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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

FPÖ zwingt Nationalbank zu Gold-Inventur in London 28. Mai 2014

Filed under: Von hier und dort — Knecht Christi @ 11:35

280 Tonnen Gold im Wert von rund 8,5 Milliarden Euro besitzt Österreich.

17% lagern im eigenen Land, ein Teil davon befindet sich in der Schweiz, der Großteil in London. Exakte Zahlen über die Aufteilung hält die Österreichische Nationalbank (OeNB) zwar wie fast alle anderen EU-Zentralbanken geheim, aber gut 150 Tonnen dürften im Keller der Bank of England gebunkert sein. Dorthin begibt sich in Bälde eine Abordnung des Rechnungshofes um unsere Goldschätze nachzuprüfen. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin trend in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Zum ersten Mal versichern sich damit externe Prüfer vor Ort, dass die österreichischen Goldreserven tatsächlich in dem angegebenen Umfang existieren. Erstmals in der Geschichte werden auch Experten dabei sein, die anhand von Analysen sogar den Reinheitsgrad des Edelmetalls untersuchen. Die Gold-Inventur findet im Rahmen der Prüfung der Österreichischen Nationalbank durch den Rechnungshof statt. Rechnungshofpräsident Josef Moser hatte im Zuge des Forums Alpbach eine Überprüfung der Goldreserven angekündigt. Ob diese Überprüfung auch eine physische Bestandsaufnahme umfassen sollte, war bislang unklar.

 

 

 

 

 

Falschangaben und öffentlicher Druck

 

Über Jahre hinweg haben Finanzministerium und Nationalbank das Parlament und die Bevölkerung mit unrichtigen Informationen zum Thema Gold in die Irre zu führen versucht. Zigfache unterschiedliche Angaben über die Lagerorte des Goldes wurden in den letzten Jahren gemacht. Am 14. September 2011 sagte der ehemalige OeNB-Vizegouverneur Wolfgang Duchatczek beispielsweise vor dem Nationalrat, die 280 Tonnen Gold befänden sich in Österreich. Später soll die Aussage eine Missinterpretation der Parlamentskorrespondenz gewesen sein. Dem oberösterreichischen FPÖ-Abgeordneten Gerhard Deimek ist es schließlich gelungen, durch öffentlichen Druck mitteles der Initiative „Rettet unser österreichisches Gold“ das Goldrätsel größtenteils zu lüften, in dem die Lagerorte bekanntgegeben wurden. „Die Basis unsere Initiative wird immer breiter. Auf die Dauer wird sich Nationalbankgouverneur Ewald Nowotny dem Willen der Menschen nicht mehr verschließen können“, sagte Deimek im April, der nicht locker lassen will, bis alles österreichische Gold zu Gänze in Österreich gelagert ist. Jetzt ist vorerst einmal der Rechnungshof an der Reihe das OeNB-„Kerngeschäft“ inklusive der Devisenbestände einer Kontrolle zu unterziehen. Gouverneur Ewald Nowotny sagt im trend dazu: „Ich verstehe das Ansinnen. Jeder Greißler muss einmal im Jahr Inventur machen. Nur so können die unsinnigen Gerüchte aus der Welt geschafft werden“.

http://www.unzensuriert.at/content/0015461-FP-zwingt-Nationalbank-zu-Gold-Inventur-London

 

 

Warum das österreichische Gold in London ist

 

Nationalbank und Rechnungshof haben das heimische Gold in den Tresoren der Bank of England überprüft: Es ist noch da. Anders als Deutschland wird Österreich auch kein Gold zurück ins Land holen.

 

 

 

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