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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Norwegen kooperiert trotz Sanktionen mit Russland 22. August 2014

Filed under: Von hier und dort — Knecht Christi @ 22:30

Wenn es um das internationale Energiegeschäft geht, dann verlieren offenbar auch US- und EU-Sanktionen ihre unmittelbare Wirksamkeit. Dies zeigt nun ein neues Kooperationsprojekt der norwegischen Erdölförderfirma Statiol gemeinsam mit der russischen Rosneft. Über die Rosneft-Tochtergesellschaft RN Nordic Oil AS haben die Russen nun begonnen, neue Ölfelder in der norwegischen Barentssee im Nordpolarmeer zu erkunden. Norwegen hatte sich zwar „formal“ den USA- und EU-Sanktionen gegen Russland wegen des Ukraine-Konflikts angeschlossen, gleichzeitig treibt der Staat die gemeinsamen Projekte mit Russland im Energiesektor aber unbeeindruckt weiter. Dass Rosneft und dessen Generaldirektor Igor Setschin mit auf der Russland-Sanktionsliste des Westens stehen, ficht Oslo und die norwegische Statiol jedenfalls nicht an.

 

 

Russischer 20% Anteil an Barentsseeförderung wird realisiert

Laut Mitteilung des norwegischen Energieministeriums vermutet man in den nun erschlossenen Förderfeldern insgesamt 1,9 Milliarden Barrel Öl und Gas. An diesem Gesamtförderaufkommen hält Russland über RN Nordic Oil AS seit 2013 einen 20-Prozent Anteil. Diese Felder werden nun gemeinsam erschlossen, ohne sich von Washington oder Brüssel daran hindern zu lassen. Wie ernst es US-Firmen mit den Sanktionen gegen Moskau nehmen, hatte erst vor zwei Wochen die Erdöl-Firma ExxonMobil bewiesen, die in der russischen Karasee mit Hilfe einer norwegischen Förderplattform Probebohrungen begonnen hatte.

{Quelle: http://www.unzensuriert.at/content/0015987-Norwegen-kooperiert-trotz-Sanktionen-mit-Russland}

 

 

 

 

 

 

 

Philosoph Precht: „Die EU handelt unverantwortlich“

 

 

In den vielen Sendungen und Berichten in memoriam des Publizisten und Nahost-Experten Peter Scholl-Latour, der kürzlich im 90. Lebensjahr verstarb, kam klar heraus, was der Grand Seigneur der Weltpolitik von der EU und ihre Maßnahmen im Hinblick auf die Ukraine-Krise hält: Nämlich gar nichts. „Wir leben in einer Zeit der Massenverblödung – den Journalisten und Politikern fehlt das Geschichts-Wissen“, war seine zentrale Aussage. Auch der Philosoph und Buchautor Richard David Precht versteht die Welt nicht mehr, konkret die Politik in Brüssel, denn im Kurier sagt er in Bezug auf das Handeln in der Ukraine: „Die EU handelt unverantwortlich“. Precht sagt, dass er trotz der vielen Gedenkfeiern anlässlich des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren eine gewisse Geschichtsvergessenheit orte. Vor dem Hintergrund der Geschichte im 20. Jahrhundert ist die Einmischung der europäischen Länder in der Ukraine-Krise eigentlich unverständlich. Man müsse schon ein wenig um den Fortschritt bangen, den Europa nach dem Zweiten Weltkrieg gemacht habe. In den vergangenen 69 Jahren habe man zwar gelernt, dass man internationale Probleme eher durch Handelsbeziehungen – also durch Annäherung – als durch Kriege lösen kann. Diese Erkenntnis hätte das Volk mit sehr hohem Blutzoll bezahlt. Und gerade deswegen sei das momentane repressive Verhalten der EU-Staaten gegenüber Russland unverantwortlich.

 

 

 

 

 

 

Dämonisierung von Wladimir Putin  

Die Dämonisierung Wladimir Putins und die Sanktionen seien der falsche Weg. Im Kurier mahnt der Philosoph zur Objektivität:

Schauen wir uns die Situation einmal objektiv an. Es wird ein Passagierflugzeug in der Ukraine abgeschossen, ein Unglück, bei dem wir derzeit überhaupt nicht wissen, wer tatsächlich dahintersteckt. Es gibt bis jetzt keine sicheren Beweise. Wenn es die Separatisten gewesen sein sollten, was keineswegs erwiesen ist, dann war es ein Unfall. Dafür nun Putin verantwortlich zu machen, ist unfassbar. Es gibt keine Spur, die darauf hindeutet, dass Putin mit Absicht dieses Flugzeug abschießen ließ. Trotzdem titelt Der Spiegel „Stoppt Putin jetzt“. Das ist ein Rückfall in die Art der Politikbetrachtung wie zur Zeit des Kalten Krieges und davor.

