kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Vorm Sieg im 1973 gab es Naksa im 1967 – Das Volk wurde belogen 5. Juni 2014

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 16:08

Israel misshandelte die ägyptischen Soldaten, die gefangengenommen wurden – Überlebende erzählen Gräueltaten: „Panzer überrollten viele – Stundenlang barfüßig gehen – Orangenschalen zu Essen bekommen – Öffentliche Toiletten für Hunderte nur für eine Minute pro Gefangener – Fast alle Überlebende landeten in Psychiatrien oder lebten mit Depression und Trauma.

 

Naksa
Naksa 2

Anwar Sadat schrieb in seinen Memoiren: „Ich stand unter Schock, als ich sie jubeln hörte und tanzen sah, als sie die lügenhaften Berichte über den erdichteten Sieg hörten. Verteidigungsminister Amer befahl der Armee, sich sofort zurückzuziehen, und zwar ohne einen existierenden PLAN, was Israel ermöglichte, Tausende der ägyptischen Soldaten gefangenzunehmen. Als die Zahlen rasant stiegen, entschied sich Israel dafür, nur die Offiziere zu behalten und die Soldaten nach Hause zu schicken. In Ägypten deckten die freigelassenen Soldaten die große Lüge der Armee, die keineswegs gesiegt hat, wie die Medien tagelang das Volk manipulierte“!

 

 

Am Morgen des 05. Juni 1976 vernichteten die israelischen Kampfflugzeuge innerhalb nur 3 Stunden 85% der ägyptischen Kampfflugzeuge und 25 militärische Flughäfen. Danach wurde dasselbe mit Syrien und Jordanien getan. Eine halbe Stunde später begann Israel den Boden-Krieg und brachte Sinai, Golan und West-Bank unter Kontrolle.

Israels Sechstagekrieg an drei Fronten

 

 

 

In den Morgenstunden des 5. Juni 1967 beginnt Israel unter Ausnutzung des Überraschungsmoments einen Präventivkrieg gegen seine arabischen Nachbarn Ägypten, Syrien und Jordanien. Nachdem alle Bemühungen um eine Entschärfung des israelisch-arabischen Konflikts in den ersten Junitagen gescheitert waren, beginnt der dritte israelisch-arabische Krieg seit der Gründung des Staates Israel im Mai 1948.

Unmittelbarer Auslöser des Krieges war die Sperrung des Golfs von Akaba durch Ägypten im Mai 1967. Damit war für Israel der Zugang von der Hafenstadt Elath zum Roten Meer versperrt. Kurz darauf gestattete der jordanische König Hussein irakischen Truppen den Durchmarsch nach Israel, PLO-Chef Shukeiri forderte zum „Heiligen Krieg“ gegen Israel auf. Schon in den Monaten zuvor hatte der ägyptische Staatspräsident Gamal Abd An Nasser zur völligen „Vernichtung des Staates Israel“ und zum „Heiligen Krieg“ der Moslems gegen das Land der Juden aufgerufen.
Am 7. April schossen israelische Jagdbomber über Syrien sechs syrische Jagdbomber ab und seit Mai zogen Israel und Ägypten Truppen an ihren Grenzen zusammen. Die Ausgangsposition Israels zum Zeitpunkt der Offensive war strategisch denkbar ungünstig: Das Land ist an seiner schmalsten Stelle nur 14 km breit, hat aber eine Landgrenze von 951 km und eine Küstenlinie von 251 km zu verteidigen. Um zu verhindern, dass die an den Grenzen aufmarschierten arabischen Armeen gleichzeitig angreifen und das Land in mehrere Teile schneiden würden, befürwortete der Oberbefehlshaber der Armee, Moshe Dayan, den Angriff.

 

 

 

Der Ausbruch des Krieges

 

 

