kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Wider die Gender- bzw. Schänder-Ideologie – Dummheit wird weiter gepflegt 1. Juni 2014

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 13:19

Schüler in Röcken

Wenn schüler Geschlechter tauschen

 

 

 

 

 

http://www.freiewelt.net/nachricht/wenn-schuler-geschlechter-tauschen-10033086/

Mehr dazu unter bild.de

 

 

 

 

Liebe Freunde,

die Briten waren schon immer sehr freiheitsliebend. Vermutlich resultiert daraus auch eine gewisse Abneigung gegenüber der EU, was sich wohl mehr gegen die Brüsseler Bürokratie und weniger gegen Europa richtet. “Bis August 1914 spürte ein Engländer überhaupt nichts vom Staat. Er konnte wohnen, wo und wie er wollte. Er hatte keine offizielle Nummer und keinen Ausweis. Er konnte ins Ausland reisen oder sein Land für immer verlassen ohne einen Pass oder irgendeine behördliche Erlaubnis. Er konnte sein Geld in jede andere Währung tauschen ohne Einschränkung und Obergrenze. Er konnte Waren aus jedem Land der Welt genauso kaufen, wie Waren aus der Heimat und ein Ausländer konnte sein Leben in diesem Land verbringen ohne Genehmigung oder die Polizei zu informieren. Die Freiheiten im Deutschen Kaiserreich waren vor 1914 ganz ähnlich. Der Staat sorgte für Recht und Ordnung und schaffte die Rahmenbedingungen, und überließ es den Bürgern, ihr Leben in Selbstverantwortung frei zu gestalten“ (Quelle: “Als Deutschland Großmacht war”, Autor: Bruno Bandulet). Damit soll keinesfalls gesagt werden, dass “früher alles besser” war. Das war es keinesfalls. Es gab auch sehr viel Not – insbesondere wenn man nicht zu den “Bessergestellten” gehörte – worunter wir, dank einer großzügigen Sozialgesetzgebung, nicht mehr so, wie einst, zu leiden haben. In einer immer komplizierterer werdenden Welt, werden solche Freiheiten, wie einst, auch nicht mehr zu realisieren sein.

Ich habe die Beispiele England und Kaiserreich nur gebracht um die fundamentalen Unterschiede zum Totalitarismus deutlich zu machen, und da gibt es Merkmale, die für alle totalitären Staaten typisch sind:

1. Eine Minderheit, die von der absoluten Richtigkeit ihrer Ideologie überzeugt ist, will diese der Mehrheit aufzwingen. Die Ideologie gibt sich den Anstrich der Wissenschaftlichkeit. Toleranz ist nicht mehr gefragt. Verlangt wird Akzeptanz. Die Bürger sollen ihr Leben entsprechend der Ideologie gestalten.

2. Die Ideologie durchzieht das gesamte öffentliche Leben. Überall stößt man auf die entsprechende Propaganda. Dazu gibt es eine spezifische Sprache mit neuen Wortfindungen (Terminologie). Die Politiker der staatstragenden Partei, liegen, ebenso, wie die gleichgeschalteten Medien, auf einer Linie. Abweichende Meinungen werden nicht veröffentlicht und sind in öffentlichen Diskussionen nicht zugelassen.

3. Die Wirtschaft wird genötigt, sich organisatorisch anzupassen.

4. Kinder und Jugendliche werden im Sinne der Ideologie indoktriniert. Lehrpläne und Unterrichtsmaterial sind entsprechend abgestimmt und Lehrkräfte entsprechend instruiert.

5. Wer von der herrschenden Ideologie abweicht oder dieser widerspricht, gilt als Feind des Guten, für den es herabsetzende und diffamierende Wortschöpfungen gibt. Dabei hat es sich bewährt, Andersdenkende als unwissend, dumm, rückständig und moralisch fragwürdig hinzustellen.

6. Wer widerspricht muss, insbesondere wenn er an exponierter Stelle steht, mit Schmutzkampagnen, Lügen und Verleumdungen rechnen, die zur Vernichtung seiner bürgerlichen Existenz führen. Deshalb hält sich jeder mit Meinungsäußerungen zurück, wodurch sich die Ideologen – in Verkennung der tatsächlichen Gründe – in ihrer Ideologie bestätig sehen.

