kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Muslimführer sollen sich für Christen einsetzen 12. August 2014

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 21:36

Orientalische Patriarchen und Bischöfe nannten es eine Schande, dass die islamische und arabische Welt in dieser Hinsicht schwach sei und nicht die religiöse Vielfalt der Region bedenke.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dimane (kath.net/KNA): Muslimische Religionsführer sollten ein gemeinsames und starkes Bekenntnis gegen Angriffe auf Christen und andere unschuldige Zivilisten in Nahost aussprechen. Dies forderten laut libanesischen Medienberichten orientalische Kirchenführer am Donnerstag im Anschluss an ein Treffen am Sommersitz des maronitischen Patriarchen Bechara Rai im nordlibanesischen Dimane. Es sei eine Schande, dass die islamische und arabische Welt in dieser Hinsicht schwach sei und nicht die religiöse Vielfalt der Region bedenke, so die Patriarchen und Bischöfe. Weiter forderten sie, jegliche Finanzierung und Bewaffnung von Terrororganisationen und extremistischen Gruppierungen umgehend zu stoppen. Die Vertreibung der Christen und die Übergriffe auf religiöse Minderheiten und ihre heiligen Stätten in Syrien und im Irak sei ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit und eine Verletzung des Völkerrechts, so die Stellungnahme. Dieser religiöse Extremismus sei eine große Bedrohung für den Nahen Osten und die ganze Welt. Sie riefen die Arabische Liga, die muslimischen Führer, die internationale Gemeinschaft, den UN-Sicherheitsrat sowie den Internationalen Strafgerichtshof zu sofortigem Handeln auf. Im Blick auf die vor mehr als einem Jahr in Syrien entführten Bischöfe beklagten die Kirchenführer die Gleichgültigkeit und mangelnde Reaktion der internationalen Gemeinschaft und forderten eine sofortige Freilassung der beiden Entführten. Zu den Teilnehmern des Treffens gehörten unter anderen der melkitische Patriarch von Antiochien, Gregoire III. Laham, der griechisch-orthodoxe Patriarch von Antiochien, Johannes X. Yazigi, der syrisch-katholische Patriarch Ignatius Joseph III. Younan und der libanesische Maronitenpatriarch, Kardinal Bechara Rai.

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Ja, sie sind mutig, dies zu fordern und das erkennen wir als unhinterfragbar wunderbar und gut an und unterstützen diese mutigen Forderer vorbehaltlos. Sie legen den Finger in die Wunde vieler islamischer Machthaber, deren Schwäche sie jetzt nach dem Exitus der Christen in Syrien und Irak  der Öffentlichkeit vor Augen führen. Aber welcher Öffentlichkeit? Eine, die sich für die Bekämpfung der Christenverfolgung noch nie ein Bein ausgerissen hatte. Wir erweitern diesen Aufruf und bekunden unsere Solidarität nicht nur mit den entführten Kirchenführern, sondern mit allen Christen, die im Namen Allahs verfolgt, getötet oder vertrieben wurden. Wir schließen uns der Klage der Gleichgültigkeit und mangelnden Reaktion nicht nur der internationalen Gemeinschaft an, sondern erweitern diese Klage auch gegenüber den deutschsprachigen Kirchengemeinden. Diese wissen schon, wer gemeint ist. Solche, die sich für die Christen im Irak und Syrien eingesetzt haben, nehmen wir selbstverständlich von dieser Kritik aus.

 

 

 

 

 

Ein wenig wundert es schon, wenn orientalische Patriarchen und Bischöfe genau solches fordern. Sie fordern von muslimischen Religionsführern etwas, wofür sie nach Koran bestraft werden könnten, nämlich Christen zu helfen und somit deren Unterstützer zu sein.

 

 

 

Und sie wissen schon, was der Koran befiehlt?

Sie wissen, wie Mohammed gegen Juden agiert hat?

 

 

Sie wissen schon, wie es in den vergangenen Jahrhunderten den Christen und Juden im islamischen Machtbereich ergangen ist?

