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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Christen werben bei Fußball-WM für Jesus Christus 10. Juli 2014

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 14:16
Christen werben für Jesus Christus

Vor allem Baptisten und Angehörige von Pfingstkirchen sind aktiv.

 

Rio de Janeiro/Sao Paulo (idea) – In Brasilien nutzen Christen aus aller Welt und Einheimische die Fußballweltmeisterschaft, um für die christliche Botschaft zu werben. Sie verteilen evangelistische Schriften und Bibelteile, singen, führen Theaterstücke auf, organisieren Fußballspiele und besuchen Strafgefangene, Senioren und Patienten in Krankenhäusern. Vor allem Baptisten und Mitglieder der wachsenden Pfingstkirchen sind aktiv. Es sei typisch für die Pfingstler, dass sie Großveranstaltungen wie die Fußballweltmeisterschaft zum Evangelisieren nutzen, erläutert der Soziologe Prof. Ricardo Mariano von der Universität Sao Paulo.

 

 

 

Bibelgesellschaft produziert vier Millionen Verteilschriften

900 pfingstkirchliche und andere evangelikale Gemeinden und Gruppen unterstützen die Aktion „Fair Play Brasilien“ der Bibelgesellschaft des Landes. Sie wollen darauf hinweisen, dass der christliche Glaube auch im Alltag und nicht nur am Sonntag gelebt werden soll. Dazu verbreiten sie vier Millionen eigens für die Aktion gedruckte Verteilschriften in acht Sprachen mit Bibelversen, die auf den Sport Bezug nehmen, sowie 20.000 Exemplare des Johannesevangeliums.

 

 

 

 

Südliche Baptisten stoßen auf Interesse

An einer missionarischen Aktion des Missionswerks der Südlichen Baptisten in den USA beteiligen sich 19 Studenten und Mitarbeiter kirchlicher Jugendgruppen. Sie spielen zwei Wochen lang mit Kindern auf Fußballplätzen in Rio de Janeiro, helfen in Krankenhäusern und sprechen – mit Hilfe von Übersetzern – mit Einheimischen über ihren Glauben. Wie der Student Jordan O’Donnell (Blacksburg/Bundesstaat Virginia) dem Baptistischen Pressedienst sagte, stößt er in den USA meist auf Ablehnung, wenn er mit Passanten über den christlichen Glauben rede: „Aber hier sagen einem die Leute, dass sie mehr von Jesus Christus hören wollen.“ Er habe mit einem Pärchen gesprochen, das nach eigenen Worten noch nie etwas vom Sohn Gottes gehört hat: „Ich war platt. Aber mir ist klar geworden: Ich gehe noch mal raus.“ Auf dem Programm stehen auch evangelistische Einsätze zusammen mit einheimischen Baptisten vor dem Stadion in Rio de Janeiro. „Bei der Weltmeisterschaft kommen Besucher aus aller Welt zusammen“, begründet der baptistische Studentenpastor Lee Dymond (Auburn/Bundesstaat Alabama) seine Teilnahme: „Das ist eine Gelegenheit, das Evangelium nicht nur Brasilianern, sondern allen Nationen weiterzusagen“.

 

Gedränge vor dem Fußballstadion in Sao Paulo

In Sao Paulo herrschte vor dem Fußballstadion ein dichtes Gedränge mehrerer christlicher Missionsgruppen. Pfingstler und Baptisten aus verschiedenen Gemeinden präsentierten Transparente, unter anderem mit der Aufschrift „Jesus rettet“, und verteilten Flugblätter auf Portugiesisch, Spanisch und Englisch. Wer Interesse zeigte, wurde gleich in eine Kirche an der nächsten Straßenecke eingeladen. „Wir möchten den Menschen die Liebe Gottes vermitteln“, sagte der Baptist Isaias Soares. Dank der Hilfe der Kirche sei er von seiner Drogensucht freigekommen. Bei den Fußballfans stoßen die Missionare auf ein unterschiedliches Echo. Viele lehnen ab, andere lassen sich auf Gespräche ein. Diane Barreira von der pfingstkirchlichen „Gemeinde Gottes“ freut sich, dass eine Engländerin, mit der sie sich vor dem Eröffnungsspiel unterhalten hatte, einige Tage später in den Gottesdienst gekommen sei.

 

 

Miroslav Klose bekreuzigt sich nach seinem Tor zum 1:1 im Viertelfinale der WM 2006 gegen Argentinien.

 

Heilsarmee gegen Sextourismus

Die Heilsarmee unterstützt mit 60 Freiwilligen aus Australien, Europa und Nordamerika die missionarischen Einsätze der einheimischen Gemeinden. Sie wenden sich dabei auch gegen Sextourismus, Zwangsprostitution und sexuellen Kindesmissbrauch. Den Missbrauch thematisieren die Heilsarmeesoldaten durch eine Plakataktion in der U-Bahn von Sao Paulo und durch entsprechende T-Shirts, die sie bei ihren Einsätzen tragen.

{Quelle: http://www.idea.de/nachrichten/detail/glaube/detail/fussball-wm-christen-werben-fuer-jesus-christus-87224.htmlFoto: Bibelgesellschaft Brasilien}

 

 

Fans halten im WM-Stadion von Pretoria ein Transparent it der Aufschrift

 

 

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