7. Selbst wenn es eine Verfassung gibt, die entsprechende Grundrechte garantiert, verstehen es Ideologen, wenn sie einmal an die Macht gekommen sind, diese umzudeuten und neu zu interpretieren. Hier gilt, was ein chinesischer Weiser einmal so ausdrückte: “Zu was brauchen wir eine Verfassung? Entweder sind die uns Regierenden anständige Leute oder sie sind es nicht. Sind sie es, brauchen wir keine Verfassung. Sind sie es nicht, verstehen sie es auch, die Verfassung zu umgehen“.

8. Ein beliebter Kunstgriff ist die “Anerkennung der Realitäten”. Damit wird ein bestehender Istzustand, ohne Rücksicht auf dessen Zustandekommen, anerkannt, ohne diesen nach seiner Berechtigung zu hinterfragen.

9. Auch ein totalitäres System ist nicht nur schlecht. Für Angepasste, Mitläufer und Ideologiegläubige, hat es durchaus auch positive Seiten.

 

 

 

 

gender

Das alles ist mir aus DDR Zeiten noch gut bekannt, wobei ich feststelle, dass es bei uns noch nicht so, wie einst in der DDR, ist, wir uns aber diesem Zustand mehr und mehr nähern, wobei wir diesen in manchen Punkten bereits erreicht haben. Im Unterschied zur DDR wird bei uns allerdings niemand inhaftiert, der widerspricht, aber es fehlt auch bei uns nicht viel um, dank diverser Maulkorbgesetze, bestraft zu werden. In Sachen Freiheitsrechte hat uns die Schweiz – hier das Schweizer Bundesgericht – neuerlich ein Beispiel gegeben. Nicht dass ich für den Hitlergruß bin – aber ein Schweizer, der den Hitlergruß praktizierte, wurde mit der Begründung freigesprochen, dass er nur seine Gesinnung kundgetan und nicht versucht habe, andere für die Naziideologie zu gewinnen. In Sachen Genderismus – Gender kommt aus dem Englischen und wird sinniger- und zutreffenderweise als “Schänder” ausgesprochen, und daran sollte man sich halten! – wird die staatliche Bevormundung besonders deutlich. Der “Schänderlehre” liegen weltfremde Vorstellungen zugrunde, wie sie für Ideologien seit jeher typisch sind. So die, dass den Kindern von frühester Kindheit an, “Geschlechter-Rollen”, sogenannte “Stereotypen” – auch so ein Kunstwort – aufgezwungen würden, die man möglichst frühzeitig korrigieren müsse. Das aber ist barer Unsinn, wissenschaftlich längst widerlegt, was aber trotzdem nicht davon abhält, Kinder, wider besseres Wissen, in die entsprechenden, ideologisch “richtigen” Verhaltensweisen zu zwingen, in dem sich beispielsweise Jungen wie Mädchen und Mädchen wie Jungen verhalten sollen.

Ein Ausfluss des Schänderismus ist die Homoideologie und die Ideologie von der “sexuellen Vielfalt und Orientierung”, was ein einziges Lügengebilde ist. Ungefähr so, als wenn man Krankheiten als “gesundheitliche Orientierungen” bezeichnen würde. Der wohl berühmteste deutsche Philosoph, Immanuel Kant, gestorben 1804, äußerte zu praktizierter Homosexualität: Sie erniedrigt die Menschheit unter die Tierheit und macht den Menschen der Menschheit unwürdig{Quelle: Kurier der Christlichen Mitte, Juni 2014}. Und mit der Homoideologie und anderen Abartigkeiten sollen die Schüler in Baden-Württemberg, geht es nach dem rotgrünen Bildungsplan, ab 2015 indoktriniert werden. Hierbei ist zur Entlastung der rot-grünen Landesregierung festzustellen, dass sie nur das umsetzt, was sich als eine weltweit antichristliche Lehre, bei den Vereinten Nationen und der EU etabliert hat und was mittlerweile auch auf EKD-Kirchenleitungen und Synoden abgefärbt hat. Der Bildungsplan enthält allerdings auch eine Reihe sehr lobenswerter und nützlicher Themen. “Die “sexuelle Vielfalt sei dabei ein Thema, das nur der Information dient”, so die Aussage der Landesregierung. Nach Gesprächen mit der Landesregierung sehen die Vertreter beider Konfessionen den Bildungsplan jetzt als akzeptabel an, weil angeblich niemand indoktriniert, sondern nur informiert werden soll. Meines Erachtens haben sich die Vertreter beider Konfessionen hier gehörig über den Tisch ziehen lassen, weil auch viele gute Lehren eine Irrlehre nicht aufwiegen können. Tatsächlich geht es nämlich weiterhin darum, alle Formen des Zusammenlebens gemäß LSBTTI kennenzulernen – bis dahin wäre es Information – das aber, wie vorgesehen, akzeptieren zu müssen, ist dann Indoktrination.

