kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Hoffnung für irakische Christen erfordert schnelles Handeln 22. August 2014

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 10:48

Es gibt noch Hoffnung für die Christen im Irak, aber nur, wenn wir sofort handeln„!

 

 

Königstein/Erbil: „Wenn wir nicht stumme Zeugen der letzten Zeilen der Geschichte der Christenheit im Irak sein wollen, muss die internationale Gemeinschaft jetzt entschieden reagieren“, so Johannes Freiherr Heereman, Präsident der internationalen Hilfsorganisation Kirche in Not, nach seiner Rückkehr aus dem irakischen Erbil. Heereman war in den Irak gereist, um sich auf  Einladung des Patriarchen von Babylon, Louis Sako, ein Bild von der Lage und den Nöten der mehr als 100 000 vertriebenen Christen zu machen, die in Ankawa, dem christlichen Viertel von Erbil, sowie in den Dörfern im Norden von Duhok und Zakho Zuflucht gefunden haben. „Die Lage ist dramatisch. Wir haben Bischöfe, Priester, Schwestern und Freiwillige getroffen, die Tag und Nacht im Einsatz sind, um elementare Hilfe zu leisten. Die Temperaturen liegen bei 44 Grad. Die Menschen brauchen ein Dach über dem Kopf und medizinische Versorgung. Es ist noch viel zu tun“, berichtet Heereman. Neben der notwendigen humanitären Soforthilfe solle man sich aber fragen, wie man den Christen und den anderen Minderheiten im Irak helfen könne, damit ein solches Drama sich nicht wiederhole: „Viele haben schon einen langen Weg der Verfolgung und des Leids hinter sich. Sie sind mutlos und wollen nur weg. Sie flehen um Hilfe, um ein Visum für ein anderes Land zu bekommen. Aber es gibt auch noch viele, die zurück in ihre häufig von Nachbarn geplünderten Häuser wollen: dorthin, wo sie seit Generationen gelebt haben, wo ihre Geschichte und ihre Wurzeln sind. Sie haben alles verlassen, als sie geflohen sind, und wollen doch zurück“, sagt Heereman.

 

 

 

 

Trotz allem …

 

Die erste Eheschließung in dem Flüchtlingslager des Hl. Josef der irakischen Christen

 

 

Wir gratulieren Ivan und Susann und wünschen allen irakischen und syrischen Christen die schnelle Rückkehr zu ihren Häusern und Kirchen.

 

 

 

 

„Es gibt noch Hoffnung für die Christen im Irak, aber nur, wenn wir sofort handeln“, lautet die Botschaft von Patriarch Louis Sako an den Präsidenten von Kirche in Not. Die Hilfsorganisation appelliert daher an die westliche Welt, moralische Verantwortung zu übernehmen, um den Christen und den anderen religiösen Minderheiten, die bleiben möchten, durch die Gewährung von Schutz und  Sicherheit zu helfen: „Das kann nicht nur eine Sorge der Kirche im Irak bleiben. Wir dürfen nicht stumme Zeugen einer Zerstörung sein, die gerade das Ausmaß einer zivilisatorischen Katastrophe annimmt. Man kann durchaus von einem drohenden Genozid sprechen. Die Kirche kann Schmerz und Not lindern, aber die Frage der Sicherheit und der Verteidigung sowie das Recht auf Leben und Religionsfreiheit ist Sache der Politik“ betont Heereman. KIRCHE IN NOT hat den irakischen Christen, insbesondere den Flüchtlingen  vor der islamistischen Terrorgruppe IS (Islamischer Staat),  eine zweite Soforthilfe von 100.000 Euro zugesagt. Die erste Soforthilfe von 100.000 EUR ist im Juni dieses Jahres erfolgt.

 

Spenden für Flüchtlingshilfe im Irak:

IBAN: AT72 6000 0000 9206 5338

BIC: OPSKATWW

Verwendungszweck: „Irak“

 

2 Responses to “Hoffnung für irakische Christen erfordert schnelles Handeln”

  1. Kreationist74 Says:

    Das Gebet für diese Christen ist das wichtigste. Auch die IS wird eines Tages, und zwar in diesem Jahrhundert noch verschwinden, aber Jesus bleibt in Ewigkeit.

  2. Bernhardine Says:

    Rochester (kath.net/CNS/jg)
    Der katholische Glaube und das Gebet waren und sind eine wichtige Stütze für die Familie des ermordeten(geköpften) amerikanischen Journalisten James Foley…

    „Er gab sein Leben als er der Welt das Leid der syrischen Bevölkerung zeigen wollte“, heißt es in einer Erklärung der Familie auf Facebook…

    Am gestrigen Donnerstag kam es noch zu einem überraschenden Anruf. Papst Franziskus selbst hat die Eltern angerufen und ihnen am Telefon Trost gespendet…
    http://www.kath.net/news/47248

    +++

    22 August 2014, 12:15
    Christenverfolgung: ‘Hier hätte der BDKJ Gesicht zeigen können’

    Christen zeigen ihre Solidarität mit den Opfern des IS-Terrors im Irak. Und was macht der BDKJ? Einen Flashmob “gegen rechtsextreme Ideologien” – Ein Gastkommentar von Rudolf Gehrig

    (…)

    http://www.kath.net/news/47252

    +++

    22 August 2014, 12:30
    Bosbach: Terror kann man nicht durch interreligiösen Dialog stoppen

    CDU-Politiker zu deutschen Waffenlieferungen an die Kurden: «Man kann durch Waffenlieferungen einen Fehler machen, man kann aber auch einen noch viel größeren Fehler machen, wenn man die Hilfe durch Waffenlieferungen verweigert»…
    http://www.kath.net/news/47256


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