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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Mutter von ISIS-Geisel Steven Sotloff fleht 29. August 2014

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 09:50

„Kalif, bitte schonen Sie das Leben meines Sohnes“!

 

 

 

In einem dramatischen Video-Appell fleht die Mutter des von ISIS entführten US-Journalisten Steven Sotloff (31) um das Leben ihres Sohnes. Shirley Sotloff wendet sich in dem Video, das die „New York Times“ veröffentlich hat, direkt an ISIS-Chef Abu Bakr al-Baghdadi, den selbsternannten Kalifen der muslimischen Welt. Sie redet den Terroristen mit „Kalif“ an und appelliert an ihn, Gnade zu zeigen und so dem Beispiel des „Propheten“ Mohammed zu folgen. „Ich sende Ihnen diese Botschaft, Abu Bakr al-Baghdadi al-Quraishi al-Hussaini, Kalif des Islamischen Staates. Ich bin Shirley Sotloff. Mein Sohn Steven ist in Ihren Händen“, sagt sie zu Beginn. „Sie, der Kalif, können Gnade walten lassen. Ich bitte Sie, mein Kind freizulassen. Ich bitte Sie, Ihre Autorität zu nutzen, um sein Leben zu retten“. Es dürfte das erste Mal sein, dass ein Nicht-Muslim al-Baghdadi als Kalifen anerkennt. Dies wird vermutlich für kontroverse Debatten sorgen.

 

 

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Steven J. Sotloff wurde im vergangenen Jahr entführt, als er über den Konflikt in Syrien berichtete. Seit seinem Verschwinden hatte seine Mutter die Medien um Zurückhaltung gebeten. ISIS hatte ihr zuvor damit gedroht, ihren Sohn zu töten, falls sie mit dem Fall an die Öffentlichkeit gehen würde. Die Kidnapper haben nun allerdings selbst ihr Schweigen gebrochen und die Entführung von Sotloff öffentlich gemacht – er war in dem Video zu sehen, in dem die ISIS-Terroristen den US-Journalisten James Foley enthaupteten. „Als Mutter bitte ich Sie, gnädig zu sein und meinen Sohn nicht für Dinge zu bestrafen, über die er keine Kontrolle hat„, fleht Shirley Sotloff, eine Lehrerin aus Miami. Sie erklärt, dass sie seit der Gefangennahme ihres Sohnes den Islam studiert hat. „Steven ist ein Journalist, der in den Nahen Osten reiste, um das Leiden der Muslime unter der Tyrannenherrschaft zu dokumentieren“. Und weiter: „Steven ist ein treuer, großzügiger Sohn, Bruder und Enkelsohn. Er ist ein ehrlicher Mensch, der sich vorgenommen hat, die Schwachen zu unterstützen. Wir haben Steven seit über einem Jahr nicht gesehen und vermissen ihn sehr. Wir wünschen uns, dass er gesund nach Hause kommt und wollen ihn in unsere Arme schließen“.

 

 

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Schließlich bittet sie den ISIS-Chef, dem Vorbild des Propheten Mohammed zu folgen. „Ich bitte Sie, Ihre Autorität zu nutzen, sein Leben zu schonen, und dem Beispiel des „Propheten“ Mohammed zu folgen, der Christen und Juden geschützt hat„. Weiter sagt Shirley Sotloff: „Ich wünsche mir, was sich jede Mutter wünscht: Ich möchte meine Enkelkinder heranwachsen sehen. Ich flehe Sie an, mir diesen Wunsch zu erfüllen“. Daveed Gartenstein-Ross von der Stiftung zur Verteidigung der Demokratie in Washington sieht die Aktion kritisch: Nur eine Minderheit der Muslime würde al-Baghdadi als Kalifen akzeptieren, sagte er der New York Times. Frau Sotloffs Appell könnte dazu beitragen, sein Ansehen zu steigern. {Quelle: http://www.bild.de/politik/ausland/isis/dramatischer-appell-der-mutter-von-isis-geisel-37429302.bild.html}

 

2 Responses to “Mutter von ISIS-Geisel Steven Sotloff fleht”

  1. wolfsattacke Says:

    Leider wird diese arme Frau und Mutter der Geisel erkennen müssen, daß „der Kalif“ und seine Mörderbande, die IS, kein Gewissen und kein Mitgefühl hat.
    Es wird Zeit, daß wir diesen IS-Bestien den kompromißlosen Krieg erklären…nur das hilft.

  2. Kreationist74 Says:

    Wie war das damals mit der Entführung der Mitarbeiter von „Shelter Now“ im Jahr 2001 in Afghanistan durch die Taliban? Sie sind durch Wunder frei gekommen. Das kann da auch passieren.


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