kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Würzburger Asylbewerber demonstrieren für ihre Rechte 31. Mai 2014

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 00:12

 

 

 

 

Würzburg – Mit Video: »Isolation und erzwungene Bewegungsfreiheit« Erneut protestieren in Würzburg Asylbewerber für ihre Rechte. Die Forderungen klingen so ähnlich wie die von 2012. Denn seitdem hat sich an der Lebenssituation der Flüchtlinge nur wenig geändert. Bas­sed So­l­ei­ma­ni hat schon ge­schafft, was sie er­rei­chen wol­len. Der Ira­ner, der vor zwei Jah­ren beim Hun­ger­st­reik in der Würz­bur­ger In­nen­stadt mit­mach­te, ist in­zwi­schen als Asyl­be­wer­ber an­er­kannt. »Er besucht uns einfach, bringt manchmal Wasser und Essen«, freut sich Farid Mirzaiee, einer von sechs Männern aus Iran und Afghanistan, die seit vergangenen Donnerstag in der Fußgängerzone einen Zeltprotest abhalten, auch Nachts.
Die Forderungen, welche sie in einem Brief an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge formuliert haben, klingen ähnlich wie die Anno 2012. Sie wollen als Asylbewerber anerkannt werden, das Ende der Residenzpflicht und der Gemeinschaftsunterkünfte, einen Abschiebestopp sowie die Abschaffung der Dublin II und III-Gesetze. Diese sogenannte Drittstaatenregelung sieht vor, dass Flüchtlinge in dem Land den Asylantrag stellen müssen, in dem sie in Europa angekommen sind.
Mehrfach angelehnt: In dem Brief beziehen sie sich auch auf den Hungerstreik 2012 und die folgenden Aktionen. Zwar sei den Asylbewerbern durch den Wegfall der Essenspakete etwas mehr Selbstbestimmung gegeben worden, »an unseren Lebensbedingungen hat sich jedoch nichts Grundlegendes geändert«. Sie beklagen erzwungene Isolation und eine auf ein »Minimum« begrenzte Bewegungsfreiheit durch die Residenzpflicht. Drei der sechs sind bereits als Asylbewerber abgelehnt, teilweise mehrfach.
Faces of defiance and a despairing message as migrants prepare for the French onslaught on the Jungle
Im Schnitt sind sie gut drei Jahre in Deutschland. Und entschlossen, hier auch zu bleiben, wie es der Sprecher Mirzaiee bei einer Pressekonferenz verliest: »Das Lager ist für uns wie das Gefängnis in unserer Heimat. Wir haben bereits zu viel Lebenszeit verloren und wir werden nicht mehr zurück ins Lager gehen!«. Reza Almassi aus dem Iran konkretisiert, dass es in den Unterkünften teilweise für zehn Erwachsene und drei Kinder nur eine Toilette und eine Dusche gebe. »Wir wollen wie alle Menschen leben«, übersetzt Mirzaiee dessen Forderung. Almassi kritisiert speziell die Zustände in Gemünden. Dort gebe es keinen Deutschkurs, sie hätten sich selbst »ein bisschen« beigebracht.
Vor zwei Monaten habe einer ihrer Freunde wegen der Zustände in der dortigen GU versucht, sich umzubringen. »Die GUs sehen wie Gefängnisse aus und wir fühlen uns wie Gefangene«, beklagen sie unisono. Sie seien nicht hier, um materielle Ansprüche zu stellen. »Wir wollen nur als Geflüchtete anerkannt werden, um uns hier ein eigenes Leben aufzubauen«, heißt es in einem Statement. Die deutsche Regierung wisse sehr genau, was in den jeweiligen Heimatländern passiere, »dort gibt es Krieg, Verfolgung und diktatorische Regime.« Auf die Frage, was ihn in Afghanistan im Falle einer Abschiebung erwartet, antwortet Farid Mirzaiee, dann müsse er sich erst einmal eine Waffe zulegen aufgrund seiner politischen Überzeugung.

 

 

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Man habe lange überlegt, bevor man den Schritt zum offenen Protest auf der Straße gegangen sei. Einer von zwei Verwaltungsleitern muss in den geliehenen Pavillons immer anwesend sein. Die drei Betten wurden über eine Facebook-Plattform gespendet, ebenso Essen und Getränke. Ob es auch einen Hungerstreik geben wird? »Wir haben da noch keinen konkreten Plan, warten erst einmal auf die Antwort des Bundesamtes«, gibt Mirzaiee Auskunft. Die wollen sie bis zum 24. Juni haben, am 20. Juni soll es eine Demonstration in Würzburg geben. Für Mitstreiter jedenfalls sind sie offen: »Jeder darf kommen, alle Flüchtlinge. Egal aus welchem Land«.

 

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FRENCH ELECTIONS do have consequences as riot police storm the Calais ‘jungle’ and bulldoze the filth-ridden tent camp for Muslim illegal aliens

 

The Guardian  French authorities have bulldozed three makeshift migrant camps that had been sheltering hundreds of refugees at the port of Calais, citing health concerns following an outbreak of scabies and increasing violence. The authorities claimed the areas needed clearing because of “deplorable hygiene” conditions.

