kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

In eigener Sache: Im Kreuz ist Heil 15. Juni 2014

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 23:46

 

 

Liebe Leserinnen und Leser,

in eigener Sache geben wir Folgendes bekannt:

In Zukunft werde ich hier im Blog von Zeit zu Zeit in unregelmäßigen Abständen laienhaft selbst gedrehte Videos mit Orgel und Gesang einstellen, die uns meditativ in diesem von Berichten über Gewalt, Mord, Raub, Totschlag und Vergewaltigung, von tödlichen Opferbildern und anderen  geprägten Verfolgungstexten, Verfolgungsvideos und Verfolgungskommentaren dieses Blogs herausreißen wollen.

 

 

 

Sie mögen für die Leserinnen und Leser  kleine Inseln der Meditation sein.

 

Mit diesen kleinen Videos und den dazugehörigen Besinnungstexten wollen wir den lieben und treuen Leserinnen und Lesern wieder in Erinnerung rufen, dass Christsein schön, aber eben auch anspruchsvoll sein kann und ist. Diejenigen, die musikalische Höchstleistungen erwarten, mögen nicht allzu sehr enttäuscht sein. Ich habe keine Profis verpflichten können. Hier waren nur Laien in Musik, Bild und Ton am Werk. Selbstverständlich können und sollen unsere Leser und Leserinnen diese Gedanken aufgreifen und vollenden dürfen. Denn Liedgut ist Verkündigung der Frohen Botschaft besonderen Art. Wer Gebete singt, betet doppelt, sagt der Volksmund. Christliches Liedgut hat somit eine Doppelfunktion: Verkündigung und Lobpreis GOTTES. Und nichts anderes sollen diese kleinen Videos sein.  Für den Fall, dass die gesungenen Texte akustisch nicht verstanden werden, sind diese dem Video in Wort und Text dem Video unterlegt.

 

 

Wir beginnen bewusst mit einem Lied über das Kreuz, als wenn wir ein Gebet beginnen, welches mit dem Kreuzzeichen beginnt. Im Namen des VATERS, des SOHNES und des HEILIGEN GEISTES. Möge diese kleine Reihe den Lesern eine Meditation der besonderen Art schenken, die das Herz berührt und den Glauben wachsen bzw. stärken lässt.

 

 

 

 

Im Kreuz ist Heil

Im Kreuz ist Trost

Im Kreuz ist Auferstehen.

Im Kreuz in Kraft

Im Kreuz ist Vergebung

Im Kreuz ist Hoffnung

Im Kreuz ist Freiheit

Im Kreuz ist Leben

Im Kreuz ist Liebe

 

 

Soweit der Gebets-Text, der den der Arie aus Händels „Samson“ zugrunde liegenden Text abgelöst hat.

Stimmen die obigen Aussagen über den Hinrichtungsgegenstand, den die Römer als die wohl grausamste Bestrafungsart denen zukommen ließen, die keine Römer waren und sich hatten etwas zuschulden kommen lassen. 

Wenn wir sagen würden, dass dieses Hinrichtungssymbol der Kreuzigung für sich genommen ein Zeichen für Heil, Trost, Auferstehen, Vergebung, Hoffnung, Freiheit, Leben und Liebe sei, würden wir alle Menschen, die jemals mittels dieser staatlichen Hinrichtungsmethode zu Tode gekommen sind, zynisch verachten und ihr Leid menschenverachtend gedanklich aus dem Wege räumen und unzulässig verdrängen.

 

 

