, steht für immer unter dem Schutz Seines Blutes. Mag uns unser Glaube auch schwach vorkommen, Gott sieht das vollbrachte Werk Seines Sohnes und uns als einsgemacht mit Ihm! Wer sich schwach im Glauben fühlt, darf sich durch das Wort trösten und ermuntern lassen: „Ein geknicktes Rohr wird er nicht zerbrechen, und einen glimmenden Docht wird er nicht auslöschen“ (Mt 12,20). So geschah es ja auch bei dem Vater des besessenen Knaben, der dem Herrn Jesus zurief: „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ (Mk 9,24).


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s