kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Judenstern für Christen 4. August 2014

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 13:31

Den neuen gelben Stern tragen die Christen – Mutige Schiitinnen stellen sich an ihre Seite

 

 

„Der Islamische Staat – IS“ setzt einen neuen Gelben Stern zur Kennzeichnung der Christen ein. Die Kennzeichnung der Angehörigen der anderen „Buchreligionen“ der Christen und Juden ist eine Erfindung des Islam und hat dort eine alte Tradition, die in das späte Frühmittelalter zurückgeht. Juden und Christen mussten jeweils eine eigene Kleidung tragen, damit sie von allen Moslems erkannt wurden. Daher rührt die gelbe Farbe in der Kleidung für die Juden, die erstmals im 9. Jahrhundert im islamisch besetzten Sizilien belegt ist. Der gelbe Davidstern, mit dem im nationalsozialistischen Dritten Reich die Juden gekennzeichnet wurden, war eine Anleihe beim Islam. Der Islamische Staat kennzeichnet die Häuser der Christen im von den sunnitischen Islamisten besetzten Irak mit dem arabischen Buchstaben N. Er steht für „Nazarener“, die Anhänger des Jesus von Nazareth. Die irakische Journalistin Dalia Al-Aqidi (Bild 1), setzte ein aufsehenerregendes Zeichen. Die Sprecherin des irakischen Fernsehsenders Al Sumaria legte sich absichtlich eine Kette mit einem Kreuz um den Hals und kritisierte vor laufender Kamera den „politisch-islamistischen Faschismus“. Sie bezog damit Position gegen den antichristlichen Genozid der Islamisten. Bereits mehrere irakische Moslems setzen ihr eigenes Lebens aufs Spiel, um die Christen öffentlich gegen die Verfolgungen zu verteidigen. Denn wer zur Frage der Gerechtigkeit schweigt, ist ein stummer Teufel“, sagte Dalia Al-Aqidi zu ihrem demonstrativen Schritt.

 

 

 

 

„Der Exodus der Christen ist ein Verlust für alle“

Al-Aqidi begründete, warum sie im Fernsehen mit dem Kreuz um den Hals auftrat: Nicht nur weil in der Stadt Mosul, die sich seit Juni in der Hand der von „Kalif“ Al-Baghdadi geführten Dschihadisten befindet, die einst große christliche Gemeinschaft verschwunden ist, die am Ende auf wenige Tausend Angehörige geschrumpft war. Sie tat es, wie die Journalistin erklärte, „für das Wohl des ganzen Landes“, da die Islamisten eine Bedrohung für alle seien. In einem Interview mit der libanesischen Tageszeitung Al Nahar forderte die Journalistin ihre Landsleute und den Westen auf, sich die Frage zu stellen: „Welchen Nutzen könnten die Geschichte und die Kultur aus einer Rückkehr in eine dunkle Vergangenheit ziehen„? Der Exodus der Christen, die vor die Alternative Flucht oder Tod gestellt werden, sei ein schwerer Verlust für alle. „Die Christen sind ein Teil der einheimischen Bevölkerung dieses Landes. Ohne sie können wir nicht weitergehen“. Die Islamisten beschuldigten Al-Aqidi eine „Ungläubige“ zu sein. Die Journalistin replizierte, daß sie „fest überzeugt“ sei, daß „der Islam eine Religion der Toleranz“ sei. Deshalb seien die Islamisten die „Ungläubigen“. Wörtlich sagte die Journalistin: „Die Ungläubigen seid ihr. Ihr seid die Apostaten, ihr seid die Kopfjäger und Henker. Ich bin ein einfacher Mensch, der die Rechte der Kinder des eigenen Landes verteidigt“. Laut Al-Aqidi habe der Islamismus dazu geführt, daß sich die „gemäßigten Moslems wie ich, für ihre Religion schämen“. Es stimme, daß „die Angst viele zum Verstummen gebracht hat, aber ich werde angesichts der Ungerechtigkeit nicht schweigen“. Die Journalistin forderte alle auf, ihrem Beispiel zu folgen.

