kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Hilft das Gebet für verfolgte Christen und andere Menschen 19. August 2014

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 23:17

Lohnt es sich überhaupt für sie zu beten?

 

Wir bitten fast bei jedem Kommentar um Gebet für die verfolgten Christen in aller Welt. Gott scheint uns nicht zu hören, denn die Verhältnisse werden nicht besser, sondern eher schlimmer und grausamer.

 

 

 

 

Hat Gott, haben JESUS, der HEILIGE GEIST und der VATER in der HL. DEIEINIGKEIT uns vergessen?

Überlässt ER die verfolgten Christen ihrem Schicksal?

Sind Gebete Selbstberuhigung, imaginäre Sprüche und Bitten, vorgetragen von gutgläubigen Absendern, die keinen Empfänger haben?

Sind Gebete eine Art Selbstsuggestion, um das eigene Herz, das eigene Gewissen angesichts der Gräueltaten an unseren Mitgeschwistern zu beruhigen und einzuschläfern?

Ist die Sinngebung des Gebets noch gegeben, wenn sich die Situationen für unsere Mitgeschwister und andere verfolgte Menschen, für die wir immer mitbeten, sichtlich verschlechtert?

 

 

Darf ich damit rechnen, dass sich der große Gott für mich und meine Anliegen überhaupt interessiert. Sind IHM unsere Gebete überhaupt wichtig oder sind sie ihm gar lästig?

 

 

 

 

 

 

 

Der Versuch von Antworten:

Wir beten einen Gott der Liebe an, auch wenn wir dies manchmal bezweifeln, da er doch so viel Mord und Totschlag aus niedersten Beweggründen, die Menschen befallen haben,  zulässt. Wir wissen aber, dass nur der Gott der Liebe auch den betenden Menschen im Innersten verwandeln kann in ein Wesen der Liebe, wie JESUS es uns gezeigt hat durch sein Leiden und seinen Tod bis hin zur Auferstehung. Wir wissen, dass unsere Kraft nicht ausreicht. GOTT weiß, was uns fehlt und ER weiß auch, dass unsere Kräfte im Gebet letztlich schwach sind.

 

 

Fest steht, dass Gebet im göttlichen Sinne die eigene Seele zum Guten hin verändert. Sie macht sie sensibel für das Leid Anderer. Sie macht sie empfänglich für Ungerechtigkeiten und diese Antennen lassen den Beter nicht ruhen, seine Anliegen für Anderere vor Gott vorzutragen. Je mehr Beter in Liebe, desto weniger Täter im Bösen.

 

 

Durch den Beter verwandelt Gott den Menschen, und zwar den Menschen der betet und auf geheimnisvolle Weise den Menschen, der verfolgt wird. Er wird die Kraft finden, diese Verfolgung durchzustehen, das Märtyrertum für JESUS zu erleiden. Ja, das kann Gebet erreichen. Jesus hat gesagt, dass wir empfangen, wenn wir bitten. Nur wir empfangen und verstehen es nicht. Wir können nicht wissen, was unser Gebet für die verfolgten Christen und anderen verfolgten Menschen bewirkt. Aber wir wissen, was JESUS uns zugesagt hat. Unser Beten sollte trotz aller Widrigkeiten und gedanklichen Unwägbarkeiten und Unsicherheiten eines des Glaubens, der Liebe und des Vertrauens in die Hoffnung sein. Wir wissen nicht, wie Gebete wirken und Gott lässt sich nicht in seine Karten schauen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Vielleicht wollen wir das Unmögliche herbeibeten. Christen und Jesiden in der Gewalt von IS-Kämpfern können nicht erwarten, gerettet zu werden, sondern sie erwartet der Tod. Darum bitten wir um viel Kraft für diese bedauernswerten Menschen. Anderes können wir nicht tun. Aber wir sind sicher, dass Gott diesen Menschen auch durch unser Gebet in dieses unsägliche Leid hinein durch seine Kraftquelle helfen wird.

Das Gebet ist kein Anspruch auf  wundersame Gebetserhörung, schon gar nicht im Sinne eines Geschäftsabschlusses. Aber Gebetserhörungen gibt es viele auf dieser Welt. Einige der Leserinnen und Leser wissen dies. Und entsprechende Berichte können im Internet nachgelesen werden. Viele haben Gotteserfahrungen machen dürfen.

