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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Papst ruft Foley’s Eltern an – Sein Schlächter heißt John 22. August 2014

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 19:49

Foleys Eltern John und Diane: Anruf vom Papst

Papst Franziskus hat den Eltern des von Dschihadisten brutal ermordeten US-Reporters Foley am Telefon seine Anteilnahme ausgedrückt. Der Papst sei vom tiefen Glauben der Mutter beeindruckt gewesen, teilte der Vatikan mit.

 

 

Papst Franziskus hat am Donnerstagabend die trauernden Eltern des im Irak von Dschihadisten enthaupteten US-Reporters James Foley angerufen und ihnen seine Anteilnahme ausgedrückt. Beeindruckt gewesen sei der Papst bei dem Gespräch von dem starken Glauben, den die katholische Mutter Foleys bewiesen habe, teilte der Vatikan am Freitag mit. Papst Franziskus sprach in Englisch und Spanisch auch mit dem Vater und einem weiteren Familienangehörigen. Alle hofften, dass solche tragischen Ereignisse sich nicht wiederholten. Auch der getötete Reporter war gläubig. Er hatte bei Jesuiten studiert. Der US-Journalist wurde von Kämpfern der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) enthauptet. Der Papst hatte zuvor bereits ein Eingreifen der internationalen Gemeinschaft gegen den IS gerechtfertigt. „Wenn es eine ungerechte Aggression gibt, kann ich nur sagen, dass es gerechtfertigt ist, den ungerechten Aggressor zu stoppen“, sagte Franziskus. Allerdings dürfe nicht eine Nation im Alleingang entscheiden, wie zu reagieren sei. Im Irak sind neben der jesidischen Minderheit vor allem auch Christen im Norden des Landes bedroht. Die Eltern Foleys hatten eine E-Mail von den Kidnappern ihres Sohnes veröffentlichen lassen, die sie offenbar eine Woche vor Veröffentlichung des grausamen Enthauptungs-Videos vom IS erhalten hatten. Die amerikanische Nachrichtenseite „GlobalPost“, für die Foley gearbeitet hatte, publizierte den vollen Text der E-Mail. „Wir haben euch mehrere Gelegenheiten gegeben, über die Freilassung eurer Leute durch Geldtransaktionen zu verhandeln, so wie andere Regierungen es akzeptiert haben“, steht in dem Text. Gerichtet ist die Mail an die US-Regierung und die US-Bürger, die ihrer Führung „wie Schafe folgten“. Laut „Guardian“ schickten die Entführer die Nachricht an Foleys Familie und kündigten darin an, den Journalisten als Vergeltung für die amerikanischen Luftschläge zu töten. {Quelle: http://www.spiegel.de/politik/ausland/james-foley-papst-franziskus-ruft-eltern-an-a-987546.html}

 

 

 

 

 

 

 

Der Foley-Mörder ist offenbar ein Brite und heißt John

Der Mörder des US-Journalisten James Foley soll einem Medienbericht zufolge ein Brite sein,

der sich selbst John nennt und eine Gruppe britischer Islamisten anführt.

 

 

Das habe eine frühere Geisel der Gruppe bestätigt, berichtete die britische Zeitung „Guardian“. Die Gruppe soll Geiseln in Syrien gefangen halten. Der Mörder im Video ist dem Bericht zufolge der selbe Mann, der in diesem Jahr Verhandlungen über die Freilassung eines spanischen Journalisten geleitet habe. Er soll hauptsächlich in der syrischen Stadt Al-Rakka leben. Der Täter in der Filmaufnahme spricht mit englischem Akzent, Sprachexperten zufolge kommt er wahrscheinlich aus dem Osten Londons. Britische Geheimdienste arbeiten an der Identifizierung des Mannes. Die frühere Geisel sagte dem „Guardian“ zufolge, der Mann sei intelligent, gebildet und streng gläubig. Die Gruppe der aus Großbritannien stammenden Islamisten soll von den Geiseln „Die Beatles“ genannt worden sein. Die Enthauptung des US-Journalisten Foley durch Kämpfer der Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) löste weltweit Entsetzen aus. In Großbritannien lenkte das im Internet verbreitet Video der Gewalttat erneut den Blick auf die Gefahr durch einheimische Extremisten. Denn die „Botschaft an Amerika“, wie die Extremisten die von einem ihrer Kämpfer an die USA gerichteten Drohungen betitelten, wurde von einem Mann mit einem Londoner Akzent vorgetragen.

 

 

 

 

 

