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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Glaubensrassismus in Ägypten ist und bleibt die Gefahr 17. Mai 2014

Filed under: Islamischer Terror,Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 11:34

Die Gewalt radikaler Muslime gegen Ägyptens Christen hat unter der neuen politischen Führung spürbar nachgelassen.

Das bestätigt der griechisch-orthodoxe Patriarch von Alexandria, Theodoros II., im Vorfeld der ägyptischen Präsidentenwahlen vom 27. Mai.

Doch sind die ideologischen und sozialen Faktoren des Hasses der seit letztem Jahr entmachteten Muslimbrüder gegen alles Christliche am Nil nach wie vor lebendig.

 

Schon oft zwischen Hammer und Amboss

 

Der Patriarch von Alexandria bezeichnete es als die Tragik unserer Tage, dass das Christentum im Orient, seiner historischen Wiege, erstmals und ernsthaft vom Aussterben bedroht ist. Auch in bald 1400 Jahren arabischer und osmanisch-türkischer Herrschaft sei das nie der Fall gewesen: «Die Christen sind schon öfter zwischen Hammer und Amboss gegensätzlicher Interessen geraten und mussten dem Tod ins Auge blicken. Noch nie waren aber in der Ursprungsregion des Christentums der politische und soziale Frieden so gefährdet, ja in Auflösung wie heute».

 

 

 

 

COPTICGI

 

 

 

 

Im Namen der Religion

 

Die schlimmste Unrast und Gewalt erfolge im Namen der Religion. Das religiöse Selbstverständnis der Menschen habe aggressive Züge angenommen, das eigene religiöse Bekenntnis werde zur Ab- und Ausgrenzung aller Andersgläubigen missbraucht. Gerade das Phämomen der Re-Islamisierung verglich Theodoros II. mit der Entwicklung des europäischen Nationalismus von einer romantischen Entdeckung der eigenen Sprache und des Volkstums bis hin zur Ausgrenzung, ja Vernichtung aller Andersartigen. Heute sei die Religions- anstelle der Volkszugehörigkeit zum gefährlichen Ansatzpunkt für feindselige Unmenschlichkeit geworden. Ein «Glaubensrassismus» schlimmster Art greife um sich und gefährde gerade die christliche Existenz in den Ländern, wo Jesus Christus geboren wurde, nach Ägypten fliehen musste, lebte, wirkte, starb und auferstand, wohin er seine Jünger zu allererst aussandte.

050914

Christen kommen sich näher

 

Als erste erfreuliche Frucht der Bedrängnis für die Nahostchristen seit dem Umsturz im Irak und dem Ausbruch des so genannten «Arabischen Frühlings» ist ein geschwisterliches Zusammenfinden festzustellen. Allzulang lebten die verschiedenen christlichen Konfessionen und Traditionen in Nahost und Nordafrika gleichgültig und oft sogar feindselig nebeneinander her. Heute finden sie in der gemeinsamen Not zusammen. Die Koptische Orthodoxe Kirche hatte sich zu den Griechisch-Orthodoxen und genau so zu den evangelisch oder katholisch gewordenen Kopten meist ablehnend verhalten. Zwei Jahre unter Herrschaft der Muslim-Bruderschaft von 2011-13 haben aber diese Einstellung erfreulich geändert.

http://www.jesus.ch/magazin/spiritualitaet/255739-aegypten_glaubensrassismus_ist_und_bleibt_die_gefahr.html

 

 

 

 

3 Responses to “Glaubensrassismus in Ägypten ist und bleibt die Gefahr”

  1. Kreationist74 Says:

    Herr, du weißt noch, was auf die Christen in Ägypten zukommt. Aber du lässt auch dort deine Kirche nicht alleine. Sonst wäre Mursi nicht übernatürlich gestürzt worden. Lass den Islam aus diesem Land verschwinden, auch wenn es noch viele Tote geben wird. Aber du hast alles in deiner Hand.

    AMEN

    • Andreas Says:

      womöglich wird einmal weit schlimmeres auf UNS zukommen – (west)europa gilt heute als der mit abstand ungläubigste kontinent! ukrainisch-polnische „katholiken“ bzw. katholisierte „orthodoxe“ hetzen gegen russland, wie man vorher auf dem balkan gegen serbien eingedroschen hat – in beiden fällen waren „cdu“-kanzler treibende kräfte hinter den kulissen. was us-politiker sich aushecken, muss nicht zwingend von eu-politikern umgesetzt werden, da gilt schon noch eigenverantwortung!! ohne deutsche beteiligung (kohl-initiative zur auflösung jugoslawiens) hätte weder der balkankrieg noch der jetzige ukraine-konflikt stattgefunden (merkel, klitschko, adenauer-stiftung u.a.).
      und nun stiehlt man sich aus der verantwortung und wälzt die folgen des kriminellen putsch-manövers unter zuhilfenahme faschistoider bewegungen auf „die russen“ bzw. „russischen“ separatisten ab – und die medienwelt, die bürger auf der strasse schweigen dazu??! nun ist „schluss mit lustig“ – deutschland hat sich bewusst auf die schiefe bahn begeben, dass wird nicht fogenlos bleiben…

      • Andreas Says:

        über dreihundert tote bisher: schlafen Sie noch gut, frau merkel??


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