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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Die zwielichtige Rolle der Türkei in Syrien 26. Juni 2014

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 17:25

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Unterstützt die Regierung Erdogan aktiv die radikalislamische Terrorgruppe Isis, die in Syrien und im Irak auf dem Vormarsch ist?

 

 

 

 

Das Grabmal von Süleyman Shah liegt auf einer kleinen Halbinsel in Nordsyrien. Laut Artikel 9 des Ankara-Vertrages von 1921 zwischen der Türkei und Frankreich ist dieses Gebiet, 25 Kilometer von der türkischen Grenze entfernt, jedoch Territorium der Türkei. Süleyman Shah war der Großvater von Osman I., der das mächtige Osmanische Reich gründete. Türkische Soldaten bewachen diese Ehrenstätte. Beim Vormarsch der Terrorgruppe Isis in Syrien wurde das Grabmal von Isis-Kämpfern umzingelt. Sie forderten am 20. März ultimativ den Abzug der türkischen Soldaten. Kurz darauf kursierte auf YouTube ein Aufsehen erregender Tonbandmitschnitt eines Geheimtreffens zwischen dem türkischen Außenminister Ahmet Davutoglu, Staatssekretär Feridun Sinirlioglu, Vize-Generalsstabschef Yasar Güler und Geheimdienstchef Hakan Fidan. Dem Mitschnitt nach wurde die Option diskutiert, einen Scheinangriff von syrischem Gebiet auf die Türkei zu inszenieren, um die Türkei – und damit die Nato – in den syrischen Bürgerkrieg hineinziehen zu können. Der Vorfall wurde zur Belastung für Ministerpräsident Erdogan; er ist überdies ein weiteres Indiz dafür, dass sich die Türkei außenpolitisch heillos verheddert hat.

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Nun könnte die Geiselnahme von 80 türkischen Staatsbürgern durch die Isis in Mossul als weiterer Beweis dafür herhalten, dass die Türkei und Isis Feinde sind. Aber offenbar verhält es sich nicht so eindeutig. Es gibt ernst zu nehmende Stimmen, die behaupten, die Türkei habe die Isis-Kämpfer geduldet oder sogar aktiv unterstützt. Die „New York Times“ schrieb, nachdem die Türkei die Grenze zu Syrien für die Isis-Rebellen offengehalten habe, müsse Ankara nun einen hohen Preis dafür zahlen. Erdogans „Null-Problem-Politik“ in der Region ist in Auflösung begriffen. Das US-Blatt zitierte Soli Ozel, Professor für internationale Beziehungen in Istanbul. Er sagt, der Fall von Mossul sei „der Inbegriff des Scheiterns der türkischen Außenpolitik der vergangenen vier Jahre“. Der türkische Kurs gegenüber Syrien sei „unrealistisch, überheblich, ideologisch und starrsinnig“ gewesen. Die Regierung Erdogan wird beschuldigt, den Aufstieg von Isis erleichtert zu haben. Als Motiv dafür gilt die ursprünglich türkische Überlegung, Isis könne das verhasste Assad-Regime in Damaskus stürzen helfen und nebenbei auch die Kurden in Schach halten, die im Nordirak de facto einen eigenen Staat errichtet haben. Die türkische Armee hat jahrzehntelang einen blutigen Krieg gegen kurdische Separatisten geführt. Außenminister Davutoglu verwahrte sich aber vehement gegen den Vorwurf, die Türkei unterstütze Isis.

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Doch Salih Muslim, stellvertretender Chef der größten syrischen Kurdenpartei PYD, sagte gegenüber dem in Washington beheimateten Nachrichtenportal „Al-Monitor“, Isis selber gebe an, aktive Unterstützung von der Türkei zu erhalten, wenn nicht von der Regierung, so doch vom „tiefen Staat“, dem berüchtigten Geflecht aus Politik, Geheimdiensten und Militär. Der konservative US-Sender FoxNews zitierte den prominenten türkischen Journalisten Orhan Kemal Cengiz mit der Aussage: „Die Unterstützung der Türkei war lebenswichtig für die Dschihadisten, um hin und her über die Grenze nach Syrien zu wechseln.“ Nach Angaben von FoxNews hat ein türkischer Oppositionspolitiker erklärt, die türkische Armee trainiere Isis-Rebellen. Die Türken hätten der Isis den Hauptanteil an Logistik, Training, Waffen und Finanzen geliefert. In der islamischen Onlinezeitung „todayszaman“ schrieb Orhan Kemal Cengiz, im staatlichen türkischen Hospital Hatay werde offenbar Mazen Ebu Mohammed, ein hoher Isis-Kommandeur, der im syrischen Idlib verwundet worden sei, gepflegt. Zugleich kursierte ein Foto des Isis-Kämpfers im Krankenbett. Die größte türkische Oppositionspartei CHP warf der Regierung Erdogan vor, sie kooperiere aktiv mit Isis. Entweder spielt die Türkei ein gefährliches Doppelspiel, oder sie ist ein Zauberlehrling, der die bösen Geister, die er einst rief, nun nicht mehr loswird. {Quelle: http://www.abendblatt.de/meinung/article129474931/Die-zwielichtige-Rolle-der-Tuerkei-in-Syrien.html}