 

 

Der Gott der Liebe wartet auf unsere Gebete, die wir in Liebe zu ihm flehentlich richten sollten. Leider haben sich viele Christen durch ihr Taufscheinchristentum abgewendet und nur eine kleine Schar ist es, die zu Gott ihre Stimme erhebt. Wenn wir es aber in der Mehrzahl nicht tun, so erreichen GOTT weniger Gebete. Die Dringlichkeit dieser Gebete wird geschwächt. Die Dringlichkeit aber ist es, die GOTT veranlasst, um ein Anliegen ernst zu nehmen und Gnadengaben fließen zu lassen. Wenn aber unsere Kirchen und Kirchengemeinden kaum Gebete für die verfolgten Mitchristen sprechen lassen, warum soll GOTT dann eingreifen. Dann sind wir ja mit dem Geschehen zufrieden.

 

 

 

 

 

 

 

 

GOTT hat dem Menschen die Verantwortung für diese Erde gegeben und hat den Menschen Regeln gegeben, nach denen sie sich richten sollten. Das Leid, um dessen Beseitigung wir bitten, ist durch uns entstanden. Die Waffenlieferungen in den Nahen Osten waren Sünde der Habgier. Der Glaube an einen falschen Gott der Unbarmherzigkeit gegen Ungläubige und der Legitimation von Verbrechen angeblich für die Sache dieses falschen Gottes war eine religiöse Fehlleistung und Sünde, die den einzig wahren GOTT beleidigt hat, die Kriege, die Terrortaten und die Unbarmherzigkeiten gegenüber Menschen anderen Glaubens sind Folge dieser menschlichen Abkehr vom wahren GOTT. Dieses Gemetzel an Menschen ist jetzt die Folge dieser 1400-jährigen Dauersünden gegen den HEILIGEN GEIST. Jesus hat uns diese Verfolgung prophezeit und nicht nur einmal.

 

 

Verantwortlich für diese Misere ist der Mensch, sind Menschen selbst. Aber GOTT ist die Liebe und das Gebet lässt über den irdischen Tod hinaus die irdischen Grenzen sprengen. GOTT war sich nicht zu schade, seinen EINZIGEN SOHN in die Hände von ebensolchen Menschen wie die der IS zu geben und ihn abschlachten zu lassen. JESUS hat den Tätern vergeben, indem er um Vergebung der Täter am Kreuz gebetet hatte. Bitten wir vielleicht auch um Vergebung für diese Monster, die wahrlich auch nicht wissen, was sie da tun, weil sie dem irregeleiteten Glauben des Islams angehören, auch wenn es uns noch so schwer fällt und es uns wie eine Zumutung vorkommen sollte.

 

 

Bitten wir um Vergebung für uns, für alle, die Täter sind und bitten und flehen täglich um Hilfe auch hier in der irdischen Welt für die Mitgeschwister, die jetzt oder in Kürze ihr Ende durch die Waffen der IS und anderer Verbrecher finden. Die Friedensbitte muss offensichtlich nach JESU Vorbild auch immer Vergebungsbitte sein, um vollkommen zu sein. Schauen wir auf IHN. Wir, die wir noch unseren Glauben leben dürfen, streben nach Vollkommenheit im Gebet.

 

 

 

 

 

 

 

Verändern wir die Menschen, auch die Täter durch unser Gebet von innen heraus und GOTT möge unser Gebet erhören und den Mitgeschwistern und allen verfolgten Menschen in ihrer Not beistehen wie der VATER im HEILIGEN GEIST am Kreuz dem SOHN beigestanden hat. Christen, die verfolgt werden, sind nicht allein. Sie haben JESUS, der sie liebt. JESUS ist im Leid vorangegangen. Nur GOTT allein weiß, was aus unseren Gebeten geworden ist.

 

 

Wir sehen, dass in Ägypten, in einem muslimischen Land, Kirchen entgegen islamischen Regeln wiederaufgebaut und restauriert werden dürfen. Das ist ein Wunder und da haben Gebete der vielen Menschen mitgeholfen.  Offensichtlich muss erst größtes Leid über die Menschen hereinbrechen, damit Menschen wieder wie Phönix aus der Asche auferstehen können.  Gedenken wir der vielen koptischen Mitchristen, die in den vergangenen Jahren vorwiegend durch die Muslimbruderschaft, aber auch durch staatliches Nichtstun Leid und Tod erfahren haben. 

