kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Anzeigen und Verhaftungen beim 1000-Kreuze-Marsch in Salzburg 1. August 2014

Filed under: Stopp Abtreibung — Knecht Christi @ 09:55

 

 

 

Salzburg (30.07.2014, kath.net): Staatsanwaltschaft geht gegen Abtreibungsbefürworter vor. Dies hatten bei einer Pro-Abtreibungs-Kundgebung glaubensverhöhnende Plakate in der Öffentlichkeit gezeigt. Die Salzburger Polizei hat Anzeige gegen Abtreibungsbefürworter erstattet, die am vergangenen Freitag eine Kundgebung gegen Abtreibung gestört haben und dort mit Plakaten mit Aufschriften wie „Hätte Maria abgetrieben wärt ihr uns erspart geblieben“ provoziert haben. [Im Zuge des „1000-Kreuze-Marschs“ gab es 14 Festnahmen auf Seiten der Abtreibungsbefürworter]. Die Kundgebung der Lebensschützer in Salzburg wurde auch von Bischof Andreas Laun begleitet. Teilnehmer der Gegenkundgebung, die unter anderem von der „Aktion Kritischer Schüler“ organisiert wurde, wurden auf freiem Fuß wegen Verhetzung laut Paragraf 283 StGB angezeigt. Markus Neher, Pressestellenleiter bei der Staatsanwaltschaft Salzburg, sieht die Plakate laut einem „Standard“-Bericht als eindeutig verhetzend.

 

 

 

 

Die Gebetsprozession „1000 Kreuze für das Leben“ startete mit etwa 80 Teilnehmern gegen 16.30 Uhr am Domplatz. Unter ihnen auch Weihbischof Laun. Nach einer Kundgebung vor dem Krankenhaus bewegte sich die Gruppe wieder über die Müllner Hauptstraße in Richtung Staatsbrücke und zur ihrem Ausgangspunkt, dem Domplatz. Kurz vor 19 Uhr und nach einer Abschlusskundgebung war die Prozession beendet. Bei der Kundgebung kam es immer wieder zu Störungen durch Abtreibungsbefürworter. Abtreibungsbefürworter stören Kundgebung: In der Müllner Hauptstraße störten Aktivisten die Gebetsprozession durch lautstarke Ausrufe und Beschimpfungen. Auch hier kam es zu Festnahmen wegen Verdacht der Verhetzung. Verkehrsbehinderungen auf der Staatsbrücke: Auf der Staatsbrücke verharrten vier Demonstranten trotz mehrmaliger Aufforderungen der Einsatzkräfte, in ihrer Sitzblockade. Sie wurden ebenfalls vorläufig festgenommen und durch Polizeibeamte von der Örtlichkeit getragen. 14 Festnahmen bei Kundgebung: Auf der Staatsbrücke kam es zu leichten Behinderungen für die Verkehrsteilnehmer und zu kurzen Verzögerungen für die öffentlichen Verkehrsmittel. Insgesamt wurden 14 Festnahmen ausgesprochen, verletzt wurde niemand. Pro Choice-Demo verläuft friedlich: Zahlreiche Aktivisten versammelten sich Freitagnachmittag am Bahnhof um sich für ein „Recht der Frau über einen Schwangerschaftsabbruch“ stark zu machen. Im Gegensatz zum Vorjahr lief die Demo friedlich ab. Der Demonstrationszug marschierte vom Bahnhof über den Mirabellplatz zum Platzl wo es eine Abschlusskundgebung gab. Abtreibung: Es geht um Selbstbestimmung: Sprecherin Klara Dikal bei der Abschlusskundgebung: „Wir sind keine Abtreibungsbefürworter, es geht uns nicht etwa darum, dass es mehr Schwangerschaftsabbrüche geben solle. Vielmehr treten wir dafür ein, dass jede Frau selbst entscheiden kann, ob oder wann sie Kinder bekommt. Bei Pro Choice geht es um Selbstbestimmung“. {Quelle: http://www.salzburg24.at/abtreibung-pro-choice-demo-in-salzburg/4037030}

 

 

 

 

 

SPÖ will Abtreibung in ganz Österreich durchsetzen

 

Wien (31.07.2014, Jugend für das Leben): Der österreichische Gesundheitsminister Stöger hat bereits wiederholt die Möglichkeit zu Abtreibungen in öffentlichen Krankenhäusern in allen Regionen gefordert. Ab Herbst wird dies auch im Burgenland möglich sein. Tirol und Vorarlberg seien noch „säumig“ wie Stöger es ausdrückt. Dies sei ein wichtiger Schritt zur Selbstbestimmung für Frauen. Zwar würden Abtreibungen auch von niedergelassenen Ärzten durchgeführt werden, dies allerdings zu sehr unterschiedlichen Preisen. Abtreiber und Gynmed-Gründer Christian Fiala fordert unterdessen, dass Verhütung an Abtreibungen von der Krankenkasse übernommen werden. Die meisten Frauen, die eine Abtreibung durchführen lassen, haben bereits eines oder mehrere Kinder, so Fiala. Sie sind Durchschnittlich zwischen 20 und 35 Jahren alt und die meisten Abbrüche werden vor der achten Schwangerschaftswoche durchgeführt. Ungewollt schwanger wurden die meisten Frauen, weil sie ungenügend oder gar nicht verhütet haben, sagt Fiala. Die ÖVP stellt sich zwar gegen die Pläne von Stöger, Abtreibung zwangsweise in ganz Österreich durchzusetzen, denkt jedoch im Gegenzug auch nicht an eine Gesetzesänderung hinsichtlich Fristenregelung. „Es kann kein Arzt dazu gezwungen werden“, sagte VP-Gesundheitssprecher Erwin Rasinger am Samstag. Die Möglichkeit zum Schwangerschaftsabbruch in privaten Praxen solle aber weiterhin gegeben bleiben.

 

 

 

 

„Abtreibung halte ich für einen Frevel“

 

Linz (30.07.2014, kath.net): Auf kath.net ist derzeit ein Interview mit Bernd Lucke, einem Abgeordneten im Europäischen Parlament zu lesen. Lucke ist Mitbegründer der Partei „Alternative für Deutschland“. Im Interview spricht er sich klar gegen Abtreibung aus.

Zu lesen ist das Interview unter: http://kath.net/news/46900

 

2 Responses to “Anzeigen und Verhaftungen beim 1000-Kreuze-Marsch in Salzburg”

  1. schwebchen Says:

    Was ich bei den Abtreibungsbefürwortern immer seltsam finde, ist die Tatsache, dass sie völlig ignorieren, dass ein Kind im Bauch einer Frau nicht zufällig entsteht, sondern durch ihre eigene Aktivität. Die meisten Frauen haben doch in den Geschlechtsverkehr eingewilligt, durch den sie schwanger geworden sind. Und gerade moderne, fortschrittliche Frauen können auch Verhütungsmittel benutzen, die das Entstehen eines Kindes ziemlich sicher verhindern. Wenn sie das wenigstens verantwortungsvoll täten, müssten keine kleinen Menschen ermordet werden.

    • Garfield Says:

      Hallo schwebchen, wußte gar nicht das Du eine Glaubensschwester bist… 🙂 Ich „kenne“ dich ja von Kybeline, schön auch hier von dir zu lesen. Gruß! PS. Ich bin ein sehr guter Freund von *volksmagen* 🙂


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