 

Wie ist das alles zu bewerten?

Es geht ganz zweifellos darum, nach Kommunismus und Nationalsozialismus eine neue, diesmal ausgesprochen familienfeindliche Ideologie zu installieren, der egalitäre, atheistische, neomarxistische und feministische Ideen zugrunde liegen. Die angeblich anerzogenen Geschlechterrollen sollen durch eineSchänder-Gleichheit nivelliert werden. Wieder einmal geht es um eine “Neue Zeit” mit der Erschaffung eines “neuen Menschen”, wie man das schon öfters hatte. Das letzte Mal, war es der “sozialistische Mensch”. Was den neuen “Schänder”- Menschen ausmacht, ist die Fähigkeit über sein Geschlecht frei entscheiden zu können. Wer sich als Frau als Mann fühlt ist ein Mann, und wer sich als Mann als Frau fühlt ist eine Frau. Das ist dann jeweils zu akzeptieren. Die Kritik entzündet sich daran, dass hier das normabweichende Verhalten von Minderheiten, verallgemeinert und gleichzeitig die herkömmliche Familie als Keimzelle des Staates relativiert werden soll. Die Familie entspricht seit eh und je dem Feindbild linker Ideologen. Nicht nur deshalb weil sich deren Privatsphäre “gesellschaftlicher Kontrolle” entzieht, sondern weil diese ein “Instrument der Unterdrückung” ist, von dem die Menschen zu ihrem eigenen Glück befreit werden müssen, um sich selbst verwirklichen zu können. Wie alles auf der Welt, ist auch die Familie nichts Vollkommenes. Auch eine Familie besteht aus ganz unterschiedliche Menschen, wobei Fehlentwicklungen aller Art nicht ausbleiben, die kompensiert werden müssen. Hinzu kommen gegenseitige Verpflichtungen, was insgesamt als belastend und die Freiheit einschränkend erfahren werden kann. Weltverbesserer aller Couleur leben auch hier in dem Glauben, hier die richtige und rettende Lösung zu kennen, in dem sie, wie im vorliegenden Fall, auf die Auflösung der herkömmlichen Familie mit ihren “Unterdrückungsmechanismen” und “unfrei machenden Stereotypen” hinwirken, um an deren Stelle ihre Heilslehre zu verwirklichen. Hier maßt sich der Staat etwas an, was ihm überhaupt nicht zusteht, und was er überhaupt nicht zu regulieren hat. Und hier beginnt der Totalitarismus, dem ganz entschieden widerstanden werden muss. Die Geschichte zeigt, dass sich welt- und wirklichkeitsfremde Ideologien auf Dauer nicht behaupten können, weil sie zwangsläufig an der Lebenswirklichkeit scheitern müssen. Menschliches Verhalten lässt sich niemals ideologischen Vorgaben entsprechend normieren, weil die Menschen immer wieder in ihre angeborenen Verhaltensweisen zurückfallen. Von daher sind dem Genderismus Grenzen gesetzt. Bis sich die Erkenntnis, dass die Wirklichkeit anders ist, wieder durchsetzt, kann viel Zeit verstreichen und nachhaltiger Schaden entstanden sein. Deshalb gilt es jetzt zu handeln.

 

 

Was kann vom Wort Gottes dazu gesagt werden?

Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen„.

