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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Indischer Minister empört mit Ansicht zu Vergewaltigungen 6. Juni 2014

Filed under: Von hier und dort — Knecht Christi @ 11:16

Vergewaltigungen in Indien

Vergewaltigung sei „ein soziales Verbrechen, das von Männern und Frauen abhängt“, sagt ein indischer Regionalminister der Regierungspartei. Manchmal, findet Babulal Gaur, könne sie auch richtig sein. Ein Regionalminister der indischen Regierungspartei hat die grassierende sexuelle Gewalt gegen Frauen in seinem Land drastisch verharmlost und sogar ansatzweise verteidigt. Vergewaltigung sei ein soziales Verbrechen, das von Männern und Frauen abhängt„, sagte der Innenminister des Bundesstaats Madhya Pradesh, Babulal Gaur, am Donnerstag vor Journalisten. Manchmal ist es richtig, manchmal ist es falsch„. Jedenfalls könne ermittlungstechnisch „nichts getan werden, solange es keine Anzeige gibt“. Gaur gehört der Bharatiya-Janata-Partei (BJP) des indischen Ministerpräsidenten Narendra Modi an. In Indien war die gesellschaftliche Entrüstung über sexuelle Gewalt gegen Frauen zuletzt deutlich gewachsen, nachdem mehrere brutale Fälle an die Öffentlichkeit gelangt waren. Während Modi die Einlassungen seines ausgerechnet für Recht und Ordnung zuständigen Parteifreunds zunächst nicht kommentierte, distanzierte sich die BJP von Gaur. Dessen Ansichten repräsentierten nicht die der Partei, hieß es.

Pakistani woman survives after being shot for marrying for love

 

 

 

 

 

Alle 22 Minuten wird eine Frau vergewaltigt

 

Die Diskriminierung von Frauen in der indischen Gesellschaft und gegen sie gerichtete, oftmals sexuell motivierte Gewaltverbrechen sorgen im In- und Ausland immer wieder für Schlagzeilen. So waren in einem Dorf des Bundesstaats Uttar Pradesh in der vergangenen Woche die Leichen zweier zwölf und 14 Jahre alter Cousinen gefunden worden, die mehrfach vergewaltigt und dann an einem Baum aufgehängt worden waren. Im Dezember 2012 löste die tödliche Gruppenvergewaltigung einer jungen Studentin in Neu Delhi Massenproteste gegen die alltägliche Gewalt gegen Frauen aus. Seitdem wurden die Strafen für Vergewaltigung zwar verschärft – so steht etwa auf Vergewaltigung mit Todesfolge die Todesstrafe. Frauenrechtsaktivisten zufolge werden Sexualverbrechen jedoch in vielen Fällen bis heute nicht ernsthaft geahndet. Nach Angaben der Regierung wird in Indien alle 22 Minuten eine Frau vergewaltigt. Aktivisten gehen aber von einer weitaus höheren Dunkelziffer aus, da die Opfer sexueller Gewalt häufig sozial geächtet werden.

{Quelle: http://www.welt.de/politik/ausland/article128776235/Minister-empoert-mit-Ansicht-zu-Vergewaltigungen.html}

 

 

 

 

Aktivisten demonstrieren in Indien gegen den Umgang der Regierung mit Vergewaltigungen: Ein Regionalminister sagte, es könne ermittlungstechnisch „nichts getan werden, solange es keine Anzeige gibt“. Quelle: dpa

 

Indischer Minister sagt, Vergewaltigung sei richtig

In Indien wird alle 22 Minuten eine Frau vergewaltigt. Das sei manchmal richtig und manchmal falsch, sagt ein Regionalminister der indischen Regierungspartei. Seine Partei distanziert sich von ihm.

 

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