kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

KoG: Jugendliche prügeln Mädchen krankenhausreif 10. Mai 2014

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 22:51

Ein neues Prügel-Video schockt mit seiner Brutalität. Darin schlagen und treten Teenager eine 14-Jährige. Anstelle zu helfen, filmen umherstehende Jugendliche die Tat und verhöhnen ihr Opfer.

Ein Schock-Video macht im Internet die Runde. Ein Mädchen liegt zusammengekrümmt am Boden einer Fußgängerbrücke. Zwei Jugendliche verprügeln sie. Immer wieder treten sie mit voller Wucht auf ihren Kopf und in ihr Gesicht. Um das Opfer stehen mehrere Teenager herum, die den Gewaltausbruch mit ihren Handys filmen. Niemand greift ein und kommt der weinenden und zitternden 14-Jährigen zur Hilfe. Ganz im Gegenteil: Ein Mädchen sagt zynisch: „Bitte lächeln“. Ein Junge droht: „Wenn Du meinen Namen erwähnst, bringe ich Dich um“.

Täter schnell identifiziert

Die unfassbare Tat, über die jetzt zuerst die Bild-Zeitung in ihrer Online-Ausgabe berichtete, ereignete sich am Montag im niedersächsischen Wilhelmshaven. Das junge Mädchen, dessen Handy noch nach dem Gewaltausbruch von den Jugendlichen gestohlen wird, muss sich selbst in ein Krankenhaus schleppen. Erst das Klinikpersonal kann schließlich die Polizei verständigen. Da sich die Jugendlichen untereinander kannten, sind die mutmaßlichen Täter schnell gefunden. Bei einer 17-Jährigen wird zudem das gestohlene Handy sichergestellt. Das Prügelopfer hat Glück im Unglück: Sie ist nicht schwer verletzt und kann nach drei Tagen wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden. Dennoch trägt sie viele Prellungen davon und ist schwer traumatisiert. „Uns hat die Brutalität und das Vorgehen sehr erschreckt“, so Andrea Papenroth von der Polizei Wilhelmshaven.

Menschenmenge will Selbstjustiz üben

Das demütigende Video landete nach der Prügel-Attacke auf Facebook. Einige User erkennen einen der Täter und marschieren mit 40 Mann zu seinem Haus, um „die Sache zu regeln“. Die Glasscheibe der Haustür geht zu Bruch, dann schreitet die Polizei ein. Sie löst die Versammlung auf und spricht Platzverweise aus. Die Beamten ermitteln inzwischen gegen vier Jugendliche wegen gefährlicher Körperverletzung. Da Tritte gegen den Kopf zum Tod führen können, könnten die Täter auch wegen eines versuchten Tötungsdeliktes angeklagt werden. Gegen die umherstehenden Jungen und Mädchen, die lieber gefilmt haben statt einzugreifen, wird wegen unterlassener Hilfeleistung ermittelt. Am Tatort haben Freunde der Verletzten inzwischen Blumen und Kuscheltiere abgelegt – ein stummer Protest gegen die Brutalität, die fassungslos macht.

{Quelle: http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Panorama/d/4715326/jugendliche-pruegeln-maedchen-krankenhausreif.html}

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Was ist mit der Jugend los, könnten wir fragen?

Wir könnten jetzt nach der guten alten Zeit rufen, in der es Ehrensache war, einen am Boden liegenden nicht weiter anzugreifen. Wir könnten nach der Brutalität und der Verrohung fragen, die junge Menschen dazu treiben, ein 14-jähriges Mädchen gemeinschaftlich zu treten und damit schwerste Verletzungen und sogar den Tod des Mädchens billigend in Kauf zu nehmen. Aber nicht genug damit. Da filmen sensationslüstern andere Mitschüler diesen Vorfall und  stellen es ins Netz. Ihnen ist die eigene Sensationssucht wichtiger als sich gegen den Strom der Täter zu stellen und dem Opfer zu helfen. Dieses ist kein Einzelfall. Diese Seuche des Kopftretens greift immer mehr um sich.

