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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Schützt SPD-Kandidatin Graue Wölfe? 23. Mai 2014

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 18:20

Die DITIB-Funktionärin Halide Özkurt tritt am nächsten Sonntag in Krefeld für die SPD zur nordrhein-westfälischen Kommunalwahl an.

 

 

 

 

 

In der Vergangenheit sorgte sie mit seltsamen Aussagen zu den türkisch-rechtsextremen Grauen Wölfen für Irritationen in der Seidenstadt.

 

„Dem Pass nach bin ich Deutsche. Aber innerlich fühle ich mich eher als Türkin. Ich gehöre hierher, ich bin ein Teil von Deutschland, auch wenn ich einer anderen Kultur entstamme” – so lautete die Selbstbeschreibung der 1980 in der Türkei geborenen und 1989 mit ihren Eltern nach Krefeld gezogenen Halide Özkurt im Oktober 2012 gegenüber der Zeitschrift Eltern. Im September 2013 wurde die verheiratete Diplom-Pädagogin zur stellvertretenden Landesvorsitzenden des gerade gegründeten nordrhein-westfälischen Landesverbandes der Diyanet Isleri Türk Islam Birligi (DITIB, deutsch: Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion) gewählt. Die DITIB untersteht dem staatlichen Präsidium für religiöse Angelegenheiten der Türkei in Ankara, welches dem türkischen Ministerpräsidentenamt angegliedert ist, und fungiert als deutschlandweiter Dachverband für die Koordinierung der religiösen, sozialen und kulturellen Tätigkeiten der ihr angeschlossenen türkisch-islamischen Moschee-Gemeinden. Am nächsten Sonntag möchte die DITIB-Funktionärin Halide Özkurt vom Wahlbezirk Stephanplatz für die SPD in den Krefelder Stadtrat gewählt werden. Einen Konflikt zwischen deutschen und türkischen Interessen sieht sie darin nicht, stattdessen bestreitet sie den Einfluss der türkischen Regierung auf die DITIB: „Das ist ein vollkommen unabhängiger Verein”, so Özkurt im April telefonisch gegenüber blu-NEWS. Die DITIB würde sehr viel für die Integration von Türken in Deutschland leisten, so Özkurt weiter. Potentiellen SPD-Wählern verschweigt sie jedoch, dass sie stellvertretende Landesvorsitzende der DITIB ist und erzählt diesen auf der Internet-Seite der Krefelder SPD stattdessen, dass sie als Sozialarbeiterin tätig sei und Menschen in Not-Situationen berate.

 

 

 

2008 verteidigte Özkurt die Krefelder Grauen Wölfe

 

Die Merkwürdigkeiten in Özkurts politischer Laufbahn begannen aber schon Jahre vorher: 2005 wurde sie Vorsitzende des Ausländerbeirates der Stadt Krefeld. In dieses Gremium gewählt wurde sie als Vertreterin der konservativ-rechtslastigen „Türk-Islam-Union”. Eine Vereinigung, der sieben Moschee-Vereine des nationalistisch-islamistischen Spektrums Krefelds angehören, darunter auch mehrere Vereine der „Türk-Ferderasyon”, in Deutschland besser bekannt als „Graue Wölfe”. Bei den Grauen Wölfen handelt es sich um türkische Rechtsextremisten, die sich selber „Ülkücü” (Idealisten) nennen und deren Ideologie nicht viel anders ist als die deutscher Rechtsextremer: übersteigerter Nationalismus, Führer-Kult, die Überzeugung, dass die eigene Rasse überlegen sei und der Traum vom Großreich. Auch bei den Feindbildern gibt es Gemeinsamkeiten mit Neo-Nazis; deutsche und türkische Rechtsextremisten eint der Hass auf Juden und Homosexuelle. Allerdings haben die Grauen Wölfe noch ein paar Feinde mehr: Amerikaner, Kurden, Aleviten, Armenier und ganz allgemein Christen. Eine rassistische Ideologie, die aber bei Halide Özkurt offenbar keinerlei Berührungsängste ausgelöst hat: Am Ostermontag 2008 besuchte sie zusammen mit etwa 1.500 anderen Teilnehmern eine Veranstaltung der Grauen Wölfe in Krefeld-Linn. Ein Vorgang, der selbst die bei nicht-deutschen Rechtsextremisten traditionell wenig kritische Rheinische Post auf den Plan rief. Und auf deren Nachfrage stellte sich Özkurt naiv: „Die Grauen Wölfe sind in Deutschland nicht verboten. Ich kann nur für Krefeld sprechen: Hier sind alle Idealistenvereine integrationswillig, setzen sich dafür ein, dass man die deutsche Sprache lernen soll.” Von der Rheinischen Post damit konfrontiert, dass die türkischen „Idealistenvereine” laut Verfassungsschutz das Entstehen von Parallelgesellschaften mit dem entsprechenden Konfliktpotential fördern, gab sich Özkurt verwundert: „Jeder in Krefeld weiß, dass ich mich für Integration stark mache. Man hätte mich doch nicht eingeladen, wenn es den Veranstaltern um Separatismus gehen würde“.

