kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Die Welt weint mit Israel um die drei Jungs 2. Juli 2014

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 14:24

Israeli teens killed.JPG

Schock, Trauer, Wut in Israel! Zehntausende Menschen säumen am Dienstag die Straßen am Trauerzug für die drei Talmud-Schüler, deren Leichen nach wochenlanger Suche am Tag zuvor tot aufgefunden worden waren.​

Fassungslos: Gilads Schwester Shirel (M.), Vater Ofir​ und Mutter​ Bat-Galim​

Gilad Schaar, Naftali Frenkel – sie wurden 16 Jahre alt – und Eyal Dschifrah – er wurde 19 – wurden nebeneinander auf dem Friedhof in Modiin zwischen Tel Aviv und Jerusalem beigesetzt. „Ruhe in Frieden, mein Kind“, sagte Naftalis Mutter Rachel, „wir müssen lernen, ohne dich zu singen, aber werden in uns immer deine Stimme hören“. „Das israelische Volk hat jüngst ein riesiges Trauma erlebt”, sagte Schirel Schaar, Gilads jüngere Schwester zu den Trauergästen. „Wir erleben es wie einen Film, mit dem schlechtestmöglichen Ende. Ich habe keinen Bruder mehr“. Der Vater von Gilad Schaer sagte: „Du bist schon ein Teil einer großen Gruppe, des Volkes Israel. Man wird deine Lebensgeschichte weitertragen„. Du warst deinen Brüdern ein Vorbild, wir vermissen dich jetzt schon“, sagte Uri Jifrach, Vater von Ejal, unter Tränen. „Du bist jetzt ganz nah bei Gott, bitte ihn darum, uns Kraft zu geben“, sagte er bei einer Gedenkzeremonie in Elad in der Nähe von Modiin.

 

 

 

Auch Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und der scheidende Staatspräsident Schimon Peres sprachen den Familien bei der Zeremonie auf dem Friedhof von Modiin – einer Stadt zwischen Tel Aviv und Jerusalem – ihr Beileid aus. Zuvor waren die Särge aus den Heimatdörfern der Opfer in einer Sternfahrt zur letzten Ruhestätte in Modiin gefahren worden, ihre Leichen in israelische Flaggen gehüllt.

 

...und auf dem Land

Millionen Menschen verfolgten die Zeremonie live im Fernsehen, hielten Mahnwachen in Synagogen und auf den Straßen ab.

 

 

 

 

 

Am 12. Juni waren die Schüler auf dem Heimweg von ihrer Talmud-Schule nahe der Stadt Hebron im Westjordanland verschwunden. Israel beschuldigt die radikalislamische Hamas, für die Tat verantwortlich zu sein. Einer der Jugendlichen hatte noch einen Notruf an die Polizei absetzen können, flüsterte ins Handy: „Ich wurde entführt„! Der Anruf versetzte die Entführer vermutlich in Panik. Kurz darauf erschossen sie die Schüler, verscharrten ihre Leichen auf einem Feld bei Hebron.​ Polizei und Armee hatten seitdem im Gazastreifen und dem Westjordanland nach den Vermissten gesucht. Erst am Montag entdeckten sie die Leichen der drei in der Nähe von Hebron unter einem Steinhaufen. Den entscheidenden Hinweis gaben angeblich Angehörige der mutmaßlichen Entführer. Die Männer sind weiter auf der Flucht.

 

 

 

 

 

 

Steinmeier ruft Israelis und Palästinenser zur Zusammenarbeit auf

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier forderte Israelis und Palästinenser auf, bei der Aufklärung der Morde zusammenzuarbeiten. In einem Gast-Kommentar für BILD schreibt er: „Ich hoffe, dass das Streben nach Frieden das Handeln in den kommenden Tagen bestimmt. Zu Frieden gehört Gerechtigkeit: Die Mörder müssen schnell gefunden und zur Rechenschaft gezogen werden – mitsamt ihrer Hintermänner. Israelis und Palästinenser sollten dabei zusammenarbeiten. Nicht noch mehr Unschuldige dürfen zu Schaden kommen. Wenn diese Tragödie in eine neue, nicht enden wollende Spirale der Gewalt führt, hätten die Täter ihr Ziel erreicht“. Steinmeier fügte hinzu, es gebe keine Alternative zur Fortsetzung des Friedensprozesses und einer Zwei Staaten-Lösung. 

Israel flog unterdessen massive Luftangriffe auf den Gazastreifen. Es seien Präzisionsschläge gegen 34 Ziele im Gazastreifen geführt worden, teilten die Streitkräfte mit. Zuvor hätten militante Palästinenser seit Sonntagabend mindestens 18 Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert.  Es war der heftigste Luftangriff auf das Palästinensergebiet seit dem letzten großen Schlagabtausch zwischen Israel und der dort herrschenden Hamas-Organisation im November 2012. Die Wohnhäuser der beiden von Israel direkt der Tat verdächtigten Hamas-Mitglieder in Hebron wurden noch am späten Montagabend gesprengt, wie Augenzeugen berichteten. Israels Verteidigungsminister Mosche Jaalon bekräftigte, man sehe die radikalislamische Hamas als verantwortlich für die Tat. Die Organisation müsse den Preis bezahlen. Israel werde „nicht ruhen, bevor wir die Mörder gefasst haben“.

http://www.bild.de/politik/ausland/israel/trauerfeier-schueler-beerdigung-36631894.bild.html

 

 

 

 

One Response to “Die Welt weint mit Israel um die drei Jungs”

  1. thomas Says:

    Frank-Walter Steinmeier , hat wie immer Realitätsverlust ,augescheinlich ist die jahrzehnte lange
    Auseinandersetzung, unsichtbar an seinem Bildungshorizont vorbeigeflogen. Er schein im Paralel-
    universum Wolkenkuckucksheim zu leben.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s