 
Apostelgeschichte 5:29

Wenn wir uns am biblischen Menschenbild und Gottes Geboten und Schöpfungsordnungen orientieren, wird zweifelsfrei deutlich, dass es Männer und Frauen gibt, die unterschiedlich geartet sind, und sich in der Ehe zu einer, sich gegenseitig ergänzenden Einheit verbinden. Wobei die jeweilige Ehe, ebenso wie auch der einzelne Mensch, etwas Einmaliges ist. Aus dieser gesegneten Verbindung gehen dann auch, gemäß dem Schöpfungsauftrag “seid fruchtbar und mehret euch”, die Nachkommen  hervor. Alles andere wäre gegen die Schöpfungsordnung und damit Unzucht. Bei dieser Darstellung handelt es sich allerdings um einen Idealzustand, der, in einer gefallenen Schöpfung, wenn überhaupt, dann nur ansatzweise verwirklicht werden kann. Dies, weil der natürliche Mensch nicht nach Gott fragt, sondern das tut, war er für richtig hält.
Ebenso wie es falsch ist, den Menschen zu zwingen, sich ideologiekonform zu verhalten, wäre es auch falsch und auch völlig unmöglich, die Menschen zu einem Verhalten gemäß den göttlichen Geboten zu zwingen. Genauso falsch ist es aber auch, “in Anerkennung der Realitäten” menschliche Irrtümer zur Norm zu erheben. Jeder muss die Freiheit haben, sich falsch zu verhalten, Fehler zu machen und Irrtümern zu erliegen. Gott mehr gehorchen als den Menschen, heißt hier, Gottes Gebote nicht menschlicher Beliebigkeit anzupassen, sondern darauf hinzuweisen, dass nur das Halten der Gebote und die Orientierung an Gottes Schöpfungsordnungen, den Menschen auf Dauer wirklich froh und frei machen können. Es grüßt

JÖRGEN BAUER

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5 Responses to “Wider die Gender- bzw. Schänder-Ideologie – Dummheit wird weiter gepflegt”

  1. Sina Says:

    Danke ich kann nur von Herzen euch bei Youtube den Vortrag von Gabriele Kuby empfehlen.

    Als im Winter 2012/2013 bis zu eine Milion Menschen im sozialistischen Frankreich gegen die geplante Legalisierung der Homo Ehe auf die Straßen gingen und ihr Protest u.q. mit einem bedruckten T-Shirt zum Ausdruck brachten, ging die Polzei gegen das Kleidunsstück und ihre Träger vor. Hemden wurden beschlagnnahmt, Geldstrafen verhängt und einige T-Shirt -Träger sogar verhaftet. Doch welches strafwürdige Motiv war auf den Hemden abgedruckt? Es zeigte eine tradizionelle Familie, bestehend aus Vater, Mutter und zwei Kindern….

    Unterschiede zwischen Mann und Frau einebnen

    Nicht nur in Frankreich haben sich viele Menschen gefragt, warum die friedlichen Demonstranten gegen die Zerstörung der bislang gültigen familiären Ordnung so vehement von der französischen Regierung bekämpft wurde. Wer könnte Interesse daran haben, die Ehe von Mann und Frau ihren Staus als einzige staatlich anerkannte Lebenspartnerschaft zu entziehen? Allein schon das Aufkommen dieser Frage zeigt, wie wenig bekannt jene geistige Strömung ist, die sich seit Jahrzenten mit Macht dafür einsetzt, die Unterschiede zwischen Mann und Frau einzuebnen.

    Hier gehts es nicht um die feministischen Forderungen“ gleicher Lohn für gleiche Arbeit“, die uneingeschränkte Unterstützung verdient. Die Zielsetzung lautet vielmehr: Die Verbindung von Mann und Frau ist als exklusives Ehemodell infrage zu stellen und stattdessen jedwede lebenspartnerschaftliche Beziehung als Ehe gleichwertig anzuerkennen. Eine Lebenspartnerschaft zwischen zwei lesbischen Frauen, zwei schwulen Männern oder einem transsexuellen Mann der sich als Frau fühlt, mit einer bisexuellen Frau, die sich zu beiderlei Geschlechtern hingezogen fühlt, habe demnach angeblich den gleichen Wert wie eine eheliche Verbindung von Mann und Frau.

  2. Sina Says:

    Gender = soziales Geschlecht

    Die Weltanschauung, die solche Ideen verbreitet, heißt „ Gender Ideologie, auch Genderismus genannt. Gender ist ein englisches Wort und bedeutet Geschlecht. Gemeint ist nicht das biologische Geschlecht ( englisch: sex) , sondern das soziale Geschlecht, das nicht naturgegeben sei, sondern von menschlicher Gewohnheit festgelegt werde.

