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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

KoG – Römischer Experte Introvigne: Welt schweigt zu Christenverfolgung 9. Mai 2014

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 14:28

Introvigne: „Christen heutzutage die am meisten in der Welt verfolgte Gruppe, doch wird darüber am wenigsten gesprochen„.

 

 

 

 

Graz-Wien (kath.net/KAP): Der Leiter des italienischen halb-staatlichen Observatoriums für Religionsfreiheit und frühere OSZE-Berichterstatter Massimo Introvigne hat am Mittwochabend bei einer Veranstaltung in Graz das mediale Schweigen zu den Christenverfolgungen in vielen Teilen der Welt kritisiert. Introvigne nimmt bis Freitag an Schweigemärschen von „Christian Solidarity“ (CSI-Österreich) und CSI-Diskussionsabenden teil; am Freitaggehen in Wien auch Kardinal Christoph Schönborn und Metropolit Arsenios Kardamakis mit (Treffpunkt Oper 17 Uhr). Christen seien heutzutage die am meisten in der Welt verfolgte Gruppe, doch werde darüber „am wenigsten gesprochen“, so der italienische Soziologe. Er sprach von 105.000 Opfern jährlich. Diese Zahlen würden nicht oft veröffentlicht, „denn sie sind vielen lästig“. Über die Mörder spreche man nicht gerne, „denn sie sind mächtig und gefährlich, manche von ihnen verfügen über Nuklearwaffen, andere über Erdöl, andere wiederum kaufen unsere Produkte oder Wertpapiere aus unserer Staatsverschuldung“. Vielfach seien muslimische Fundamentalisten die Verfolger; „selbstverständlich sind nicht alle Muslime Fundamentalisten, und nicht alle Fundamentalisten töten Christen, vielleicht beschränken sich einige nur auf deren Diskriminierung“, so Introvigne: „Aber die Extremisten des Fundamentalismus morden jährlich Tausende von Christen“.


Der Wissenschaftler erinnerte an die jüngsten Massaker in Nigeria: dort habe die fundamental-islamistische Terrorgruppe Boko Haram 10.000 Christen in den letzten zwölf Jahren getötet. Aber auch andere Länder sein betroffen: in Indonesien etwa würden Schüler – vor allem Mädchen – angegriffen und ermordet, nur weil sie eine katholische Schule besuchen. „Und weitere zahlreiche Beispiele könnte man noch hier anführen, von Somalia bis Mali“, so Introvigne. Verfolgerstaaten seien aber auch Nordkorea und China. In China gebe es „trotz rasanter wirtschaftlicher Erfolge keine Religionsfreiheit“. Im indischen Bundesstaat Orissa und in Sri Lanka vermischten sich extrem-fundamentalistische Anhänger östlicher Religionen, „die an sich friedlich und tolerant sind“, mit politischem Nationalismus, und sie töteten Christen – „ja sie verbrennen sie sogar bei lebendigem Leib“. Introvigne wies aber auch auf die Diskriminierung von Christen in Europa hin: „Es gibt zahlreiche Fälle von kultureller Intoleranz, gesetzlicher Diskriminierung und hassmotivierten Gewalttaten. Sicherlich nicht so zahlreich wie in Asien oder Afrika, dennoch sind sie bedenklich, wie die Schändung der Lazaristenkirche neulich in Wien oder andere österreichischer Kultstätten, oder die Ermordung der Ordensschwester Laura Mainetti in Italien, im Jahr 2000 zeigen“.

 

 

 

 

 

 

 

Islamic Jihad militants attend the funeral of their comrade Arafat in Khan Younis

 

 

 




Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 


Ja, Wahrheit tut nicht nur den Christen weh, sondern auch den Medien und der Politik und selbst den Kirchen. Der Experte des Artikels, dem es zu danken gilt, spricht von „lästig“ Und genau dieses „Lästigsein“, diese als Last empfundene Wahrheit ist es, die die Welt wegschauen lässt, insbesondere der Teil der Welt ist des Verdrängens so mächtig geworden, den gerade das Christentum geprägt hat. Diese Prägung ist wohl schon lange verschlissen, und zwar so verschlissen und konturlos, dass es lästig ist, sich mit dem Problem der Verfolgung von Christen überhaupt noch zu beschäftigen.

 

 

Was sind 105 000 Christen jährlich gegenüber 7 Milliarden Menschen?

 

Ein Klacks. Da beschäftigt man sich lieber mit Klimakatastrophen, mit Genderzielen und mit Gutmenschentum, die allesamt eine morbide Einheitsreligion bilden.

Wer aber sind die Täter der Diskriminierung: Da fällt der Kommunismus auf, da fällt der Islam auf, in dem von islamischen Fundamentalisten gesprochen wird.

Wer ist Fundamentalist?

Derjenige, der den Koran und die anderen Schriften im Hinblick auf das Ungläubigenproblem wörtlich nimmt. Somit ist das islamische Wort Gottes neben der atheistisch-kommunistischen Ideologie die Ursache für das Leid von Christen. Der Artikel beschreibt nur die Christenverfolgung.

 

Über die Judenverfolgung wird nicht berichtet. Denn sie ist schon in einem Großteil der islamischen Länder bereits abgeschlossen. Es gibt keine oder kaum noch Juden in Afghanistan, in Pakistan, in Arabien schon mal garnicht, usw.

Auf diesen Punkt sollte hingewiesen werden: Die Verfolgung von Christen ist erst abgeschlossen, wenn die Christenschar möglichst dezimiert ist.

Die Christenverfolgung kommt aber auch auf leisen Sohlen daher, so dass christliche Positionen, z. B. die Sünde der Homosexualität mit den geltenden Gesetzen im einstmals christlichen Westens und den großen Lobbygruppen kollidieren.

 

Die Genderpolitik stößt im Christentum – außer in einem Teil der Eckhardt-Göring-Fraktion der Evangelischen Kirche  – auf. Das aber ist bereits ein Grund, Christentum nicht mehr zu mögen. Vom Nichtmögen zur schleichenden Diskriminierung ist lediglich ein kleiner Weg.

 

 

Wir danken Herrn Massimo Introvigne für seine klare Stellungnahme, die wir von unseren kirchlichen Vertretern hier stark vermissen. Sein Mut besteht nicht nur darin, die Problematik der Tatsache der Christenverfolgung angesprochen zu haben, sondern sich auch mit den Tätern auseinandergesetzt zu haben. Ein toller und wahrer Ausdruck: „Die Extremisten des Fundamentalismus“. Wir dürfen aber noch hinzufügen, dass die Ausgrenzungsideologie des Korans der Stoff ist, aus dem diese Extremisten des Fundamentalismus ihren bittter-tödlichen Honig saugen. Und das werden sie solange tun, bis sich alle Rechtsschulen von den Ungläubigenhass- und -racheversen ein für allemal distanzieren. Aber das ist so utopisch als wie die Erde auch noch nach Jahrmilliarden Jahren in dieser Form existieren wird.

 

 

Wir wünschen den Veranstaltern viel Erfolg und danken ihnen im Gegensatz zu vielen politkorrekten Medien für eine ausgewogene Beurteilung der Lage und für den Mut, diese desolate Lage, in denen sich viele Christen in Afrika und Asien und bald auch in Europa befinden, in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu tragen. Wir wünschen allen Beteiligten Gottes Segen für diese Aktionen.

 

One Response to “KoG – Römischer Experte Introvigne: Welt schweigt zu Christenverfolgung”

  1. Eine absolute Schande!


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