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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Bescheidener Papst Franziskus küsst die Hand Papstes Bartholomäus 31. Mai 2014

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 00:55

Kuss des Papstes auf den Koran

 

 

 

 

In Kreisen der Islamkritik wird die Islampolitik des Vatikan und anderer christlicher Führer, mit dem Islam Dialoge zu führen, aufs Heftigste kritisiert. Teilweise können wir es verstehen, wenn ein Papst den Koran küsst, wenn ein Papst eine Moschee besucht, usw.  als Verräter JESU angesehen werden.

 

 

Was aber sind die Fakten der Auswirkungen solcher Handlungen?

 

 

Ein Koran hat laut islamischer Dogmatik in den Händen von Ungläubigen nichts zu suchen. Den Koran von einem Oberungläubigen küssen zu lassen, hat nicht nur in christlichen Kreisen Entsetzen ausgelöst, sondern auch in islamischen Kreisen. Ein Papst wie Johannes Paul II, der JESUS als seinen GOTT und HERRN ansieht und den Koran küsst, hat aus islamischer Sicht ein Sakrileg begangen.

In Pakistan wäre er als JESUS-ANBETER sogar ziemlich sicher getötet worden.

Aus christlicher Sicht hat er Verrat begangen an JESUS.

Aber ist das wirklich so?

 

 

Wenn ein Papst in muslimischen Landen heilige Messen nicht in der Kirche, sondern öffentlich feiert, die Eucharistie feiert und damit bekundet, dass CHRISTUS im DREIEINEN GOTT seinen GÖTTLICHEN Platz hat, provoziert er den Islam aufs Heftigste. Wenn er als Ungläubiger in diesem Kontext den Koran küsst, der Jesus immerhin als Propheten ansieht, provoziert er den Islam und seine Anhänger auf eigene Weise aufs Heftigste. Denn der Koran würde durch einen Ungläubigen entehrt und geschändet, der nicht darauf verzichtet, JESUS als GOTT anzusehen und im Gegenteil JESUS  darüberhinaus seinen Gläubigen in aller Welt zu verkünden.

 

 

Allerdings geben wir den Islamkritikern insofern recht, als dass dieser Kuss als Verrat angesehen werden kann. Wir jedoch berichtigen, nicht angesehen werden muss. Ein Christ, ob Papst oder einfacher Gläubiger kann nicht Muslime als Feinde ansehen, wohl aber den Islam als Religionskonstrukt und das Gottesbild äußerst kritisch begleiten und einschätzen. Im Koran wird von JESUS durchaus nicht immer schlecht gesprochen, verfälschend und degradierend zwar, aber eben in einer anerkennenswerten Weise, die JESUS als Prophet darstellt, der allerdings für islamische Zwecke missbraucht wurde. 

 

 

JESUS ist aber nicht nur Eckstein.

Er kann auch Verbindungsglied des Respekts gegeneinander sein.

Wenn ein Papst eine Moschee besucht, wie er auch Synagogen besucht oder in andern Ländern andere Heiligtümer,  so erkennt er den Glauben in der jetzt praktizierten Weise nicht als bindend an.

 

Papst mit Rabi und Imam

 

 

 

 

Falls es den Papstkritikern noch nicht aufgefallen sein sollte: Dialog ist nicht nur das einzige Mittel, um dem Frieden gedanklich näher zu kommen, sondern es ist auch ein Mittel, die Spreu vom Weizen innerhalb des Islams zu trennen. Durch Dialog und Herbeiführung des gegenseitigen Verständnisses/Vertrauens/Respekts lässt die Hardliner im Islam kochen und toben. In dem Maße, in dem Dialog geführt wird, wird auch der radikale Islam sein wahres Gesicht zeigen, weil er es nicht ertragen kann, dass sich Muslime, Juden und Christen auf höchster Ebene, aber auch auf allen anderen Ebenen respektvoll begegnen. Diese Hardliner sehen die Dialogmuslime als Verräter an wie Christen dies mitunter mit ihren Dialogvertretern auch tun.

