kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

P. Samir Khalil fordert Stellungnahmen der Imame und Moslems gegen IS-Verbrechen 24. August 2014

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 21:23

Samir Khalil: koptisch-katholischer Islamwissenschaftler, Semitist, Orientalist und Theologe.

 

 

 

 

Vatikanstadt (kath.net/KAP): Die Gräueltaten der Anhänger des „Islamischen Staat“ (IS) im Irak markieren einen Tiefpunkt in der Geschichte des Islam. Dies betonte der Islamexperte und Vatikanberater Pater Samir Khalil am Samstagabend im Gespräch mit „Radio Vatikan“. Notwendig seien jetzt entschlossene Stellungnahmen der Imame und des islamischen Volkes. Wörtlich sagte der aus Ägypten stammende Jesuit: „Wir haben jetzt die grausamste Bestialität in der Geschichte des Islam erreicht. Wir waren noch nie an einem solchen Punkt der Barbarei. Die Frage ist: Ist das der Islam? Oder ist das eine Abweichung? Sicher liegt der Ausgangspunkt in der islamischen Tradition. Auf der anderen Seite kann man nicht sagen, dass das ‚der Islam‘ sei“. Für die IS-Extremisten seien freilich jetzt alle Menschen, die nicht dem angeblich „wahrhaftigen Islam“ angehören, zur Zielscheibe geworden. Die Rede von den „Ungläubigen“ sei im Islam nichts Neues, so P. Khalil Samir. Sie werde von den Jihadisten aber nun missbraucht. Diese Tendenz habe man schon im Syrien-Krieg beobachten können. P. Khalil Samir: „Der Krieg in Syrien war am Anfang ein Krieg von Syrern, die gegen ein diktatorisches Regime protestierten. Doch sehr schnell – schon zwei Monate später – sind Protagonisten aus der ganzen islamischen Welt hinzugekommen, insbesondere von der arabischen Halbinsel, um als Sunniten Krieg zu führen gegen die machthabenden Alawiten“.

 

 

 

 Das Problem liege also von Anfang an innerhalb des Islam, immer wieder gebe es das: „Wer nicht dem authentischen Islam angehört, muss entfernt werden“, laute die Devise, so der Jesuitenpater. Den anderen mit „Kafir“ – arabisch-islamischer Rechtsbegriff für Ungläubiger – zu bezeichnen, zu sagen, dass ein anderer kein echter Muslim ist und entfernt werden müsse, sei eine der Plagen des modernen Islam„. Der Traum von einem islamischen „Gottesstaat“, den die Jihadisten jetzt Länder übergreifend verwirklichen wollen, sei ein Irrweg, der auch in der islamischen Welt auf Kritik stoße, so der ägyptische Jesuit weiter: „Die großen Denker sind dagegen. Das Drama ist, dass die Muslime es nicht wagen, Selbstkritik zu üben, sondern schweigend folgen“. Für den Jesuiten liegen die Ursachen des rücksichtslosen Willens der Extremisten zur kulturellen und politischen Macht und ihrer Interpretation des Islam in einer tiefen Krise der islamischen Welt: Armut und Unkenntnis leisteten einer Instrumentalisierung religiöser Dogmen Vorschub. Hier brauche es einen Prozess der Reifung innerhalb des Islam – hin zu einer „universalistischen Sichtweise“, wie P. Khalil Samir formuliert, in der die Menschenrechte von der islamischen Mehrheit als schützenswert erkannt und verteidigt würden. Die breite Masse müsse jetzt klar gegen Fanatismus und Gewalt Position beziehen, forderte der Experte. Dies habe auch der Vatikan in seiner jüngsten Anklageschrift gegen den islamistischen Terror im Irak rigoros eingefordert, lobte P. Khalil Samir. Der Päpstliche Rat für Interreligiösen Dialog hatte am 12. August zu einer einstimmigen Verurteilung der „unsäglichen“ Verbrechen im Irak aufgerufen und dabei kein Blatt vor den Mund genommen. Dazu der Jesuit: „Das ist das deutlichste Dokument, das ich kenne. Es verwendet keine diplomatischen Ausdrücke: Es ist ausgewogen, aber stark. Es sagt: Bis wann wollt ihr schweigen? Und dass die Imame sprechen sollen! Und nicht nur die Imame: die Masse, das islamische Volk, muss auf die Straße gehen, wenn es um eine politische Sache geht, die sich gegen andere wendet“.

 

 

 

 

In Wien mit Kardinal Schönborn beim Schweigemarsch 2014

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Der Artikel geht insgesamt in Ordnung, aber etwas Geschichtswissen täte dem Herrn P. Samir Khalil Samir gut. Die Brutalität und Bestialität des Islams gab es schon immer. Sie ist von Beginn an Stilmittel des Gottes des Islams gewesen.
Mohammed selbst hatte diese Bestialität im Islam hoffähig gemacht durch seinen Mord an wehrlosen mindestens 600  jüdischen Kriegsgefangenen im Grabenkrieg.

 

 

Was ist das anderes als die heutige Bestialität, die P. Samir Khalil Samir so verurteilt?

Ist dies keine Bestialität, nur weil Mohammed seine Finger im Spiel hatte bei diesem Massenköpfen?

Gibt es da Unterschiede in der Bewertung?