 

 

Wir in Ägypten hoffen auf bessere Zeiten. In Ägypten scheint sich etwas zum Besseren hin zu bewegen. Erhoffen und erflehen wir es für andere Menschen in anderen Ländern ebenso. Danken, bitten und vergeben scheint die Vollkommenheit im Gebet zu treffen. Versuchen wir es und beten den Tätern den HEILIGEN GEIST förmlich ins Herz, damit sie von ihrem schändlichen Tun abgehalten werden.

 

 

 

https://www.facebook.com/419703034725990/photos/a.421415547888072.111959.419703034725990/771953149500975/?type=1&Theater

 

7 Responses to “Hilft das Gebet für verfolgte Christen und andere Menschen”

  1. schwebchen Says:

    Beten hilft, auch wenn wir nicht verstehen, wie und auch wenn „Erfolge“ nicht sichtbar werden. Es verbindet uns in intimem Gespräch mit Gott, der Schöpfer und Erhalter der Welt, der reine, tiefe Liebe ist. Darum dürfen wir uns im Vertrauen in allem an Ihn wenden und Ihm das Leid Seiner Kinder vortragen und für sie einstehen, obwohl Er selbst das alles weiß. Es ist ein Geheimnis, was beim Gebet geschieht. Und das ist gut so.

  2. thomas Says:

    Der Mensch, kann sich gar nicht vorstellen ,was auf der Erde alles passieren würde ,wenn Gott
    nicht die Macht Satans und Millionen gefallener Engel ,einschränken würde. Desweiteren würde
    schon längst ein totalitäre Macht die Welt beherrschen,wenn Gott das nicht verhindert hätte.
    Warum , ist der Faschismus nicht zum Sieger geworden ,warum hat Stalin nicht die ganze Welt
    erobert ? Weil Gott barmherzig ist und immer ins Weltgeschehen eingreift. Dennoch ist Gott gerecht
    und kann schweres Fehlverhalten (Sünde) nicht ewig dulden, somit kommt irgend wann das Gericht
    Gottes ,wenn der Mensch fortgesetzt böses tut. Leider, begreifen auch viele christen in Bedrängnis,
    erst ,was Gottvertrauen heißt. Auf jeden Fall lehrt uns Jesus und die Apostel ,ein dauerhaftes,
    fortgesetztes beten. Jesus selber ,war ein Dauerbeter. Wir mit unserem beschränkten Wissen haben
    oft keine Ahnung ,was für den Menschen am besten ist. So mancher Christ wäre wahrscheinlich nicht
    gerettet worden, wenn er nicht frühzeitig gestorben wäre. Gottvertrauen ist hier alles.

    Maranatha

    Thomas

  3. jauhuchanam Says:

    Die in der Einleitung gestellte Frage ist ja bereits ein Art blasphemischer Zweifel.

    @ Thomas

    Du musst noch viel lernen. Satan hat keine Macht, sondern übt GEWALT.

    Die Welt wird bereits von einer totalitären Gewalt beherrscht. Es ist der antichristliche, indifferente, faschistische und imperialistische Kapitalismus. Stalin hat die Welt nicht erobert, weil er ein Kommunist, bzw. Marxist-Leninist war. Kommunisten haben nicht die Ideologie durch Angriffskriege andere Völker zu unterwerfen, um sie sich gefügig zu machen. Die Völker sind aufgerufen, dass sie beherrschende System der Ungerechtigkeit selber zu stürzen.

    „Dennoch ist Gott gerecht und kann schweres Fehlverhalten (Sünde) nicht ewig dulden, somit kommt irgendwann das Gericht Gottes ,wenn der Mensch fortgesetzt böses tut.“

    Damit sagst du im Prinzip, dass die ISIS ein Werkzeug Gottes ist, um die bösen Christen im Irak und in Syrien für ihre Sünden und Schulden zu bestrafen. Wenn das aber wahr wäre – was es nicht ist, sondern eine gemeine Lüge – wäre das Tun der ISIS „Gericht Gottes“. Jedes Gebet für unsere Brüder und Schwestern hätte sich damit erübrigt; denn wie kann ich es wagen gegen den Willen Gottes – in diesem Fall das „Gericht Gottes“ an den Christen im Irak und in Syrien oder sonstwo auf der Welt zu beten?

    Dein Denken steckt noch sehr in der Finsternis des Todeskultes. Möge dir das Licht Christi aufgehen.