 

 

 

 

 

Das „N“ der Christen

Eine andere Schiitin setzte inzwischen ein vergleichbares Signal. Es handelt sich um die bekannte libanesische Fernsehmoderatorin Dima Sadek (Foto 2). Im libanesischen Fernsehsender Lebanese Broadcasting Corporation International (LBCI) zeigte sie sich demonstrativ mit einem T-Shirt mit dem Aufdruck des arabischen Buchstaben ن (N), mit dem die Islamisten die Christen kennzeichnen. Bevor Sadek mit dem Verlesen der Nachrichten begann, sagte sie: „Von Mosul bis Beirut sind wir alle Christen“.

 

 

Das Logo des Fernsehsenders

Um die Initiative von Al-Aqidi und von Sadek zu unterstützen, änderte der libanesische Fernsehsender sein Logo in LBن und startete eine Kampagne, um auf das Schicksal der verfolgten Christen aufmerksam zu machen, die umgehend Tausende Menschen auf Twitter und Facebook unterstützten. „Der finsterste Ort in der Hölle ist für jene bestimmt, die in Zeiten der größten moralischen Krise sich neutral verhalten“, hatte Al-Aqidi bei ihrem Fernsehauftritt gesagt. Der Buchstabe „N“ , mit dem die Christen markiert werden, ist zu einem Aufschrei geworden. {Quelle: http://www.katholisches.info/2014/07/31/den-neuen-gelben-stern-tragen-die-christen-mutige-schiitinnen-stellen-sich-an-ihre-seite/ – Text: Giuseppe Nardi – Bild: Traditio Catholica/LBCI/}

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Wären alle Muslime so wie diese tapferen und mutigen islamisch-schiitischen Journalistinnen, wäre die Welt in Ordnung. Wir danken an dieser Stelle diesen mutigen Frauen. Bei diesen öffentlichen Zeichensetzungen von Musliminnen für Christen müssen wir sehr demütig werden. Sie haben in ihrem Tun unseren vollsten Respekt. Sie tun dies, obwohl sie sich der eigenen Lebensgefahr aussetzen. Sie handeln wie ein Pater Kolbe, der im KZ für einen Familienvater in den Tod ging. Sie verdienen unsere höchste Anerkennung. Der Mut,  diesem blutgierigen Terrorverbrechern der IS die Stirn zu bieten, kann nicht hoch genug angerechnet werden: Die Journalistin Al Aqidi, die folgende Worte im TV  an die Adresse der IS ausspricht,  beschämen uns: „Die Ungläubigen seid ihr. Ihr seid die Apostaten, ihr seid die Kopfjäger und Henker. Ich bin ein einfacher Mensch, der die Rechte der Kinder des eigenen Landes verteidigt“. Sie sieht die Christen als Kinder des eigenen Landes an. Sie selbst trägt zum Zeichen der Solidarität als Muslimin eine Kette mit Kreuz.

 

 

Nicht nur, dass sie Christen verteidigt. Sie geht noch weiter und greift diese islamistische Mörderbande an, indem sie feststellt, dass sie sich angesichts deren Verhaltens für ihre eigene Religion schämen müsse. Mehr und eindeutiger kann niemand Stellung für Christen beziehen.

 

 

Selbst ein Fernsehsender aus Libanon um die Journalistin Dim Sadek solidarisiert sich mit den verfolgten und vertriebenen Christen im Irak. Frau Sadek schmückt sich mit dem „N“, der für JESUS CHRISTUS steht.

Solche Frauen hätten sowas wie einen Friedensnobelpreis verdient und unser aller Gebet. Ja, solcher Mut verlangt nach innererer Zuneigung und unserer Solidarität.

Sie scheinen zu den Musliminnen und Muslimen zu gehören, die dem Begriff „Toleranz“ noch im begrifflichen Ursinn Geltung verschaffen.

 

 

Und was tut die Christenheit im Westen? Gemessen an dem Verhalten dieser starken und mutigen Musliminnen? Im Verhältnis: Gar nichts. Die christlichen Hilfswerke Kirche in Not, Open doors, CSI und andere nehmen wir selbstverständlich von dieser Kritik aus, auch die Blogs, die solche Artikel verfassen oder veröffentlichen und die Priester und Kirchenführer, auf die diese Kritik nicht zutrifft natürlich auch. Dafür auch an dieser Stelle unser Dank. 