 

Leider reagieren unsere Gerichte viel zu lasch. Wer einem Menschen bewusst gegen den Kopf tritt, nimmt bewusst billigend den Tod dieses Menschen in Kauf. Trotzdem kommen dann Verurteilungen wegen Körperverletzung mit Todesfolge dabei heraus, wenn das Opfer stirbt,  nur weil die oder der  Täter dann hinterher sagen, dass sie den Tod natürlich um keinen Preis wollten. Sehen so „Denkzettel“ aus? Offensichtlich muss ein neue Vorschrift eingerichtet werden, die sagt, dass Tritte gegen den Kopf eines am Boden liegenden wehrlosen Opfers als versuchter Mord strafrechtlich angesehen werden muss, wenn diese Tritte sogar noch wiederholt werden.  Wenn ich jemanden schubse, derjenige hinfällt uns sich tödlich verletzt, so kann von Körperverletzung mit Todesfolge gesprochen werden, aber noch nicht, wenn auch noch zu Mehreren gegen ein am Boden liegendes Opfer mehrmals gegen den Kopf getreten wird.

 

 

Uns interessiert hier jetzt nicht die Frage, um wen es sich gehandelt hat, ob um Deutsche, Türken, Araber, Osteuropäer oder andere. Uns interessiert vielmehr die Frage, aus welchen Untiefen der Seele es möglich ist, eine solche Tat überhaupt durchzuführen mit all den perfiden Begleiterscheinungen. Wie entmenschlicht müssen Jugendliche sein, so zu handeln, nicht nur die Täter selbst, sondern auch die um die Tat Gaffenden und die diese Tat dann auch noch zu ihrem eigen Vorteil ausnutzen. Wie gewaltbereit muss jemand sein, der auch noch so feige, so brutal, so menschenverachtend, so schmutzig und so dreckig sich an einem Opfer rächt, es mobbt, es demütigt.

Unsere Eliten sollten sich fragen, warum solche eklatanten Straftaten auch noch gefilmt werden und damit zum Ausdruck gebracht wird, dass sich die Angst vor Polizei und Justiz mehr als in Grenzen hält. Arbeitsstunden und andere lasche Instrumentarien scheinen bei einigen wohl ihre Wirkung verfehlt zu haben.

 

Wir können jetzt noch nicht einmal sagen, dass es uns leid getan hätte, dass die Täter von dem Mob „zur Rechenschaft“ gezogen worden wären, obwohl wir dieses Verhalten der Selbstjustiz selbstverständlich keinesfalls billigen. Aber das Mitleidslevel für solche Gewalttäter pegelt sich bei uns sehr niedrig ein.

 

 

Nun können wir fragen, welchen gesellschaftlichen Entwicklungen wir eine solche Brutaliät zu verdanken haben oder sind es überhaupt „gesellschaftliche“ Entwicklungen, die gern als Ausrede für die Ablehnung der Eigenverantwortlichkeit angesehen werden nach dem Motto, dass immer andere schuld sind an der eigenen Misere?

Sind es brutale Videospiele, die bewusstseinsschädigend das Gehirn der Spieler beeinflussen?

Sind es Ideen von einer pervertierten Form von Mut und Mutproben, sich mittels Gewalt ein Opfer auszusuchen und sich auf desen Kosten zu profilieren innerhalb der Gang oder der Guppe?

Sind es Gewalterfahrungen im Elternhaus, die Täter so zutreten lassen?

Sind es Erziehungsinhalte, die das Recht des Stärkeren in den Vordergrund treten lassen?

Sind es frustrierende Langeweile des „Nichtsmitsichanfangenkönnens“?

