kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Christen in deutschen Gefängnissen 28. April 2014

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 19:13

Wird das Nazitum wieder belebt? – das „vierte Reich“!

Die Deutschen können ihre kriegerische Gleichschaltung der Denkweise einfach NICHT lassen. Auch in der Schweiz beobachte ich schon seit Jahren verkappte Naziagitatoren, welche die gute Gesellschaft untergraben und säkularisieren. Damals, als ich das entdeckt hatte, glaubte ich es noch nicht, bis Tatsachen auftauchten. Ganz Europa wird von der Seuche der Nazidenkweise unterwandert (Wölfe im Schafspelz). Doch haben sie mit dem, den sie von der Erde vertreiben wollen, nicht gerechnet. Eines Tages wir ER ihnen alles vereiteln, womit sie Heute noch protzen (Ferien, Essen, Atmen, Ausruhen, etc.). Ich werde den Frieden von dieser Erde weg heben“, spricht ER (Psalm 2)! ER wird es aber nicht tun müssen, sondern die Menschen tun es in ihrer Arroganz selber (2.Timotheus 3:2-9). Mit der heutigen Gesellschafts-Schizophrenie kann ich mir gut vorstellen, dass die Bosheiten der Leute noch zunehmen werden – schliesslich kann man doch jede böse Absicht, mit faulen Ausreden „beschönigen“. Dieser schändlichen Praxis kann man Heute überall begegnen. Ich hatte sie in meinem ersten Beruf oft beobachten können … Also, messt die Verhaltensweise der heutigen Gesellschaft mit den guten Lehren der Bibel und vergleicht sie auch mit der jüngsten Vergangenheit (Nazitum).

 HERR, laß dem Gottlosen seine Begierde nicht; stärke seinen Mutwillen nicht: sie möchten sich des überheben„.

Psalm 140:8

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Christen in deutschen Gefängnissen

Betreff: SchuzH-Info – Im Gefängnis

Liebe Freunde,

Am 24.04.2014 wurde Frau Anna Wiens festgenommen. Sie muss 8 Tage Erzwingungshaft in der Justizvollzugsanstalt Gelsenkirchen absitzen. Grund: Ihr Sohn weigerte sich, am staatlichen Sexual-Unterricht teilzunehmen; sie und ihr Mann wollten ihren Sohn nicht zur Teilnahme zwingen, sie respektierten das Persönlichkeitsrecht ihres Sohnes. Wie Väter und Mütter vor ihr, die die Rechte ihrer Kinder und ihre Erziehungsverantwortung (Art. 6 II Satz 1 GG) wahrnahmen, lernt Frau Wiens das Gefängnis kennen. Dazu ein paar Eindrücke derer, die die Erzwingungshaft bereits durchlitten: Im Gefangenentransport geht es, wenn man Glück hat, direkt in die JVA, in der die Erzwingungs­haft abzusitzen ist. Das ist für Frauen aus dem Großraum Paderborn in der Regel Gelsenkirchen. Hat man Pech, geht der Transport über mehrere Stationen, zunächst nach Bielefeld. Dort kommt man mit Schwer-Kriminellen zusammen. Der Transport von Bielefeld über Hamm nach Gelsenkir­chen kann einen ganzen Tag dauern. Mit zwei bis vier Gefangenen zusammengepfercht in käfig­ähnlichen Zellen, werden Gefangene an verschiedenen Orten aus- und eingeladen. Die einen schimpfen, fluchen, rauchen, andere sind stumm; wenige erzählen ihre Lebensgeschichte. Der Ver­lust der Freiheit und der Selbstbestimmung wird einem bewusst. Aussteigen, weggehen zurück in seine Welt, in seinen Alltag, gibt es nicht mehr – gefangen im Gefangenentransport.

Nach Kontrollen und ärztlicher Untersuchung in der Haftanstalt bekommt man sein Essgeschirr, alle notwendigen Toilettenartikel und seine Bettsachen. Was einem bleibt – wenn man Glück hat kampflos –, sind seine private Kleidung und Lektüre. Dann geht es in die Zelle – kein Zimmer. Zigarettenrauch empfängt einen, frisch oder abgestanden. Hier darf jeder rauchen, solange er Ziga­retten hat, kaufen oder eintauschen kann. Fehlen sie, ist der Nichtraucher zwar vom passiven Mitrauchen befreit, aber unbefriedigte Nikotinsucht treibt die Zellengenossinnen unruhig hin und her. In einem Fall wurde nach dem Aufseher gerufen und gerufen und um Zigaretten gebettelt. Aber es gab keine. Dem Aufseher wurde es dann zuviel, und er führte die Gefangene in den Aufenthaltsraum der Bediensteten. Dort konnte sie sich aus den Kippen den Resttabak holen und sich „eine drehen“. Entzugserscheinungen, nicht nur bei Nikotin-, sondern auch bei Alkohol- und Drogensüchtigen gehören dazu. Bereits bei der ärztlichen Eingangsuntersuchung wird nach der Drogenabhängigkeit gefragt und gegebenenfalls die Menge an Methadon festgelegt. Beim Freigang finden Tauschge­schäfte aller Art unter den Gefangenen statt; sogar echte Drogen finden auf irgendwelchen Wegen auch immer in die Gefängnisse.

