kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Blick durch die Burka – Votum gegen Vollverschleierung 7. August 2014

Filed under: Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 23:45

 

 

 

 

Die militärischen Erfolge von Islamisten im Irak, in Syrien, Nigeria und Libyen richten den Blick vor allem auf Erschießungen und Entführungen. Millionen Frauen werden von Islamisten aber ganz ohne militärische Gewalt entrechtet. Die IGFM will unter anderem mit Anzeigenmotiven daran erinnern. Die Anzeige im Bild wurde für die IGFM pro bono von der Münchner Agentur Service Plan entwickelt.

Mit einer Anzeigenkampagne macht die IGFM auf die Diskriminierung der Frauen in Teilen der islamischen Welt aufmerksam. „Driving is Hellish Fun“ ist auf der Heckscheibe eines Autos zu lesen, das gerade an vier vollverschleierten Frauen vorbeifährt. Mit dieser und ähnlichen Anzeigen fordert die IGFM mehr Rechte für Frauen und ein Ende ihrer Entrechtung und Marginalisierung.

http://www.igfm.de/themen/frauenrechte/anzeigenmotive/

 

 

 

 

 

 

 

Wir zeigen Gesicht!

Votum gegen die Vollverschleierung

 

 

 

In der Zeitung „Für die Menschenrechte“ 5-2010 und als Zeitungsanzeige hatten wir den nachfolgenden Appell veröffentlicht. Heute, nach dem Urteil des Europäischen Menschenrechtsgerichtshofs vom 1. Juli 2014, wonach das Verbot der Vollverschleierung in Frankreich rechtens ist, ist er aktueller denn je. Wenn Sie unsere Auffassung, die wir schon vor vier Jahren vertreten haben, auch heute noch teilen, freuen wir uns über Ihre Meinung. Je nachdem werden wir unseren Appell bekräftigen, den wir damals wegen der anstehenden Entscheidung vor dem Europäischen Menschenrechtsgerichtshof nicht mit Nachdruck verfolgt hatten.

Mit freundlichen Grüßen
Karl Hafen
Geschäftsführender Vorsitzender

 

 

 

 

Bitte schreiben Sie uns, ob Sie die Neuauflage dieser Initiative begrüßen oder ob Sie der Meinung sind, die IGFM sollte sich damit nicht befassen.


Sie erreichen uns unter:

Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)
Borsigallee 9, 60388 Frankfurt am Main
Fax: 069-420108-33
info(at)igfm(dot)de

 

„Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt“.

So will es Art. 1 Grundgesetz.

 

Mann und Frau genießen in Deutschland gleiche Rechte. Sie sind Rechtsperson, Verhandlungspartner, Vertragspartner. Sein Gegenüber bei der Begrüßung anzusehen, als Mitbürger, Zeuge oder Vertragspartner sein Gesicht zu zeigen, Gemütszustände wie Freude, Sorgen und Trauer erkennbar zu lassen, gehört in unserer Gesellschaft zum zivilisierten Umgang miteinander. Unter der Burka oder dem Nikab verliert die Frau nicht nur ihr Gesicht und ihre Identität, sondern auch Rechte und Würde. In Ländern, in denen Frauen nur verhüllt auf die Straße gehen dürfen, verschwinden sie aus dem öffentlichen Raum und sind dem gesellschaftlichen Zusammenleben entzogen. Selbst diejenigen, die ohne äußeren Zwang die Entscheidung gefällt haben, entziehen sich der Teilhabe an der Gesellschaft. Ihr Blick ist eingeschränkt. Es ist bislang kein Staat, keine islamische Gesellschaft bekannt, in der die Vollverschleierung nicht zu massiven Einschränkungen für die Frau geführt hat. Alles Gerede, dass der Frau in Afghanistan, in Arabien oder im Iran erst durch die Verhüllung Möglichkeiten der Teilhabe eröffnet würden, ist falsch oder Verharmlosung, denn zuerst wurden den Frauen entscheidende Rechte genommen, um sie ihnen unter der Bedingung des Schleiers teilweise zurückzugeben. Durch ein Verbot der Vollverschleierung wird weder das Recht auf Religionsfreiheit, noch die Meinungsfreiheit eingeschränkt, vielmehr werden den Frauen erst dadurch die Grundrechte garantiert. Es ist falsch zu argumentieren, ein Verbot nicht zu brauchen, weil die wenigen Verschleierten in der Öffentlichkeit nicht auffielen. Und wer meint, ein Verschleierungsverbot für muslimische Frauen fessele diese an die Wohnung, begründet ungewollt die Notwendigkeit eines Verbotes derartiger Freiheitsberaubung und -einschränkung.

 

Zur Freiheit gehört das freie Gesicht! Wir wollen sehen, wer uns gegenübersteht, nicht nur die Männer, sondern auch die Frauen, nicht nur aus Gründen der Verständigung und der Sicherheit, sondern weil es unserer Vorstellung von der Würde des Menschen entspricht. Jeder, der sich aus politischen oder religiösen Nöten bei uns niederlässt, oder seine Religiosität hier erst erkennt, soll wissen, dass er hier aufgrund unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung frei sein kann und staatlichen Schutz vor Zwang und Unterdrückung erfährt oder einfordern kann, weil das Grundgesetz und unsere Gesellschaft seine Würde achten und schützen. Wir wenden uns mit diesem Appell an die Bundesregierung und an die im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien und bitten um eine Gesetzesinitiative zum Verbot der Vollverschleierung in der Öffentlichkeit der Bundesrepublik Deutschland und regen eine gesamteuropäische Initiative an.

Internationale Gesellschaft für Menschenrechte – Deutsche Sektion e.V. (IGFM)

 

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