 

 

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There were also complaints from local people and officials that the number of migrants in the port area and “at the mercy of people smugglers” offering to take them to Britain had doubled in the past few weeks. However, there was no indication of where the hundreds of migrants, many of whom have fled conflicts in Syria and Afghanistan, could or would go. (How about back where they came from?)

The French authorities had organised a fleet of buses to take the migrants to a centre where they could shower and be given new clothes, but most refused fearing they would be taken far from Calais.

 

 

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Aid organisations said dozens of migrants, warned of the impending police operation, had made last-ditch attempts to cross the Channel. Border police reported groups of 30 to 40 people hiding in shrubs along roads leading into the port. Some were attempting to jump on lorries as they slowed down.

A young Sudanese migrant was killed on Friday after trying to conceal himself near the axle of a coach that had stopped in a supermarket car park. “As if the situation isn’t tragic enough, it is intolerable that once again these expulsions are being carried out without any alternative being proposed,” said Jean-Claude Lenoir, president of Salam, which has been offering meals to the migrants.

 

 

Detained Riot police officers face immigrants in Calais today after the morning raid

Humanitarian organisations distributed tents to some of the migrants and lambasted the authorities for “a show operation that solves nothing”. In a letter to the prime minister, Manuel Valls, and other ministers 10 humanitarian groups, including Médecins du Monde (MDM)and the Secours Catholique, attacked the authorities for failing to address the Calais camp problem.

“The situation in Calais is deteriorating in a deafening silence. Despite having repeatedly warned the public powers of the threat to public health that this situation is causing, no proper response has yet been proposed,” they wrote.

 

 

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Jean-François Corty, of MDM, said it was impossible to treat the scabies outbreak and at the same time dismantle the camps, leaving the affected migrants with nowhere to go. “I am scandalised and furious,” he told journalists at the scene, adding that the forced evacuation, like previous operations, would change nothing. “They evacuate and everything starts over again. A few months, years after the evacuation, everything is the same,” he said.

The clearing of the camps came just days after France’s anti-immigration Front National won the north-west constituency in the European elections. FN president Marine Le Pen, who stood for election in the region, scored 34% of the vote, tripling the party’s 2009 European election score.

 

 

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Between 800 and 850 migrants were believed to be in the Calais area, while up to 650 were in the city’s port area hoping to reach Britain. The notorious camp at Sangatte known as the “jungle”, which held up to 2,000 refugees all hoping to cross the Channel, was closed in a joint agreement between Britain and France in 2002.

“Given the larger and larger concentration of squats in the public port area, given the increasing violence between the [smugglers‘] networks and the health problems, we have no choice but to act in the interest of public order,” he told French television.

 

 

 

 

 

3 Responses to “Würzburger Asylbewerber demonstrieren für ihre Rechte”

  1. Bernhardine Says:

    @ ARBEITSAGENTUREN, ARBEITGEBER und BLONDINEN

    FLEISSIGE FACHKRÄFTE und EXOTISCHE GIGOLOS

    stellen sich in WORT und BILD vor,

    EHRLICHE GESICHTER, wahre Verfolgungslegenden:

    Würzburg…

    NOCH IN IHRER HEIMAT INS GEBÜSCH GESCHI..EN

    Reza Almassi aus dem Iran konkretisiert, dass es in den Unterkünften teilweise für zehn Erwachsene und drei Kinder nur eine Toilette und eine Dusche gebe.

    »Wir NICHTSNUTZE wollen wie alle Menschen leben«, DIE SEIT JAHRHUNDERTEN 60 UND MEHR STUNDEN PRO WOCHE FÜR DEUTSCHLAND ARBEITEN, übersetzt Mirzaiee dessen Forderung.

    Almassi kritisiert speziell die Zustände in Gemünden, WO ES KEINE GOLDENEN TELLER GEBE.

    Sie seien nicht hier, um materielle Ansprüche zu stellen, LÜGEN DIE MOSLEMS…

    MILLIONEN MOSLEM-MÄNNER FALLEN IN EUROPA EIN:

    AGGRESSIVER MÄNNER-ÜBERSCHUSS MACHT SICH BREIT!

  2. Die Behauptung, in Gemünden gäbe es keine Deutschkurse ist falsch.

    Richtig ist, dass kurz nach Ankunft der ersten Asylbewerber (ehrenamtliche) Deutschkurse eingerichtet wurden. Seither wurde -mit Ausnahme der ersten Januarwochen 2014 – seit 2012 ohne Unterbrechung unterrichtet. Meist von zwei erfahrenen Lehrern.
    Weil die Öffnungszeiten der VHS dem üblichen Ferienplan folgen, kann es natürlich sein, dass dies nicht der Nachfrage entspricht.

    Im Augenblick gibt es einen Anfängerkurs (300 Stunden für reine Anfänger!), seit Februar einen Kurs 4 UE/Woche (Mo und Do in der VHS) für Anfänger mit Vorkenntnissen und seit Januar einen Kurs mit 4 UE (sogar in den Ferien) (Ganz bequem im Gemeinschaftsraum der GU Gemünden).

    Eine Wohnung besetzt mit 10 Erwachsenen und 3 Kindern gab es und gibt es nicht in Gemünden.

    Also – bei aller Sympathie: Bitte bei der Wahrheit bleiben!


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