 

 

Der Islam wird sich weltweit in Zukunft entscheiden müssen, welchen Weg er gehen will. Durch Dialog wird diese Entscheidung, wie wir feststellen, möglicherweise früher herbeigeführt, weil durch den Dialog religiöse Klasseneinteilungen geistlich eliminiert werden können aber auch Klasseneinteilungen innerhalb der Religionen stattfinden. Denn je länger Dialog geführt wird, umso mehr toben die Radikalen des Islams. Die Intensivierung des Dialogs wurde auch von einer  Radikalisierung innerislamischer Kräfte begleitet, die so noch nie in heutiger Zeit offenkundig wurde.

 

 

Somit ist Dialog auch ein Mittel, den Islam im Inneren vor harte Probleme zu stellen.  Das dürfen wir nicht unterschätzen.  Denn Hardliner wie Al-Astal scheuen nichts mehr als die Wahrheit.

 

 

Wichtig dabei ist nur, dass die christliche Seite JESUS als den HERRN und GOTT nicht verleugnet. Solange sie dies nicht tut, handelt sie christlich im jesuanischen Sinne. Lässt sie aber auch nur einen Teil ihrer DREIEINIGKEITSLEHRE zugunsten eines synkretistischen Einheitsglaubens ohne JESUS als göttlichen Bestandteil zu, verrät sie JESUS und damit GOTT selbst. Denn die Wahrheit GOTTES kann nur in der Befolgung der Lehre CHRISTI , die in IHM SELBST und seiner Lehre als direkte Tür zu GOTT  zu sehen ist, bestehen.

 

 

Auf den festen Glauben in CHRISTUS gegründet, kommt es an. Es geht darum, Muslime davon zu überzeugen, dass Gewalt im Namen Gottes niemals  (und unter keinen Umständen, auch nicht unter den Umständen, die Mohammed zum Schwert greifen ließ) gerechtfertigt sein kann und das propagiert der Papst ständig. Gewalt im Namen des islamischen  Gottes ist ja auch der Spaltpilz unter den Religionen. Indem der Papst und alle Christen, so auch wir die Gewaltlegitimation einer Religion anprangert (und jeder auf dieser Welt weiß, welche Religion damit gemeint ist, auch die Islamvertreter), solange ist er weder mit dem Gottesbild noch mit den Handlungsweisen des Propheten einverstanden.

 

 

Denn die Gewalt im Namen Gottes  ist der Gradmesser für die Qualität einer Religion.

Das weiß der Papst, das wissen wir und im Grunde wissen das auch Muslime. 

http://de.radiovaticana.va/news/2014/05/26/papst_trifft_muslime:_%C3%A2%E2%82%AC%C5%BEkeine_gewalt_in_gottes_namen%C3%A2%E2%82%AC%C5%93_%C3%A2%E2%82%AC%E2%80%9C_%C3%A2%E2%82%AC%C5%BEachten_wir_uns/ted-802287

Wir haben den damaligen Kuss des Papstes selbst sehr kritisch gesehen und sehen ihn auch heute noch kritisch. Aber es sollten auch andere Sichtweisen zulässig sein. Frieden kann nicht erreicht werden, wenn alle Seiten gesprächslos bleiben. Frieden sollte nur mit den Mitteln der Gewaltlosigkeit erreicht werden. Wer anderes propagiert, gibt zu erkennen, wes Geistes Kind er ist.

 

 

Wie sehr der Kuss des Papstes in islamischen Kreisen für Wirbel gesorgt hat, zeigt eine Fatwa, die genau diesen Papst in der Hölle sieht.

 

 

Fatwa über Papst Johannes Paul II.

Wie Muslime zu dem verstorbenen Papst stehen sollen

Von Scheichs Nasser Ibn Sulaiman al-’Umar

(Institut für Islamfragen, dh, 7.11.2005)

 

 

Frage: Ein Muslim fragt, ob

1. der Papst (Johannes Paul II.) als Gottloser oder Gläubiger gestorben ist;
2. Muslime für ihn beten dürfen;
3. Muslime ihn verfluchen dürfen.

