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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Dhimmi-Journalisten entkommen ihren islamischen Nusra-Terroristen 19. Mai 2014

Filed under: Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 22:52

Anthony Loyd: So berichtete die "Times" über das Schicksal ihrer entführten Reporter

’Dhimmi’ Western journalist who thought Muslims were his friends, was nearly beaten to death and shot by his Muslim ‘friends’ in Syria

 

 

 

Zwei westliche Reporter sind in Syrien entführt und misshandelt worden. Doch die beiden hatten noch Glück: Islamistische Rebellen schritten ein und retteten die Männer.

 

 

Der Journalist Anthony Loyd und sein Fotograf Jack Hill waren fast schon wieder in Sicherheit, fast schon wieder in der Türkei. Nur 16 Kilometer trennten sie noch von dem Nato-Staat. Im Auftrag der britischen Zeitung „The Times“ hatten sie in der syrischen Stadt Aleppo recherchiert, nun waren sie auf dem Rückweg. Doch dann ging plötzlich alles schief. Zwei Autos tauchten auf, ein BMW und ein weiteres. Sie drängten das Fahrzeug mit den Journalisten und ihrem Übersetzer von der Straße ab und zwangen es zum Halt. Rund sieben Männer stiegen aus und fesselten die Reporter. Loyd wurde mit einem Sack über dem Kopf auf den Hintersitz gepackt, Hill und der Übersetzer landeten gemeinsam im Kofferraum. Los ging die Fahrt ins Ungewisse. Kurz darauf hielt das Auto. Hill und der syrische Übersetzer versuchten, durch einen Schlitz im Kofferraum zu lugen. Sie erkannten ihre Entführer: Sie gehörten zu den Männern, die sie eigentlich sicher vom Rande Aleppos zurück zur türkischen Grenze begleiten sollten. Ihre eigenen syrischen Bodyguards hatten sie betrogen.

 

Photographer Jack Hill

 

 

 

Die Entführer misshandelten ihre Geiseln

 

Doch dann erkannten die zwei im Kofferraum ihre Chance: Durch den Schlitz konnten sie nur noch einen Bewacher sehen. Die Gelegenheit zur Flucht. Mit aller Kraft traten sie den Kofferraum auf, überwältigten den Bewacher und befreiten Loyd vom Rücksitz. Sie wollten gerade flüchten, als die anderen Männer zurückkamen. Der syrische Übersetzer schnappte sich ein Moped und brauste davon, er wollte Hilfe holen. Loyd und Hill wurden von ihren Entführern ein zweites Mal überwältigt. Die Gangster waren wütend. Sie verprügelten Hill und schossen Loyd zweimal ins Bein. Noch einmal sollten die zwei „Times“-Journalisten ihnen nicht entwischen. Unterdessen hatte sich jedoch das Gerücht verbreitet, dass die Männer zwei westliche Journalisten entführt hatten, um Lösegeld zu erpressen. Die Entführer waren in der Region keine Unbekannten. Ursprünglich hatten sie als Rebellen gegen Baschar al-Assad gekämpft. Doch nun, im dritten Jahr des Kriegs, sahen sie mit den „Times“-Journalisten offenbar ihre Chance, mit Menschenhandel Geld zu machen.

 

 

Anthony Lloyd In Hospital: Shot and with a fractured skull and hip

 

 

Die beiden Entführten hatten Glück im Unglück

 

Prompt tauchte ein Rebellenchef der „Islamischen Front“ auf und stellte die Entführer zur Rede. Die „Islamische Front“ ist nicht zu verwechseln mit dem „Islamischen Staat in Syrien und im Irak -ISIS“. Während letztere Radikalislamisten sind, die in Nordsyrien einen Gottesstaat errichten wollen, will die „Islamische Front“ sie bekämpfen. Die „Islamische Front“ ist ein neuerer Zusammenschluss verschiedener syrischer Rebellengruppen mit dem Ziel, sowohl Baschar al-Assad als auch die Radikalislamisten von ISIS zu bekämpfen. ISIS gehört zu den Gruppen, die nicht nur für Syrer, sondern auch für westliche Journalisten am gefährlichsten sind. Aus der Entführung von Reportern hat ISIS einen regelrechten Geschäftszweig gemacht. Die Einmischung der „Islamischen Front“ wirkte, die Entführer ließen Loyd und Hill ziehen. In einem örtlichen Krankenhaus wurden Loyds Verletzungen behandelt. Schließlich fand ihr syrischer Übersetzer die beiden Reporter wieder. Zu dritt schafften sie es Dienstagnacht sicher zurück in die Türkei. Loyd wird nun in der Türkei weiter behandelt. Er hatte erst kürzlich eine Auszeichnung für seine Syrien-Berichterstattung, insbesondere seine Artikel über den Einsatz chemischer Waffen, erhalten. Auch Hill hatte 2013 eine Fotoauszeichnung bekommen für seine Bilder aus Syrien. {Quelle: http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-times-journalisten-entkommen-ihren-entfuehrern-a-969503.html}

 

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