Sie wissen schon, dass im Irak und in Syrien Christen nur deshalb relativ unbehelligt leben konnten, weil die jeweiligen Regierungen eben nicht sunnitisch-islamisch und schiitisch-islamisch, sonderen eher säkular eingestellt waren?

 

Und sie wissen schon, dass der Islam keine anderen Religionen neben sich duldet, jedenfalls nicht mit gleichen Rechten duldet und wie es jetzt durch IS ausschaut, überhaupt nicht.

 

 

 

 

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Warum sollte z. B. das Arabische Königshaus, welches selbst auch nicht einen Christen und schon gar keinen Juden als Bürger kennt außer solche als Sklavenarbeiter in eigenen Machtbereich zu beschäftigen, auch nur einen Finger für Christen krumm machen? Sie leben ja gerade streng nach Koran.

 

 

Ja, sollten sie, wenn es nach den „Allgemeinen Menschenrechten“ geht. Aber es geht leider nicht nach den allgemeinen Menschenrechten. Islam will ja gerade Monokultur und eben keine Kulturvielfalt, die gleichberechtigt nebeneinander friedlich zusammenleben will, nach dem Motto, dass der Islam herrscht und nicht beherrscht wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

Darum ist jetzt der richtige Zeitpunkt, die islamischen Führer der Weltöffentlichkeit als Schwächlinge hinzustellen, die es zulassen, dass Nichtmuslime in Minderheitsstatus im islamischen Machtbereich keine Chance haben. Dieser Aufruf sollte in aller Welt großmundig, großflächig, breitwandig und laut und deutlich für alle Muslime erschallen.

Dann wird der Mantrasatz „Islam ist Frieden“, der hier in Europa lediglich den Islambestand sicherstellt,  nämlich öffentlich als Lüge enttarnt, als Schutzbehauptung entlarvt, als Taqiyya korangemäß interpretiert, als Strategie erkannt, als Mittel zum Zweck enthüllt und als Bestandsgarantie der Phrasenhaftigkeit aufgedeckt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieser Aufruf, dem sich alle Kirchenführer anschließen sollten, greift in das Terrorherz des Koran. Die Reaktion auf diesen Aufruf, die am Handeln und nicht nach Worten zu messen sein wird, wird zeigen, wie ernst es des Islamführern in islamischen Ländern ist, ihre Minderheiten nicht nur verbal, sondern auch aktiv handelnd in echten Schutz zu nehmen und nicht wie die Mafia unter Dhimmistatus zu halten.

 

 

An dieser Stelle bedanken wir uns bei unseren Leserinnen und Lesern für ihr Gebet, bei den orientalischen Kirchenführern für ihr mutiges Eintreten und bei allen, die sich dem Problem der Christen- und Menschenverfolgung im islamischen Machtbereich bislang eingesetzt haben, insbesondere den kirchlichen Hilfswerken Kirche in Not, open doors und CSI und anderen.

 

 

 

 

 

9 Responses to “Muslimführer sollen sich für Christen einsetzen”

  1. Ibrahim Says:

    Vatikanische Dokumente > Artikel von 2014-08-12 13:33:16
    A+ A- Drucken

    Vatikan: Anklageschrift gegen islamistischen Terror im Irak

    Die Vatikanbehörde, die für den Dialog mit den Muslimen zuständig ist, hat sich erstmals zur Errichtung des „Kalifates“ durch die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ geäußert. Mit äußerster Entschiedenheit weist der von Kardinal Jean-Louis Tauran geleitete Päpstliche Rat für den interreligiösen Dialog die Praktiken des „Islamischen Staates“ zurück. Auch muslimische Religionsführer sollten klar und mutig die „unsäglichen Verbrechen“ der Dschihadisten verurteilen, heißt es aus dem Vatikan.