Sind es Höherwertigkeitsphantasien, die das Opfer in seiner Minderwertigkeit demütigend bestärken soll oder

Sind es einfach nur Sadismusphantasien und die Coolness diese ausleben so wollen und offensichtlich auch zu dürfen, wenn wir uns das Strafmaß anschauen, welches Jugendliche für schwerstkriminelle Straftaten „aushalten“ müssen.

 

 

Sehen Jugendliche nicht die Ellenbogengesellschaft, den harten Kampf ums Überleben in der Arbeitswelt, ja, bereits in der Schulwelt? Selbstverständlich kann sich „die Gesellschaft“ nicht aus der Verantwortung ziehen.  Jugendliche müssen zu sinnvollem Tun angeleitet werden. Offensichtlich fehlen Vorbilder in der Gesellschaft. Offensichtlich fehlen Leitbilder und offensichtlich fehlen Anleitungen zu einem sinnvollen Leben.

Wir glauben, dass auf diesem Gebiet „die Gesellschaft“ versagt. Da wird die Antifa, die mit Gewalt gegen alles vorgeht, was ihr nicht in den Kram passt, von den Eliten hofiert. Da wird Abtreibung erlaubt, nicht gerade ein Zeichen der Ehrfurcht vor dem menschlichen Leben. Da kann über Leben und Tod entschieden werden.  Da werden Christen in der Welt verfolgt, ohne großes Aufsehen zu hinterlassen. Da werden Terrorakte in vielen Teilen der Erde begangen ohne echte Konsequenzen. Kein Wunder, dass sich solche Gewaltexzesse prägend auf Jugendliche auswirken. 

 

Wer den Jugendlichen keine Vorbilder mehr zeigen kann, z. B. JESUS CHRISTUS hat sie schon verloren. Offensichtlich hat es den Jugendlichen in der Familie bereits an positiven Vorbildern gefehlt.

 

5 Responses to “KoG: Jugendliche prügeln Mädchen krankenhausreif”

  1. wolfsattacke Says:

    Die Ursache des Problems sehe ich darin, daß es einen zunehmenden Authoritätsverlust für Jugendliche bei den Eltern oder auch Lehrern gibt. Nicht Gewalt im Elternhaus ist der Auslöser jugendlicher Gewalt, sondern das genaus Gegenteil, die Antiauthoritäre Erziehung der Nach-68´er Jahre. Nur die Furcht selbst Strafe, auch Prügelstrafe zu erfahren, schreckt die jugendlichen meist vor eigener Gewaltanwendung ab.
    Der Beweis für meine behauptung liegt darin begründet, daß solche Gewaltexzesse in der Häufigkeit wie heute bei Generationen vor den siebziger Jahren nicht vorkamen. Regeln und grenzen haben noch nie geschadet, heute erntet man die „Früchte“ linksgerichteter gesellschaftlicher Nachkriegsverfehlungen.

    • thomas Says:

      Die Liste der Ursachen, ist mindestens einen Meter lang ,aber haupsächlich in dem ignorieren
      göttlicher Gebote begründet. In Deutschland und Europa ,wurden die Ethik und Moralrichtlinien ,der Heiligen Schrift,
      ins satanische Gegenteil verkehrt. Die Früche des ganzen ,dürfen wir heute ernten.

      • wolfsattacke Says:

        Diese Aussage kann ich voll und ganz unterzeichnen. Mit dem Verfall von Ethik und Moral hält Satan seinen Siegeszug.

      • thomas Says:

        Die Heilige Schrift beschreibt uns den globalen Zustand,der Menschheit, in den letzten Tagen.
        Schon vor 2000 Jahren wurde die Prophetie ,über die Endzeit aufgeschrieben ,auch im alten
        Testament wird über die letzten Tage berichtet, somit ist das Alles letzten Endes Gottes Wille.
        Gott hätte Satan und seine Engel schon längst vernichten können, aber er lässt Satan noch
        eine gewisse Zeit leben, somit erfüllen sich Gottes Pläne ,auch wenn wir das manchmal nicht
        verstehen.

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