kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Steiermark und Tirol mit 800 Angeboten in der Langen Nacht 23. Mai 2014

Filed under: Kirche — Knecht Christi @ 22:38
Die Lange Nacht der Kirchen lockt viele Besucher an.          Bild: SN/Andreas Kolarik

Über 100 Kirchen in Tirol und Südtirol und 101 Kapellen und kirchliche Einrichtungen in der Steiermark werden zur „Langen Nacht der Kirchen“ am 23. Mai offen halten.

 

Highlight in Graz ist Oldtimer-Straßenbahn, die auf der Linie 3 von Kirche zu Kirche fährt.

 

Zu rund 800 Veranstaltungen laden in der Steiermark, in Tirol und Südtirol die Kirchen im Rahmen der 10. Langen Nacht der Kirchen am 23. Mai. In der Steiermark beteiligen sich 101 Kirchen, Kapellen und kirchliche Einrichtungen mit 500 Veranstaltungsangeboten; über 100 Kirchen halten auch in Tirol und Südtirol die Türen offen und locken mit rund 300 Aktionen, so das Resümee der Pressekonferenzen in Graz und in Innsbruck. Das Programm reicht von Konzerten über Diskussionen bis zu Gottesdiensten, Filmvorführungen, aufwendigen Lichtinstallationen und sportliche Aktionen. In vielen Kirchen gibt es auch spezielle Angebote für Kinder und Jugendliche. Entsprechend dem diesjährigen Motto der Langen Nacht Lichter sollen sein, um Tag und Nacht zu scheiden. Sie sollen Zeichen sein (Gen 1,14)“ wolle man in der Steiermark unzählige Lichtsignale aussenden, betonte Stadtpfarrpropst Christian Leibnitz am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Graz. Kirche zeige sich damit als eine lebendige Kirche, die das ganze Leben durchdringe und es nachhaltig präge: „mit all ihrer Kultur, der Musik aber auch dem miteinander Essen und Feiern“. Ein Highlight ist diesmal eine Oldtimer-Straßenbahn, die auf der Linie 3 in Graz von Kirche zu Kirche fährt und zum Diskurs einlädt. Hochrangige Kirchenvertreter, darunter der evangelische Superintendent Hermann Miklas, Stadtpfarrpropst Leibnitz, Generalvikar Heinrich Schnuderl und Bürgermeister Siegfried Nagl, werden dabei den Mitfahrenden im Gespräch begegnen.

„Kirche ist unterwegs und soll unterwegs sein. Die Grundfrage dabei: Wohin geht die Reise?“, so Miklas. Die Straßenbahn sei auch immer ein Symbol für die Ökumene: „Würden die Kirchen an den zwei entgegengesetzten Fahrständen losfahren, würde sich nichts bewegen. Es geht nur ökumenisch, das heißt in die gleiche Richtung, etwas weiter“. Speziell für die Lange Nacht wurden elf Touren zusammengestellt, die die Landeshauptstadt unter verschiedenen Aspekten den Besuchern vorstellen. So führen etwa „Vespa-Nighttouren“ ab 16 Uhr auf zwei Rädern durch das interreligiöse Graz. Auf dem Fahrplan stehen ein muslimisches Gebetshaus, eine altkatholische, eine katholische und eine koptisch-orthodoxe Kirche. „Die Kirche und das liebe Geld“ stellt ab 19.30 Uhr eine Gesprächsrunde in der Franziskanerkirche in Graz in den Mittelpunkt. Auf dem Podium sitzen Hertha Ferk, Leiterin der Kirchenbeitragsorganisation der Diözese, Matthias Maier, Vikar des Franziskanerklosters, Helmuth Neuner, Wirtschaftsdirektor des Stiftes Admont, Nora Musenbichler, Koordinatorin der Vinziwerke, Bernhard Rebernik, Präsident der Katholischen Aktion Steiermark und Kurt Remele, Professor am Institut für Ethik und Gesellschaftslehre der Universität Graz. Auch für Kinder und Familien wird viel geboten: von Kindernachtführungen und Musical bis zu biblischem Puppentheater. Für Jugendliche stehen Gebetsabende, Abendmessen, Konzerte, Lagerfeuer und sportliche Betätigungen auf dem Programm. Kulinarische Interessierte können in Heiligenkreuz am Waasen biblisch kochen oder in Unterrohr Messweine verkosten. Messgewänder stehen in Kirchberg an der Raab im Mittelpunkt.

 

 

 

 

 

Neue Wege in der Diözese Innsbruck

 

In Innsbruck wird die Großveranstaltung im Fokus der 50-Jahr-Feier der Diözese stehen. Generalvikar Jakob Bürgler zog bei der Pressekonferenz am Dienstag eine Parallele zum Jubiläums-Motto „Aufbrechen“: Auch die Lange Nacht sei ein Beispiel, wie Kirche aufbrechen und neue Wege zu den Menschen finden kann. Die Veranstaltungen „zeugen davon, wie viele Menschen die Frische und Lebendigkeit des Glaubens in sich tragen und mit anderen teilen“, so Bürgler. Der Superintendent der evangelischen Kirche Salzburg-Tirol, Olivier Dantine, sieht in der Langen Nacht die Chance, mit einem niederschwelligen Angebot die Menschen zu erreichen. Die Kirchen zeigten sich dabei „offen gegenüber anderen Formen der Spiritualität und Kultur“. Der offizielle Auftakt erfolgt um 17.50 Uhr mit dem Glockengeläut aller teilnehmenden Kirchen. Um 18 Uhr feiern Vertreter aller beteiligten Konfessionen einen ökumenischen Gottesdienst in der serbisch-orthodoxen Kirche. Ab 22 Uhr gibt das Kabarett-Trio „Feinripp“ einen humoristischen Rückblick auf 50 Jahre Diözese Innsbruck im Jakobsdom. Zur Langen Nacht der Religionen wird um 19 Uhr in der evangelischen Auferstehungskirche in Innsbruck-Reichenau geladen. Unter den Aspekten schmecken, tasten, sehen und hören sollen spirituelle, geistige Inhalte begreifbar gemacht werden. Der Abend mündet in ein Gebet der Vertreter aller sieben Religionsgemeinschaften, die die Lange Nacht der Religionen miteinander feiern. Sportliche Besucher haben zwischen 21 und 21.30 Uhr die Möglichkeit, die Kuppel in der Pfarrkirche Mariahilf zu besteigen. Kulturinteressierte können von 20 bis 22.30 Uhr die Kunstkammer des Servitenklosters besichtigen. Die sieben Todsünden in Bild und Musik stehen bei einem Jugendprojekt in der Pfarrkirche Breitenwang um 22 Uhr im Mittelpunkt. Zu einer Langen Nacht der Spiele lädt die Diözese ab 19 Uhr ins Innsbrucker Diözesanhaus. Besucher können aus 1.400 Spielen auswählen. {Quelle: http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/62340.html}

 

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