    Gender-Ideologen sind davon überzeugt, dass es keine grundlegenden Unterschiede zwischen Mann und Frau gebe. Die Einteilung der Menschheit in einen männlichen und einen weiblichen Teil sei lediglich eine Erfindung patriarchaler Gesellschaften. Diese hätten festgelegt, welche Rollen die biologischen Geschlechter in der Gesellschaft zu spielen hätten und wie sie sich verhalten sollten.
    Im Hintergrund steht eine feministische Leitidee der französischen Philosophin Simone de Beavoir aus dem Jahr 1947: Man kommt nicht als Frau zur Welt ,man wird dazu gemacht.

    Das tiefgreifende unterschiedliche Verhalten und Empfinden der Geschlechter ist also in den Augen der Genderisten nicht angeboren, sondern lediglich kulturell bedingt und anerzogen. Das Mann oder Frausein sei angeblich keine natürliche Identität, sondern vielmehr eine von der Erziehung aufgezwungene Identität.

    Mann und Frau seien auch nicht grundsätzlich aufeinader bezogen: Vielmehr haben jeder Mensch unabhängig von seinerm biologischen Geschlecht eine „persönliche sexuelle Orientierung“, die hetrosexuell, homosexuell (= schwul oder lesbisch), bisexuell, transesuell oder intersexuell(0 nicht eindeutig dem weiblichen oder männlichen Geschlecht zuzuordnen) sein könne.

    Menschen, die keine hetrosexuelle Ausrichtung haben, werden häufig unter der aus dem Englischen stammenden Abkürzung LGBT zusammengefasst. Sie steht für “ Lesbian, Gay, Bisexuel, Transgender“. Für die Genderisten gibt es keinerlei Geschlechtsidenttitätsstörungen, sondern jegliche sexuelle Orientierung gilt ihnen als gleich gut und sollte daher auch ausgelebt werden.

    Damit stellen die Vertreter der Gender-Ideologie Naturgesetze infrage, die seit Menschengedenken Gültigkeit haben, wonach die beiden biologischen Geschlechter aufeinander bezogen und zudem in der Lage sind, durch die Zeugung von Kindern das Leben weiterzugeben.

    Gender- Mainstreaming

    Unter dem Schlagwort „Gender- Mainstreaming“ (= das Bemühen, Gender- Denken in der breite Masse der gesellschaft zu verankern)
    hatdie Gender -Ideologie längst in der Politik Einzug gehalten. Um die Idee des Genderismus in allen Bereichen der öffentlichen Lebens zu verbreiten, hat das Bundesfamilienministerium 2004 an der Berliner Humbolt- Universität sogar ein eigenes „Gender Kompetenz Zentrum“ gegründet.

    Wegbereiter des Genderismus

    Die Verwendung des Begriffs“ Gender“ an Stelle von “ Geschlecht“ geht auf den neuseeländischen Psychologen John Money zurück. Der Vorreiter des Genderismus versuchte seit den 1950er Jahren in den USA zu beweisen, dass die Erziehung- und nicht die Biologie -maßgeblich für die Ausprägung der Geschlechtterolle sei.

    Der Begriff „Gender- Mainstreaming“ trat erstmals 1985 in Erscheinung: Damals diskutierten ihn die Teilnehmerinnen der 3. UN- Weltfrauenkonferenz in Nairobi. Auf der Folgekonferenz in Peking wurde er 10 Jahre später weiterentwickelt. Die EU erklärte im Amsterdamer Vertrag von 1997 Gender mainstreaming zu einer verbindlichen Aufgabe für ale ihre Mitgliedsstaaten. Ein Jahr später setzte sie eine eigene Richtlinie zur Umsetzung von Gender Mainstreaming in Kraft.

    Ziele des Genderismus

    Was sind die Ziele des Genderismus? Diese Ideologie möchte die völlige Auswechselbarkeit von Mann und Frau in allen Lebensbereichen erreichen. Geschlechtsbezogene Rollenbilder sollen sich auflösen, da es keine spezifische männlichen oder spezifisch weiblichen Fähigkeiten gäbe. beide Geschlechter könnten vielmehr alle Aufgaben gleich gut erfüllen, seien also vollkommen austauschbar. Lediglich überholte kulturelle Klischees würden z.B junge Männer darin hindern, in große Zahl den Beruf des Erziehers zu ergreifen.
    Ebenso würden z. B viele junge Frauen den Beruf der Automechanikerin anstreben, wenn nur die Gesellschaft dies eher akzeptieren und ihr überkommendes Rollenverständnis des biologischen Geschlechts überdenken würde.