Hamburger Abendblatt online

 

 

3 Responses to “Die zwielichtige Rolle der Türkei in Syrien”

  1. Bernhardine Says:

    OT

    Bakr al-Baghdadi

    Der Anführer des Isis über die Motivation von Terroristen.
    Von Andreas Thiel

    Thiel: Sag mal, Bakr, das ist ja ein unglaubliches Gemetzel, was ihr da im Irak anrichtet. Was motiviert euch dazu?

    “”Liebe Leserin, lieber Leser

    Dieser Artikel ist nur für Weltwoche-Abonnenten zugänglich: Eine einmalige Registrierung genügt ?und man hat via Emailadresse und Passwort jederzeit vollen Zugriff auf sämtliche Artikel…””
    (weltwoche.ch)

    Kommentar #15 1291 (26. Jun 2014 12:46), bei pi-news.net, Kopie für uns!

    “”Heute in der Weltwoche :

    Andreas Thiel

    Bakr al-Baghdadi
    Der Anführer des Isis über die Motivation von Terroristen.

    Thiel: Sag mal, Bakr, das ist ja ein unglaubliches Gemetzel, was ihr da im Irak anrichtet. Was motiviert euch dazu?

    Baghdadi: Mohammed sagt: «Tötet sie, wo immer ihr sie trefft.»

    Thiel: Wen soll man töten?

    Baghdadi: Mohammed sagt: «Nehmt euch niemanden von ihnen zum Freund, bis sie auf dem Weg Gottes auswandern. Wenn sie sich abkehren, dann greift sie und tötet sie, wo immer ihr sie findet.»

    Thiel: Stimmt, und dann sagt er ja auch noch: «Gott vergibt nicht.» Und: «Erlahmt nicht in der Verfolgung der Leute.» Und: «Nicht ihr habt sie getötet, sondern Gott hat sie getötet.» Aber was meint Mohammed damit?

    Baghdadi: Mohammed lehrt uns: «Die Vergeltung für die, die gegen seinen Propheten Krieg führen und auf der Erde umherreisen, um ­Unheil zu stiften, soll dies sein, dass sie getötet oder gekreuzigt werden, oder dass ihnen Hände und Füsse wechselseitig abgehackt werden, oder dass sie aus dem Land verbannt werden.»

    Thiel: Stimmt, Mohammed sagt ja auch: «Und hackt dem Dieb und der Diebin die Hände ab zur Vergeltung für das, was sie erworben haben, dies als abschreckende Strafe vonseiten Gottes.»

    Baghdadi: «So erlahmt nicht und ruft nicht zum Frieden, wo ihr die Oberhand haben werdet.»

    Thiel: «Und wenn Gott wollte, würde Er sie selbst strafen. Aber Er möchte die einen von euch durch die anderen prüfen.»

    Baghdadi: Siehst du? Du kennst ja die Worte des Propheten.

    Thiel: Ja, und vielleicht liegt Mohammed ganz einfach falsch.

    Baghdadi: Das ist unmöglich! Mohammed hat mit Gott gesprochen!

    Thiel: Ich weiss nicht, mit wem Mohammed sprach, aber Gott war es nicht.

    Andreas Thiel, Jahrgang 1971, ist Schriftsteller und Kabarettist.””

    +++Nicht jeder Kabarettist ist häßlich und blöd:

    “”Andreas Thiel, Schriftsteller und Kabarettist, bekannt für seine ebenso elegante wie spitze Feder, schreibt für die Weltwoche wöchentlich eine Satire zu einem frei gewählten Thema. Wenn er nicht gerade in der Schweiz auf Tournee ist, bewegt er sich irgendwo zwischen Island und Indien.””
    http://www.weltwoche.ch/ueber-uns/autoren/andreas-thiel.html

    • Bernhardine Says:

      KORREKTUR zu meinem Kommentar

      Es sind zwei Fragezeichen erschienen, die irgendwo herkommen, nicht von mir sind und auch nicht in den Text passen

  2. Ibrahim Says:

    Kann keiner die Idioten stoppen! Stopt Sie doch einfach! USA!

    Ihr habt das Feuer doch entfacht! Nun löscht es!


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