kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Die Flucht der Christen aus dem Orient 17. August 2014

Filed under: Christenverfolgung,Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 10:48

Christenverfolgung

Vor fünf Jahren wurde das Kairos-Palästina-Dokument von nicht-katholischen Christen im Nahen Osten verfasst und weltweit verteilt. „Kairos“ ist der griechische Gott des günstigen Zeitpunktes.

Der Nicht-Theologe versteht erst nach mehrmaligem Lesen das religiös verbrämte Papier. Das Dokument kulminiert in die Forderung, Israel militärisch, wirtschaftlich und finanziell zu boykottieren und so zu destabilisieren. Dieser selektive religiöse Boykott-Aufruf eines einzigen Landes wird noch heute ganz oder teilweise von arabischen, islamischen und sozialistischen Staaten, von anglikanischen protestantischen Kirchen (Baptisten) und von säkularen (Aachener Friedenspreis) und religiösen (pax Christi) Pazifisten befolgt. Der wirtschaftliche Schaden für Israel hält sich in Grenzen. Als Grund für den einzigartigen Boykott-Aufruf des Kairos-Dokumentes wird im Jahre 2009 die schlechte wirtschaftliche und humanitäre Lage der palästinensischen Araber in den von Israel kontrollierten arabischen Autonomie-Gebieten angegeben. Doch schon damals war Lebensstandard der arabischen Palästinenser der höchste in der arabischen Welt, sieht man von den superreichen Erdöl exportierenden Staaten ab. Im Vergleich zu der humanitären Lage arabischer Palästinenser in den angrenzenden arabischen Bruderländern Libanon, Syrien, Irak und Ägypten, wo arabische Palästinenser keinen Grund und Boden erwerben, keine Einheimische heiraten und bestimmte gut bezahlte Berufe nicht ausüben dürfen, ist das Leben der arabischen Palästinenser in den Autonomie-Gebieten mehr als zufriedenstellend. Dies gilt nicht für Gaza, wo die terroristische Vereinigung namens „Hamas“ regiert. Gegenüber den Zuständen in den meisten anderen arabischen und muslimischen Staaten, die gewöhnlich autoritär bis diktatorisch regiert werden, ist das Leben der arabischen Palästinensern in den Autonomie-Gebieten beneidenswert, wenn auch bedeutend weniger angenehm als für Juden und Araber in Israel.

 

 

 

Israeli und Palästineser

 

Die aktuellen Ereignisse in der arabischen Welt lassen nun die wahren Gründe des Kairos-Palästina-Dokumentes erkennen.

 

 

Nicht erst seit 2009 haben die christlichen Führer in den Ländern des Nahen Osten die Gefahr des Verschwindens des Christentums in ihrer Region bemerkt. In allen arabischen und islamischen Ländern nimmt die Zahl der Christen absolut und prozentual ab. Die Ursachen sind die höhere Fruchtbarkeitsrate muslimischer Frauen, Krieg, Auswanderung der Christen, deren Verfolgung und neuerdings verstärkt deren Ermordung. Nicht erst seit der Machtergreifung des Islamischen Staates IS in Assyrien (Syrien und Irak) fliehen von dort die verfolgten Christen, die von den neuen Herrschern nicht geduldet werden. Die Kriege in Syrien und im Irak, die militärischen und politischen Unruhen in Libanon, Ägypten, Tunesien und Jordanien, die rechtliche und politische Benachteiligung der Christen in der Türkei zwingen die Christen, ihr Land zu verlassen. Ihre Zahl in Gaza ist unbedeutend. Auch in Judäa und Samaria, bekannter unter dem irreführenden Namen „Westbank“, sinkt die Zahl aller Christen kontinuierlich, was in Kirchenkreisen tabuisiert wird. Lediglich in Israel nimmt die Zahl arabischer Christen absolut und prozentual zu. Nach dem Zweiten Weltkrieg sind 800.000 Juden von arabischen Ländern nach Israel vertrieben worden. Die Welt haben damals andere Sorgen geplagt, sodass die Flucht der arabischen Juden in Vergessenheit geraten ist. Außerhalb Tunesiens und Marokkos, die eine verschwindend kleine Anzahl an Juden aufweisen, leben heute nur noch vereinzelte Juden in arabischen und islamischen Ländern. In den meisten dieser Länder lebt kein einziger Jude mehr.