 

 

 

Die Gräueltaten heutiger Tage, begangen durch islamische Terroristen, sind nichts anderes als die Fortsetzung des Grauens, initiiert durch den Propheten höchstselbst. Die Terroristen der IS haben sich nur ein Vorbild an ihrem Propheten genommen und haben ihn nachgeahmt. Das scheint noch immer nicht in die Köpfe der Christen des Vatikans Einlass gefunden zu haben. Soziale Spannungen können zu solch radikalem Verhalten führen. Die Terrormethodik selbst stammt aus dem Heiligen Buch der Muslime. Der Terror kommt aus dem Herzen des Islams. Das ist Fakt, aber offensichtlich haben da viele Menschen guten Willens ihre Schwierigkeiten, dies verstehen zu wollen und dies anzuerkennen. 

 

 

Die Menschenrechte sollten aber definiert werden nach den Allgemeinen Menschenrechten, nicht nach den Menschenrechten, die der Islam als förderungswürdig ansieht.

 

 

Wir stimmen Herrn Khalil Samir zu, wenn er  die Muslime aufruft, diese Taten öffentlich zu missbilligen. Aber reicht das aus?

 

 

Nein!!!!!!  

Es muss Schluss sein mit der Gewalt, dem Töten, mit dem Unterdrücken im Namen Gottes.

 

 

Es muss Schluss sein mit der Einteilung der Welt in religionsrassistischer Weise.

Ja, dieses Wort würde eine innovative Reform des Islams zuwegebringen, wenn alle Rechtsschulen hinter diesem Wort stünden. Aber stehen sie dahinter? Wenn sie nicht hinter diesem Wort stehen, können diese Radikalen immer wieder Auferstehung feiern zu jeder Zeit an jedem Ort. Weil diese nicht hinter diesem Wort stehen, bleibt der Islam gefährlich.

 

 

 

Keine Geschichtsfälschungen mehr. Die Wahrheit über den Islam muss unwiderruflich auf den Tisch. Die Schandtaten des Islams müssen genauso historisch aufarbeitet werden wie die Verbrechen der kath. Kirche zu Inquistionszeiten. Das wäre jetzt die Gelegenheit, damit zu beginnen. Selbstreflexion innerhalb des Islams, Selbstkritik und Selbsthinterfragung der ehrlichen Art tun bekanntlich Wunder und lassen Erkenntnisse aufkommen, die nie für möglich gehalten worden sind.

 

 

Unterstützen wir diese Selbstreflexion durch unser Gebet zum HEILIGEN GEIST.

Lassen wir auch in diesen Zeiten nicht mit dem Gebet nach!

 

3 Responses to “P. Samir Khalil fordert Stellungnahmen der Imame und Moslems gegen IS-Verbrechen”

  1. schwebchen Says:

    Nicht schlecht, der Text von Samir Khalil. Nur: die Interpretation der „Islamisten“ ist urislamisch. Wenn sich der Islam von dieser Tradition trennt, bleibt wirklich nichts Spezifisches mehr übrig. Die Aussagen im Koran, dass der dort Allah genannte eine Gott, barmherzig und zu verehren ist, geht auf den Glauben der Juden und Christen zurück. Und alles Islamspezifische, was über diesen Allah gesagt wird, ist eine Beschreibung eines Stammesgottes oder des Bösen schlechthin. Wenn man dem Islam die dunkle Seite nimmt, zerstört man ihn. Der Islam ist nicht nur entbehrlich; er sollte von der Bühne der Welt verschwinden. Er hat nur Gutes gebracht, wenn islamische Herrscher weniger religiös und dem Leben zugewandt waren. Sobald in der 1400-jährigen Geschichte auf die Ur-Schriften zurückgegriffen wurde, geschah nichts Gutes für die Menschen.

  2. HX7 Says:

    “Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslimen, die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat. Sie mühen sich, auch seinen verborgenen Ratschlüssen sich mit ganzer Seele zu unterwerfen, so wie Abraham sich Gott unterworfen hat, auf den der islamische Glaube sich gerne beruft. Jesus, den sie allerdings nicht als Gott anerkennen, verehren sie doch als Propheten, und sie ehren seine jungfräuliche Mutter Maria, die sie bisweilen auch in Frömmigkeit anrufen. Überdies erwarten sie den Tag des Gerichtes, an dem Gott alle Menschen auferweckt und ihnen vergilt. Deshalb legen sie Wert auf sittliche Lebenshaltung und verehren Gott besonders durch Gebet, Almosen und Fasten.“ Nostra aetate

    Seit dem VKII dialogisiert die katholische Kirche immer mit dem Islam und betont seine Friedfertigkeit. Vorher wurde Klartext gesprochen und heute soll der Islam plötzlich friedlich sein?
    Ist die katholische Kirche abgefallen? Das würde auch den Korankuss von JPII erklären. Als würden Christen und Muslime den selben Gott anbeten! Oder verstehe ih da etwas nicht richtig?
    An den Früchten des Islams kann man doch genau verstehen, wer dahintersteckt.

  3. wolfsattacke Says:

    Da wird der werte Samir Khalil vergeblich warten, denn insgeheim befürworten die Imame doch das Vorgehen der IS-Schwergen. Sie machen schließlich nichts anderes, als einen „Gotte“staat aufzubauen. Genau das wird jeder Imam unterstützen.
    Wann wird die Welt endlich wach und sieht den Islam in seiner ureigensten Grausamkeit? Der isalm ist die Geißel der Welt!


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