kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Das Dollarimperium wackelt bedenklich 30. Mai 2014

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 10:29

 

In der Ukraine haben die USA und ihre Nato-Verbündeten binnen kürzester Zeit eine aus dem Ruder laufende Zersplitterung heraufbeschworen, die – ähnlich wie das Fiasko im Irak – die geplante Inbesitznahme der Landesressourcen massiv erschweren oder unmöglich machen dürfte. Eine friedliche Beilegung der Interessenskonflikte wird allein wegen des zunehmenden Grades an Chaos immer schwieriger. Nicht dass das eine Entschuldigung für ein Hineinschlittern in den Krieg wäre: das hätte man aus reichlicher Erfahrung auch vorher wissen können. So wie es momentan aussieht, hat Europa genügend Standkraft, sich von den “Partnern” aus Washington nicht für einen solchen Krieg vor den Karren spannen zu lassen. Auch hier könnte es bald zu einer Nagelprobe kommen, in der es zwischen USA und Europa nur noch die Wahl zwischen Freund oder Feind gibt – ohne Zwischentöne. Sollte sich Europa dann tatsächlich abwenden, weil man hier bemerkt, dass aus Russland und China einfach die besseren Angebote kommen und diese Partner auch ohne Erpressung verhandeln können, wird die Luft für den Hegemonen wirklich dünn. Wenn Amerika dann mit dem Rücken zur Wand steht, so behaupten einige, dann besteht durchaus die Gefahr, dass Russland zu einer XXL-Ausgabe des Irak werden könnte, sozusagen die letzte Schlacht, an der sich das wankende Imperium final die Zähne ausbeisst. Auch wenn sich das nur die Wenigsten unter einer Obama-Administration vorstellen können. Ob sie übertreiben ist ungewiss, doch es ist nicht von der Hand zu weisen dass die USA unter genügend hohem Druck stehen, um sich in einem schwachen Moment zu noch größeren Dummheiten als den Irakkriegen verleiten zu lassen.

Auch innenpolitisch mangelt es nicht an Hinweisen für steigenden Druck im Kessel: so zeigte sich erst letzte Woche an der beiläufigen Lockerheit, mit der die Kommunikationsbehörde das Prinzip der Netzneutralität in den Papierkorb der Geschichte befördert, dass die USA immer deutlichere autokratische und feudale Züge annehmen – wie so viele andere frühere Imperien, die sich für das letzte Gefecht rüsteten. Das Prinzip Netzneutralität garantierte bislang – vereinfacht gesagt – die Informationsfreiheit im Internet, indem es die ansonsten überall übliche Bevorzugung kommerzieller und einschlägiger ideologischer Interessen im Datenstrom verhinderte. Künftig sollen jedoch Onlineinhalte mit finanzieller Durchschlagskraft in US-Leitungen schneller befördert werden als nichtkommerzieller oder finanzschwacher Content. Da die mächtigsten finanziellen Interessen sehr eng mit den Interessen an einer starken Weltleitwährung Dollar sowie an einer Kontrolle der herrschenden Meinungen und Weltanschauungen gekoppelt sind, ist die Regulierung des Internets durch Kaufkraft auch ein Versuch, die herrschenden Verhältnisse mithilfe eines ideologischen Filters zu “retten”. Selbst im Europa des Brüsseler Zentralismus ist so etwas zur Zeit noch undenkbar – auch wenn es hier ebenfalls Bestrebungen zur Aufhebung der Informationsfreiheit gibt und es allgemein mit der Durchsetzung demokratischer Grundwerte ebenfalls schon mal besser stand. Der Widerstand der Bevölkerung gegen Derartiges ist hier noch zu groß, denn in Europa ist die Bevölkerung noch wach genug, um den wahren Charakter solcher Maßnahmen zu erkennen: als Versuch einer verzweifelten Obrigkeit, die Herrschaft mit der Brechstange zu sichern. Ein solches Niveau an sichtbarer Offenheit erreicht Repression übrigens immer erst dann, wenn den Eliten eines wankenden Imperiums die Felle schon davonschwimmen …

{Quelle: http://www.krisenvorsorge.com/das-dollarimperium-wackelt-gefaehrlich/}

 

 

 

 

2 Responses to “Das Dollarimperium wackelt bedenklich”

  1. thomas Says:

    Babylon USA wird fallen ,weil sie die ganze Welt mit ihren Sünden überzogen hat !


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