Als Erzwingungshäftling hat man Anspruch auf eine Einzelzelle; aber wenn eine solche nicht frei ist, geht es auch – gesetzwidrig – in eine Mehrbettzelle. Rauchen ist da selbstverständlich, und der Fernseher läuft 24 Stunden – ohne Kopfhörer! In der Zelle befindet sich auch die Toilette – manchmal lediglich durch eine schmale „spanische Wand“ abgetrennt. Schirmt man sich von der Mitinsassin ab, ist man nicht geschützt vor dem Gefängnispersonal, das plötzlich durch die Tür eintreten kann. Tastet hier nicht der Staat die Würde des Menschen, des Gefangenen, an? Die Würde des Menschen ist unantastbar, so heißt es in Art. 1 I GG. Die Zellen sind von den Insassen in Ordnung zu halten. Da gibt es ganz unterschiedliche Vorstel­lungen von Sauberkeit – auch beim Gefängnispersonal. So muss man schon mal warten, bis man die Reinigungsutensilien bekommt. Aber auch in der Einzelzelle ist das Gefängnis keine Oase der Ruhe und Erholung. Aus den Nach­barzellen tönen Radio und Fernseher, über die Fenster werden Gespräche geführt oder einfach sei­nem Frust freien Lauf gelassen. Fällt die Zellentür ins Schloss, wird einem spätestens jetzt bewusst, was der Entzug der Freiheit – die schwerste Strafe, die das bundesdeutsche Gesetz vorsieht – bedeutet: Verlust der Selbstbestimmung, Verlust jeglichen gesellschaftlichen Kontaktes, ausgeliefert einer Parallelgesellschaft, die einem fremd, ja auch unheimlich werden kann. Einsamkeit und Untätigkeit werden auch Frau Wiens, Mutter von 12 Kindern zwischen einem Jahr und fünfzehn Jahren, zu schaffen machen.

Fjodor Michailowitsch Dostojewskij schreibt: „Physische Kraft ist im Gefängnis nicht weniger nötig als moralische, um all die … Unannehmlichkeiten dieses unseligen Lebens ertragen zu kön­nen“. Warum das alles? Nach dem Gesetz muss Erzwingungshaft nicht angeordnet werden. Die Erzwingungshaft kann abgebrochen werden, wenn sich zeigt, dass sie nicht zum Ziel führt. Bei allen Eltern, die wegen der Nichtteilnahme ihrer Kinder an der schulischen Sexualerziehung in Erzwingungshaft genommen wurden, hat selbst mehrfache Erzwingungshaft, sogar bis zu 40 Tagen, nicht zum Ziel geführt. Warum also die Erzwingungshaft? Es bleibt das Geheimnis der Regierung von NRW, warum sie gegen Gesetz und Recht unbeschol­tene Bürger, die ihre Elternverantwortung auf Pflege und Erziehung ihrer Kinder ernst nehmen, mit der schwersten Strafe belegen, die das deutsche Gesetz kennt – Entzug der Freiheit –, nur weil sie ihre Kinder vor ein paar Stunden umstrittener staatlicher Sexualerziehung schützen.

Wer Frau Wiens schreiben möchte, hier ist die Adresse:

 

JVA Gelsenkirchen

z. Hd. v. Fr. Anna Wiens

Aldenhofstr. 99-101

45883 Gelsenkirchen

 

 

 

A. Eckermann

Schulunterricht zu Hause e.V.

 

 

3 Responses to “Christen in deutschen Gefängnissen”

  1. Kreationist74 Says:

    Sagt nicht die Bibel in 2. Tim 3, 12:

    „Alle, die in der Bindung an Jesus Christus ein Leben führen wollen, das Gott gefällt, werden Verfolgungen erleiden.“

    Ja, soweit ist es noch gekommen. Aber Gott steht über allem, dabei ist das folgende Bibelwort auch tröstlich, und zwar 1. Joh 4, 4:

    „Aber ihr, meine Kinder, stammt von Gott und habt die falschen Propheten besiegt. Er, der in euch wirkt, ist mächtiger als der, der diese Welt regiert.“

    • Andreas Says:

      – und warum müssen dann jedes Jahr hunderttausend Christen wegen ihres Glaubens sterben, wo sie doch nie an falsche Propheten geglaubt haben? Wo ist die rettende Hand Gottes??

      • ich Says:

        Auch Jesus der Sohn Gottes opferte sich um Menschenseelen zu retten.

        Hebr 5,7 Und er hat in den Tagen seines irdischen Lebens Bitten und Flehen mit lautem Schreien und mit Tränen dem dargebracht, der ihn vom Tod erretten konnte; und er ist auch erhört worden, weil er Gott in Ehren hielt.
        Phil 2,8 Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.
        Phil 2,9 Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist,


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