    Als wichtigster Gradmesser für die Umsetzung der Gender- Ideologie gilt die Frage, wie viele Frauen ins Erwerbsleben eingestiegen sind und wie viel sie dabei noch vom Beschäftigungsumfang der Männer trennt. Dementsprechend ist jede Hausfrau und Mutter, die zum Wohl ihrer Familie auf eine berufliche Vollzeitbeschäftigung verzichtet, den Genderisten ein Dorn im Auge. So stellt die Europäische Kommission in ihrem “ Strategiepapier“ 2010- 2015 für die Gleichstellung von Frauen und Männern“ mit Bedauern fest: „Frauen übernehmen nach wie vor einen übermäßigen großen Anteil der Verantwortung für die Familie.“

    Absurde Forderungen

    Manche Forderungen der Genderisten nehmen absurde Züge an. Mit der Begründung, dass es von vornherein kein objektives Geschlecht des Menschen gebe, sondern nur „kulturell bedingte Geschlechterollen“, verlangen die Gender-Ideologen, dass jeder Mensch sein Geschlecht selbst wählen sollte. Es sei nur gerecht, wenn der Einzelne selbst bestimme, ob er Mann oder Frau oder auch beides zugleich sein wolle.

    Wie konsequent die Genderisten diesen Kurs verfolgen und wie weitreichend ihr Einfluss auf die Gesetzgebung bereits ist, zeigte eine irische Gesetzesinitiative zu Beginn des Jahres 2014: Demnach sollen Personen ab 16 Jahren das Recht haben , ihr Geschlecht frei zu wählen. Die Behörden müssen anschließend alle entsprechenden Dokumente ( wie Geburtsurkunden, Pässe etc.) den Wünschen entsprechend ändern. Einzige Bedingung solle sein, dass die Eltern von minderjährigen Jugendlichen dem“ angenommenen Geschlecht“ auch zustimmen.

    Neue Begriffe

    Ideologien, auch die Gender -Ideologie, führen gerne neue Begriffe oder Begriffsbedeutungen ein, da sich gesellschaftliche Veränderungen durch sprachliche Veränderungen leichter verwirklichen lassen. Ein Beispiel für eine solche sprachliche Neuschöpfung ist das Wort „Geschlechtervielfalt“: Dieser Begriff unterstellt, dass es neben „männlichen“ und „weiblichen“ noch weitere geschlechtliche Identitäten gäbe.

    Die Genderisten wollen auf diesem Weg jedwede sexuelle Orientierung- wie zum Beispiel Homosexualität; die Pädophille ist in dieser Hinsicht zurzeit noch umstritten- als gesellschaftlich akzeptierte geschlechtliche Identität etablieren. So soll sich im allgemeinen Bewusstsein die Vorstellung festsetzen, dass es ein weites Spektrum sexueller Ausrichtungen gäbe, die allesamt völlig normal, gleichwertig und gleichberechtigt seien.

    Eine andere Wortschöpfung der Genderisten ist der Begriff “ Homophobie“ (= Feindseligkeit gegenüber Menschen mit gleichgeschlechtlicher Neigung) .Sie setzen ihn gerne als Totschlag -Argument gegen Andersdenkende ein, die praktizierte Homosexuelität nicht als natürliche Form menschlicher Geschlechtlichkeit anerkennen.

    Wem die Genderisten das Etikett“ homophob“ verpasst haben, wird häufig von der Gesellschaft als jemand betrachtet, der rückständig ist und aus irrationalen Gründen andere diskriminiert. Ein Beispiel: Anfang 2014 wurde in Spanien Fernando Sebastian Kardinal Aguilar wegen Homophobie angeklagt. Sein „Vergehen“: Er hatte ausgeführt, dass er die homosexuelle Liebe für defizitär halte, weil sie aus eigner Kraft keine Nachkommen nervorbringen könne ( was bekanntermaßen den biologischen Tatsachen entspricht). Homophobie ist in Spanien ein Strafbestand, der mit Gefängnisstrafe geahndet werden kann.

  3. Sina Says:

    Neue Bezeichnungen in der Verwaltungssprache

    In der schweizerischen Hauptstadt Bern hat das gender-Mainstreaming bereits die Verwaltungssprache reformiert. Personen weden hier grundsätzlich „geschlechtsabstrakt“ bezeichnet: Die „Fußgängerzone“ wurde zur „Flanierzone „, während „Vater“ oder „Mutter“ in öffentlichen Dokumenten zu „Elternteil 1″ und “ Elterteil 2″ umgewandelt wurden.