500 „Briten“ sollen in den Dschihad gezogen sein

Schätzungen zufolge sind in den vergangenen beiden Jahren bis zu 500 Briten in den bewaffneten Kampf nach Syrien oder in den Irak gezogen. In diesem Jahr wurden laut einer Zählung der BBC 69 mutmaßliche Dschihadisten in Großbritannien festgenommen, nahezu dreimal so viele wie im Vorjahr. Premierminister David Cameron erklärte, es deute vieles darauf hin, dass auch der Mörder von Foley aus Großbritannien stamme. London müsse seine Anstrengungen verstärken, um die Rekrutierung von Briten durch Dschihadisten in Syrien und im Irak zu verhindern, forderte der Regierungschef. Besonders anfällig für die Lockrufe der Islamisten sind Experten zufolge junge Briten aus der zweiten oder dritten Einwanderergeneration. „Diese Generation wird nicht so erfolgreich sein wie ihre Eltern“, sagt Erin Marie Saltman vom Islamisten-Forschungsinstitut Quilliam Foundation. Viele hätten ein Problem, in der globalisierten Welt ihre Identität zu finden. „Einige Menschen bevorzugen klare Strukturen und sind anfällig für Gruppen, die ihnen einen Tod als Märtyrer und einen Status als Superheld und Weltenretter versprechen“. Nach Einschätzung des Terrorismusexperten Afzal Ashraf vom Royal United Services Institute (Rusi) befindet sich unter den britischen Dschihadisten auch eine große Zahl von Kriminellen, die im Gefängnis „konvertierten und radikalisiert wurden„. Für andere sei der Eindruck, dass „Muslime von den westlichen Regierungen unterdrückt werden“, der entscheidende Auslöser, sich den Extremisten anzuschließen. Ein solcher Fall erschütterte das Land im Mai 2013, als zwei zum Islam konvertierte Briten den Soldaten Lee Rigby in London auf offener Straße ermordeten. Der Haupttäter gab später an, er habe Vergeltung für die Tötung von Muslimen durch britische Soldaten üben wollen. Rigby war 2006 in die Armee eingetreten und hatte später in Afghanistan gedient. Dass ein Dschihadist mit englischem Akzent in dem Hinrichtungsvideo von Foley auftrat, ist für Saltman kein Zufall: „Wenn wir jemanden sehen, der offenbar in einer aus unserer Sicht zivilisierten und demokratischen Gesellschaft aufwuchs, dann trifft uns das deutlich härter“.

 

 

Briten spielen vor Ort untergeordnete Rolle

Vor Ort spielen die britischen Kämpfer nach Einschätzung Ashrafs oft eine untergeordnete Rolle. Sie würden als Selbstmordattentäter oder Wachen eingesetzt, da die einheimischen Extremisten ihnen nicht vertrauten oder weil ihre Arabischkenntnisse für anderer Tätigkeiten nicht ausreichten. Zuletzt wurde der 25-jähriger Brite Muhammad Hamidur Rahman im Kampf an der Seite der IS-Extremisten in Syrien getötet. In Großbritannien hatte der spätere Dschihadist, der für eine Billig-Modekette arbeitete, ein unauffälliges Leben geführt. Saltman befürchtet, dass der militärische Erfolg der Dschihadisten weitere Briten in die Arme der Extremisten treiben könnte, da ihr Vormarsch als eine Erfolgsgeschichte wahrgenommen werde. Ashraf widerspricht ihr in diesem Punkt: „Sie haben der muslimischen Welt Elend gebracht, und sie sind – im wahrsten Sinne des Wortes – ein Haufen von Verlierern“. Der frühere Leiter der Anti-Terror-Abteilung des britischen Geheimdienstes, Richard Barrett, sieht immerhin gute Chancen, dass der Mörder von US-Journalist Foley früher oder später gefasst wird. Die Ermittler könnten auf Hinweise aus dem Umfeld des Täters in seiner Heimat hoffen, sagte Barrett am Donnerstag der BBC. Auch wenn der Bürgerkrieg in Syrien eine Festnahme erschwere, werde der Dschihadist am Ende vor Gericht landen.

{Quelle: http://www.rp-online.de/politik/ausland/syrien-james-foleys-moerder-ist-offenbar-ein-brite-und-heisst-john-aid-1.4467824}

 

3 Responses to “Papst ruft Foley’s Eltern an – Sein Schlächter heißt John”

  1. schwebchen Says:

    So viele Menschen sind geköpft worden – und den einen Täter will man finden, nur weil der Ermordete ein USA-Bürger war – das ist einfach nur noch irre. Die gesamte IS ist für viele Morde zuständig, jedes einzelne Opfer ist ein wertvoller, einmaliger, unersetzlicher Mensch. Warum interessieren diese Namenlosen niemanden???

    • Bernhardine Says:

      Nun, einen Aufmacher braucht man immer. Der geköpfte Foley steht natürlich für unzählige andere Opfer. Ich hoffe doch, daß die meisten Menschen/Leser/Zuschauer alleine weiter denken können.

      Alle Kriege hinterlassen viele „namenlose“ Opfer. In vielen deutschen Städten und Gemeinden, oft an Kirchen sind Tafeln angebracht, worauf die Namen der gefallenen Soldaten stehen, die dort geboren waren und zuletzt lebten.

      Viele Opfer werden nie mehr gefunden und kommen auch nie auf Gedenktafeln oder in Zeitungen.

  2. Bernhardine Says:

    “”…Ihr Sohn war dort während des Bürgerkriegs zusammen mit drei anderen Reportern von Truppen des damaligen Diktators Muammar al-Gaddafi gefangen und sechs Wochen lang festgehalten worden. Bis zu seiner Freilassung hatten die Eltern nichts von ihm gehört. “Im Gefängnis habe ich mir von den Wärtern einen Koran geben lassen”, berichtete Foley später. “Dann trat ich zum Islam über, einfach nur, um Ruhe vor den Gaddafi-Leuten zu haben…””
    http://www.welt.de/politik/ausland/article131426514/James-Foley-der-unerschrockene-Held.html


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