 

 

 

 

Im Wahlkampf 2014 will Özkurt nichts zu den Grauen Wölfen sagen

 

Heute, im Kommunal-Wahlkampf für die Krefelder SPD, will sich Özkurt gar nicht mehr zu ihrem Verhältnis zu den Grauen Wölfen äußern. Von blu-NEWS kurz nach Ostern schriftlich dazu befragt, warum sie 2008 am Krefelder Treffen der Grauen Wölfe teilgenommen habe und wie sie heute zu den Grauen Wölfen steht, antwortete Özkurt: „Nach eingehender Recherche über Ihre Online-Publikation blu-NEWS konnte ich nicht den Eindruck gewinnen, dass dort mit einer ausgewogenen Berichterstattung zu rechnen ist. Deshalb bitte ich um Verständnis, dass ich diese Fragen nicht beantworten möchte. Seien Sie aber sicher, dass ich das deutsche Grundgesetz bei allem, was ich mache, immer im Blick habe und mich demgemäß verhalte. Mit verfassungswidrigen Organisationen oder Veranstaltungen hatte ich bisher weder Kontakt gehabt, noch habe ich welche besucht und werde das auch in Zukunft nicht tun“. Am Sonntag ging Özkurt noch einen Schritt weiter und erzählte bei einer Podiums-Diskussion mit anderen Krefelder Ratskandidaten vor rund 100 Zuhörern, sie sei im April „von dem rechtsradikalen Blog blu-NEWS” angerufen und interviewt worden. Wozu sie befragt wurde, sagte sie jedoch nicht. Anders formuliert: Anstatt zu erklären, warum sie an einer Veranstaltung türkischer Rechtsradikaler teilgenommen hat oder sich zumindest nachträglich davon zu distanzieren, bezeichnet die DITIB-Funktionärin und SPD-Kommunalkandidatin Halide Özkurt die nachfragenden Journalisten und deren Medium als „rechtsradikal”. Eine Chuzpe, bei der man sich sofort an jene Art von Räuber erinnert fühlt, die so dreist sind, beim Weglaufen auch noch laut „Haltet den Dieb!” zu rufen. {Quelle: http://www.blu-news.org/2014/05/20/schuetzt-spd-kandidatin-graue-woelfe/}

 

 

2 Responses to “Schützt SPD-Kandidatin Graue Wölfe?”

  1. Bernhardine Says:

    @ KoG

    Wer wird denn hier den kommunistischen pädophilen Jean-Paul Sartre zitieren???

    Lehrerein de Beauvoir hatte eine Prozeß am Halse, weil sie ihre Schülerinnen verführte, siehe Link.

    Dem Sartre führte sie 14-jährige Mädchen zu, hörte ich schon vor 30 Jahren im Radio auf WDR.

    Dartre mit der pädophilen Simone de Beauvoir und Che Guevara:

    1977 schickten de Beauvoir und Sartre zusammen mit den „Philosophen“ Michel Foucault, Jacques Derrida und anderen eine Petition an das französische Parlament, in der sie die Dekriminalisierung aller Beziehungen zwischen Erwachsenen und Kindern unter fünfzehn Jahren forderten.

  2. Xavier Hertogenbosch Says:

    Ein trotz vieler Hinweise aus der Bevölkerung durch Presse und Lokalpolitik aufwändig vermiedenes sprich Norbert Bude offensichtlich ziemlich unangenehmes Thema: Gülistan Yüksel und die TÜRK FEDERASYON (ADÜTDF, Graue Wölfe). Der 2014 erfolgreich (Wahlergebnis ist angefochten worden, Neuwahlen wurden gefordert, Stadt hat noch nicht entschieden) in den Integrationsrat gewählte TDIV (Türkisch-Deutscher Integrationsverbund) mit seinem umstrittenen Bestandteil Türk Kültür Dernegi (ADÜTDF) ist ja aus Sicht des Oberbürgermeisters vielleicht nicht wirklich integrationsfeindlich, denn sonst hätte SPD-Politikerin doch eigentlich nicht zu Gast sein dürfen ohne sich hinterher nicht sogleich von den Grauen Wölfen zu distanzieren, Aile ve Cocuk etkinligi bedeutet Familien- und Kinder-Aktion:

    Mönchengladbach Türk Kültür Dernegi‘nin [das bedeutet: Gemeinnütziger Türkischer Kulturverein Mönchengladbach, Erzbergerstraße, = der ADÜTDF-Ortsverein] her sene geleneksel hale getirdigi Cocuk etkinligine bu defada sehrimizin bir cok Ailesi cocuklariyla katilmistir! Bunun yani sira SPD Milletvekili [SPD-Bundestagsabgeordnete] sn Gülistan [Gülistan YÜKSEL zu Gast bei den Grauen Wölfen] hanimla beraber Yabancilar Meclis üyesi [Integrationsratsmitglied] sn Mehmet Gümüs [unser Grauer Wolf im Mönchengladbacher Integrationsrat] de etkinlige istirak etmistir. Bu güzel calismalarindan dolayi Münchengladbach Türk Kültür dernegini tebrik eder diger calismalarinda da basarilar dileriz.

    https://www.facebook.com/media/set/?set=a.224855384353569.1073741913.117835988388843&type=3

    Cuma Namazi-Mönchengladbach Ülkü Ocagi-19.04.2013

    Mönchengladbach Ülkü Ocagi – Türkischer Kulturverein Mönchengladbach und Umgebung, Graue-Wölfe-Gast Gülistan Yüksel:


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