kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Sudans Regierung bestreitet Freilassung von Christin 4. Juni 2014

Filed under: Christenverfolgung,Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 18:49

Sie soll erhängt werden

 

Ihr Fall löste internationale Bestürzung aus: Weil sie ihrem christlichen Glauben nicht abschwört, wartet auf eine junge Mutter im Sudan der Tod am Strang. Jüngst hieß es überraschend, sie solle freigelassen werden. Doch diese Hoffnung hat sich nun zerschlagen. Die sudanesische Regierung hat bestritten, dass eine wegen Abfalls vom islamischen Glauben zum Tod verurteilte Christin bald freigelassen werden soll. Das Außenministerium in Khartum erklärte am Sonntag, entsprechende Äußerungen eines Ministeriumsmitarbeiters seien aus dem Zusammenhang gerissen worden. Die Freilassung der 27-jährigen Mariam Jahia Ibrahim Ishak hänge davon ab, ob ein Gericht die Berufung ihres Verteidigerteams annehme und zu ihren Gunsten entscheide. Das habe auch der Beamte des Außenministeriums am Samstag mitgeteilt und hinzugefügt, dass die Regierung sich nicht in Angelegenheiten der unabhängigen Justiz einmische.

 

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„In den kommenden Tagen“ freikommen

 

Der ranghohe Beamte des sudanesischen Außenministeriums hatte am Samstag gesagt, Ishak, die am Dienstag im Gefängnis eine Tochter zur Welt gebracht hatte, solle „in den kommenden Tagen“ gemäß den Verfahren der Justiz und des Justizministeriums auf freien Fuß kommen. Die Inhaftierung und Verurteilung der vom Islam zum Christentum konvertierten Frau hatte international Proteste ausgelöst. Ein Gericht in der sudanesischen Hauptstadt Khartum hatte Ishak, die auch Mutter eines 20-monatigen Sohns ist, am 15. Mai zum Tod durch Erhängen verurteilt. Die Angeklagte lehnte es ab, sich zum Islam zu bekennen und ihrem christlichen Glauben abzuschwören. Ihr Rechtsanwalt kündigte an, das Urteil durch alle Instanzen anzufechten.

 

 

 

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Heirat mit Christen ist Ehebruch

Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Amnesty International wurde Ishak von ihrer Mutter christlich-orthodox erzogen, weil ihr muslimischer Vater die Familie in ihrer Kindheit verließ. Sie wurde wegen ihrer Hochzeit mit einem aus dem Südsudan stammenden christlichen US-Bürger wegen Ehebruchs verurteilt. Laut der sudanesischen Auslegung der Scharia, des islamischen Rechts, darf eine Muslimin keinen Christen heiraten. Tut sie es dennoch, wird dies als Ehebruch gewertet. Ischag wurde deshalb auch zu hundert Peitschenhieben verurteilt.

http://www.focus.de/politik/ausland/sie-soll-erhaengt-werden-regierung-im-sudan-bestreitet-freilassung-der-christin_id_3888277.html

 

 

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