kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Erdo und der „unverhohlene Wahlkampf eines nationalistischen Taktierers“ 27. Mai 2014

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 22:29

Den geplanten Besuch des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan am 24. Mai 2014 in Köln hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göt­tingen als „unverhohlenen Wahlkampfauftritt eines eiskalten nationalistischen Taktierers“ bezeichnet. „Wer seine eigene Gesellschaft spaltet und dort Hetze gegen Kurden, Armenier, Griechen, Alewiten, Christen, Yeziden, aber auch ge­mäßigte Muslime betreibt und darüber hinaus Islamisten aus der ganzen Welt nach Syrien passieren lässt, darf in Deutschland nicht ohne Weiteres für seine Politik werben“, kritisierte die Menschenrechtsorganisation am Freitag. „Erdogan unterdrückt und schikaniert nicht nur ethnische und religiöse Minder­heiten in der Türkei, die in seinem nationalen „Projekt“ keinen Platz haben. Er deckt dort auch die massive Korruption und setzt sich bedenkenlos über Demo­kratie, Pressefreiheit und Rechtsstaatlichkeit hinweg“, sagte der GfbV-General­sekretär Tilman Zülch. „Der türkische Ministerpräsident hält es offenbar nicht für nötig, sich den Angehörigen der 301 Opfer des Grubenunglücks von Soma zu stellen, sondern begibt sich bedenkenlos auf Promotionstour nach Deutschland. Seine politische Mission ist klar: Erdogan will hier seine Anhänger für die Präsi­dentenwahl in der Türkei Anfang August mobilisieren“.

 

 

 

 

 

Erdo

 

Auch das Verhalten türkischer Sicherheitskräfte an der Grenze zu Syrien gibt nach Auffassung der GfbV Anlass, die Politik Erdogans scharf zu kritisieren. Ent­gegen anderslautender Nachrichten hat die türkische Regierung nach Recher­chen der Menschenrechtsorganisation in den vergangenen Monaten humanitäre Hilfslieferungen in die drei weitgehend autonomen kurdischen Kantone im Nor­den Syriens verhindert. Dort haben auch viele christliche Flüchtlinge Schutz gesucht. Waffenlieferungen an islamistische Fanatiker in Syrien lässt die Türkei jedoch passieren. Darüber hinaus will Ankara eine 300 Kilometer lange Mauer entlang der Grenze errichten, um sich später dann vom Nachbarland abzu­schotten. Bei den Präsidentenwahlen in der Türkei können am 10. August erstmals auch im Ausland lebende türkischstämmige Wähler ihre Stimme abgeben. In Deutschland gibt es rund 1,5 Millionen von ihnen. Schon 2008 hatte Erdogan seine Landsleute davor gewarnt, sich anzupassen, und erklärt: „Assimilierung ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.“ Zwei Jahre später hatte er Gymnasien für türkische Einwanderer in Deutschland gefordert. Für die 15 Millionen alteingesessenen kurdischen Bürger in der Türkei jedoch ließ er keine einzige Schule in deren Muttersprache zu.

DSC 9638mm Tausende demonstrieren gegen Erdogan in Köln   Bilder!

http://koeln-kultur-kolumne.de/tausende-demonstrieren-gegen-erdogan-in-koln-bilder/

Tausende demonstrieren gegen Erdogan in Köln – Bilder!

 

Bye, Bye Erdogan – Viele Bilder von der bislang friedlichen Demo in Köln!

 

 

 Tausende demonstrieren gegen Erdogan in Köln   Bilder!

 

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