kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Situation des Irak aus Kardinal Sako’s Sicht 2. Juli 2014

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 21:23

Patriarch Sako: „Das ist die dunkelste Stunde des Irak„!

Oberhaupt der chaldäisch-katholischen Kirche fürchtet christlichen Exodus im Irak: „In zehn Jahren wird es vielleicht noch 50.000 Christen geben. Vor 2003 waren wir etwa 1,2 Millionen“.

 

 

 

 

 

Ich habe mein Bistum an ISIS verloren

Erzbischof Amel Nona ist seit 2010 chaldäischer Oberhirte von Mossul – „Wir sind in einer existenzbedrohenden Lage“.

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

Eine realistische Einschätzung. Schuld der USA und ihrer Verbündeten, durch den Irakkrieg, Anarchie, Chaos und Konfusion angerichtet zu haben. Jetzt sieht sich die irakische Gesellschaft schön getrennt nach Christen, Sunniten, Schiiten und Kurden, im Grunde das Schlimmste, was gesellschaftspolitisch passieren kann und konnte. 

 

 

Wie ein Schwert sollten die wahren Worte des Patriarchen Sakos die Christen des Westens durchbohren. Können wir hier im Westen noch von einem „wahren Christentum“ sprechen, wenn ein irakischer Patriarch, der auch das Wort für Syrien ergreift, zu einem solch vernichtendem Urteil kommt? Dieser Patriarch steht einer Kirche vor, die mit der katholischen uniert ist und muss gerechter- und wahrer Weise zu diesem entmutigenden und für Christen schauerlichen Urteil kommen.

 

 

 

Die Christen im Westen sind sehr schwach.

Es gibt dort gute Christen, die uns mit ihrem Gebet und auch materiell unterstützen. Aber ihr Einfluss ist gering. Insgesamt tut der Westen überhaupt nichts.

Wir sind sehr enttäuscht.

Sie schauen unbeteiligt zu. Fußball interessiert dort mehr als die Lage hier oder in Syrien.

 

 

Tatsache ist wirklich: WM-Fußball ist wichtiger als Christen- und Menschenverfolgung und Menschentötung in anderen Ländern. E-Mails und Briefe an Gemeindevorsteher bringen nur wenig Bewusstseinsänderung.

 

 

Sowohl die westliche Politik als auch die westlichen Christen sind ein einzige Enttäuschung für Christen im Irak. 

 

 

 

Können sich die Christen- und Kirchenvertreter angesichts dieser wahren Worte des „Im-Stich-Lassens“ noch beruhigt im Spiegel anschauen?

Können sich Menschenschlächter und Christenverfolger Zeit lassen bis zum 2. Weihnachtsfeiertag, an dem die kath. Kirche für verfolgte Christen betet?

Können sie bis dahin ihrem blutigen Handwerk nachgehen?

Es nutzt nicht viel, bestimmte Tage für ein Anliegen einzurichten, wenn dieses Anliegen brennend zu anderen Zeiten als zu den von der Kirche festgesetzten den Menschen auf den Nägeln brennt.

Warum wird nicht für Kollekten für Kirche in Not aufgerufen?

 

Wieviel christliche  Gleichgültigkeit kann dieses Thema noch ertragen?

 

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