Trotz dieser menschlichen Sichtweise auf das Kreuz hat der Gott der Liebe und Barmherzigkeit genau dieses Holz des Kreuzes der Römer erwählt als Zeichen für SEINE Solidarität mit den Menschen, die offen sind für diese Sichtweise. Christen haben dieses Zeichen des Kreuzes als Zeichen des Heils erkannt, weil der Sohn Gottes an einem solchen Kreuz sein irdisches Leben aushauchte. Wir beten also nicht das Kreuz an, sondern den, der daran gehangen hat und so grausam wie ein Schwerverbrecher zu Tode gekommen ist. Aus diesem Grunde bevorzugen wir immer ein Kreuz mit Corpus, weil sonst leicht nach außen hin der Eindruck entstehen könnte, dass wir das Kreuz selbst anbeten. Somit wird klar, dass wir auch Holz-, Bronze oder Goldkreuze, seien sie künstlerisch auch noch so schön gestaltet,  nicht anbeten. Wenn wir vor diesem Bildnis stehen, knien oder beten, tun wir dies im Gedenken an unseren Herrn JESUS CHRISTUS. Gott hat in CHRISTUS, den ER selbst als seinen SOHN beglaubigte, indem er aus der Wolke rief, dass wir auf IHN hören sollen, sein Bilderverbot aufgehoben. In CHRISTUS darf das Kreuz das Zeichen für CHRISTUS, den Sohn GOTTES sein. JESUS hat dem VATER ein Antlitz gegeben.

 

 

Ausschließich mit  JESUS CHRISTUS am Kreuz können wir es demütig wagen, solche Texte in den christlichen Kontext zu stellen und in ein christliches Bekenntnis und in den christlichen Lobpreis aufzunehmen.

 

Die sprachlichen Oxymorone, die begrifflichen Gegensätze sind das Reizvolle nicht nur im Sprachgebrauch und in der Rhetorik, sondern auch substanziell in der Realität des christlichen Verständnisses und Lebens in diesem Text.

Erst mit der Auferstehung JESU aus dem Grab bekam das Kreuz seine erhöhende Bedeutung als Zeichen des Christentums.

Erst mit Kreuz und Auferstehung JESU können wir genau den Text singen, der hier vorgetragen wurde.

 

 

Im Kreuz ist Heil.

JESUS selbst ist das Heil, das Vollkommenste, das von uns Christen Erstrebenswerteste, was menschlich denkbar ist.

 

 

Im Kreuz ist Trost

JESUS ist der Trost, weil er uns nach seiner Auferstehung den HEILIGEN GEIST als Tröster gesandt hat.

 

 

Im Kreuz ist Auferstehen

JESUS musste erst öffentlich nach einem Prozess am Kreuz sterben, um in Herrlichkeit aufzuerstehen und vor den Augen der Jünger in den Himmel aufzufahren.

 

 

Im Kreuz in Kraft

Der GEIST JESUS siegt über die irdisch-körperlichen extremen Schmerzen. Die Kraft CHRISTI hält dieses von ihm freiwillig initiierte Erlösungswerk bis zum bitteren Ende aus. Er findet den Mut und die Kraft, ein tödliches menschliches Urteil am Kreuz bis zum Tod kraftvoll zu überstehen.

 

 

Im Kreuz ist Vergebung

JESUS vergibt seinen Feinden am Kreuz, indem er seinen VATER bittet, es IHM gleichzutun, weil „sie nicht wussten, was sie taten“.

 

 

Im Kreuz ist Hoffnung

JESUS gibt mit seinem Kreuzestod den Menschen bereits hier im Leben Hoffnung durch seine Auferstehung aus dem Grabe. Er zeigt sich vielen Jüngern, auch dem Thomas, der nicht glaubte. Diese Hoffnung wächst zur Gewissheit des festen Glaubens auf ein Weiterleben nach dem Tod bei JESUS und in und mit JESUS.

 

 

Im Kreuz ist Freiheit

JESUS als Gefangener am Kreuz hat so ziemlich alles, außer der körperlichen Freiheit. Aber den GEIST GOTTES kann nichts erschüttern. Dieser GEIST JESU bleibt so frei, wie der Schöpfergeist über den Wassern der Erde schwebte, auch am Kreuz der Römer. Diese Freiheit des Geistes konnte nicht gefangen genommen und gekreuzigt werden.

 

Im Kreuz ist Leben

In der Auferstehung zeigt uns JESUS, dass  selbst nach einer solch grausamen und brutalen Hinrichtungszeremonie das  Leben möglich ist. ER zeigte, dass es nach dem irdischen Tod weitergeht, er zeigt es plastisch und den Jüngern gegenüber mehr als glaubhaft. Fast alle Apostel wurden ebenfalls für Jesus hingerichtet und sind als Märtyrer gestorben. JESUS aber hat den Tod vor den Augen von Menschen überwunden, das größte Wunder hier auf Erden überhaupt.

