kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Falk guckte US-Atombombenlager und Ramstein Air Base als Ziele aus 10. August 2014

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 22:39

„Bei Allah, ich bin noch nicht fertig“

Bernhard Falk (Mitte), hier am 2. August vor der US-Botschaft in Berlin, guckte schon 2012 US-Militärstützpunkte als Terrorziele aus.

 

 

Essen/Dortmund: Nachbarn in Solingen haben Angst vor Rache. Und das BKA streut Zweifel an seiner Sicherheitskompetenz. Die Saat für die Anschlagsdrohung gegen das US-Atombombenlager in Deutschland wurde vor zweieinhalb Jahren in Dortmund gelegt – nicht von Silvio K. Der zählte damals noch zum salafistischen Fußvolk in Essen. Geistiger Urheber des Terroraufrufs ist Bernhard Falk, ein verurteilter Linksterrorist und ehemaliger Bombenleger, der wegen einiger Sprengstoffanschläge 13 Jahre hinter Gittern saß. Im Gefängnis bekannte sich der militante Extremist zum Islam. Seither bietet Falk als radikaler Ideologe Feuer an. Feuer für dschihadistische Zündschnüre. Silvio K. nimmt es an. Im Frühjahr 2012 hatte Falk das US-Atombombenlager und die Ramstein Air Base als Ziele ausgeguckt, an denen man „die Imperialisten USA/BRD“ schmerzhaft treffen könne. In seinem Anschlagsaufruf bezieht sich K. darauf. Laut Falk sei das Nukleardepot auf dem Fliegerhorst Büchel „nicht brandgeschützt“ – „und so rate ich jedem, der nach dem Leben im Jenseits strebt, zu tun, was notwendig ist, um diesen Haufen von Dreck auszuräuchern im wahrsten Sinne des Wortes. Steckt dieses US-Atombombenlager in Brand“.

 

 

 

 

 

 

 

 

Schutz der US-Stützpunkte in Deutschland wurde verstärkt

 

Amerikanische und deutsche Behörden sind alarmiert. Die großen Sicherheitsräder drehen sich. Die Schutzzone um das US-Atomwaffenlager Büchel wurde verstärkt. Strenge Kontrollen gelten laut Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz auch für den US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein, für den es ebenfalls ein islamistisches Anschlagsszenario gebe. „Wir arbeiten eng mit den deutschen Behörden zusammen“, sagte ein Sprecher der US-Botschaft in Berlin. Terrorbotschaft als Leserbrief aus dem Kriegsgebiet: Die Terrorbotschaft aus dem syrischen Kriegsgebiet ist elf DIN A 4-Seiten lang und liest sich zumeist wie eine Mischung aus einem Leserbrief und einer Laienpredigt. Es schreibt: Silvio K., Gotteskrieger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS).Er reagiert direkt auf den WAZ-Bericht, der ihn vor zwei Wochen als Mitglied und Sprachrohr der Extremistengruppe enttarnt hat. Absatz für Absatz hat der Terrorist kopiert; seitenlang nimmt er dazu Stellung. Ebenso lang und breit zitiert er Suren aus dem Koran.

 

 

 

 

 

 

Terrorbotschaft als Leserbrief aus dem Kriegsgebiet

Die Terrorbotschaft aus dem syrischen Kriegsgebiet ist elf DIN A 4-Seiten lang und liest sich zumeist wie eine Mischung aus einem Leserbrief und einer Laienpredigt. Es schreibt: Silvio K., Gotteskrieger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS).Er reagiert direkt auf den WAZ-Bericht, der ihn vor zwei Wochen als Mitglied und Sprachrohr der Extremistengruppe enttarnt hat. Absatz für Absatz hat der Terrorist kopiert; seitenlang nimmt er dazu Stellung. Ebenso lang und breit zitiert er Suren aus dem Koran.

 

 

 

 

 

Selbstmordattentate als Lebenssinn

 

Was habe er denn gemacht: „Ein Aufruf zum Dschihad hier, ein Drohvideo dort, Werbung für die Islamische Bewegung Usbekistan und El Kaida, das alles von meinem offiziellen Internetanschluss aus, bei Facebook und YouTube geteilt“. Dass er Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit dem Tode bedrohte und Selbstmordattentate als Lebenssinn pries, lässt er weg. Dass irgendwann die Polizei bei ihm klingelte, erscheint ihm als „Teil im globalen Krieg zwischen den Weltmächten und dem Islam“.Er habe „die Anfeindungen des Staates erleiden“ müssen, jetzt werde der Spieß umgedreht. Der Tonfall kippt. Zorn entlädt sich in Hass. „Bei Allah, ich bin noch lange nicht fertig mit Deutschland“. Und: „Ich bin noch nicht fertig mit den USA“.