 

 

Feige und stumm schauen sie, die es betrifft und das wissen diejenigen selbst genau,  dem Treiben der IS zu, beten kaum für ihre leidenden Mitgeschwister im Glauben, anstatt zu täglichem Massengebet für die verfolgten Mitchristen aufzurufen, müssen sie sich von diesen mehr als mutigen Musliminnen beschämen lassen. Ja, es ist beschämend, wie herzlos und lethargisch Christen und insbesondere die Kirchenführer, die nicht einmal bereit sind, die Situation der Christenverfolgung auf der Kanzel dem normalen Kirchenvolk und den Gläubigen verkünden und zum täglichen Gebet und um deren Unterstützung bittend, aufrufen, umgehen.

 

 

Sind  mit dem harten Wort dieser mutigen Journalistin  die Christen und Kirchenführer gemeint, denen das Schicksal dieser bedauernswerten verfolgten Christengeschwistern letztlich lethargisch, gleichgültig und herzlos rechts hinten vorbeigeht? „Der finsterste Ort in der Hölle ist für jene bestimmt, die in Zeiten der größten moralischen Krise sich neutral verhalten“, hatte Al-Aqidi bei ihrem Fernsehauftritt gesagt. Diesem Wort können wir zustimmen, denn es ist biblisch:

Offenbarung 3, 16: „Weil du aber lau bist, weder heiß noch kalt, will ich dich aus meinem Mund ausspeien„.

Beten wir für diese mutige Frauen, die sich so mit unseren Mitchristen, die Verfolgung erleiden. so eindeutig, mutig und klar solidarisieren und lassen wir sie nicht im Stich. Es wäre unser aller Christenaufgabe so zu handeln wie diese Damen.  Ja, diesen gehört das Himmelreich, denn sie haben die „Kleinen“, von denen Jesus spricht, versucht zu schützen und sie mit ihren Mitteln zu verteidigen. Sie haben sich, indem sie sich für verfolgte Christen eingesetzt haben,  zugleich für unseren HERRN JESUS CHRISTUS eingesetzt, jedenfalls mehr, mutiger,  klarer und eindeutiger unter Inkaufnahme von persönlichen Nachteilen bis hin zum Tod, als so mancher Christ und Christenführer im Westen.

 

 

An dieser Stelle erinnern wir aus Dankbarkeit an die Muslime, die sich schützend vor unsere Kirchen in Ägypten gegen den Mob der Muslimbrüder gestellt haben. Das werden wir nie vergessen.

 

 

Diese Muslime machen uns aufs Positivste sprachlos und im Innersten froh. Sie sind genau das Gegenteil von denen, die in orthodoxen Rechtsschulen, in den Regierungen und in den Terrorbanden mittels scharianischer Gesetzgebung oder koranische Gewaltlegitimierungstat ihr ausgrenzendes Unwesen  treiben.

Danke Frau Al Aqidi, danke Frau Sadek, danke TV-Sender Lebanese Broadcasting Corporation International.

 

6 Responses to “Judenstern für Christen”

  1. thomas Says:

    Den Mut vermisse ich bei den meisten Freikichen in Deutschland.

  2. Klotho Says:

    Ich möchte noch darauf aufmerksam machen, das nicht nur die orientalischen Christen unter den Verfolgten gehören, sondern die ISIS auch andere Gruppen massakriert. Mit Schiiten gehen sie sehr grausam um, sie schneiden ihnen teilweise die Köpfe beim lebendigen Leib ab. Und die Videos von ISIS dokumentieren ein Massenmassaker an schiitischen irakischen Soldaten, sie wurden zu tausenden grausam erschossen. Und das erinnert wirklich an den Massenmorden der Nationalsozialisten. Daher erklären sich die Schiiten zu den Christen solidarisch, denn die Schiiten sind doch selbst Opfer und Verfolgte. Daher sollten auch die anderen Verfolgten wie Jesiden, Kurden und Schiiten etc. einbezogen werden. Denn das ist arabischer Rassismus und Nationalsozialismus pur, was die ISIS ausübt.