 

 

Antwort:

1. Der Papst ist zweifellos als Gottloser gestorben.
2. Man darf nicht für ihn beten. (Sure 9,113 und 84) … . Er ist gottlos gewesen, weil er an Jesus Christus geglaubt hat. (Sure 9,30).
3. Man darf ihn verfluchen, weil er als Gottloser gestorben ist … . Ob man dies in der Öffentlichkeit tun sollte, ist abhängig von den Vor- und Nachteilen, die dadurch entstehen könnten.

Scheich al-’Umar betont, dass ein Mensch, der auch nur die geringste Kenntnis von der Lehre des Islam habe, diese Fragen nicht stellen würde.

Quelle: saaid.net/fatwa/f55.htm

http://www.islaminstitut.de/Anzeigen-von-Fatawa.43+M59448a4f7a5.0.html

 

 

 

 

Das ist der radikale Geist des Islams, den Syrienkämpfern, Boko Haram, Al Kaida und alle anderen Terrorverbrecher durch ihre Handlungen verkörpern. Das ist der Geist, der Blasphemiegesetze und Apostasiegesetze in den Köpfen und islamischen Gesetzbüchern verankern lässt. Das ist der Geist, der letztlich sogar zu Ehrenmorden führt.

 

 

Wer jemanden verfluchen darf, der ist auch physisch für vogelfrei erklärt. Die Form des Fluches ist von Vor- und Nachteilen abhängig, die der Flucher erleiden könnte. Taktisch-islamisch-listenschmiederische Taqiyya wird hier so offensichtlich vorgetragen, dass wir uns nur noch kopfschüttelnd abwenden können. Kein Zeichen des Friedens, ein Zeichen der Konfrontation und der Arroganz und des Hasses.

Wir legen dem Leser besonder den letzten Satz der Fatwa ans Herz, der das Selbstverständnis des Islams nicht besser zum Ausdruck bringen könnte: Scheich al-’Umar betont, dass ein Mensch, der auch nur die geringste Kenntnis von der Lehre des Islam habe, diese Fragen nicht stellen würde.

 

 

Wir fragen: Denken somit alle Muslime so wie dieser Scheich?

Trotz allem geht kein Weg an Gesprächen miteinander vorbei. JESUS würde dies wollen, auch wenn wir dies nicht verstehen und einsehen können.

 

 

 

12 Responses to “Bescheidener Papst Franziskus küsst die Hand Papstes Bartholomäus”

  1. Andreas Says:

    ist das jetzt verarsche, eine einladung zur kontroversen diskussion o. (neuerdings die ansicht von k.o.g.?
    – da schreib ich mal lieber nix zu…

    • Andreas Says:

      ps: ICH küsse nur, was ich auch wirklich innig liebe, im vollen umfang akzeptiere und womit ich mich inhaltlich/seelisch auch weitestgehend identifizieren kann – respekt, achtung u. dialog (nicht nur mit dem „feind“) weiß ich anders auszudrücken!
      ich bilde mir ein, dass dies Jesus u. die apostel ähnlich hielten?…

      • Andreas Says:

        solange ich keinen obermufti/scheich/imam o. rabbi die bibel(NT!) küssen sehe und deren ernstgemeinte, gutwillige dialogbereitschaft erkennen kann, von der unterlassung der tödlichen verfolgung andersgläubiger nicht abgelassen wird, denke ich nicht daran, meinen glaubensfeinden mit solcher „innigkeit“ entgegenzukommen. küsst der deliquent seinen henker?? er verzeiht ihm höchtens seine unmenschliche blindheit…- im übrigen: da müssten wir ja wohl ALLE religionen der welt in unser herz u. unsere gebete einschliessen – an IRGENDEINEN Gott glauben ja wohl alle!
        (so, jetzt hab ich doch was dazu gesagt, meine inkonsequenz sei mir verziehen…)