Unter der strategischen Leitung Dayans, der am 2. Juni von Ministerpräsident Levi Eschkol zum Verteidigungsminister ernannt worden war, verzeichneten die israelischen Truppen schon in den ersten Tagen erhebliche Geländegewinne. Mit dem Ende des Sechstagekriegs kontrollierte die israelische Armee vom Jordan bis zum Suezkanal ein Territorium, das viermal so groß ist wie Israel. Die gesamte Halbinsel Sinai und der Gazastreifen befanden sich in israelischer Hand, genauso wie die syrischen Golanhöhen. Im Krieg mit Jordanien hatte Israel die Westbank und Ost-Jerusalem eingenommen. Am Ende des Krieges verfügte Israel nach den Worten von Dayan erstmals über „optimale strategische Grenzen“. Für die Vereinigten Arabischen Republiken (VAR) bedeutete der Krieg hohe Verluste an Menschenleben. Etwa 8000 Soldaten waren gefallen oder verwundet. Den Israelis, die 679 Soldaten verloren und 2563 Verletzte zählten, fiel Kriegsmaterial, darunter Hunderte von Sowjetpanzern, in die Hände. Die zahlenmäßig weit unterlegenen Israelis gewannen den Dreifrontenkrieg gegen Ägypten, Syrien und Jordanien u.a. aufgrund minutiöser Planung zur Sicherung der Luftherrschaft schon am ersten Kriegstag. Außerdem waren die Israelis im Gegensatz zu den Arabern hervorragend an den modernen Waffensystemen ausgebildet und verfügten über eine schlagkräftige Panzertruppe.

Das Eingreifen der UNO

 

 

Am 5. Juni hatte Nasser den für die internationale Schifffahrt bedeutsamen Suezkanal geschlossen und ihn durch die Versenkung von Schiffen unpassierbar machen lassen. Nasser erklärte, der Kanal werde erst wieder eröffnet, wenn das Gebiet östlich von Suez von den Israelis geräumt sei. Ein Beschluss der arabischen Länder, allen Staaten, die Israel in irgendeiner Form unterstützt haben, kein Erdöl mehr zu liefern, traf ab 6. Juni die USA und Großbritannien. Am 15. Juli beschloss die UN in New York eine Jerusalem-Resolution, die gegen die administrative Wiedervereinigung der Stadt durch Israel protestiert. Am 22. November 1967 verabschiedete der UN-Sicherheitsrat die grundlegende „Nahost-Resolution“ 242. Sie forderte den Rückzug der israelischen Truppen „aus besetzten Gebieten“, die Anerkennung und territoriale Unverletzlichkeit aller nahöstlichen Staaten (also auch Israels), freie Durchfahrt durch alle internationalen Wasserstraßen und eine gerechte Regelung des Flüchtlingsproblems. Das Problem der arabischen Palästinenser wurde also nur als Flüchtlings- und nicht als nationales Problem behandelt.

 

 

 

Der Verlauf des Blitzkrieges

 

 

5. Juni, Montag: Um 9 Uhr Ortszeit (7.00 Uhr MEZ) brechen schwere Kämpfe an der israelisch-ägyptischen Grenze aus. Israelische Mirage- und Mystère-Jagdbomber steigen von Flugplätzen bei Tel Aviv auf und fliegen in 150 m Höhe über das Mittelmeer auf ägyptisches Gebiet. Sie unterfliegen damit das ägyptische Radar. Mit leichten Spezialbomben zerstören sie die am Boden stehenden ägyptischen Flugzeuge. Gegen Syrien und Jordanien werden ebenfalls Luftangriffe geflogen.

 

6. Juni, Dienstag: Israelische Panzer stoßen vor. Am Morgen fallen Jenin in Jordanien, ebenso die Festung Latrun. Am frühen Nachmittag werden Gaza und Bir-Lah-Fam eingenommen. In der Wüste Negev rücken zwei Panzerkolonnen nach Nitzana und Kuntilla vor. Nach Einnahme von El-Arish biegt eine Kolonne Richtung Abu Aweigla ab. Die schweren ägyptischen Panzer werden vernichtet.

7. Juni, Mittwoch: Die israelischen Truppen nehmen kampflos Sharm El Sheik ein und nähern sich dem Suezkanal auf 40 km. Jericho wird besetzt. Um 20 Uhr MEZ stellt Jordanien die Kämpfe ein.

8. Juni, Donnerstag: Trotz ägyptischen Widerstands erreichen die Israelis am Abend den Suezkanal. Gleichzeitig heben sie die Sperre des Golfs von Akaba auf. Die Vereinigten Arabischen Republiken (VAR) erklären den Waffenstillstand, der jedoch von Syrien gebrochen wird.

9. Juni, Freitag: Auf der Halbinsel Sinai wird weitergekämpft. Abends sind israelische Verbände etwa 12 km weit in die Ebene von Galiläa eingedrungen.