 

Im Kreuz ist Liebe

Ja, das Kreuz steht für die vollkommene und heilige Liebe JESU, der er für alle Menschen empfand und noch immer empfindet.

 

 

 

Nehmen wir doch alle, die dies hören und lesen, diese unendliche und vollkommene Liebe unseres HERRN JESUS CHRISTUS  an, denn niemand hat größere Liebe für seine Freunde als derjenige, der sein Leben hingibt für die seinen. Wir brauchen nur noch eines zu sagen: Ja und Amen und im Tun in seine Nachfolge zu treten. Dazu möge das Bildnis des Kreuzes immer wieder erinnern. Das ist die Aufgabe von Kreuzen auf Kirchen, am Wegesrand und in unseren Wohnungen. Lassen wir JESUS nicht gedankenlos im Stich.

 

2 Responses to “In eigener Sache: Im Kreuz ist Heil”

  1. Mujer Mujer Says:

    Leben bedeutet,
    dass wir uns Zeit nehmen müssen,
    wenn wir welche haben wollen;
    dass wir verantwortlich sind
    für Gedachtes und Nicht Gedachtes,
    Gesagtes und Nicht Gesagtes,
    Getanes und Nicht Getanes;
    dass der Sinn des Lebens
    darin liegt, immer die Liebe
    und das Leben im Sinn zu haben.

    Leben heißt lernen,
    dass es nicht darauf ankommt,
    ob wir uns etwas schenken,
    sondern darauf, ob wir imstande sind,
    uns gegenseitig etwas zu geben;
    dass das Wesen des Lebens
    die Veränderung ist;
    dass wir Liebe säen müssen,
    wenn wir Liebe ernten wollen.

    Leben heißt lernen,
    die Kunst der Gelassenheit auszuüben:
    das Weglassen, das Zulassen,
    das Loslassen;
    dass die schwierigste Aufgabe
    unseres Leben darin besteht,
    nie aufzugeben.

    Life means
    that we must take our time,
    if we want to have that;
    that we are responsible
    for thought through, not something thought,
    That said and not what is said,
    Done, and Not This done;
    that the meaning of life
    it is always the love
    and to have life in mind.

    To live is to learn,
    that it does not matter,
    if we give something to us,
    but whether we are able to
    mutually something to give us;
    that the essence of life
    is the change;
    that we must sow love,
    if we want to reap love.

    To live is to learn,
    the art of serenity exercise:
    the omission of which Permit
    the release;
    that the most difficult task
    is our life in it,
    never give up.
    ╔✤╗beloved
    ╠✤╣❀• ✤ •*SOUL*•.¸¸✽“✽
    ╠✤╣────█▀▀█─█───█─█▀▀
    ╠✤╣────█──█──█─█──█▀▀
    ╠✤╬╦╦╗─█▄▄█───█───█▄▄
    ╚✤╩╩╩╝───────• ✤❥

  2. du brauchst Jesus Says:

    Staunen über Jesu Erlösungstat

    Hingegangen um zu leiden,
    ist einst Jesus Christ, mein Herr.
    Er hat alle Sünd` getragen, –
    „Warum tust du`s, – Ewiger?
    Was hat dich denn hingetrieben,
    was bewog dich, Herr, dazu?
    War es nicht dein göttlich Lieben,
    großer Seelenretter – Du?

    Du, – mein Frieden, du, – mein Leben.
    Du, – mein einz`ger Bergungsort!
    Trost im Leiden, Licht im Dunkeln,
    Herr du liebst mich immerfort.
    Wenn auch manchmal Kräfte schwinden,
    richtest du mich wieder auf.
    Wenn ich Heimweh hab`- du tröstest,
    ebnest meinen Glaubenslauf.

    Darum werf` ich denn voll Glauben,
    mich in deine Arme, – Herr!
    Nichts kann meinen Frieden rauben,
    ich trau` dir nur umso mehr.
    Und kommt einst mein Lebensende,
    zieh` ich heimwärts, Herr, zu Dir!
    Reich dir dankbar meine Hände,
    Preis und Lob sei dir dafür!“

    (Passionsgedicht, Autor: Heinrich Ardüser, 2007)
    http://www.christliche-gedichte.de/?pg=10311


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