    • zeitzeuge13 Says:

      Nochmal: 2 mal wird Babylon fallen.Offenbarung. Babylon war Baalkult, also Sonnenanbetung. In der Endzeit wird es ein neues Babylon geben welches auch die Sonne anbetet. Und in Rom wird Baalkult betrieben. Der Islam ist der Mondgott und nicht der Sonnengott. Es ist der Vatikan, der Papst küsst den Koran, kann man auf YT finden. Rom regiert über die USA und die EU und England und über Russland. Die Jesuiten herrschen seid 1540 mit den Freimaurern. Vatikan schrieb den Koran 600 NACH Christus. Der Papst herrscht auch über den Islam den er unterwandert hat mit seinen Jesuiten und Freimaurern. Die altäre aller römisch kath. Kirchen sind nach Osten ausgerichtet, also dort wo die Sonne aufsteigt. Wie im alten Babylon. Das EU Gebäude in Brüssel ist nach dem Turm zu Babel gebaut worden, damals hat Gott die Sprachverwirrung als Strafe genutzt. Der Papst und der Vatikan sind im NT-Offenbarung die Antichristen seid Gründung
      Weniger anzeigen

  2. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG Says:

    Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Der Herr, in meinen Augen, der Schöpfer, er hat in uns das Miteinander geschaffen, Hass, Gier, Neid, sind Gegenstücke, von Achtung, Ehrung und auch Liebe! Und jedes Lebewesen, wie auch die Natur verdient es beachtet und im Leben geschützt zu werden, gehen wir doch auch einen Kreis ein, wie Geburt, Aufwachsen, Leben und dann im Altwerden dann dem Sterben auf dieser Erde. und wenn wir eine Seele haben, wandert sie weiter mit dem, was sie hier erlebte! Wie leicht ist es da, wenn alle für Frieden und dem Miteinander beten, so denn auch im IRAK gesehen, ein Ende des Krieges kam, der Schuldige gefunden und nun immer noch neuere NWO-Taten der Gier folgen! Man muß nicht alles alleine verstehen, aber doch ein Minimum von Anstand und Ehre mitbringen, siehe erlentes Handwerk verrichtend, kann man auch sein Leben meistern, wie Mutter sein und in der Familie für Liebe und dem Leben anderer da sein! Danke also an alle Menschen, die Leben und Natur beachten, und sich für Frieden und Wohlstand aller einsetzen! Glück, Auf, meinbe Heimat!

  3. Tommy Rasmussen Says:

    [HIM 3.470525.11] Es ist daher auch eine eitle Frage, welche äußere, sichtbare Kirche unter den vielen, die Meinen Namen führen, die rechte sei. – Die Antwort darauf lautet und kann ewig nie anders lauten als: Gar keine! – Nur die Kirche im Herzen, das Ich gemacht habe, ist die alleinig rechte und vor der Hölle für ewig gesicherte; alles andere hat die Welt ausgeheckt, gehört ihr an und gilt vor Mir ewig nichts!

    [HiG.03_64.03.19,19] Was ist von einem solchen sein wollenden Stellvertreter Gottes auf Erden zu halten, der sich selbst ‚Heiliger Vater‘ und ‚Seine Heiligkeit‘ titulieren läßt zu halten?!

    [HiG.03_64.03.19,20] Ich sage euch, ebensoviel als von seiner Heiligkeit, –

    – vom Stuhle Petri in Rom, welche Stadt Petrus nie gesehen hat,

    – und von den Kreuzpartikeln etwa desjenigen Kreuzes, auf dem Ich gekreuzigt wurde, das sich auf der ganzen Erde ebensowenig als echt irgend mehr vorfindet,

    – als wie wenig Mein Leibrock, der zu Trier in Deutschland zu öfteren Malen gezeigt wurde, echt ist

    – oder die Gebeine der Drei Könige zu Köln

    – oder die drei eisernen Nägel in Mailand, da es deren in allen römischen und griechischen Kirchen zusammen eine solche Anzahl gibt, daß man mit ihnen eine Eisenbahn von nahe einer Meile Länge herstellen könnte.

