kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Die EU-Wahlen und Geert Wilders 28. Mai 2014

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 21:12

 

 

 

 

 

Es war für viele überraschend:

Die Umfragen am Donnerstag zum Abschneiden der PVV und Geert Wilders waren enttäuschend.

Das letztendliche Ergebnis fiel dann wesentlich besser aus,

wenn auch nicht so glänzend wie vor fünf Jahren.

 

 

 

Warum haben die Wähler sich also nicht zu Wilders bekannt?, fragt das Gatestone Institut. Vor fünf Jahren hatte Wilders seinen Wählern versprochen, dass er keine Koalition mit anderen Parteien eingehen werde, das hat sich nun geändert. Nach Gesprächen mit Marine Le Pen zeigte sich Wilders überzeugt, dass die Vorsitzende der Nationalen Front mit den Antisemiten in ihrer Partei gebrochen hatte. Sie sei nicht antisemitisch wie ihr Vater, versicherte Wilders, ihr ginge es um Frankreich, seine Identität und Unabhängigkeit. Darüber hinaus glaubt Wilders, dass er den Vormarsch des Islams im Westen stoppen kann, gemeinsam mit dem FN und mit einer pro-israelischen Richtung. Er ist das Risiko eingegangen, obwohl die alte Garde immer noch aktiv ist und Le Pens Ratgeber teilweise sehr gefährliche geopolitische Ansichten haben. Dennoch scheint Wilders seine Wähler nicht überzeugt zu haben. Die holländischen Medien taten ihr Übriges dazu und veröffentlichten ein Interview mit Jean-Marie Le Pen, der fröhlich verkündete, dass das Ebola Virus die Masseneinwanderung der Afrikaner nach Europa ganz von selbst regeln werde. Das hat ihm die Führung in der Wahl gekostet. Nigel Farage, Vorsitzender der britischen UKIP, hat sich auch mit Marine Le Pen getroffen und war ebenfalls beeindruckt von ihr. Aber anders als Wilders blieb er vorsichtig auf Distanz. Er wird keine Koalition mit Le Pens FN bilden, schlug ihr vor, eine neue Partei ohne ihren Vater und die alte Garde aufzubauen.

Vielleicht hätte Wilders etwas warten sollen, ehe er sich so eng an Le Pen band, aber er scheint in Eile zu sein. Er glaubt, dass die Zeit in Europa davon läuft und in seiner Hast trifft er rasche Entscheidungen. Seit 10 Jahren lebt er buchstäblich als Gefangener, der von Al-Kaida und anderen islamistischen Organisationen mit dem Tode bedroht wird. Er versteht nicht, dass der Islam für manche Menschen kein so dringendes Problem darstellt wie für ihn, offensichtlich ist seine Rhetorik einigen Menschen zu harsch. Im letzten Jahr hatte Wilders Aufkleber mit der saudischen Flagge und dem Textder Islam ist eine Lüge, Mohammed ist ein Verbrecher, der Koran ist Gift“ anstatt des islamischen Glaubensbekenntnisses verteilt. Die Saudia haben zunächst gar nicht darauf reagiert, aber rechtzeitig zur EU Wahl erklärten sie, dass sie wegen Wilders Sticker die Wirtschaft der Niederlande boykottieren werden. Der Boykott verstößt gegen die Vereinbarungen der Welthandelsorganisation WTO, die Saudi Arabien befolgen muss und wird die Niederlande vermutlich ein paar Millionen Euro kosten. In Saudi Arabien werden Apostaten hingerichtet, Christen dürfen kein Kreuz tragen, keine Kirchen bauen, Frauen dürfen nicht Auto fahren, und Juden dürfen gar nicht einreisen. Sie fühlen sich beleidigt durch die Aktion eines holländischen Oppositionspolitikers und bestrafen das ganze Land. Ministerpräsident Mark Rutte sagte, er und sein Wirtschaftsminister würden nach Riadh reisen – er erwähnte allerdings nicht seinen Arbeitsminister Lodewijk Asscher. Ihn nach Riadh zu schicken würde die Sache vermutlich noch weiter verschlimmern: Asscher ist nämlich Jude. Man muss nicht weiter betonen, dass sich natürlich kein einziges europäisches Land an die Seite der Niederlande gestellt hat. Es ist halt einfacher in gemeinsamen Erklärungen Israel zu verurteilen als den Zorn der Saudis zu erregen. {Quelle: http://europenews.dk/de/node/80417}

Falschmeldung in den Niederlanden: Wilders deutlich besser als bei Prognose

 

 

 

 

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