10. Juni, Samstag: Israelische Truppen dringen 20 km tief auf syrisches Gebiet vor. Um 19.45 Uhr kommt es zur Einstellung der Gefechte an allen Fronten.

 

 

7 Responses to “Vorm Sieg im 1973 gab es Naksa im 1967 – Das Volk wurde belogen”

  1. Andreas Says:

    mein mitleid für die ägypter hält sich in grenzen – nicht auszumalen, welche blutbäder SIE angerichtet hätten, wären sie in israel einmarschiert!! aber eh klar, dass nun selbst k.o.g. den „ägypter“ raushängen lässt, wo doch israel bald international gerupft wird?? werter knecht, ihre religiös-politische zickzacklinie dürfte hier auch noch die letzten leser/schreiber vergraulen – aber das ist ihnen vermutlich ziemlich schnuppe??

    Knecht Christi: Zum wiederholten Mal betone ich, dass ich über alles berichte. Selbstverständlich bin ich ein Christ und ein Ägypter. Die Berichtsqualität hat sich nicht seit dem 23. Oktober 2009 (Geburt dieses Blogs) nicht verändert. Dieser Blog ist wie ein Laden! Wenn die Waren einem Kunden gefällt, kauft er sie. Wenn ein Leser mit meinem Blog unzufrieden ist, sucht er sich einen anderen. Denn es gibt Blogs wie Sand am Meer. Ich bin als ägyptischer Christ der Letzte, der für den Hass gegen Israel sein könnte. Denn die Juden haben immerhin die Hälfte der Bibel und werden eines Tages an die zweite Hälfte glauben, wenn sie feststellen, dass der Messias schon gekommen ist. Wenn Sie mit KoG unzufrieden sind, empfehle ich Ihnen einen anderen Blog.

  2. thomas Says:

    Die größten Kriege im nahen Osten ,kommen erst noch . Israel hätte mit menschlichen Möglichkeiten,
    diese Kriege gar nicht gewinnen können und würde ohne Gottes Hilfe ,auch keine Chance gegen
    die islamische Übermacht haben. JAHWE erfüllt aber mit Israel seine Endzeitprophetie ,
    denn viele biblische Aussagen über die letzten Tage können sich ohne Israel
    nicht erfüllen. Warum ihr beiden euch streitet, erschließt sich mir nicht.

  3. thomas Says:

    Im übrigen ist das Schnee von gestern und jetzt droht ein Krieg ,von einer ganz anderen Dimension.

    http://www.neopresse.com/politik/ww3-europa-stellt-bereits-auf-kriegswirtschaft-um/

    Ich bin sicher ,das sich Israel bald von den USA lösen wird, denn sonst würde es ja an den
    Plagen von Babylon USA teilhaben. Gott wird aber Israel davor bewahren.
    Wie sieht es eigentlich aktuell in Syrien aus ? Was passiert in Ägypten und Lybien ?
    Wie ist der aktuelle Stand in der Ukraine ? Deutschland wird nur kein Kriegsbeteiligter,
    wenn es die Amis aus Deutschland schmeißt und Ramstein schließt.

    Maranatha
    Thomas

    • Geraldine Says:

      Dafür steckt die EU im Hintern der USA und helfen mit fleissig Kriegshetze und Lügen gegen Russland zu betreiben!
      Ukraine update:
      Hier seht ihr eine Frau, der in Lugansk beide Beine abgerissen worden sind.

      Weil der “Schoko-Oligarch” Poroschenko mit seiner Luftwaffe Angriffe auf Zivilisten fliegen lässt, die mit ihren Raketen einfach draufhalten.
      Bei dem Angriff wurden mehrere Zivilisten getötet, aber die Huren bei den öffentlich-rechtlichen machen daraus natürlich “bewaffnete pro-russische Separatisten”.

      Sieht die Frau auf dem Eingangsbild wie eine Bewaffnete aus?

      Janukowitschs Polizisten mussten sich verprügeln lassen, aber Poroschenko darf mit Luft-Boden-Raketen draufhalten?

      Wie erträgt man diese Heuchelei noch?