    [HiG.03_64.03.19,21] — Daß man bis jetzt bereits über drei echte Köpfe Johannes des Täufers gefunden hat, — daß man in der Grotte Meiner Geburt noch fortwährend versteinerte Milch Meiner Mutter Maria auffindet und an die frommen Pilger verkauft –

    [BM 23.10] ……….Was Papst, was Bischof, was Mönch, was Luther, was Calvin, was Mohammed, was Moses, was Brahma, was Zoroaster?! Das gilt nur auf der dummen Welt etwas; hier im Reiche der Seelen und Geister hören alle diese irdischen dummen Unterschiede so gut wie ganz auf! Hier gibt es nur eine Losung, und diese heißt Liebe! Mit dieser allein kommt man hier weiter; alles andere zählt soviel wie nichts!
    http://j-lorber.de/

    “Wenn dann jemand zu euch sagt: Seht, hier ist der Messias!, oder: Da ist er!, so glaubt es nicht! Denn es wird mancher falsche Messias und mancher falsche Prophet auftreten und sie werden große Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, auch die Auserwählten irrezuführen.” Matthäus Kapitel 24, Verse 23 – 24

  4. Bazillus Says:

    Werter Andreas,

    nun ja, ich denke, dass es wert ist, darüber nachzudenken und andere Sichtweisen zuzulassen. Wir müssen uns ihnen nicht anschließen. Ich glaube auch nicht, dass KoG sich nunmehr den Schariaregeln unterwerfen will. Ich habe den Artikel so verstanden, dass er mehrere Sichtweisen eröffnen soll. Da muss sich niemand mit identifizieren. Es ist langweilig, sich nur auf eine Sichtweise zu versteifen, die die richtige zu sein hat.

    Ich hätte insbesondere als Papst den Kuss auch gelassen. Aber der Mann hat gerade erfolgreich geholfen die Berliner Mauer zum Einsturz zu bringen und wollte wohl auf dieser Friedenserfolgswelle jetzt mit dem Islam weiterschwimmen, vielleicht nach dem Motto: „Suchet den Frieden und jaget ihm nach“. Zumindest da können wir uns einig werden. Das Mittel des Kusses war und ist sehr fragwürdig. Ich glaube aber nicht, dass dem Mann irgendwelche unfriedlichen und lieblosen Absichten unterstellt werden können. Aber der Artikel hat letzten Endes insofern recht, dass auf ein Ereignis mehrere Sichtweisen, auch kritische Sichtweisen zulässig sind. Ich habe den Artikel nicht als volle Zustimmung zu diesem Kuss verstanden. Zu häufig hat die/der Autor/in oder der Knecht Christi „…teilweise können wir dem Leser/derLeserin zu verstehen gegen, dass Verständnis vorhanden ist, „…, wenn ein Papst den Koran küsst, wenn ein Papst eine Moschee besucht, usw. als Verräter JESU angesehen werden.“

    Besonders deutlich der Satz am Ende des Kuss-Komplexes: „Wir haben den damaligen Kuss des Papstes selbst sehr kritisch gesehen und sehen ihn auch heute noch kritisch“. Ich denke, das ist ein eindeutiges Statement. Aber dieser Papst hat sich in den Augen des Islam als „…Oberungäubiger“ wie es im Artikel heißt – also aus islamsicher Sicht der totalen Blasphemie schuldig gemacht, obwohl er öffentlich und auch zu dieser Zeit Jesus als unseren Herrn in der Hl. Messe verkündet hat. Das sehe ich wie der Knecht auch so!!!!!
    An dieser Einschätzung führt kein Weg vorbei.