 

 

Den Verfassern der Kairos-Deklaration ist es bewusst gewesen, dass nach der Vertreibung der jüdischen Minderheit aus arabischen Ländern weitere Minoritäten dasselbe Schicksal ereilen würde. Die Verfasser der Kairos-Deklaration haben 2009 gehofft , dass sie mit ihren Israel feindlichen Forderungen Gefallen in der islamischen Welt wecken würden, um ihre eigene Vertreibung zu verhindern. Schon 2009 ist ihr Vorgehen zum Scheitern verurteilt gewesen. Der dann vom Westen hochgejubelte Arabische Frühling hat fundamentalistische und antichristliche Kräfte an die Macht gespült, deren Grausamkeit die der bisherigen arabischen Schreckensherrschern in den Schatten stellt. Der Herrschaftsbereich des IS über Assyrien hinaus wird unter den halbherzigen US-amerikanischen Militärschlägen wachsen. Die dort lebenden Nachkommen der ersten Christen und andere Minoritäten werden ihre angestammte Heimat verlassen und das Exil wählen, sollten sie die Verfolgungen überleben. Das christliche, Israel feindliche Palästina-Dokument hat seine Wirkung verfehlt. Nach zwei Jahrtausenden verlassen Christen den Nahen Osten, um nie wieder dorthin zurückzukehren. Es ist müßig zu fragen, warum Israel, das einzige orientalische Land, welches Christen Schutz bietet, von Christen angegriffen wird. {Quelle: http://www.huffingtonpost.de/nathan-warszawski-/die-flucht-der-christen-aus-dem-orient_b_5665999.html?utm_hp_ref=politik}

 

3 Responses to “Die Flucht der Christen aus dem Orient”

  1. du brauchst Jesus Says:

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    Mohammed hatte Kontakt mit Juden und Christen in seiner Umgebung. Er wollte, dass sie glauben, dass er ihr Messias ist, was sie aber nicht taten. Aus diesem Grund fing er an, sie zu verachten. Mohammed warb vor allem um die Unterstützung der Juden, die im Gegensatz zu den Christen sehr zahlreich waren, in seinem Kampf um die Vorherrschaft auf der arabischen Halbinsel. Er sah sie als Kronzeugen für seinen Monotehismus gegen das arabische Heidentum. Die Juden wollten sich aber nicht von ihm einspannen lassen in die Streitigkeiten der Araber und erkannten seine Messianität nicht an. Aus diesem Grund betrachtete Mohammed sie von da an als politische Gegner. Die von Mohammed anfänglich in Medina übernommenen jüdischen Bräuche wurden nun abgeändert, ein Beispiel: die Gebetsrichtung war nun nicht mehr Jerusalem, sondern Mekka. Weil die Christen, die ihn ebenfalls nicht als Messias anerkennen wollten, im Gegensatz zu den Juden relativ gering an Zahl waren, beschränkte er sich darauf, sie theologisch zu verurteilen, sie als „Ungläubige“ und „Frevler“ zu bezeichnen, die das Höllenfeuer betrachtet. Die Schriften der Juden und Christen bezeichnete Mohammed von da an als gefälscht. Den Juden gegenüber wandte er jedoch auch eine militärische Lösung an: Es gab vier jüdische Stämme auf der arabischen Halbinsel. Zwei davon (die Qaynuqa` und die Nadir) wurden besiegt, ihr Eigentum konfisziert und die Menschen ins Exil geschickt. Ein dritter Stamm (die Qurayza) wurden 625 besiegt, und, obwohl sie den Abzug ins Exil erbaten, wurden von ihnen auf Befehl Mohammeds alle Männer (600-900) hingerichtet, ihr Frauen und Kinder als Sklaven verkauft (Sure 33,27). 628 wurde der letzte Stamm (Oase Kaybar) besiegt. Hier traf Mohammed eine Regelung, die fortan prägend blieb, wo Juden oder Christen vor Moslems kapitulierten: Die Juden durften weiter in der Oase leben, mussten aber die Hälfte der Ernte als hohe Steuer an die islamischen Besitzer abgeben. So wurde es ab da meist praktiziert: Juden und Christen hatten als „Schriftbestizer“ gewisse Schutzrechte in islamischen Staaten, konnten aber nur als Menschen zweiter Klasse existiren, hatten in der Mitgestaltung des islamischen Staates keinerlei Rechte und mussten eine extra „Kopfsteuer“ abgeben. Die Polemik von Mohammed gegenüber den Juden schlägt sich ebenfalls im Koran nieder: „Sie sind Menschen, die Allah verflucht hat“ (Sure 4,52); Juden verdienen „nichts als Schande im diesseitigen Leben. Und am Tag der Auferstehung werden sie der schwersten Strafe zugewiesen werden“ (Sure 2,85; vgl.a. Sure 2,65.66).
    http://www.segne-israel.de/artikel/islam.htm

    Roger Liebi – Jerusalem – Hindernis für den Weltfrieden? Das Drama des jüdischen Tempels


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