    Die Sprache der Genderisten verrät ihr eigentliches Ziel: Sie wollen das biologische Geschlecht abschaffen, die Zweigeschlechtlichkeit von Mann und Frau aufheben und stattdesessen einer Vielfalt von Geschlechtern das Wort reden; sie wollen die Ehe und Mann und Frau lediglich als eine unter vielen anderen Möglichkeiten instellen, und sie wollen die Famile nicht mehr aus Blutsverwandten bestehen lassen, sonderen aus sozialen Gebilden , losgelöst von der biologischen Abstammung. Letztlich kommt es dadurch zu einer großen allgemeinen Verunsicherung und Identitätsverwirrung bei den Einzelnen sowie zu einer tiefgreifenden Unordnung auch in den kleinsten gesellschafttlichen Strukturen.

    Noch nicht einmal vor der Heiligen Schrift macht die Ideologie halt. So gibt es seit 2006 eine Bibelübersetzung, die der „massiv patriarchalisch Welt“ der Bibel die Stirn bieten möchte.Aus dem „Knaben“ wird dann beispielweise das „männliche Kind“ (Lev 12,2). Diese Umschreibung ist den Übersetzern lieber, da sie die Geschlechtervielfalt berücksichtigt; denn während „Knabe“ nur ein Gegenstück kennt (nämlich Mädchen), lenkt das „männliche Kind“ zusätzlich den Blick auf das weibliche, schwule,lesbische, transsexuelle usw. Kind. Aufgrund der erweiterten Perspektive rühmt sich diese Übersetzung ihrer „Geschlechtergerechtigeit“ und nennt sich daher „Bibel in gerechter Sprache“.

    Auch in der allgemeinen Schreibweise hinterlässt derGenderismus seine Spuren. So heißt es beispielsweise in einer Pressemitteilung der Technischen Universität Dresden aus dem Jahr 2014: “ Die sächsischen Student_innenvertretungen starten die Aktion „Lehrer_in inwerden in Sachsen.“ Der Unterstrich (=“ Gender Gap“) weist darauf hin,dass es neben der männlichen und weiblichen Spielart des Geschlechts (Lehrer, Lehrerin) auch noch weitere soziale Geschlechter gibt, die der Einfachheit halber nicht aufgeführt werden (schwule Lehrer, lesbische Lehrerinnen, transsexuelle Lehrer usw.)

    Genderismus auf der politischen Agenda

    Der Genderismus hat nicht nur in der Sprache aller westlichen Staaten Einzug gehalten, die Ideologie steht seit vielen Jahren auch auf der politischen Agenda des Westens. Bereits 1999 hat das Kabinett der Bundesrepublik Deutschland das Gender- Mainstreaming zum Leitprinzip der Regierungsarbeit gemacht. Damit war eine folgenschwere politische Maxime ohne vorausgehende öffentliche Diskussion eingeführt. Ein Jahr später wurde die ministerienübergreifende Arbeitsgruppe“ Gender -Mainstreaming“ eingerichtet.

    Bei ihrem Kampf für Vollzeitarbeit von Müttern zu Lasten eines geregelten Familienlebens haben die Genderisten große Erfolge erzielt, Wichtige Akteure bei diesem Bemühen sind sog. „Gleichstellungsbeauftragte“ auch“ Frauenbeautragte“ genannt. Mehr als 1900 Frauen erfüllen diese Aufgabe in deutschen Kommunalbehörden ( Stand : 2014)
    Um Mütter und andere Frauen möglichst weitgehend in die Berufswelt eingliedern zu können, sind Gleichstellungsbeauftragte mit weitreichenden Befugnissen ausgestatet: Sie haben Zutritt zu nahezu allen Gremien, dürfen Personalakten auch ohne Genehmigung der Betroffenen einsehen und haben bei jeder Stellenbesetzung ein Wort mitzureden.

  4. Sina Says:

    Genderismus in der Bildungspolitik

    Nachdem die Gender -Ideologie die Beschäftigungspolitik bereis tiefgreifend umgestalten konnten, wollen sie nun auch in der Bildungspolitik neue Akzente setzen.