    Die Erklärung des Dialogrates, die an diesem Dienstag veröffentlich wurde, listet zahlreiche und „unsägliche kriminelle Handlungen“ durch die Dschihadisten des „Islamischen Staates“ auf: Massaker an Menschen aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit, die „grauenhafte Praxis der Enthauptung, der Kreuzigung und des Aufhängens von Leichen an öffentlichen Plätzen“, die erzwungene Wahl für Christen und Jesiden, zu konvertieren, eine bestimmte Steuer zu zahlen oder zu flüchten; die Vertreibung „zehntausender Menschen“, darunter Kinder, Alte, Schwangere und Kranke; die Entführung christlicher und jesidischer Frauen und Mädchen „als Kriegsbeute“; die Auferlegung der „barbarischen Praxis“ der Genitalverstümmelung an Mädchen; die Zerstörung christlicher und muslimischer Kultorte; die Besetzung und Entweihung von Kirchen und Klöstern; die Zerstörung christlicher und anderer religiöser Symbole; und schließlich die „niederträchtige Gewalt mit dem Ziel, die Menschen zu terrorisieren und sie zu zwingen, sich auszuliefern oder zu flüchten“.

    „Kein Grund“, erst recht kein religiöser, könne „eine solche Barbarei rechtfertigen“, heißt es weiter in der ungewöhnlich deutlich formulierten Mitteilung aus dem Vatikan. Christen und Muslime hätten über Jahrhunderte nebeneinander gelebt, „mit Höhen und Tiefen“, aber sie hätten eine Zivilisation geschafften, „auf die sie stolz sind“. Auf dieser Grundlage habe sich nicht zuletzt der christlich-muslimische Dialog in den vergangenen Jahren entwickelt.

    Angesichts der dramatischen Lage der Christen, Jesiden und anderen Religionsgemeinschaften im Irak brauche es eine einstimmige Verurteilung der Vorgänge im „Kalifat“, heißt es in der Mitteilung aus dem Vatikan weiter. Religionsvertreter, „besonders muslimische“, Exponenten des interreligiösen Dialogs und „alle Menschen guten Willens“ müssten „einmütig und ohne Zweideutigkeiten“ die Verbrechen der islamistischen Terrorgruppe im Irak verurteilen und ihre Berufung auf religiöse Motive zurückweisen. Auf dem Spiel stehe geradewegs die Glaubwürdigkeit der Religionen, ihrer Anhänger und ihrer Oberhäupter. Der Vatikan verweist auch darauf, dass die Mehrheit der islamischen Institutionen in Religion und Politik die Wiedererrichtung des Kalifats durch die Dschihadisten der Organisation „Islamischer Staat“ ablehne.

    Die Religionsvertreter müssten auch ihren Einfluss bei den Regierungen geltend machen, damit die Verbrechen aufhören, die Täter bestraft werden und ein Rechtsstaat in dem Krisengebiet entstehe, damit die Vertriebenen zurückkehren können. Auch einen neuerlichen Appell gegen den Waffenhandel beinhaltet die Erklärung des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog: „Die religiösen Führer werden nicht verabsäumen zu unterstreichen, dass die Unterstützung, Finanzierung und Bewaffnung des Terrorismus moralisch verwerflich sind.“ Die Erklärung endet mit dem Appell von Papst Franziskus von Ende Juli: „Der Gott des Friedens erwecke in allen ein echtes Verlangen nach Dialog und Versöhnung. Gewalt besiegt man nie mit Gewalt. Gewalt besiegt man mit dem Frieden!“

    (rv 12.08.2014 gs)

    Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2014/08/12/vatikan:_anklageschrift_gegen_islamistischen_terror_im_irak/ted-818934
    des Internetauftritts von Radio Vatikan

    • Andreas Says:

      TOP – das Schicksal der Christen, Aleviten u. Kurden in Syrien sollte dabei nicht vergessen werden!! sie haben bisher am meisten u. am längsten gelitten, ohne das es einen Aufschrei des Westens wie jetzt bei den Jesiden gegeben hätte. Auch auffallend: Obama erwähnt fast nie direkt die akute Bedrohung der Christen, er tat es weder in Ägypten unter den Muslimbrüdern noch in Syrien o. Irak durch die Rebellen, al-Nusra u.Isis. Auch die westlichen Medien tönen jetzt erst in höchster Alarmstufe, v.a. bezüglich der Kurden u. Jesiden, die Christen werden meist in einem Nebensatz abgehandelt.
      Das Schicksal der ausgebombten u. zwangsvertriebenen (meist orthodoxen!) Ostukrainer, die zu hunderttausenden ihre Heimat verlieren wird bei weitem nicht so medial-politisch-militärisch betreut.
      Ich hoffe, der Papst gedenkt auch ihrer – was ist die Bedrohung durch Isis gegen die Allmachtsfantasien der Nato, die in noch weit größerem Maßstaab ihre „Kalifatsbestrebungen“ voranzutreiben gedenkt?! Direkt-indirekt steuern auch wir mitten in Europa auf einen neuen Kultur-wie Religionskrieg zu, wenn der Westen die russ.-orthodoxe Welt weiterhin in die Enge treibt!
      (ps: ich bin kein russophiler putinist – aber der kerl hat in fast allem RECHT!)