    • thomas Says:

      Du musst noch viel lernen. Satan hat keine Macht, sondern übt GEWALT.

      Wo ist der Unterschied ? Was für ein Todeskult ? Die Offenbarung ist auch das Wort Gottes.

      jauhuchanam

      • „Jesus“ IST DAS WORT
        Die Offenbarung ist Mitteilung von „Jesus“ DEM WORT.
        Wenn die protestantischen Sekten des Todeskultes sagen, dass die Bibel das Wort Gottes sei, lügen sie.
        Die Bibel ist Mitteilung von und über das WORT. Die Schreiber der Evangelien-Berichte und Briefe nennen sie „die Schriften“ und nicht das WORT schon gar nicht das Wort Gottes!.

  4. du brauchst Jesus Says:

    Gott hört Gebet
    Autor: Winrich Scheffbuch
    Bibelstelle: 2. Mose 17, 8-13 (Zweites Buch Mose, Exodus)
    http://www.sermon-online.de/search.pl?lang=de&id=992&title=&biblevers=&searchstring=&author=0&language=0&category=0&play=1

    Gebet aus der Tiefe
    Autor: Richard Wurmbrand
    Vortrag: Gebetstag Was bedeutet Hosianna in der Höhe? Beten
    Bibelstelle: Markus 11, 9 (Markus-Evangelium, Mk.) und 1. Mose 49, 25 (Erstes Buch Mose, Genesis)
    http://www.sermon-online.de/search.pl?lang=de&id=5928&title=&biblevers=&searchstring=&author=0&language=0&category=0&play=1

    Von Gott will ich nicht lassen

    1.Von Gott will ich nicht lassen, denn er lässt nicht von mir, führt mich durch alle Strassen, da ich sonst irrte sehr. Er reicht mir seine Hand; den Abend und den Morgen tut er mich wohl versorgen, wo ich auch sei im Land

    2.Wenn sich der Menschen Hulde / und Wohltat all verkehrt, so findt sich Gott gar balde, sein Macht und Gnad bewährt. Er hilft aus aller Not, errett‘ von Sünd und Schanden, von Ketten und von Banden, und wenn’s auch wär der Tod.

    3.Auf ihn will ich vertrauen / in meiner schweren Zeit; es kann mich nicht gereuen, er wendet alles Leid. Ihm sei es heimgestellt; mein Leib, mein Seel, mein Leben / sei Gott dem Herrn ergeben; er schaff’s, wie’s ihm gefällt!

    4.Es tut ihm nichts gefallen, denn was mir nützlich ist. Er meint’s gut mit uns allen, schenkt uns den Herren Christ, sein eingebornen Sohn; durch ihn er uns bescheret, was Leib und Seel ernähret. Lobt ihn in’s Himmels Thron!

    5.Lobt ihn mit Herz und Munde, welchs er uns beides schenkt! Das ist ein selge Stunde, darin man sein gedenkt; denn sonst verdirbt all Zeit, die wir zubringn auf Erden. Wir sollen selig werden / und bleibn in Ewigkeit.

    6.Auch wenn die Welt vergehet / mit ihrem Stolz und Pracht, nicht Ehr noch Gut bestehet, das vor ward groß geacht, wir werden nach dem Tod / tief in die Erd begraben: wenn wir geschlafen haben, will uns erwecken Gott.

    7.Die Seel bleibt unverloren, geführt in Abrams Schoß, der Leib wird neu geboren, von allen Sünden los, ganz heilig, rein und zart, ein Kind und Erb des Herren; daran muss uns nicht irren / des Teufels listig Art.

    8.Darum, ob ich schon dulde / hier Widerwärtigkeit, wie ich auch wohl verschulde, kommt doch die Ewigkeit, ist aller Freuden voll, die ohne alles Ende, dieweil ich Christum kenne, mir widerfahren soll.

    9.Das ist des Vaters Wille, der uns geschaffen hat. Sein Sohn hat Guts die Fülle / erworben uns und Gnad. Auch Gott der Heilig Geist / im Glauben uns regieret, zum Reich der Himmel führet. Ihm sei Lob, Ehr und Preis!

    Text: Ludwig Helmbold 1532-1598
    http://www.sermon-online.de/search.pl?lang=de&id=11748&title=&biblevers=&searchstring=&author=0&language=0&category=0&play=5


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