kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Israelische Jugendliche entführt – von Hamas-Terroristen oder ISIS? 16. Juni 2014

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 15:18

Entführte Israelis

Während das Auswärtige Amt zu Berlin sich die Zeit mit Schönheitsreparaturen vertreibt, haben UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon, die kanadische und die US-Administration sowie einige europäische Regierungen die mittlerweile bestätigte Entführung dreier Jugendlicher in “Palästina” verurteilt. Während freilich etwa Kanada fordert, “whoever has taken this action must be found and brought to justice”, meint die spanische Regierung, Milde bei der Verfolgung der Entführer anmahnen zu müssen: Jerusalem solle Zurückhaltung üben und nur ja nicht “disproportionate” reagieren. Am Sonnabend hatte der israelische Premier bestätigt, was bis dahin nur eine Annahme war: Die seit der Nacht zum Freitag vermißten Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 19 Jahren seien, so Benjamin Netanjahu, entführt worden. “Our boys were kidnapped by a terrorist organization”. In “Palästina” löste der israelische Regierungschef damit weitere Freude aus. Die Hamas, die die Verschleppten zu “Soldaten” erklärte, berichtet begeistert von “Palästinensern”, die sich den israelischen Sicherheitskräften gewalttätig in den Weg stellten, um deren Suche zu behindern: “[I]nhabitants threw burnt tires in the way of the soldiers and pelted them with stones and empty bottles“.

In Gaza wurden derweil Süßigkeiten verteilt und weitere Raketen auf die Reise nach Israel geschickt. Das Regime in Ramallah agiert dagegen zweigleisig. “Palästinenserpräsident” Abu Mazen “kooperiert” nach Anrufen aus Washington, während Fatah-Mitglieder die Entführer zu schützen suchen. “Eyewitnesses said that Fatah activists in Hebron confiscated some security cameras to prevent the IDF from laying its hands on them“. Daß sie für die Vernichtung möglicher Hinweise auf die Entführer und deren Opfer nicht durch “palästinensische Sicherheitskräfte” zur Rechenschaft gezogen werden, läßt allerdings durchaus Zweifel daran zu, ob der Despot von Ramallah zu sinnvoller Zusammenarbeit bereit ist. Wenn Einigkeit herrscht zwischen “Palästinensern” und ihrer neuesten “Regierung” sowie “partei”-übergreifend, dann in der Unterstützung der Verschleppung israelischer Jugendlicher, nicht in deren Ablehnung. Da sollten auch spanische Mahner überlegen, an wen welche Appelle zu richten sein könnten.

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Bei der spanischen Regierung scheinen wohl langsam alle Sicherungen durchgebrannt zu sein. Milde mit Entführern in diesem Nahostkonflikt? Wir können uns erinnern, dass Spanien, als sie noch das ETA-Problem hatte mit Härte gegen Entführungen, Terror und Mord vorgegangen ist. Ist der Terror jetzt ein anderer? Sind Kassam-Raketen auf Israel anders zu werten als fiktive Kassam-Raketen z. B. auf Spanien. Wo sind denn hier die  Maßeinheiten der Gerechtigkeit hingeraten.

 

 

Uns wundert, dass nur einige EU-Länader, die UN, USA und Kanada diese Tat verurteilt haben. Warum nicht alle Länder. Offensichtlich ist Spanien wie viele andere Länder auch so in antiisraelische Sichtweisen verstrickt und verfangen, dass selbst normale Gerechtigkeitsreflexe gebannt scheinen.

 

 

Men pose with automatic rifles and a stationary machine gun, with the ISIS flag propped up behind them.

ISIS-linked organization takes responsibility for alleged kidnapping of three teenagers including one American in Israel

 

 

Die Reaktion der Gegenseite: Süßigkeitenverteilungsaktion in Gaza, die von Kassamraketenabschüssen „versüßt“ wurden. Das übliche Gehabe der neuen Pali-Regierung: Nach Westen hin die Moderaten geben und dem Westen nach dem Mund reden. Wir wollen Taten sehen. Aber die Regierungsanhänger der Fatah üben sich schon einmal in Schutzmaßnahmen für die Entführer. Welche Haltung dahintersteht, wird klar: Israel ist als Staat auszulöschen. Das ist das islamische Dogma, das sowohl hinter der Entführung als auch hinter dem gesamten Nahostkonflikt steht und leider weiter verschärft wird durch solche Aktionen.

 

 

Die grausamste Nachricht in diesem Artikel aber ist, dass diese drei Jugendlichen eigenmächtig zu Soldaten erklärt wurden. Wie mit gefangengenommenen israelischen Soldaten umgegangen wurde, zeigt das Schicksal des israelischen Soldaten Gilad Schalit, der nach fünfjähriger Entführungshaft gegen 1027 Palästinenser ausgelöst wurde. Das gleiche Schicksal steht diesen drei Jungen bevor. Ob Israel jetzt 3081 Palästinenser für diese 3 Jungen austauschen muss?  Die Welt sieht das ja als gerecht an. Die Palästinenser können sich bei dieser korrupten Politikerriege des Westens darauf verlassen, dass diese Zahl als eine mehr als gerechte Zahl angesehen wird, damit die potentiellen Israelvernichter wieder fröhliche Urstände feiern können.

 

 

Wir fragen uns wirklich langsam, ob die Welt den Verstand verloren hat. Kein israelisches Siedlungsprojekt rechtfertigt Entführung, Terror oder Kassamraketen. Aber die Welt sieht das offensichtlich anders. Man unterstützt wie in Syrien, Afghanistan, Irak und Libyen Terroristen, so auch im Nahostkonflikt. Israel möge sich die Unterstützung des Westens für den islamischen Terror anschauen. Dann weiß es, was es von diesem Typ Politiker zu halten hat.

 

 

 

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