 

 

 

 

Nachbarin hört „Lynchjustiz“ und flüchtet

Fix und fertig sind Angelika H. und ihr Freund. Die beiden Solinger Ex-Nachbarn von Silvio K. werden in dem Anschlagsaufruf persönlich bedroht. Weil sie erzählt hat, wie das so war mit Dutzenden von Salafisten im Mietshaus, sinnt K. auf Rache. Jemand möge sich „für mich bei ihr bedanken“. Angelika H. hat Angst. Auch wenn sie von der Polizei überwacht wird und „der Streifenwagen drei, vier Mal am Tag drüben auf dem Parkplatz steht.“Der Staatsschutz sei bei ihr gewesen. Sie solle vorsichtig sein. „Die denken, die Salafisten wollen mir was tun“, sagt sie. Als ein Beamter von „Lynchjustiz“ und „Mord“ gesprochen habe, sei sie „gleich bei einer Freundin untergetaucht“. Danach verbrachte sie ein Wochenende bei ihrem Bruder. „Aber so geht das ja nicht weiter.“ Alle im Wohnblock hätten Angst, sagt Angelika H. Die Haustür stehe ja auch immer offen.

 

 

 

 

 

BKA nimmt ein Video ernst, das es nicht gibt

Das Bundesinnenministerium sieht „eine abstrakt hohe Gefährdung für die innere Sicherheit, die jederzeit in Form von Anschlägen real werden kann“. Die Terrordrohung zeige, „dass Deutschland nach wie vor im Fokus des dschihadistischen Terrorismus steht“, sagte ein Sprecher. „Eine besondere Gefahr“ gehe von Syrien-Rückkehrern mit Kampferfahrung und Kontakten zu dschihadistischen Gruppen aus.Für Irritationen sorgte gestern das Bundeskriminalamt. „Dem BKA ist diese Videobotschaft bekannt“, sie werde „grundsätzlich ernst genommen“, sagte ein Sprecher. Tatsächlich gibt es in diesem Fall keine Videobotschaft, sondern einen schriftlichen Anschlagsaufruf. Auf Rückfrage war von einem „Büroversehen“ die Rede. Doch auch in einer korrigierten Stellungnahme spricht das BKA von einer „Videobotschaft“.

 

Angie

 

 

„Nieder mit dieser Mörderin Angela Merkel“

Ideologe Falk stand am Samstag mit anderen Salafisten vor der US-Botschaft in Berlin. Sie forderten die Freilassung der Gefangenen auf Guantanamo. Wenn Leute auf die Idee kämen, US-Stützpunkte wie Büchel oder Ramstein anzugreifen, könne er das verstehen, sagte Falk dem Journalistenbüro Correctiv. Er aber habe „mit militanten Aktionen nichts zu tun“. Da mache man sich ja strafbar.Falks Facebook-Seite ist seit drei Wochen Schauplatz einer Diskussion über Bundeskanzlerin Angela Merkel. „Nieder mit dieser Mörderin“, hieß es da gestern noch. „Ob sie auch noch so blöd grinst am Tag der Abrechnung?“ Und: „Weg mit diesem Dreck“!

 

Eine Waffenkammer als Freundeskreis

K. hat kein Foto von Angela Merkel im Internet platziert. K. hatte rund 350 Bilder von „Freunden“ auf einer seiner Seiten. Der Blick in diesen Kreis glich einem Blick in eine Waffenkammer. Statt Gesichter: Mündungsläufe, Schnellfeuergewehre, Pistolen, Handgranaten. Nach seinem Auffliegen als IS-Terrorist wurde die Seite abgeschaltet.Doch längst ist K. wieder da. Und seine Beiträge zeigen, von welchem Kaliber er ist. Auf einem Foto schießt ein vermummter Mörder einem gefesselten Mann von hinten in den Kopf. Ein zweiter Vermummter hält dazu die schwarze Fahne der Terrorgruppe Islamischer Staat ins Bild. „Tod den Abtrünnigen“ steht unter der Hinrichtungsszene.
{Quelle: http://www.derwesten.de/region/rhein_ruhr/bei-allah-ich-bin-noch-nicht-fertig-id9675095.html}

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s