  2. Ibrahim Says:

    Wer Spenden möchte! http://www.kirche-in-not.de/

    Helfen Sie den Christen im Irak
    KIRCHE IN NOT bittet um Spenden für die Arbeit der Kirche im Irak. Sie können direkt und sicher online spenden oder unter:

    Empfänger: KIRCHE IN NOT
    Kontonummer: 215 20 02
    BLZ: 750 903 00
    LIGA Bank München

    IBAN: DE63750903000002152002
    BIC: GENODEF1M05

    Bitte geben Sie als Verwendungszweck Flüchtlingshilfe Irak an.

  3. Ibrahim Says:

    Politik > Artikel von 2014-08-08 15:05:51
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    D: „Kirche in Not“ ruft Bundesregierung zur Hilfe im Irak auf

    Die Päpstliche Stiftung „Kirche in Not“ hat einen offenen Brief an den Bundespräsidenten Joachim Gauck und die Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem Appell zur Verhinderung eines Völkermords im Irak geschickt. Zuvor hatte der Patriarch der chaldäisch-katholischen Kirche im Irak, Louis Raphael Sako, einen dringenden Hilferuf an die Kirche in Deutschland gesandt. Aus dem Schreiben des Patriarchen Sako geht hervor, dass ganze Teile des Irak ohne sofortiges internationales Eingreifen drohen, ausgelöscht zu werden. Die derzeitige Lage verlange nach sofortigen Maßnahmen. Die Bundesregierung, so der Patriarchen, müsse diese Angelegenheit in den Vereinten Nationen zur Sprache bringen, bevor es zu spät sei.

    Im Norden des Irak werden Jesiden, Christen, Schiiten und Sunniten, die sich nicht der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) und deren radikal-fundamentalistischem Verständnis des Islam unterordnen, exekutiert oder als Sklaven verkauft. Inzwischen würde bereits eine halbe Million Menschen in autonome kurdische Gebirge fliehen. „Aber selbst dort schlugen in der Nacht vom 6. auf den 7. August Mörsergranaten ein: Die IS kontrolliert inzwischen die gesamte Region“, heißt es in dem Schreiben.

    Außer der Machthabern in der autonomen Region Kurdistan würden weder muslimische Führer im Irak noch internationale Organisationen Schutzmaßnahmen ergriffen. Die Kirche vor Ort werde inzwischen von allen Seiten um Unterstützung, Essen, Wasser und Herberge gebeten.

    (pm 08.08.2014 kp)

    Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2014/08/08/d:_%E2%80%9Ekirche_in_not%E2%80%9C_ruft_bundesregierung_zur_hilfe_im_irak_auf/ted-818267
    des Internetauftritts von Radio Vatikan

  4. Johannes Says:

    Die deutsche Regierung geht allen Kämpfen gegen den islamischen Terrorismus mit gutem Beispiel voran: sie schickt jetzt vermehrt Wolldecken und Medikamente als humanitäre Hilfe! Mit den Wolldecken werden die Ermordeten zugedeckt und die Medikamente kommen wenigstens den islamischen Mördern zugute!

  5. Johannes Says:

    Ein weiterer guter Vorschlag kommt von der „Ex-Bischöfin der Herzen“, Marjott Käßmann: Sie forderte jüngst in einem Beitrag die Bundeswehr abzuschaffen. Will sie damit Deutschland gegen die islamischen Horden im Inland verteidigungsunfähig machen???


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