    Ohne Dialog, ohne jedes Gespräch zwischen den Religionen kann kein Frieden herbeigeführt werden. Und jeder Dialog- das sehe ich auch so, hat Vor- und Nachteile. Ein Vorteil ist, dass der Dialog jede Seite dazu veranlasst, sich zu entscheiden als Dialoggegner oder Dialogbefürworter. Richtig ist auch, dass je länger der Dialog läuft, die Radikalen im Weltislam stärker werden eben trotz Dialoges, der auch innerhalb des Islams strittig ist wie bei uns auch. Und da kann dann im und durch den Dialog eine gewisse entlarvende Wirkung sich entfalten. Die Dialoggegner im Christentum gehen den Muslimien und C’hristen, die den Dialog führen nciht an die Gurgel. Das Problem hat die islamische Seite jedoch massiv.

    Auch wenn einiges am Artikel zu Recht zu kritisieren ist, finde ich es gut, dass der Knecht auch kontroverse Meinunge zulässt. Aber so kontrovers zur üblichen Einschätzung des Islams war der Artikel auch nicht.

    • Andreas Says:

      ich bin der letzte, der di-aloge ablehnt, das schließt noch lange nicht die volle akzeptanz der anderen sichtweise ein. gar den koran zu küssen kann von muslimen nicht anders als mindestens volle gleichberechtigung, anerkennung wo nicht bestätigung des islam als überlegene religion gedeutet werden – und diesen schritt bin ich keinesfalls gewillt mitzugehen. da lehnt sich der papst meiner meinung nach soweit aus dem balkon, dass akute absturzgefahr besteht – leider nicht nur für ihn. auch sind mir andere religionen keine glaubensgeschwister im engeren sinne, wenn ich mal das judentum ausnehme.
      eine vatikanische entscheidung zur zukunft israels u. jerusalems, die sich über die meinung von 2,5 milliarden christen aus allen konfessionen der welt hinwegsetzt und eigenmächtig ganz u. gar unbiblische FORDERUNGEN der muslime zu erfüllen trachtet, empfinde ich als eine „kardinalssünde“ sondergleichen.
      wollte man denn bereit sein, den vatikan, das „heilige“ rom u. historische teile italiens an z.b. DEUTSCHLAND abzutreten, weil die alten germanen, kaiserreiche u. dynastien rd. 1000 jahre italien u. die päpste beherrscht hatten? die wären immerhin sogar christen!
      – es würde mich sehr interessieren, wie sie in dieser frage stellung beziehen, sie dürfte nicht unwesentlich das geschick von uns allen bestimmen, sollten die teilungspläne in „angriff“genommen werden – wenn nicht mit diesem, so vielleicht mit einem nachfolger! nicht nur die israelis haben kinder, um deren zukunft sie sich sorgen…

      • Bazillus Says:

        Werter Andreas,
        selbstverständlich würde ich das Teil auch nicht küssen und ich sehe den Kuss des Papstes in dieser Frage auch kritisch. Da sind wir uns einig. Absturzgefahr sehe ich dabei aber nicht. Schließlich trauen wir unserem Dreieinen Gott doch wohl zu, dass wir uns auf ihn verlassen können, auch wenn Fehler gemacht wurden. Der Papst steht nicht für 2,5 Milliarden Christen, sondern ausschließlich für Katholiken.

        Da schrauben wir mal die Zahl von 1,25 Milliarden runter auf Katholiken. Dann kommen wir der Anzahl von Katholiken etwas näher schon etwas näher. Nun frage ich Sie: Wir erfüllen, und nicht nur die Katholiken, sondern alle Christen, ja selbst der gesamte Westen, auch wenn der nicht mehr christlich geprägt ist, erfüllt doch bereits eine Forderung nach der anderen. DAs ist ja das Dilemma.