      Und wie verhält sich die westliche “Elite”? Ich zitiere aus “Hinter der Fichte” (bitte anklicken, viele weitere Bilder und Videos dort) :
      In Warschau saß gestern Pfarrer Gauck neben dem Kinder- und Frauen-Möder Poroschenko. Er hing an den Lippen des Guantanamo- und Kriegsverbrechers Obama. Der wiederum ließ sich demonstrativ in Polen vor F-16-Kampfjets filmen und ist “tief beeindruckt von Poroschenkos Vision”. Die von #Lugansk #Slawjansk #Odessa #Kiew#Mariupol #Kramatorsk #Krasni-Liman? Ich habe das kleine Mädchen und seinen zerschossenen Kopf vorgestern in Slawjansk gesehen und die Frau ohne Beine nach dem Luftangriff auf Lugansk. Und Gauck? Grinst sediert.
      http://killerbeesagt.wordpress.com/2014/06/05/ukraine-update/

  4. Bazillus Says:

    Werter Andreas,
    Die Wahrheit hat nicht immer nur eine Seite. Ein Krieg hat immer zwei Sichtweisen. Das müssen wir zur Kenntnis nehmen. Es ist legitim, dass Geschehnisse aus verschiedenen Blickwinkeln berichtend zu betrachten sind. Ich habe diesen Blog als einen kennengelernt, der Israel durchaus zugetan ist, zumal in der heutigen Situaion, indem alle gegen Israel medial zu Felde ziehen. Dieser Artikel ist nicht israelfeindlich. Er beschreibt den Verlauf des 6-Tage-Krieges, den die Israelis gewonnen haben. Klar, dass Israel als Staat nicht mehr existiert hätte, wenn andere diesen gewonnen hätten. Deutlich wurde hier zum Ausdruck gebracht, was auf ägyptischer Seite propagandamäßig ablief. Man sprach wohl von einem Sieg Ägyptens, um das eigenen Volk zu beruhigen. DAs war Kriegspropaganda, nichts anderes und die lügt immer. Das kennen wir aus eigener leidvoller Erfahrung unserer Großeltern.

    Ich denke, es gehört für einen ägyptischen Christen wie dem Knecht eine Portion Mut dazu, diesen Krieg, den Ägypten als schmachvolle Niederlage empfunden haben muss und hat, auf seinem Blog zu veröffentlichen.

    • Andreas Says:

      da bin ich durchaus ihrer meinung, werter bazillus – eine objektivere „kriegsberichterstattung“ damaliger zeiten hätte mich nicht aufgebracht! ob es klug ist, in der heutigen hochexplosiven lage in nahost solche alten einseitigen propagandaberichte wieder zu aktualisieren, ist eine andere frage. da muss man sich schon fragen, aus welcher absicht heraus dies geschieht – denn das tun wir bezüglich der islamistenpropaganda, die die „verbrechen“ der kreuzzüge permanent am köcheln halten, schliesslich auch.
      – meine befürchtungen gehen ja eher in die richtung, dass ich mir sorgen um die orientalische christenheit innerhalb der islamisch okkupierten länder mache, die sich ja schon seit ewigkeiten unter dem druck der moslems anti-israelisch/antijüdisch äussert u. handelt. bisher wurden von ihnen alle kriege gegen israel aus nationalem patriotismus gutgeheissen haben – das ist leider fakt! die verbrechen auch der israelis sollen nicht beschönigt o. in abrede gestellt werden, aber eine ERNEUTE SOLIDARITÄT u. möglicher gemeinsamer waffengang der arabischen u. nordafrikanischen christen mit den muslimen dürfte schlimmste konsequenzen wenn nicht das strafgericht Gottes heraufbeschwören – leider nicht nur über die muslime?!
      meine sorge gilt also zum einen den (noch „abtrünnigen“) juden israels, dem heiligen land als solches, besonders aber den (unbewusst?) „islamisierten“ ansichten vieler christen in den arabischen nachbarländern, die sich möglicherweise wiederholt in einen krieg gegen israel hetzen lassen. das darf die gesamt-christenheit keinesfalls zulassen – daher meine ängste gegenüber der appeasmentpolitik des westens, insbesondere auch seiner kirchen und v.a. der politisch-religiösen vereinnahmung des orientalischen christentums durch die islamische israel-feindlichkeit. besonders heikel-problematisch und eben gefährlich ist hierbei die gemeinsame identität mit dem jeweiligen staat, der nation: zuallererst ist man ja ägypter, libanese o. syrer und dient seiner nation sowohl als muslim wie als christ. das birgt zukünftig gewaltigen sprengstoff für die indigenen christen des afro-arabischen raums, sollte es einmal taztsächlich zun großkonflikt mit israel kommen (teilungspläne etc.)!


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