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Boko Haram verschleppt 100 Jungen und Männer 19. August 2014

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 17:32

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Nigeria leidet unter Ebola, nun schlägt die islamistische Terrorsekte Boko Haram wieder zu.  Bis zu 100 Dorfbewohner sollen unter „Allah-Akbar„-Rufen auf Ladeflächen geworfen und entführt worden sein.

 

 

 

Die nigerianische Islamistengruppe Boko Haram hat Augenzeugen zufolge Dutzende Jungen und Männer aus einem abgelegenen Fischerdorf verschleppt. Die Extremisten hätten die Siedlung im Nordosten des Landes vor einigen Tagen angegriffen und zahlreiche Häuser niedergebrannt, berichteten am Freitag mehrere Überlebende des Überfalls. „Sie riefen ‚Allah Akbar‘ (Allah ist groß) und schossen immer wieder in die Luft“, berichtete die Dorfbewohnerin Halima Adamu nach ihrer Flucht in die etwa 180 Kilometer entfernte Stadt Maiduguri. Die Islamisten hätten Jungen und Männer mit Waffengewalt auf Ladeflächen von Geländewagen gezwungen und seien mit ihnen verschwunden, berichteten auch andere Zeugen. Knapp 100 Einwohner würden nun vermisst. „Sie haben keinen Jungen und keinen Mann dagelassen, sie ließen nur Kleinkinder, Mädchen und Frauen zurück“, berichtete Adamu weiter. Sechs ältere Männer seien erschossen worden. Boko Haram verbreitet seit Jahren Angst und Schrecken in dem afrikanischen Land. Der Name der Organisation bedeutet „Westliche Bildung ist Sünde“. Die Extremisten haben seit 2009 in Nigeria Tausende Menschen in Überfällen und Bombenanschlägen getötet. Sie wollen im Nordosten des ölreichen Landes einen eigenen islamistischen Staat gründen. Zudem halten die Extremisten seit April rund 200 Schülerinnen gefangen.

 

 

 

Ebola verdrängt Terror aus Wahrnehmung

 

 

Das tödliche Virus Ebola, das in dem bevölkerungsreichsten Staat Afrikas grassiert, hat den Terror von Boko Haram in den vergangenen Wochen etwas aus der öffentlichen Wahrnehmung gedrängt. Dennoch: Die Anschläge gehen weiter. Besonders betroffen bleibt der Bundesstaat Borno im äußersten Nordwesten. Idayat Hassan, die das Zentrum für Entwicklung und Demokratie (CDD) in der Hauptstadt Abuja leitet, sagt, man dürfe den Kampf gegen den Terror nicht vernachlässigen: „Wir dürfen nicht vergessen, dass etwa die Mädchen von Chibok seit 121 Tagen in den Händen der Terroristen sind“, warnt sie. Doch nicht nur das bleibe besorgniserregend, sondern auch die Tatsache, dass Boko Haram nun offenbar wieder ganze Dörfer eingenommen habe. „Wir haben Informationen, dass die Gruppe Polizeistationen und Einrichtungen der Armee übernommen hat. Deren Versuche, die Dörfer zurückzugewinnen, sind somit gescheitert.“ Boko Haram, davon geht die Direktorin der nicht staatlichen Organisation aus, gewinne derzeit sogar wieder an Boden. Ein sicheres Zeichen dafür sei auch, dass die Terroristen in einigen Orten ihre Flagge gehisst hätten. Vergangene Woche hatten Kämpfer von Boko Haram die Stadt Gwoza in Borno eingenommen. Mehr als 100 Menschen kamen dabei ums Leben, Häuser wurden niedergebrannt. Angriffe hatte es auch auf die Polizeistation und den Palast des Emirs gegeben. Der Emir überlebte jedoch, heißt es mittlerweile. Dessen Vorgänger und Vater war Ende Mai von Boko-Haram-Kämpfern getötet worden. Mittlerweile versucht die nigerianische Armee, Gwoza zurückzuerobern. Nach Informationen der Tageszeitung Vanguard kamen dabei bislang rund 30 Soldaten und 50 Terroristen ums Leben.

{Quelle: http://www.welt.de/politik/ausland/article131270912/Boko-Haram-verschleppt-Jungen-und-Maenner.html}

 

 

 

 

 

 

 

85 Geiseln der islamischen Terrorgruppe Boko Haram befreit

 

Soldaten im Tschad haben 85 nigerianische Geiseln aus der Hand der islamistischen Sekte Boko Haram befreit.

Die Rettung gelang an der Grenze zu Nigeria, die Kämpfer konnten flüchten.

 

 

Tschadische Truppen hätten einen Buskonvoi entlang der Grenze zu Nigeria gestoppt und die Geiseln befreit, sagte ein nigerianischer Sicherheitsbeamter der Nachrichtenagentur AFP am Samstag. Mehr als 30 weitere Geiseln werden laut der örtlichen Nationalen Menschenrechtskommission weiter von den Extremisten festgehalten. Die Boko-Haram-Kämpfer ergriffen demnach die Flucht, als der Konvoi gestoppt wurde. Knapp hundert junge Männer und mehrere Frauen waren nach Augenzeugenberichten am vergangenen Sonntag aus nigerianischen Fischerdörfern am Tschad-See entführt und über die Grenze in den Tschad verschleppt worden. Boko Haram wird vorgeworfen, immer wieder Menschen zum Einsatz als Kämpfer, Sklaven oder Ehefrauen zu entführen. Mitte April machte die Gruppe international Schlagzeilen, als sie mehr als 200 Mädchen aus einer Schule verschleppte.

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/afrika/soldaten-im-tschad-befreien-85-geiseln-aus-hand-von-boko-haram-13102346.html

 

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