    Das bekannteste Beispiel ist der Bildungsplan der grün-roten Landesregierung von Baden -Wüttenberg, der ab 2015 für die allgemeinbildenden Schulen gelten soll. Diese Unterrichtsleitlinien folgen den Vorgaben des Gender- Mainstreaming. Denach sollen die Schüler möglichst früh zu „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ erzogen werden. Die Kinder und Jugendlichen sollen lernen, dass die Verbindung von Mann und Frau nur eine von vielen gleichberechtigten Möglichkeiten sei, Sexualität zu leben. Auf diese Weise könne der Weg zu einer angeblich “ vorurteilsfreien Gesellschaft“ geebnet werden. Dem Entwurf des Bildungsplans zufolge haben die traditionelle Ehe und Familie keinen herausgehobenen Wert mehr.
    Angesichts der zahlreichen Kritiker des Bildungsplanentwurfs verwies das Kulturministerium von Baden- Wüttenberg auf den Koalitionsvertrag der grün- roten Landesregierung: Darin habe man sich darauf geeinigt, sich für die Gleichstellung von Schwulen und Lesben mit Hetrosexuellen sowie für „Toleranz“ einzusetzen.

    Auch der schwarz-rote Koalitionvertrag der Bundesregierung äußert sich anerkennend zu gelebter Homosexualität. Wörtlich heißt es dort: „Wir wissen, dass in gleichgeschlechtlicher Partnerschaften Werte gelebt werden, die grundlegend für unsere Gesellschaft sind. (…) Wir verurteilen Homophobie (..) und werden entschieden dagegen vorgehen“ (Punkt 4.1)

  5. Sina Says:

    Wissenschaftlicher Anstrich

    Der Genderismus gibt sich den Anstrich von Wissenschaftlichkeit. Als interllektulle Leitfiguren gelten der französische Philosoph Michael Foucault (+ 1984) und die amerikanische Sprachwissenschaftlerin Judith Beutler. In den letzten Jahrzehnten wurden allein in Deutschland mehr als 170 Professuren für Genderforschung eingerichtet, und die Zahl der gender- Studien ist seither regelrecht expoldiert.

    Allerdings stellt die Genderforschung ihre angebliche „Wissenschaftlichkeit“ von vornherein selbst infrage, indem sie die Erkenntnisse der Naturwissenschaften vielfach ignoriert, allen voran die der Biologie, deren Forschungsergebnisse dem Konzept des Gender Mainstreamings massiv wiedersprechen : Biologen konnten nachweisen, dass Männer und Frauen in bestimmten Bereichen grundverschieden sind. Jedes Geschlecht hat eigene Stärke und Schwächen.

    Die strikte Weigerung der generisten, die Erkenntnisse einer naturwissenschaftlich orientierten ( und nicht bloß sozial orientierten) Geschlechterforschung anzuerkennen, verdeutlicht, dass es sich beim Genderismus wirklich um eine Ideologie handelt: Ihre Vertreter arbeiten sogar darauf hin, Biologie als eigenständiges Unterrichtsfach abzuschaffen! Wenn sich die Plane der grün-roten Landesregierung von Baden -Württemberg durchsetzen, wird dort ab 2015 der Fächerverbund „Naturphänomene und Technik“ das traditionele Schulfach Biologie in den Klassen 5 und 6 ablösen.

    Das christliche Menschenbild

    Die Naturwissenschaften ziehen aus ihren Forschungsergebnissen eine Schlussfolgerung, die sich mit dem christlichen Menschenbild deckt: Mann und Frau ergänzen einander. Der maßgebliche Ausgangspunkt der christlichen Geschlechtslehre ist der biblische Schöpfungsbericht im Buch Genesis: Demnach schuf Gott Mann und Frau gleichermaßen als sein Ebenbild (vgl. Gen 1,26-27)

    Aus diesem gemeisamen Privileg ergeben sich mehrere Konsequenzen : Mann und Frau besitzen die gleiche personale Würde und sind daher gleichwertig und einander ebenbürtig; da Gott den Menschen aber „als Mann und Frau“ (Gen 1,27) schuf, sind die Geschlechter nicht einfach gleichartig: gerade ihre Verschiedenheit bietet ihnen die Möglichkeit, einader zu ergänzen und mithilfe optimal zusammenzuarbeiten. Weil Mann und Frau beide Gott als ihren gemeinsamen Ursprung haben, sind sie aber trotz ihrer Verschiedenheit eine Einheit.


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