 

 

 

 

 

NATO geht Ukraine-Konflikt nichts an

Richard David Precht spricht auch von einer geistigen Mobilmachung für einen Krieg, der derzeit in den deutschsprachigen Medien passiert. Es werde medial gezündelt, aber keiner wolle den Brand legen. Ein gefährliches Spiel, das Precht auch der NATO zuschreibt, die sich gleich in den ersten Tagen des Konflikts in einer unverantwortlichen Weise eingemischt hätte: Der NATO-Generalsekretär habe frühzeitig eine Pressekonferenz gegeben und einen scharfen Ton eingeschlagen. Dabei gehe die NATO der Konflikt nun wirklich nichts an. Die Ukraine sei kein NATO-Mitglied. Precht: „Allein, dass wir glauben machen wollten, dass die Ukraine ein NATO-Fall ist, war ein gefährliches und aggressives Signal in Richtung Russland“.

 

 

 

 

Denken aus der Zeit des Kalten Krieges

Der Konflikt wäre nach Meinung von Precht leicht zu entschärfen gewesen: Die Ukraine als ganzer Staat hätte mit der EU ein Assoziierungsabkommen schließen können und sie hätte Russland gleichzeitig garantieren sollen, nicht Mitglied der NATO zu werden. Denn das sei der Punkt, den die Russen am meisten fürchten würden. Aber die EU wollte alles, sie wollte keinen Kompromiss, sondern sie wollte das ganze Land in den Westen ziehen. Das sei ein Denken aus der Zeit des Kalten Krieges. Bei der Wiedervereinigung Deutschlands wäre garantiert worden, dass die NATO-Grenze nicht weiter nach Osten geschoben werden würde. Das sei aber passiert, und die Russen hätten immer stillgehalten. Deswegen hätte sich die EU gedacht, dass sie so mächtig wäre und wollte auch die Ukraine in seine militärische Einflusszone bringen.

{Quelle: http://www.unzensuriert.at/content/0015955-Philosoph-Precht-Die-EU-handelt-unverantwortlich}

 

5 Responses to “Norwegen kooperiert trotz Sanktionen mit Russland”

  1. wolfsattacke Says:

    Ich wusste ja schon immer, daß die Norweger ein wenig schlauer sind, als viele andere in Europa…:-)

  2. thomas Says:

    Putin ist mir lieber ,als die letzten 10 US Präsidenten. Russland hat nicht mehrere hundert
    Militärbasen auf der ganzen Welt und den IRAK ,Lybien und Syrien ,hat Putin auch nicht bombadiert.
    Heute kann man sich auch vorstellen , wer für den Vietnamkrieg ,den Koreakrieg und viele Schamützel,
    in Lateinamerika ,die Verantwortung trägt.

    • Garfield Says:

      25 Amerikanische Kriege – 1945 bis 2003.

      1. 1945 – 46 : China
      2. 1950 – 53 : Korea, China
      3. 1954 : Guatelmala
      4. 1958 : Indonesien
      5. 1959 – 61 : Kuba
      6. 1960: Guatemala
      7. 1964: Congo
      8. 1965: Peru
      9. 1964 – 1973 : Laos
      10. 1961 – 1973 : Vietnam
      11. 1969 – 1970 : Camodscha
      12. 1967 – 1969 : Guatemala
      13. 1983 : Grenada
      14. 1983 – 94 : Libanon
      15. 1980s : El Salvador
      16. 1980s : Nicuragua
      17. 1986 : Libya
      18. 1987 : Iran
      19. 1989 : Panama
      20. 1991 : Irak
      21. 1993 : Somalia
      22. 1998 : Sudan
      23. 1999 : Jugoslawien (ehemals)
      24. 2001 : Afghanistan
      25. 2003 : Irak

  3. ich Says:

    Das ist so schlimm mit der Ukraine und Russland. Sind doch beide nicht nur christliche sonder gar beide Orthodoxe Völker. Die „sollen die Grenzsteine nicht verschieben“. Was die Krimm angeht ist es einfach die war ja nur verwaltungstechnisch innerhalb Russlands zu der Ukraine gekommen so soll Die Ukraine sie auch Russland belassen. Was die südöstliche Ukraine angeht da sollen die ethnischen Russen die nicht dort bleiben sich irgend wo in Russland ansiedeln auch um die örtlichen Islamterroristen zu vernichten.


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