kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

50.000 Messdiener feiern mit Papst Franziskus – Er spricht Deutsch 9. August 2014

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 00:06

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Video: Die Begegnung in voller Länge


 

 

Rom/Bistum Münster: Die Begegnung wurde zum Fest: 50.000 Ministranten haben für Papst Franziskus am Dienstagabend auf dem Petersplatz eine Atmosphäre geschaffen, die wohl auch für ihn außergewöhnlich war. Es war laut, es war bunt, es wurde getanzt. Aber es gab auch die ruhigen Momente, die besinnlichen und nachdenklichen. Die Worte des Papstes im Anschluss an die Vesper, die er mit den Jugendlichen hielt, passten genau in ihre Gefühlslage: „Gott will, dass wir vollkommen glücklich und sinnerfüllt sind“. Schon Stunden zuvor hatten sich auch die etwa 1.700 Messdiener aus dem Bistum Münster aus ihren Quartieren in Rom auf den Weg zum Petersplatz gemacht. Hitze, lange Warteschlangen und dichtes Gedränge um die besten Plätze machten das zu einer Tortur. Die Vesper mit dem Papst und das bunte Vorprogramm gelten aber als Höhepunkt der bundesweiten Ministrantenwallfahrt. Und so konnten auch die Strapazen der guten Stimmung nichts anhaben. Lautstark singend und klatschend meldeten sich die einzelnen Gruppen der Bistümer zu Wort. Die „La Ola“ schwappte über den Platz. Bunte Luftballons flogen durch die Menge. Auch die „Dusche“ aus den Schläuchen der italienischen Feuerwehr passte dazu. Sie half ein wenig gegen die heiße Sonne, die sich nur langsam hinter den Petersdom senkte. Doch auch dessen Schatten konnte die Stimmung kaum abkühlen, als der Papst in seinem Papamobil eintraf und Runden durch die Menschenmenge drehte. Dann aber wurde es ruhig auf dem Petersplatz.

 

 

~4090288

 

 

 

 

Haltern lässt grüßen: Messdiener feiern auf dem Petersplatz. Foto: Bistum Münster

 

 

Im Mittelpunkt der Vesper standen die Worte des heiligen Paulus aus dem Galaterbrief.Gott macht uns klar, dass er ein guter Vater ist“, sagte der Papst in seiner anschließenden Predigt. „An diesem konkreten Beispiel können wir kapieren, was Gott eigentlich meint“. Gott wolle, dass die Menschen frei seien, weil sie sich als Kinder eines guten Vaters „immer geborgen wissen“ könnten. Nach den Gebeten und Gesängen der Vesper stellten vier Ministranten dem Papst Fragen, die aus vielen Eingaben im Vorfeld der Wallfahrt herausgefiltert worden waren. Darin ging es um die Rolle junger Menschen in der Kirche, um die Gefahr, als Messdiener ein Außenseiter zu sein, oder um die Möglichkeiten, dem Glauben im Alltag genug Raum zu schaffen. Der Papst gab „Denkanstöße“, die direkt auf die Fragen eingingen. So hätten Christen neben den Aufgaben aller für das Gemeinwohl einen besonderen Auftrag: „Kanäle, Verbindungslinien zu sein, welche die Liebe Jesu weitergeben.“ Darin hätten die jungen Menschen eine wichtige Rolle: „Weil ihr mit eurem Mut, eurer Begeisterung, euer Spontaneität und Kontaktfreudigkeit leichter Denken und Herz derer erreicht, die sich vom Herrn entfernt haben“. Bei der Glaubensweitergabe hätten Ministranten durch ihren liturgischen Dienst einen Vorteil, so der Papst. „Er erlaubt euch, Jesus und dem Brot des Lebens nahe zu sein.“ Mit der Liebe Jesu, die sie in der heiligen Kommunion erhielten, könnten sie die Worte des Evangeliums in die Tat umsetzen. Gott ruft euch, frohe Akteure in seiner Kirche zu sein, die bereit sind, ihren Freunden weiterzusagen, was er euch mitgeteilt hat – besonders seine Barmherzigkeit„.

 

 

 

 

 

 

Auch auf die anderen Fragen sagte der Papst Aufmunterndes. So mache er sich um den Raum für den Ministrantendienst im stressigen Alltag keine Sorgen: „Da muss man sich organisieren – aber ihr seid Deutsche, das klappt bei euch.“ Er wünschte den Jugendlichen, dass sie die Zeit als Geschenk Gottes sehen könnten, die sie für gutes, fruchtbares Tun einsetzten. Dass Franziskus mit diesen Worten den Nerv der jungen Pilger getroffen hat, bestätigte Raphael Schulze aus Münster. „Es tut gut zu hören, dass man als Messdiener zu etwas Besonderem in der Lage ist“, sagte der 16-Jährige.Im Freundeskreis gilt man sonst oft als Exot„. Kaplan Michael Berentzen aus St. Mariä Himmelfahrt in Kleve sah in der Begegnung von Jugendlichen und Papst eine Art „Grundkurs Franziskus“: „Auf der einen Seite tut es ihnen gut, auf ihre Fragen konkrete Antworten zu bekommen.“ Auf der anderen Seite habe die direkte Begegnung mit einem „Medienstar“ wie dem Papst eine besondere Ausstrahlung. Berentzen war sich aber sicher, dass über dieses „Event“ hinaus etwas hängenbleibe werde: „Es ist wie bei allen Menschen, die Papst Franziskus treffen – sie werden von seiner Art berührt und gehen mit dem Gefühl, bei seiner Idee von Kirche mitmachen zu wollen“. {Quelle: http://www.wn.de/Muenster/1677614-50.000-Messdiener-feiern-mit-Papst-Franziskus-Gott-will-dass-wir-gluecklich-und-sinnerfuellt-sind}

 

3 Responses to “50.000 Messdiener feiern mit Papst Franziskus – Er spricht Deutsch”

  1. Ibrahim Says:

    DIE KOPTISCH-ORTHODOXE „NATIONALHMNE“! 🙂

  2. Ibrahim Says:

    ICH MEINE DAS LIED!

  3. Augustinus Says:

    Natürlich gibt es auch diese Bilder. Dennoch hat jeder Mensch, auch Jugendliche, zu feiern, wenn diese ihren Papst begegnen. Deutschland ist eines der wenigen Ländern, daß am allermeisten für Koptische Flüchtlinge tut. Und das könnten wir nicht, wenn wir auch verfolgt werden. Deshalb finde ich das Video zynisch und beleidigend, denn man kann uns Deutschen nicht mangelnde Hilfe vorwerfen. Im Gergenteil!


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s