  3. jauhuchanam Says:

    Ich bin recht dankbar für das Interview das der Libanesischer Erzbischof Flavien Joseph Melki zur Syrienkrise „Kirche in Not“ am 19.09.2013 gegeben hat und welches ich gestern „zufällig“ schaute.
    http://www.kirche-in-not.de/aktuelle-meldungen/2013/09-19-libanesischer-erzbischof-mentalitaet-im-nahen-osten-muss-sich-aendern

    Auf der Seite ist das ganze Interview als Video eingebunden.

    ab 10:38 im Video weist er die Verantwortung denen zu, „die den Krieg begonnen haben, welche „den Krieg schon seit langer Zeit vorbereitet, geplant und finanziert hatten“: die USA, die die Landkarte des Nahen Osten ändern möchte.“

    So schrecklich die Verfolgung der Christen und anderer Menschen in Syrien, Irak und im Nahen Osten allgemein ist:
    Es hilft wenig ständig die Greuel, die eine Terrororganisation verübt ständig zu benennen, wenn nicht die „Gewalt“ benannt wird, die solche Kriege und Konflikte seit Jahrzehnten auf der ganzen Welt plant, vorbereitet, finanziert und durchführt. Und das ist nun einmal die faschistische („der militärisch-industrieller Komplex“ [Eisenhower] der US-Regierung) und imperialistische US-Amerikanische Militär-DIKTATUR, die sich weder an das INTERNATIONALE Völkerrecht, die Menschenrechte, noch die Verfassung der usa (united states of america) hält, weil sie dies ja als private (Mafia?) Firma mit dem NAMEN USA offensichtlich auch gar nicht braucht, weil es sich um eine Tyrannei handelt die mit Demokratie so viel am Hut hat, wie eine Hure mit Jungfräulichkeit!

  4. Johannes Says:

    Jauchechanam, was Sie da zum Schluss schreiben, ist der totale Blödsinn. Sie meinen vermutlich die Administration von Hussein Obammmma!? Der Mann ist wahrscheinlich ein Mohammedaner – und das sagt alles!

    • jauhuchanam Says:

      Nein, wirklich, ich bemähe mich niemals irgendeinen Blödsinn zu schreiben.

      Ich meine – auch nicht vermutlich – die Administration von Barak (hebräisch: „Blitz“) Hussein (arabisch: „der Gute“) Obama (Luo: „brennender Speer“).

      Die USA ist eine 1873 von Kongress konstruierte „Firma“ (Gesetz 4000) und hat eine „Regierung“, ist also nichts weiter als ein Geschäftsführung. Mit den usa hat das nichts zu tun.

      Und wenn einer ihrer Geschäftsführer (Eisenhower) vom „militärisch-industrieller Komplex”, dem die US-Regierung vorsteht, sprach, dann war das eben kein Blödsinn, sondern Wirklichkeit des Systems.

      Wo Militär, Wirtschaft und Regierung jedoch eine Einheit bilden, IST nach Definition von Benito Mussolini FASCHISMUS verwirklicht und eben Demokratie beseitigt, bzw. verhindert.

      Die imperialistisch agierende US-Amerikanische Militär-DIKTATUR, die sich weder an das INTERNATIONALE Völkerrecht, die Menschenrechte, noch die Verfassung der usa (united states of america) hält, IST somit eine faschistische Tyrannei und damit nichts weiter als gewalttätige Willkürherrschaft – unabhängig davon, welche Mäntelchen sie sich umhängt. Sie ist der „weltliche“ Arm des Antichrist – bekannt unter dem Namen PAPST.

    • jauhuchanam Says:

      JAUHUCHANAM ist die “deutsche” Transkription des hebräischen יְהוֹשֻׁ֣עַ ” yə·hō·wō·šu·a‘ “ = Joshua (meist als “Jesus” wiedergegeben) plus חָנַן “chanan” = Gnade, allgemein im Deutschen mit “Johannes” übersetzt.

      Mit Jauche hat das nichts zu tun!
      Es enthält nämlich den Eigennamen Gottes יְהוָ֑ה = Jauhu *(der Gegenwärtige)

      יְהוֹשֻׁ֣עַ
      = Joshua (meist als “Jesus” wiedergegeben) und bedeutet soviel wie: der GEGENWÄRTIGE RETTET

      Und Johannes יְהוֹשֻׁ֣עַחָנַן Jauhuchanan bedeutet soviel wie: der GEGENWÄRTIGE IST GNADE

      Ich verbiete dir hiermit die Blasphemie und Lästerung des Namen Gottes! Weil das eben nur Deppen doofe Bunzel ohne Bildung tun!


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