        Zunächst einmal muss eine Forderung erfüllt werden: Die Gewaltlosigkeit aller Teil des Islam. Die Gewalt im Namen Gottes muss endlich aufhören. Dann können wir weitersehen. DEr Vatikan, so wie ich hörte, bevorzugt ebenfalls wie der Großteil der westliche Welt im Nahen Osten die 2-Staaten-Lösung im Nah-Ost-Konflikt,d ie es aber aufgrund des Islamselbstverständnisses nie und nimmer geben wird. Oder welche Forderungen meinen Sie? Die „Heiligsprechung“ Mohammeds steht nicht an.
        Ich denke, wir können über alles reden, solange nicht -und das sagt der Artikel m. E. zutreffend – Jesus aus dem Gottesbild herausgenommen wird.

        Die Kommentatorin Schwebchen hat es auf den Punkt gebracht: „…Dialog wird in Deutschland von vielen Kirchen mit Ditib-Gemeinden geführt, da die meisten Moslems bei uns Türken sind, wobei auf christlicher Seite oft liberale Pfarrer mit gutmenschlich-ahnungslosen Gemeindemitgliedern gegen sunnitisch Mainstream-Mohammedaner mit fundamentalem Wissen antreten. Diese Dialogveranstaltungen arten häufig genug in Dialügveranstaltungen aus. Ich sage nicht, dass es immer so und nicht anders abläuft, aber leider nur allzu oft.“ Und genau das ist auch meine Meinung. Dialog auf Augenhöhe in gegenseitigem Respekt voreinander auf gleicher Ebene, nicht mit vorauseilendem Gehorsam.

  5. schwebchen Says:

    Dialog wird in Deutschland von vielen Kirchen mit Ditib-Gemeinden geführt, da die meisten Moslems bei uns Türken sind, wobei auf christlicher Seite oft liberale Pfarrer mit gutmenschlich-ahnungslosen Gemeindemitgliedern gegen sunnitisch Mainstream-Mohammedaner mit fundamentalem Wissen antreten. Diese Dialogveranstaltungen arten häufig genug in Dialügveranstaltungen aus. Ich sage nicht, dass es immer so und nicht anders abläuft, aber leider nur allzu oft. Gespräche sind sicher gut und hilfreich, aber man darf nicht zu blauäugig rangehen. Wahr ist und bleibt, dass Jesus auch Moslems liebt und dass er möchte, dass sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Wenn man einem Moslem mit ehrlichen Fragen begegnet, ist der Dialog eine schöne Sache.

  6. G. Engleder Says:

    Ich habe in den letzten Tagen einiges über unseren Papst gelesen und bin über sein Verhalten gegenüber dem Islam sehr enttäuscht. Ich hätte da schon sehr deutliche Worte erwartet. Auch wenn da vielleicht gute Absichten dahinter stecken, handelt der Papst sehr unbedacht und ohne Gedanken an die Gläubigen Christen in der Welt.
    Dazu viel mir die Fabel vom Frosch und dem Skorpion ein. Trift es doch in dieser Zeit auf viele Politiker und hohe kirchlichen Würdenträger zu. Wobei die Politiker und die Würdenträger die Rolle des Frosches übernommen haben.

    Frosch und Skorpion – (Christ und Islam), (Papst und Imam).
    Ein Skorpion wollte einen Fluss überqueren. Da traf er am Ufer einen Frosch und bat diesen: „Lieber Frosch, nimm mich bitte auf deinem Rücken mit zum anderen Ufer!“
    „Ich bin doch nicht lebensmüde. Wenn wir dann auf dem Wasser sind und du mich stichst, dann muss ich sterben“, entgegnete ihm der Frosch.
    „Wie könnt ich dich stechen, dann gehen wir ja beide unter und müssen beide sterben“, antwortete der Skorpion.
    Der Frosch überlegte und sagte: „Ja, da hast du wohl recht. Steig auf meinen Rücken.“
    Kaum sind sie einige Meter geschwommen, spürte der Frosch einen stechenden Schmerz und er schrie: „Jetzt hast du mich doch gestochen. Wir müssen beide sterben!“
    Der Skorpion: „Ja, tut mir leid. Aber dass ist meine Natur!“


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